Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung
02.10.2006
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- Eine Zusammenstellung von verschiedenen Datenbanken mit Ausschreibungen und Hinweisen zur Forschungsförderung sowie weiteren Forschungs- und Publikationsinformationen.
Gesamtübersichten über alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung in zwei Darstellungsweisen:
1. Aktuelle Ausschreibungen nach Drittmittelgebern:
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Deutscher Akademischer Austauschdienst
- Gerda Henkel Stiftung
- VolkswagenStiftung
- Stiftungen
- Europäische Union
- Verschiedene Mittelgeber
- Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin
- Austausch Wirtschaft - Wissenschaft
- Stipendien, Fellowships
- Preise und Wettbewerbe
2. Aktuelle Ausschreibungen nach Fächergruppen:
- Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
- Veterinär- und Humanmedizin
- Geistes- und Kulturwissenschaften
- Wirtschaftswissenschaften
- Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
- Fachübergreifende Ausschreibungen
Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nach Drittmittelgebern:
Inhaltsverzeichnis
Deutsche Forschungsgemeinschaft
- DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
- Canada-G7-Nordic Joint Call for Proposals on Quantum Technologies
- Schwerpunktprogramm 1006: International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) (SPP 1006)
- DFG-Kalender 2027: Aufruf zum Fotowettbewerb
- DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
- Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
- Datenspeichersysteme zur Stärkung der NFDI
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels
- Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
- Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies
- Schwerpunktprogramm 2431: New Data Spaces for the Social Sciences
- Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
- Schwerpunktprogramm 2377: Disruptive Memory Technologies
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1158: Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)
- Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
- Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
- Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
- Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
- Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
- 6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
- Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
- Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
- Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
- Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation
- Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future"
- Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo
- Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel
- Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
- Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik
- Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
- Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
- Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
- Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
- Hubs für die Fusion
- Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
- MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
- Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
- Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
- Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
- Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
- Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
- Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
- Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
- Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
- Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“
- Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
- Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Förderprogramm DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
- EXIST-Women
- WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Deutscher Akademischer Austauschdienst
- Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl am College of Mexico
- Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern
Verschiedene Stiftungen
- GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
- Ausschreibungen der Wübben Stiftung Wissenschaft
- Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
- Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
- Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
- Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
- DPWS - Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
- Wübben Stiftung: Format Sandpits
- Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
- Klaus Tschira Boost Fund for postdoctoral researchers and junior group leaders
- Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte
Verschiedene Zuwender
- Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
- Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
- Una Europa "One Health"
- SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
- Ausschreibung Akademienprogramm 2029
- Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase
- German Science Days Kairo 2026
- Springboard Programme for UK-Germany partnerships 2026
- Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
- Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
- ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität
VolkswagenStiftung
- Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten
- Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs
- Transatlantische Brückenprofessuren
- Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume - Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
- Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
- "Momentum" Förderung für Erstberufene
- Opus Magnum
Europäische Union verschiedene Ausschreibungen
- Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
- EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)
- Drei Ausschreibungen zu KI-gestützten Innovationen für medizinische Bildgebung und klinische Daten
- Horizon Europe: Entwürfe des Updates für das Arbeitsprogramm 2027
- Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026
- Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe
- Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem
- Die European Partnership for Animal Health and Welfare öffnet Call 2026
- Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
- ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
- Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
- MSCA Postdoctoral Fellowship Call 2026
- European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht
- Offene COST-Aktionen zur Vernetzung
Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- ProValid startet in die zweite Förderrunde
- GO-Bio next
- EXIST-Women
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Stipendien, Fellowships
- KU Leuven LIAS (Leuven Institute for Advanced Studies): Call for visiting junior fellows
- DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
- Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
- Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
- Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
- DHI Warschau - Stipendienprogramm
- Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
- Deutsches Historisches Institut in Washington DC: Doctoral and Postdoctoral Fellowships
- Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
- Deutsches Historisches Institut Paris: Karl Ferdinand Werner-Fellowship
- Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien
Preise und Wettbewerbe
- Forum Junge Spitzenforschung
- EU Award for Gender Equality Champions
- Dan David Foundation: Dan David Prize
- DFG: von Kaven-Preis
- Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung
- Berthold Leibinger Stiftung: Zukunftspreis
- Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
- Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
- Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
- DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
- Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
- Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Harry Otten Prize
- Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft
- Hanns-Lilje-Stiftungspreis
- Communicator-Preis 2027 der DFG
- Wolfgang Ritter-Preis
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
- Forum Junge Spitzenforschung
- Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
- Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
- Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
- SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
- 6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
- Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
- Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
- Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
- Canada-G7-Nordic Joint Call for Proposals on Quantum Technologies
- Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation
- Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum
- Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future"
- EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)
- Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo
- Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel
- Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
- Drei Ausschreibungen zu KI-gestützten Innovationen für medizinische Bildgebung und klinische Daten
- Schwerpunktprogramm 1006: International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) (SPP 1006)
- Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik
- Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
- Förderung von Projekten in der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit mit Lateinamerika und der Karibik
- DFG: von Kaven-Preis
- Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
- Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem
- Hubs für die Fusion
- Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
- MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
- Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme
- Berthold Leibinger Stiftung: Zukunftspreis
- Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs
- Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
- Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
- Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
- Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
- Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
- Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
- Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
- Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
- Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
- Datenspeichersysteme zur Stärkung der NFDI
- Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels
- Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
- Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
- Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies
- Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
- Schwerpunktprogramm 2431: New Data Spaces for the Social Sciences
- Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
- Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023
- Klaus Tschira Boost Fund for postdoctoral researchers and junior group leaders
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1158: Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten
- Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)
- Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
- Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Harry Otten Prize
- Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
- Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie
- Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin
- Una Europa "One Health"
- Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum
- Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
- Die European Partnership for Animal Health and Welfare öffnet Call 2026
- ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
- Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften
- Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl am College of Mexico
- Dan David Foundation: Dan David Prize
- Ausschreibung Akademienprogramm 2029
- DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
- Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
- Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
- Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
- Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
- Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
- Transatlantische Brückenprofessuren
- DPWS - Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
- Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume - Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
- Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
- DHI Warschau - Stipendienprogramm
- Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
- Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
- Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte
- Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
- Opus Magnum
- Hanns-Lilje-Stiftungspreis
- Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
- Deutsches Historisches Institut in Washington DC: Doctoral and Postdoctoral Fellowships
- Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
- Deutsches Historisches Institut Paris: Karl Ferdinand Werner-Fellowship
- Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
- Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
- EU Award for Gender Equality Champions
- Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
- DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
- Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
- Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
- Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
- Förderaufruf: 1. Innovationswettbewerb Energiequartiere
- Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
- Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung
- Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
- Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
- DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
- Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
- Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
- DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law
- Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft
- Hanns-Lilje-Stiftungspreis
- Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
- Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
- Wolfgang Ritter-Preis
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie
Fachübergreifende Ausschreibungen
- Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
- Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
- Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
- GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
- Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
- DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
- KU Leuven LIAS (Leuven Institute for Advanced Studies): Call for visiting junior fellows
- Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase
- Ausschreibungen der Wübben Stiftung Wissenschaft
- DFG-Kalender 2027: Aufruf zum Fotowettbewerb
- Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026
- Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
- Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
- TAP: Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
- DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
- Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe
- Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
- Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
- Wübben Stiftung: Format Sandpits
- WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
- Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
- Daimler und Benz Stiftung: Ladenburger Diskurs
- DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
- "Momentum" Förderung für Erstberufene
- MSCA Postdoctoral Fellowship Call 2026
- Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung
- European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht
- Communicator-Preis 2027 der DFG
- Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern
Allg. Hinweise
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.
International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees.
The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.
Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Canada-G7-Nordic Joint Call for Proposals on Quantum Technologies
This is a joint initiative between the Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC), the DFG, Japan Science and Technology Agency (JST), United Kingdom Research and Innovation Engineering and Physical Sciences Research Council (UKRI-EPSRC), United States National Science Foundation (NSF) and NordForsk on behalf of the Innovation Fund Denmark, the Research Council of Finland, the Research Council of Norway and the Swedish Research Council. This funding opportunity will support bilateral or multilateral collaborative research projects on quantum science and technologies. Proposals may address any challenge in quantum science, but their thrust must aim to advance research in any of the following quantum technologies: quantum algorithms/encryption, including post-quantum cryptography, quantum communications, quantum computing, quantum materials, quantum sensing.
Research areas:
-
quantum algorithms/encryption, including post-quantum cryptography
-
quantum communications
-
quantum computing
-
quantum materials
-
quantum sensing
Termin: 24.09.2026 (8:00 Uhr, NSERC)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Engineering Sciences: Dr. Ina Strauß, Tel.: 0228/885-2523, Natural Sciences: Dr. Andreas Deschner, Tel.: 0228/885-2959
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 1006: International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) (SPP 1006)
Drilling is an indispensable tool for modern geosciences, addressing a large variety of topics from deep-time Earth processes and their interaction with an early atmosphere, to understanding the entire chain from geohazards to the processes shaping the Earth’s present condition. The benefit of continental scientific drilling in helping us understand these processes is well documented by the long-running International Continental Scientific Drilling Program (ICDP). The main research questions driving SPP 1006 are shaped by the key themes summarised in the ICDP Science Plan 2020–2030 that include
- geodynamic processes,
- geohazards,
- georesources and
- environmental change.
Another important future development is the realisation of land-to-sea (L2S) drilling campaigns that include, for example, the holistic assessment of natural hazards, the interplay between fresh and sea water along coastlines, the transition between continental and oceanic crust, ice-sheet dynamics or the formation of sustainable georesources.
SPP 1006 provides opportunities for cutting-edge research on ICDP drilling data and samples, basic research on core material, development and preparation of scientific drilling projects, pre-site surveys, development and use of ground-breaking drilling devices and logging tools, and innovative experiment techniques for long-term measurements. Proposals submitted under SPP 1006 must have a very clear link to a future, ongoing or past drilling campaign.
Termin: 23.09.2026 (Registrierung bis 16.09.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Iris Sonntag, Tel.: 0228/885-2253, iris.sonntag@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Kalender 2027: Aufruf zum Fotowettbewerb
Die DFG sucht für ihren Wandkalender 2027 Fotomotive, die auf ausgewählte DFG-geförderte Projekte verweisen, und initiiert hierzu einen Fotowettbewerb. Die zwölf schönsten Motive werden für den Kalender ausgewählt. Das Thema des kommenden Kalenders ist „Dynamik“. Der Begriff darf von allen Teilnehmer*innen gerne weit ausgelegt werden.
Teilnahmeberechtigt sind alle derzeit DFG-geförderten Projekte. Die eingesandten Fotos können sowohl von Wissenschaftler*innen als auch von – durch die Projekte beauftragten – Fotograf*innen stammen. Zudem können Illustrationen, Modellierungen, Grafiken, Collagen oder ähnliches eingereicht werden.
Termin: 15.09.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Thomas Köster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, thomas.koester@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen.
In den trilateralen Transferprojekten fungieren Fraunhofer-Institute als forschende Partner und Mittler zwischen Hochschule und Anwendung (bspw. Industrie), indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Wirtschaft verstärken und neue initiieren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse insbesondere auch wirtschaftlich zu verwerten.
Der Aufruf ist nicht auf Transferprojekte mit bestimmten Arten von Anwendungspartnern beschränkt.
Termin: 01.09.2026 (Projektskizzen), 20.03.2027 (Anträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/ 885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Overarching themes:
A) Uncertainty: sources, costs, communication and improvement;
B) The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives;
C) Scope and coordination of response strategies;
D) Normative inquiry into prevention and preparation for future crises.
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural, Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/885-2949, t-ap@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Datenspeichersysteme zur Stärkung der NFDI
Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen, die sich durch den Betrieb eines Datenspeichersystems an den Aufgaben eines oder mehrerer NFDI-Konsortien beteiligen oder dies planen. Gefördert werden können den Programmgrundsätzen entsprechend nur reine Investitionskosten, und zwar für alle Arten von Speichersystemen, unabhängig von der Art der Nutzung, wie z. B. Datenbereitstellung, Langzeitarchivierung, georedundante Datenspiegelung oder im Rahmen von Datenprozessierung. Es gilt die übliche hälftige Finanzierung aus Landesmitteln.
In dieser konzertierten Aktion entfällt die (sonst übliche) Anforderung, dass die Beschaffung des beantragten Geräts direkt mit laufenden oder geplanten Forschungsvorhaben begründet werden muss. Da das Vorhalten und Bereitstellen der Daten vor dem Hintergrund erfolgt, dass eine weitere Nutzung noch nicht unmittelbar absehbar ist, muss stattdessen die Beschaffung der Speichersysteme durch die Bedarfe der damit zu versorgenden NFDI-Konsortien hergeleitet werden. Dabei ist auch eine nur anteilige Bedarfsdeckung durch ein System sowie die Unterstützung eines Konsortiums durch mehrere Standorte bzw. Anträge möglich. Entsprechend müssen die Konsortien im Antrag ihre Bedarfe konkret darlegen und den Umfang plausibel belegen können. Dies setzt voraus, dass Anträge im Vorfeld bestmöglich koordiniert werden. Außerdem soll in den Anträgen dargelegt werden, wie die Schnittstelle zwischen den Betreibenden des Speichersystems und der NFDI ausgestaltet wird, um eine angemessene Integration des Systems in das Gesamtkonzept der NFDI zu gewährleisten.
Termin: 14.07.2026 (Absichtserklärung); 06.10.2026 (Vollanträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik: Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de, Stefan Winkler-Nees, Tel.: 0228/885-2578, stefan.winkler-nees@dfg.de
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Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels
Germany has established a world-leading fleet of research vessels that operates in all parts of the ocean and can host a large range of scientific equipment to tackle most challenges that are faced in ocean sciences. The research vessels serve as platforms supporting highly specialised missions and increasingly interdisciplinary research teams. They also play an important role in the training and education of researchers in early career phases and students. The Infrastructure Priority Programme “Research Vessels” (SPP 2520) offers funding to address emerging questions and future challenges related to vessel-based research.
In the current programme phase (2026–2031), research is centred around five overarching themes:
- the oceans in a changing Climate,
- ocean interfaces and biogeochemical cycles,
- ocean-lithosphere dynamics
- ocean-biosphere interactions,
- ocean-based new technologies and Innovation.
Termin: 02.12.2026 (Registrierung bis 30.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Inga Rechenberg, Tel.: 0228/885-2711, inga.rechenberg@dfg.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.
Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.
Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies
During the first funding period, the DFG Priority Programme “Combinatorial Synergies” has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research within and across the thematic areas described below.
In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications. The programme will continue to revolve around the following nine themes:
-
enumeration
-
Dynkin classification
-
commutative algebra
-
matroids
-
convexity
-
lattice points
-
statistics
-
non-linear optimisation
-
mathematical physics
Termin: 30.11.2026 (Registrierung bis 16.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, carsten.balleier@dfg.de, Luka Madunic, Tel.: 0228/885-2883, luka.madunic@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2431: New Data Spaces for the Social Sciences
The SPP 2431 aims to facilitate research that exploits the potential of new forms of data and data generation, and that drives a surge in methodological innovations to improve data quality. It will integrate and consolidate skills, knowledge and expertise from different fields of empirical social research and computer science, and provide the means to test new methods and procedures of data generation and data analytics. Its objective is to develop high-quality best-practice examples of methods for generating, collecting and integrating data, with the aim of enhancing data quality. These methods have the potential to be implemented in existing panel studies, new data collection programmes and data analytic approaches.
Termin: 10.04.2026 (kurze, einseitige, Darstellung der Projektidee per Mail an die Koordinatorin: (anika.schenck-fontaine@lifbi.de), 08.05.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr (Vorbereitungsworkshop), 16.09.2026 (Anträge), 09.09.2026 (Registrierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Eckard Kämper, Tel.: 0228/885-2270, eckard.kaemper@dfg.de, Jennifer Seemann, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.
The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:
- Plasticity and circuit dynamics across timescales:
Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.
2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:
LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species
3. Direct comparisons across sensory systems:
Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.
Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2377: Disruptive Memory Technologies
The aim of this Priority Programme is therefore to explore the potentials of ongoing developments in the field of main memory technologies and architectures. Despite the disruptive nature of these technologies, systems software and applications need to be enabled to fully exploit them. In order to master disruptive memory technologies and their impact on the overall memory hierarchy, research efforts are required on all levels of the classic system software stack, for example:
- Computer architecture (technical computer science): innovative architectures, for example, sensor nodes with fully-persistent state; improving/adapting existing architectures, for example, issues of volatile and non-volatile memory co-existence; instruction set extensions and memory management units
- Operating systems: software abstractions for new types of memory, including disaggregated on-demand memory from shared pools; integration into the memory hierarchy; fine-grained isolation and sharing of persistent objects; synchronisation mechanisms and memory transactions; systems that never reboot; removal of “persistent” faults or bugs; models and strategies for thread and data placement in a world of changing memory technologies
- Algorithms / data structures: dealing with heterogeneity (high/low bandwidth, different read/write performance); lightweight transactions on data structures
- Databases: optimised usage of different memory types, for example, index structures in persistent memory or optimised query execution by making use of in-/near-memory computing
- Languages / compilers / software engineering: support for in-/near-memory computing; evolution of persistent state; extended type systems and other models for novel classes of memory; conversion of legacy software; potential bugs related to the new technology
Termin: 05.03.2025 (Registrierung bis 19.02.2025)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Valentina Damerow, Tel.: 0228/885-2868, valentina.damerow@dfg.de, Constanze Grunwald,Tel.: 0228/885-2973, constanze.grunwald@dfg.de
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Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1158: Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten
The polar regions play a key role in the global climate, and interdisciplinary approaches such as those in this Priority Programme make a particular contribution to understanding them. The Priority Programme ensures that German researchers in the natural sciences can participate in international polar research, especially in the early stages of their careers. Above all, however, it gives researchers at German universities access to Antarctica and enables them to use the necessary infrastructure provided by the partner institutions. During the current program phase (2025–2030), proposed research projects should align with one or more of the following overarching topics:
- Dynamics of Climate System Components
- Response to Environmental Change
- Connectivity and Exchange in Polar Systems
- Improved Understanding of Polar Processes and Mechanisms
These overarching research topics are underpinned by over 60 specific research questions and will help to clarify the role of Antarctica in the earth system. Projects with geological questions should focus on the recent history of Antarctica (not older than about 34 million years).
Termin: 02.11.2026 (Registrierung bis 26.10.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt, Tel.: 0228/885-2825, ismene.seeberg-elverfeldt@dfg.de, Ute Bennerscheid, Tel.: 0228/885-2455, Ute.Bennerscheid@dfg.de
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Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)
HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:
a) sources, properties and processing of aerosol particles,
b) formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,
c) transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere,
d) transport and transformation of chemical composition,
e) atmospheric coupling processes.
Termin: 27.11.2026 (Registrierung bis 13.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Kristian Sudmann, Tel.: 0228/885-2012, kristian.sudmann@dfg.de, Pia Schmidgen, Tel.: 0228/885-2034, pia.schmidgen@dfg.de
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Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.
Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen.
Termin: 01.12.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
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Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.
Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de
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Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.
Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen.
Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.
Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in den Bereichen Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien langfristig zu stärken, Innovationsökosysteme und Forschungsinfrastrukturen auszubauen und den hierfür notwendigen Transfer nachhaltig zu gestalten. Durch die Fördermaßnahme soll zudem die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt werden.
Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben unter Beteiligung mindestens eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft (Großunternehmen, KMU oder Start-up) und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Dabei sollen die Vorhaben von einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benjamin Leiner, Tel.: 030/310078-5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de, Leander Tetling, Tel.: 030/310078-5677, Leander.Tetling@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Ziel der Förderung ist es, die Forschung, Expertise sowie die praktische Anwendung im Bereich der benutzbaren Cybersicherheit in Deutschland nachhaltig zu stärken und Lösungen für menschenzentrierte und benutzbare Cybersicherheitstechnologien voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll die interdisziplinäre Vernetzung zwischen der Forschung zur technischen Cybersicherheit mit den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie sowie weiteren relevanten Fachdisziplinen und entsprechenden Anwendungsdomänen gestärkt werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julian Hoth, Tel.: 0361/262 60 70 – 17, Julian.Hoth@vdivde-it.de, Dr. Julia Seebode, Tel.: 030/31 00 78 – 464, Julia.Seebode@vdivde-it.de
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Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
Die Förderung soll dazu beitragen, das in Deutschland bestehende Fusions-Innovationsökosystem aus Wissenschaft und insbesondere Wirtschaft mit einem auf europäischer Ebene mittels des potenziellen IPCEI INT entstehenden Fusions-Innovationsökosystem zu verzahnen und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen zu unterstützen.
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, (vor-)wettbewerbliche Vorhaben, die im internationalen Vergleich deutlich über den Stand der Technik hinausgehen und substanziell zum Aufbau eines europäischen Fusions-Innovationsökosystems beitragen. Das IPCEI INT gliedert sich in drei Workstreams:
Workstream 1 – Nuclear Reactors (integrierte Reaktordesigns und Systemauslegung; im Rahmen der deutschen Beteiligung ausschließlich Fusionsreaktordesigns zur Energieerzeugung),
Workstream 2 – Fuel and Radioisotopes (Brennstoffe und Radioisotope) sowie
Workstream 3 – Materials, Components and Services (Materialien, Komponenten und Dienstleistungen für nukleare Anlagen).
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Busch, Tel.: 0211/62 14-591, busch@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
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Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungsaustausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maßnahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.
Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de
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6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Bereich 6G langfristig zu stärken, Ökosysteme und Testinfrastrukturen auszubauen und gesellschaftlich relevante Innovationen in die Anwendung zu überführen. Zentrale Entwicklungsfragen ergeben sich daher beim Einsatz von für den kommenden 6G-Standard relevanten Technologien in praktischen Anwendungsszenarien.
Gefördert werden Verbundprojekte, die sich aus industriegeführten Konsortien unter Beteiligung einschlägiger und exzellenter Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzen und hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Ende-zu-Ende-6G-Anwendungen mit einem Fokus auf 6G-exklusive Features in der Praxis demonstrieren. Die dabei relevanten technologischen Kennzahlen sind stark von den jeweiligen Anwendungsanforderungen abhängig. Als Bedingung für die Förderung muss ein belastbarer Nachweis der prototypischen Demonstration vorliegen.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Miruna Raceala-Motoc, Tel.: 030/310078-5575, Miruna.Raceala-Motoc@vdivde-it.de, Tim Jacquemot, Tel.: 030/310078-4854, tim.jacquemot@vdivde-it.de
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Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
Ziel ist es, sensible Forschungs- und Gesundheitsdaten der bestehenden Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen in sicheren Verarbeitungsumgebungen für die Gesundheitsforschung nutzbar zu machen. In den Pilotprojekten sollen in unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragbare Komponenten von Secure Processing Environments geschaffen und Anforderungen untersucht werden, die die Interoperabilität und Standardisierung fördern sowie die nationale und europäische Anschlussfähigkeit unterstützen. Gefördert werden Pilotprojekte als Einzelprojekte aus verschiedenen Fachbereichen an einer Einrichtung sowie kleine Verbundprojekte (mit in der Regel bis zu drei Partnern), die sich mit der Entwicklung und Erprobung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen befassen.
Termin: 28.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Katja von Storch, Dr. Nanette Kälin, Tel.: 0228/3821-2214/-1251
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Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte bearbeiten:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme: Anpassung oder Neuentwicklung von KI-Architekturen und maßgeschneiderten Open-Source-Modellen, die spezifisches Fachvokabular, Prozesswissen und/oder physikalische Gesetzmäßigkeiten einer Branche (zum Beispiel chemische Strukturformeln, Ingenieurswissen) nativ integrieren;
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur: Schaffung spezifischer Datenpipelines und Integrationsschichten zur Anbindung branchenüblicher IT-Systeme sowie die Nutzung branchenspezifischer Datenquellen innerhalb bestehender industrieller Ökosysteme;
- Datenzugänglichkeit und offene Standards: Erarbeitung technischer Lösungen zur Überwindung von Datensilos und Etablierung offener Standards sowie tragfähiger Governance-Modelle für den Datenaustausch innerhalb einer Branche, branchenübergreifend sowie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz und Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
Die Ziele des Wissenschaftsjahres 2027 sind:
- Vermittlung von Wissen über Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 vermittelt, wie Raumfahrt funktioniert, was sie leisten kann und welchen Mehrwert sie für die Gesellschaft bereits heute leistet. Wir zeigen, wie eng die deutsche Raumfahrtforschung- und -industrie in Europa und international kooperiert und welche Kernbereiche die deutsche und europäische Raumfahrt umfasst.
- Fokus auf gesellschaftliche und alltagsrelevante Themen: Das Wissenschaftsjahr 2027 rückt die gesellschaftlichen und alltagsrelevanten Themen der Raumfahrt in den Fokus. Das Ziel ist es, die Bedeutung der Raumfahrt für die Gesellschaft ganzheitlich darzustellen und ihre Rolle als essenzieller Innovationstreiber im täglichen Leben hervorzuheben.
- Darstellung der Raumfahrt als wachsenden Wirtschaftssektor: Die Raumfahrt hat als Enabler auch für andere Branchen Bedeutung. Sie gibt Impulse für neue Märkte und neue Geschäftsmodelle oder sorgt für Resilienz und das Funktionieren von Wertschöpfungsketten (zum Beispiel Satelliteninfrastruktur als Grundlage für Logistik, Landwirtschaft, Energie, Medizin, Digitalisierung/Konnektivität, Katastrophenschutz).
- Motivierung junger Menschen für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 weckt Begeisterung für MINT-Berufe bei Mädchen und Jungen, zeigt ihnen spannende Berufsperspektiven auf und macht Forschungsbereiche, Innovationen und Forschungsstandorte sichtbar.
Thematisch gliedert sich das Wissenschaftsjahr in die vier Themenfelder:
- Wissenschaft und Forschung: Von der Erde zum Universum und zurück,
- Der wirtschaftliche Beitrag der Raumfahrt,
- Internationale Zusammenarbeit als diplomatisches Bindeglied
- Die Raumfahrt als Garant für Souveränität und Resilienz.
Gefördert werden Vorhaben, die sich mit den oben genannten Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2027 befassen.
Termin: 14.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation, Sachsendamm 61, 10829 Berlin
Kontakt: Sarah Gutscher, Tel.: 030/67055-8217, sarah.gutscher@dlr.de, Carola Hänel, Tel.: 030/67055-782, carola.haenel@dlr.de
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Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation
Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden.
Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden.
Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen.
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de
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Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future"
Mit der Förderinitiative „Ideenwettbewerb Wasserstoffrepublik Deutschland“ des BMFTR wurden große Fortschritte auf dem Weg zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie erzielt. Insbesondere die Leitprojekte "Grüner Wasserstoff" haben zahlreiche Innovationen für die Kernelemente einer Wasserstoffwirtschaft bereitgestellt und die Bereiche Hochskalierung und Serienfertigung von Elektrolyseuren, Wasserstoff-Transportlösungen und Offshore-Erzeugung entscheidend vorangebracht.
Gefördert werden Vorhaben der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zu Wasserstofftechnologien.
Themen:
- Elektrolyse – Wasserstoffproduktion weltweit
- Offshore-Wasserstoff und Derivate
- Transport und Speicherung
- Power-to-X
Termin: 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung (EWF), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-h2@ptj.de
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Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.
Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.
Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden.
Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
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Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel
Die mesopelagische Zone in 200 – 1 000 m Wasser-Tiefe, auch „Dämmerzone“ genannt, spielt eine zentrale Rolle im ozeanischen Wärmehaushalt und in den globalen Stoffkreisläufen. Durch das Absinken von Wassermassen wie dem Subantarktischen Mode Water (Subantarctic Mode Water – SAMW) und dem Antarktischen Zwischenwasser (Antarctic Intermediate Water – AAIW) im Südozean werden große Mengen an Wärme, gelöstem Kohlenstoff und Sauerstoff aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial transportiert. In den letzten Jahrzehnten hat der Ozean einen wesentlichen Teil der durch den Klimawandel verursachten zusätzlichen Wärme aufgenommen und in der mesopelagischen Zone gespeichert.
Ziel der Förderung ist es, die Wissensbasis zur Rolle des Mesopelagials im Erdsystem zu erweitern, um fundierte Prognosen der Entwicklung des globalen Klimas sowie fundierte Entscheidungen im Klimaschutz, in der Anpassung an den Klimawandel und im nachhaltigen Umgang mit marinen Ressourcen zu ermöglichen. Gefördert werden Verbundprojekte, die einen Fokus auf das Mesopelagial sowie dessen Rolle im globalen Wärme- beziehungsweise Kohlenstoffhaushalt legen.
Themen:
- Quantifizierung der klimawandelbedingten Zirkulationsänderungen im Mesopelagial und deren Auswirkungen
- Quantifizierung der physikalisch und biogeochemisch getriebenen Kohlenstoffflüsse aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial und/oder aus dem Mesopelagial in die Tiefsee
- Technologische Entwicklungen, die eine verbesserte Datenerhebung im Mesopelagial ermöglichen
Termin: 01.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
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Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
Gefördert werden FuE-Arbeiten im Rahmen anwendungsorientierter, vorwettbewerblicher transnationaler Verbundvorhaben, die sich auf Technologieentwicklung und Innovation für die nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen aus primären und sekundären Quellen fokussieren und damit einen Beitrag zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung für die Stärkung der industriellen Basis in Europa leisten. Die geförderten Themen (Topics) nehmen Bezug auf den Themenbereich 1 (Nachhaltige Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen) der Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA).
Für Antragstellende, die eine Förderung beim BMFTR beantragen, ist die Teilnahme an folgenden Topics der aktuellen Ausschreibung (RAMP Joint Call 2026) möglich:
- Topic 1 - Ensuring a resilient supply of raw materials from primary sources (Nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen)
- Topic 2 – Targeting secondary sources to enhance access to raw materials (Nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen)
Termin: 22.09.2026, 15:00 Uhr
Adresse: Projektträger Jülich – PtJ, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Grünewald, Herr Dr. Florian Selge, Tel.: 030/2 01 99-36 78, ptj-ramp@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik
Ziel der Förderung ist die Entwicklung KI-basierter robotischer Systeme für Anwendungen in der Umwelttechnik, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und zusätzliche Wertschöpfung im CleanTech-Sektor zu generieren. Ein besonderer Fokus wird auf Lösungen mit hohem wirtschaftlichem Verwertungspotenzial und klarer Markteinführungsperspektive gelegt, wodurch der Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen im Umweltsektor beschleunigt werden soll.
Gefördert werden FuE-Arbeiten, in denen Expertisen aus den Bereichen Umwelttechnik, Robotik und KI zusammengeführt werden. Dies umfasst sowohl industrielle als auch mobile Robotiklösungen einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten, wie beispielsweise Sensorik, Aktorik, Dateninfrastrukturen und Systemarchitekturen.
Relevante Anwendungsfelder für die Forschungsvorhaben umfassen:
- Stärkung der Kreislaufwirtschaft, zum Beispiel durch Reparatur- oder Remanufacturingansätze sowie automatisierte Sortier- und Recyclingprozesse;
- Steigerung der Ressourceneffizienz, zum Beispiel durch die emissionsarme und nachhaltige Gestaltung von Industrieprozessen oder technologische Prozess-Verbesserungen;
- Weiterentwicklung von Resilienz-Technologien, zum Beispiel für Umweltüberwachung oder die Inspektion, Wartung und Instandhaltung von Infrastrukturen, unter anderem im Wasser- und Energiesektor.
Termin: 15.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen, Kreislaufwirtschaft; Geoforschung, Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Carina Sucker, Tel.: 07 21/6 08-2 24 90, carina.sucker@kit.edu, Dr. Daniel Jost, Tel.: 07 21/6 08-2 48 75, daniel.jost@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
Das BMFTR fördert den Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung. Es soll eine dauerhafte bilaterale Partnerstruktur mit physischem Zentrum in Brasilien aufgebaut werden; perspektivisch sollen weitere Partner aus Lateinamerika eingebunden werden. Thematische Schwerpunkte sind grüner Wasserstoff und Wasserstoff aus Biomasse, Wasserstoffderivate, Biokraftstoffe, nachhaltige Flugkraftstoffe sowie Materialforschung mit Bezug zu diesen Energiethemen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie technologieorientierte KMU und Industrieunternehmen mit Einrichtung in Deutschland.
Die Förderung erfolgt in drei Phasen:
- Aufbauphase von bis zu 3 Jahren (in der Aufbauphase sind bis zu 300.000 Euro pro Projekt und Jahr möglich),
- Hauptphase von bis zu 4 Jahren (in der Hauptphase bis zu 750.000 Euro pro Projekt und Jahr),
- Schlussphase von bis zu 2 Jahren (in der Schlussphase bis zu 400.000 Euro pro Projekt und Jahr).
Zunächst können nur Projektskizzen für die Aufbauphase eingereicht werden; nach Evaluation wird nur ein Projekt für Haupt- und Schlussphase weitergefördert.
Termin: 10.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: 0228/38 21-1434, Matthias.Frattini@dlr.de, Eva Gerhards, Tel.: 0228/38 21-2595, Eva.Gerhards@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft:
Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Der Fokus liegt insbesondere auf Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.
Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.
Schwerpunkte:
- Anfeindungen, Drohungen und Gewalt – Wirkmechanismen und Schutz
- Wahl und Nicht‑Wahl von Forschungsfragen und Lehrschwerpunkten
- Organisationale Resilienz - Governance, Regeln und Verfahren
- Monitoring und Indikatoren für Belastungen der Wissenschaftsfreiheit sowie für Wirkung und Verstetigung
Termin: 18.09.2026
Kontakt: wihoforschung@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte untersuchen:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur
- Datenzugänglichkeit und offene Standards
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hubs für die Fusion
Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusionsforschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.
Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:
- Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
- Laserfusion (technologieoffen) und
- Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien
Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.
Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung
MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche bearbeiten:
- Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie,
- Neuartige bioökonomische Produkte,
- Disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie.
Voraussetzung zur Förderung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen Eureka-Partnerländern, die sich an dem Call beteiligen. Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 € (inkl. Projektpauschale für universitäre Partner) nicht überschreiten.
Termin: 20.09.2026 (Projektskizzen)
Weitere Informationen und Kontaktpersonen für Auskünfte: Ausschreibung
Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden.
Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern.
Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum.
Schwerpunktthemen:
- Wassermanagement
- Landwirtschaftssysteme
- Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft
Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.
Themenfelder:
- Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
- Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
- Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
- Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
- Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
- Innovative Konzepte aus der Optogenetik
- Neue optische Verfahren der Bildgebung
Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“
Um die Privatheit jedes einzelnen Menschen ebenso wie unsere demokratische Gesellschaft als Ganzes zu stärken, brauchen wir Forschung und Innovation in der IT-Sicherheit. Zweck der Zuwendung ist es, in meist dreijährigen Vorhaben aktuelle Entwicklungen mit Bezügen zum Datenschutz und zur Privatheit im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensrealitäten von Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich zu untersuchen, um den Diskurs über damit verbundene Chancen und Herausforderungen sachlich zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürgern soll eine informierte Auseinandersetzung mit den Gefahren der Digitalisierung für ihre Privatheit und Selbstbestimmtheit ermöglicht werden. Zweck ist es auch, innovative Alternativlösungskonzepte und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den europäischen Weg im Datenschutz weiter voranzutreiben und eine sichere Datennutzung für unterschiedliche Interessengruppen zu ermöglichen.
Es werden Forschungsverbundvorhaben gefördert, die sich beispielsweise einem oder mehreren der folgenden Themenfelder zuordnen lassen.
Grundrechte und informationelle Selbstbestimmung schützen:
- Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung unterstützen;
- Datenschutz technisch umsetzen;
- privatsphäreschonende Geschäftsmodelle entwickeln;
- Zukunftstechnologien privatsphäreschonend gestalten („Privacy by Design“);
- Technik- und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen;
- Risikoabschätzungen vornehmen.
Technik nach demokratischen Werten souverän gestalten:
- Standards, Normen und Kennzeichnungen weiterentwickeln;
- Werte in die Technikentwicklung einfließen lassen („Values by Design“);
- individuellen Umgang mit Daten besser verstehen.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und -ziele müssen den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sein.
Termin: 15.03. und 15.10.2023 (jeweils Projektskizzen); danach jeweils 15.03. und 15.10. eines Jahres, letztmalig am 15.03.2027
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Jan-Ole Malchow, Tel.: 0 30/31 00 78 - 386, Jan-Ole.Malchow@vdivde-it.de, Kai Benjamin Leiner, Tel.: 0 30/31 00 78 - 5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Ziel der vorliegenden Fördermaßnahme ist:
- die Entwicklung technischer Innovationen beziehungsweise Adaptionen an die Gegebenheiten im Partnerland und eine signifikante Steigerung des Technologiereifegrades, die eine spätere Markteinführung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen ermöglicht;
- die Erhöhung der Anzahl deutscher Unternehmen, die auf dem koreanischen Markt aktiv sind beziehungsweise Aktivitäten konkret planen;
- die Intensivierung der WTZ mit Korea und Stärkung deutsch-koreanischen Partnerschaften und Netzwerke.
Termin: 04.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Carolin Lange, Tel.: 0228/38 21-20 81, c.lange@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden.
Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:
A. Reaktorsicherheitsforschung
B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle
C. Endlagerforschung
D. Forschung zu Querschnittsfragen
Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Förderaufruf: 1. Innovationswettbewerb Energiequartiere
Der Innovationswettbewerb Energiequartiere des BMWE hat zum Ziel, exzellente Forschungsergebnisse für die Anwendung im realen Umfeld zu qualifizieren und den Transfer in die Praxis zu beschleunigen. Gesucht werden innovative Projekte, die über das „business as usual“ hinausgehen. Diese sollen mit einem ganzheitlichen Ansatz vom Konzept (DESIGN), über die Umsetzung (BUILD), bis zum Betrieb (OPERATE) gefördert werden. Gegenstand des Wettbewerbs sind räumlich zusammenhängende Bestandsquartiere, die als ganzheitliche Innovationsräume bearbeitet werden. Dies sind Quartiere mit überwiegender Wohnnutzung. Ergänzende Nutzungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Einzelhandel, Dienstleistungen und sonstige quartiersnahe Infrastrukturen können in die Bearbeitung einbezogen werden.
Art und Umfang der Zuwendung
- In der DESIGN-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre.
- In der BUILD-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 5 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.
- In der OPERATE-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 500.000 Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre.
Termin: 02.10.2026
Adresse: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Gesundheit
Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum
Mit dem geplanten Entwicklungsprojekt soll die Bildung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer bundesweit vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur in Form eines Verbundvorhabens gefördert werden. Ziel ist die Entwicklung von Prozessen, Verfahren und Informationstechnologie (IT)-Infrastrukturkomponenten, die eine einheitliche Durchführung der EHDS-Verordnung unter Beteiligung von verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Expertisen ermöglichen.
Darüber hinaus sollen auch anderweitig in der Entwicklung befindliche oder bereits etablierte technische Lösungen für eine Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen relevanter Projekte und Dateninfrastrukturen (wie beispielsweise das Deutsche Humangenom-Phenomarchiv, das Forschungsdatenzentrum Gesundheit, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten, das Netzwerk Universitätsmedizin, das Modellvorhaben Genomsequenzierung gemäß § 64e des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und andere relevante Akteure) beim Aufbau einer bundesweit vernetzten (IT-)Infrastruktur Berücksichtigung finden, um eine möglichst effiziente und fristgerechte EHDS-Durchführung zu ermöglichen.
Gefördert wird deshalb ein Verbundvorhaben, das darauf abzielt, die relevanten Akteure synergistisch miteinander und mit der DACO zu vernetzen. Ziel ist es, unter Einbeziehung neuer noch nicht bekannter Forschungsergebnisse, kritische Elemente in der Entwicklung von IT-Infrastrukturkomponenten für die EHDS-Durchführung zu identifizieren, an die Bedarfe der beteiligten Infrastrukturen anzupassen sowie für eine bundesweite Nutzung zugänglich zu machen und einer Validierung zu unterziehen.
Termin: 14.09.2026
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Nachhaltige Entwicklung und Innovation, Hochschulen, Innovationsstrukturen, Gesundheit (HIG), Jülich
Kontakt: Dr. Marc Kirschner, Tel.: 02461/616863, Dr. Sylvia Krobitsch, Tel.: 030/20199-34 03, ptj-bmg-ehds@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Förderprogramm DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Entwicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen.
Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:
- Digitalisierung
- Nachhaltigkeit
- Systemfähigkeit
Termin: jährlich 31.03. und 30.09., jeweils bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Bundesminsterium für Wirtschaft und Klimaschutz, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2025, 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“
Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.
Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:
- Patentierung – Unternehmen
- Normung - Unternehmen
- Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung
Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bund-Länder-Initiative "Digitales Lehren und Lernen"
Das übergeordnete Ziel, verankert in der Vereinbarung für eine Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, ist die Steigerung der digitalen Souveränität von Schülerinnen und Schülern für die digital geprägte Welt. Um dies zu erreichen, soll Forschung gefördert werden, die
- zu einer evidenzbasierten und nachhaltigen Qualitätsentwicklung der Lehrkräftebildung beiträgt,
- dabei partizipativ und ko-konstruktiv vorgeht, indem relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden,
- international anschlussfähig ist,
- internationale und nationale Strategien, Referenzrahmen sowie die Bildungsstandards berücksichtigt und einbezieht,
- mit ihren Ergebnissen zur Professionalisierung von aktiven und zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern beitragen kann,
- dabei auch die besonderen Qualifizierungsbedarfe von Quer- und Seiteneinsteigenden in den Blick nimmt,
- die vielfältigen Herausforderungen im Bildungssystem, wie soziale, kulturelle, sprachliche und körperliche beziehungsweise neurodiverse Vielfalt, berücksichtigt und
- die den konsequenten bundesweiten Ergebnistransfer in die pädagogische Praxis beforscht sowie die Vernetzung und Kooperation – auch durch den Einbezug einer Kultur offener Bildungsressourcen (OER) – aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Akteure unterstützt und forciert.
Gefördert werden Projekte in den Modulen:
- Modul A: Kompetenzcluster lernen:digital
- Modul B: Kompetenzcluster Daten- und KI-gestütztes Lehren
- Modul C: Kompetenzcluster Digitale Souveränität
- Modul D: Kompetenzcluster Digital Leadership
- Modul E: Kompetenzcluster Berufliche Bildung
- Modul F: Vernetzungs- und Transferstelle
Termin: zweistufiges Verfahren: In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst zu einer in den jeweiligen Förderaufrufen genannten Frist Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Vor der Veröffentlichung der jeweiligen Förderaufrufe ist keine Skizzeneinreichung vorgesehen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.
Adresse: DLR Projektträger Bereich Bildung, Gender Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Behrens, Tel.: 0228/3821 2074, Dr. Alexander Höse, Tel.: 0228/3821 1938, digitaleslehren@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl am College of Mexico
Der DAAD schreibt am The College of Mexico (COLMEX), Mexiko Stadt den Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl zum Thema „Globale Herausforderungen in komparativer Perspektive (Lateinamerika/Europa)“ aus. Zu den Aufgaben gehören:
- Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen und ggf. interdisziplinären Forschungsprojekten mit Forschenden am COLMEX bzw. mit Forschenden in Mexiko und/oder Lateinamerika
- Lehre in (Postgraduierten-)Studiengängen am COLMEX
- Vortragstätigkeit an weiteren mexikanischen und/oder lateinamerikanischen Universitäten
- Vermittlung von Kontakten zu deutschen aber auch europäischen Hochschulen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
- Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Kooperationen mit deutschen aber auch europäischen Hochschulen
- Konzeption und Organisation von Tagungen, Kolloquien, Ausstellungen, Publikationen und anderen Maßnahmen, die zur Sichtbarkeit und Ausstrahlung des Humboldt-Lehrstuhls beitragen.
Dauer: mindestens 2, höchstens 5 Jahre.
Termin: 17.09.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Online-Antragstellung: https://mydaad.b2clogin.com/mydaad.onmicrosoft.com/B2C_1A_signup_signin_SAPIAS_saml/samlp/sso/login
Weitere Informationen: Ausschreibung
Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern
Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung binationaler partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.
Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmenden der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungstätigkeiten in allen Fachrichtungen (Ausnahmen siehe „Länderspezifische Bedingungen“).
Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte (Masteranden und Master), Doktorandinnen/Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrende, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. „Länderspezifische Bedingungen“.
Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie gemeinnützig anerkannte sowie selbstforschende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.
Länder: Australien, Argentinien, Brasilien, Frankreich, Hongkong, Kanada, Korea, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Taiwan, USA
Termin: länderspezifische Bedingungen für die jeweilige Antragsfrist (s. Ausschreibung)
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Stiftungen
GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:
- Funding of up to €20,000
- A two- to three-day scientific meeting
- Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
- Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program
Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.
Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen der Wübben Stiftung Wissenschaft
Appointment Accellerator
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Appointment Accelerator deutsche Universitäten bei der Berufung von internationalen Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Professuren bzw. W2- und W3-Professuren. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 (Tenure Track) bzw. Karrierephase R4 (Advanced) erfolgreich abzuschließen.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 400.000 € (Tenure Track, Karrierephase R3) bzw. bis zu 800.000 € (Advanced, Karrierephase R4) beantragen, um Berufungsverfahren erfolgreich abzuschließen. Die maximale Fördersumme darf die Kosten der von der Universität für diese Professur exklusiv bereitgestellten Ausstattung nicht übersteigen. Auch Drittmittel anderer Förderer können als universitärer Beitrag angerechnet werden. Die Universitäten können die Mittel für Personalausgaben der Arbeitsgruppe, Sach- und Investitionsausgaben sowie Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen während der Tenure-Track-Phase (fünf bzw. sechs Jahre) (Tenure Track) bzw. innerhalb von drei Jahren (Advanced) frei verwenden. Insgesamt stehen für alle Förderprogramme der Stiftung jährlich rund zehn Millionen Euro bereit.
Termin: 30.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Tenure Track Professorship
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Tenure Track Professorship deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen eine exzellente Sach- und Personalausstattung, stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit und eröffnet verlässliche Karriereperspektiven für die berufliche Zukunft in Deutschland.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase) beantragen. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden.
Voraussetzung ist, dass die Universität in gleicher Höhe Mittel bereitstellt. Auch Drittmittel anderer Förderer (z. B. ERC Starting Grant) können als universitärer Beitrag angerechnet werden. Insgesamt stehen für alle Förderprogramme der Stiftung jährlich rund zehn Millionen Euro bereit.
Termin: 30.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Advanced Professorship
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Advanced Professorship deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität in gleicher Höhe Mittel für die Professur bereitstellt. Die bei der Stiftung beantragten Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung
Termin: 30.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
Call for building research networks
The grant supports both creating new networks of researchers and maintaining already established ones. The content of the research network must be relevant to the Baltic Sea Region and Eastern Europe. Applications may be submitted by a group of researchers, and the funding is intended to cover costs related to travel, meetings, and workshops. The grant is available for a maximum period of one year, with the funding period beginning on 1 January 2027. The maximum grant amount is SEK 250,000. Mandatory application documents include a project description of no more than three pages, references, CVs, and a budget commentary.
The project manager must be a researcher from a higher education institution in Sweden; the network must include researchers at Södertörn University. It is preferable that a great majority of participants comes from research environments outside Sweden. Doctoral students may be included.
Call for conference organization
The purpose is to promote international collaboration, knowledge exchange, and dissemination of research findings on the Baltic Sea Region and Eastern Europe. The call is open to researchers in and outside Sweden.
The grant is open to individual researchers who hold a doctoral degree and is intended to cover costs associated with organizing an individual conference with at least 25 participants. The funding may be awarded for a maximum period of one year, beginning on 1 January 2027, and provides up to SEK 250,000. Applicants must submit a project description of no more than three pages, references, a CV, and a budget commentary.
Termin: 29.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung networks, Ausschreibung conference grants
Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
Promotionskollegs sollen ein qualifiziertes und strukturiertes Förderprogramm anbieten, das Kooperation, wissenschaftlichen Austausch und auch ein notwendiges Maß an Wettbewerb und gegenseitiger Kontrolle mit dem Ziel zulässt, die Ausbildungsbedingungen zu optimieren und die Bearbeitungszeiten zu reduzieren. Die Themen sollen sich durch originelle Fragestellungen und methodische Innovationen jenseits der Routineforschung auszeichnen. Sie sollen sich am Profil der Hans-Böckler-Stiftung orientieren. Das begleitende Studienprogramm soll auf den Forschungskontext zugeschnitten sein und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ermöglichen.
In einer Nachwuchsforschungsgruppe soll jüngeren Wissenschaftler*innen auf Juniorprofessuren, habilitierten jüngeren Hochschuldozent*innen und Hochschullehrer*innen im Rahmen von Erstberufungen die Möglichkeit eröffnet werden, bis zu drei Doktorand*innen in einem thematischen Kontext zu promovieren. Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einer*m Betreuer*in produktiv und erfolgreich begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die mit den Leitthemen der Hans-Böckler-Stiftung kompatibel sind.
Termin: 31.01.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Hans-Böckler-Stiftung, Georg-Glock-Straße 18, 40474 Düsseldorf
Weitere Informationen: Ausschreibung
Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme
Today the Novo Nordisk Foundation has launched its biggest annual open competition grant programme, the Challenge Programme, to support development of new knowledge to help tackle major societal challenges within human and planetary health.
With total funding up to €80 million, four new themes are now open for applications from interdisciplinary research teams across Europe:
- Advancing Next Generation AMR Diagnostics for Lower Respiratory Tract Infections: 07.10.2026
- Heat and hypertension – understanding the mechanisms of interaction: 07.10.2026
- Unravelling electron transfer mechanisms in hybrid bio-electrocatalysis: 07.10.2026
- Harnessing novel Earth-abundant materials for sustainable technologies: 07.10.2026
Kontakt: challenge@novo.dk
Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Mit Rise up! können sie ein besonders innovatives Forschungsprogramm voranbringen, das sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnte.
Es können Mittel bis zu 600.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren für ein klar umrissenes Forschungsprogramm beantragt werden.
Termin: 15.09.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter können zu neuen Ideen oder überraschenden Ergebnissen forschen, die das Potenzial haben, das eigene Forschungsprofil zu ergänzen oder neu auszurichten. Sie können einmalig bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Jahren beantragen für Projekte, die eine neue Forschungsrichtung im Labor eröffnen könnten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden, nicht jedoch für die eigene Stelle.
Termin: 15.09.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
Appointment Accelerator
Ziel ist die Berufung internationaler Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Positionen. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Förderung von bis zu 400.000 € möglich.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Tenure Track Professorship
Mit dieser Förderlinie unterstützt die Stiftung deutsche Universitäten bei der Berufung internationaler Top-Talente (Karrierephase R3) und finanziert die ersten Jahre einer Tenure-Track-Professur. Im Erfolgsfall übernimmt die Wübben Stiftung Wissenschaft die hälftigen Kosten einer Tenure-Track-Professur der antragsstellenden Universität. Ferner stellt die Stiftung zusätzlich Mittel in Höhe von 10% ihres Kostenanteils bereit. Diese werden dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung gestellt. Die maximale Höhe der insgesamt beantragbaren Mittel (inkl. der freien Forschungsmittel) beträgt bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase).
Neben der Vergütung des*der Wissenschaftler*in sowie der Finanzierung von Personal- und Sachmitteln sowie Investitionen können aus der Fördersumme auf den*die Kandidat*in zugeschnittene Onboarding- und Dual Career-Maßnahmen finanziert werden.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Advanced Professorship
Ziel ist die Berufung und Integration internationaler Spitzenforscher*innen. Die Stiftung unterstützt deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität nach Ende der Förderung die Finanzierung der Professur in vergleichbarer Höhe zusichert. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind alle deutschen Universitäten. Die beantragte Professur kann dabei eine Nachbesetzung, eine vorgezogene Neubesetzung oder eine neu eingerichtete W2- oder W3-Professur sein. Die Antragstellung ist auch möglich, falls für den/die Kandidat*in zunächst eine Gastprofessur geplant ist. In diesem Fall müssen die Pläne zur anschließenden Berufung dargelegt werden. Auch die Beantragung einer Gastprofessur für Wissenschaftler*innen am Ende einer akademischen Karriere ist möglich.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
DPWS - Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung hat ein Verfahren zur vereinfachten Bearbeitung von Anträgen für wissenschaftliche Veranstaltungen und kleinere Forschungsvorhaben bis zu 10.000 Euro eingerichtet. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 6.000 bis 8.000 Euro.
- Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden.
- Der Förderanteil der DPWS soll 70 % nicht übersteigen, so dass mindestens 30 % der Gesamtausgaben eines Vorhabens aus Eigen- oder Drittmitteln getragen werden müssen.
- Aufgrund der Begrenztheit ihrer Mittel konzentriert sich die Stiftung seit 2018 auf die Förderung von Projekten, die eine besonders nachhaltige Wirkung (z. B. durch Gewinnung weiterer Unterstützer für Fortsetzungsprojekte oder die Entwicklung größerer Projekte aus einem kleinen Ansatz heraus) erwarten lassen.
- Eine Institution, die bereits eine Projektförderung in dem vereinfachten Verfahren erhalten hat, ist nur dann antragsberechtigt, wenn die Projekte abgeschlossen und korrekt abgerechnet worden sind. Zwei Institute derselben Hochschule gelten als verschiedene Antragsteller.
Termin: 15.10.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 5230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, mudzo-wieloch@dpws.de, Tel.: 0335-6640594
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Format Sandpits
Sandpit-Fokus 2027: Bildung und KI
Die Wübben Stiftung Wissenschaft fördert Forschung zum Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz. Mit der Sandpit-Ausschreibung 2027 werden Ideen und Ansätze gesucht, die die Folgen von KI für Lernen, Lehren und Prüfen sowie Fragen zu Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung untersuchen. Antragsberechtigt sind Forschende aller Disziplinen ab der Promotion an deutschen Universitäten. Pro Antrag stehen bis zu 50.000 Euro bereit. Das Gesamtfördervolumen beträgt 500.000 Euro.
Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.
Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:
- Kultur- und Wissenstransfer
- Europäisierungsprozesse
- Normen- und Wertewandel
- Mehrsprachigkeit
Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.
Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klaus Tschira Boost Fund for postdoctoral researchers and junior group leaders
We are now accepting applications for the 8th cohort of the Klaus Tschira Boost Fund, providing up to €115,000 in funding for postdoctoral researchers who:
- conduct non-clinical research in one or more of the following areas: Biology, Chemistry, Computer Science, Geosciences, Mathematics, Neurosciences and Physics
- are employed at a public university, university of applied sciences, or non-university research institution in Germany,
- do not yet have a permanent or tenured position,
- and have not yet successfully secured funding for a junior research group program
As a collaborative initiative between GSO and the Klaus Tschira Stiftung, the program is designed to boost scientific careers and promote early independence for postdocs through:
- Flexible funding for innovative and interdisciplinary research projects
- Opportunities to build (international) collaborations and networks
- Workshops, coaching, and peer support
Termin: 01.10.2026
Adresse: Klaus Tschira Stiftung, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte
Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.
Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter*innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.
Fachgebiete:
- Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
- Alte Kulturen
- Ur- und Frühgeschichte weltweit
- Klassische Archäologie
- Geschichtswissenschaften
- Kunstgeschichte
- Wissenschaftsgeschichte
- Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik
Termin: 20.11.2026
Adresse: Abt. Projektassistenz Forschungsförderung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Anna Kuschmann, kuschmann@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Zuwender
Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.
Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.
Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
This program offers early-career researchers the opportunity to develop and lead high-risk, high-reward interdisciplinary research, expand their professional networks and receive focused leadership training in their pivotal first years as independent principal investigators.
These experiences accelerate the rise of research leaders who are positioned to drive new discoveries and open new fields of inquiry.
CIFAR welcomes applications from candidates across the natural, biomedical, and social sciences, as well as the humanities. Successful applicants join one of CIFAR’s interdisciplinary research programs, collaborating with global research leaders to advance transformative knowledge and address some of the most important questions facing science and humanity.
CIFAR Global Scholars receive:
- A two-year opportunity to collaborate and receive mentorship within a close-knit, interdisciplinary network of leading global researchers in a CIFAR research program.
- $100,000 CAD in unrestricted research support.
- Opportunities to apply for CIFAR seed funds.
- Targeted training in essential areas of research leadership through the Azrieli Foundation Leadership Development program.
- Membership in the extended community of CIFAR Global Scholars, a network of creative and like-minded peers across cohorts.
Termin: 04.11.2026, 12:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung
Una Europa "One Health"
Die Allianz Una Europa lädt Forschende der FU Berlin ein, im Oktober an der Matchmaking Initiative für den Fokusbereich One Health teilzunehmen. Im Rahmen dieser Initiative wurden gezielt verschiedene Horizon Europe 2027 Calls sowie ein Call für die Marie Skłodowska-Curie Actions – Doctoral Networks identifiziert, die hervorragende Möglichkeiten für kollaborative Forschung zwischen den Una Europa Partneruniversitäten bieten.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator*innen.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator*innen. Die Initiative wird vom Una Europa Fokusbereich One Health und den One Health Instituten der Universität Helsinki, dem University College Dublin, der Universität Zürich und der KU Leuven organisiert.
Termin: 25.09.2026, 17:00 Uhr
Detaillierte Informationen zur Initiative sowie die Liste der relevanten Calls: Webseite der KU Leuven
SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
Ziel ist die Entwicklung von Full-Stack-Roboterplattformen, die komplexe physische Aufgaben in realen Umgebungen bewältigen, oder neuartiger Roboter-Hardwarekomponenten für einen radikalen Leistungssprung. Der Hauptfokus liegt auf terrestrischen, physisch interaktiven Anwendungen im industriellen und gesellschaftlichen Umfeld wie Logistik, Pflegeunterstützung und Bauwesen.
Die Challenge umfasst zwei sich ergänzende Tracks:
Track 1: Integrated Platforms fordert Teams heraus, Subkomponenten zu vollständigen Mehrzweck-Robotern zusammenzuführen, die komplexe, kommerzielle Anwendungsfälle lösen können.
Track 2: Hardware-Components konzentriert sich auf neuartige Hardware wie Greifsysteme, Sensorik oder Gelenke, die weit überlegene Fähigkeiten gegenüber dem Stand der Technik aufweisen.
Die Challenge läuft über 36 Monate und gliedert sich in vier aufeinanderfolgende Stufen. SPRIND bietet finanzielle Unterstützung in Form von individuellen Festpreisverträgen auf Basis der Kostenschätzung der Teams mit bis zu 7.200.000 € pro Team.
Der Auftrag von SPRIND ist die Unterstützung des Technologietransfers. Daher sollen die Teams die Gründung eines Unternehmens anstreben – idealerweise vor Beginn der Challenge – und das Engagement zeigen, ein langfristig tragfähiges Unternehmen aufzubauen.
Termin: 22.10.2026, 18:00 Uhr. Weitere Informationen werden in 2 Webinaren am 03.09. (15 Uhr) und 01.10.2026 gegeben.
Registrierung für das Webinar unter: Webinar-Registrierung - Zoom
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibung Akademienprogramm 2029
Das Akademienprogramm ist das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften. Es dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungenvon herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.
Die geförderten Vorhaben werden wissenschaftlich von einer oder mehreren Akademien verantwortet; sie können in enger, gegebenenfalls auch international aufgestellter Kooperation zusammen mit anderen Akademien, Universitäten sowie außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen in der Ausschreibung.
Termin: 31.01.2027
Adresse: Akademienunion, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Kontakt: Sebastian Zwies M.A., Tel.: 06131/21 85 28-17, sebastian.zwies@akademienunion.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase
Der Berlin Career Track „Academia“ erprobt in einer Pilotphase ein neues Kooperationsformat zwischen der Berlin University Alliance (BUA) und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin Research 50 (BR50). Internationale Postdocs können sich mit kooperativen Forschungsprojekten (BUA und BR50) für eine Förderung bei der Einstein Stiftung Berlin bewerben – mit Zugang zu erweiterten Netzwerken und Infrastrukturen beider Partner.
Zielgruppe:
Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem kooperativen Forschungsvorhaben an BUA-Institutionen und BR50-Institut.
Voraussetzung:
Wissenschaftliche Tätigkeint zum Zeitpunkt der Antragstellung noch und mindestens seit zwei Jahren außerhalb der EU, Norwegens oder der Schweiz.
Förderleistung (Einstein Stiftung Berlin):
- Förderdauer bis zu 4 Jahre
- Beschäftigungsgrad 100%
- BUA-Institution ist Arbeitgeberin (alle rechtlichen und administrativen Verpflichtungen)
Termin: 16.11.2026
Online-Infotermine: 25.08. und 04.09.2026, jeweils 9:00-10:00 Uhr; Anmeldung an Marlies Zwickl, marlies.zwickl@berlin-university-alliance.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
German Science Days Kairo 2026
Vom 15. bis 17. September 2026 finden in Kairo die German Science Days statt, die von der DAAD-Außenstelle Kairo organisiert wird.
Der 15. September richtet sich an Promovierende und Postdocs und bietet die Möglichkeit, mit wissenschaftlichem Nachwuchs aus Ägypten ins Gespräch zu kommen, individuelle Beratungen anzubieten und Einblicke in die Forschungslandschaft der Freien Universität Berlin zu geben.
Im Mittelpunkt steht jedoch der 16. September, an dem ein Matchmaking Day stattfinden wird. Ziel ist es, deutsche und ägyptische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ähnlichen Forschungsschwerpunkten zusammenzubringen, gemeinsame Forschungsinteressen zu identifizieren und neue Kooperationen anzubahnen – idealerweise auch mit Blick auf zukünftige gemeinsame Projektanträge, beispielsweise im Rahmen von Horizon Europe.
Die teilnehmenden Forschenden gestalten jeweils einen thematischen Workshop auf Grundlage ihrer eigenen Forschungsschwerpunkte.
Am 17. September schließen sich Besuche ausgewählter Universitäten und Forschungseinrichtungen in Kairo an, um die neu geknüpften Kontakte weiter zu vertiefen und einen Einblick in die ägyptische Forschungslandschaft zu ermöglichen.
Das Verbindungsbüro Kairo begleitet den gesamten Prozess und unterstützt die Teilnehmenden bereits im Vorfeld bei der Identifizierung geeigneter Kooperationspartnerinnen und -partner sowie bei der inhaltlichen Vorbereitung des Matchmaking-Formats.
Die Reise- und Übernachtungskosten werden vom DAAD im Rahmen des Bundesreisekostengesetzes übernommen.
Weitere Informationen: Hoda El Mahgoub, Head – Cairo Liaison Office, Freie Universität Berlin, c/o DAAD Cairo Office, 11, Sh. Al-Saleh Ayoub, 11211 Zamalek, Cairo, Egypt, Tel.: 002 02 273 62 923, Hoda.elmahgoub@fu-berlin.de
Springboard Programme for UK-Germany partnerships 2026
Funding for ambitious UK-Germany research partnerships: The British Council in Germany is inviting applications for the 2026 Springboard Programme, part of the Going Global Partnerships programme.
Springboard supports research teams in the UK and Germany in building new partnerships or taking existing collaborations further. It provides funding for researchers to meet, exchange expertise, develop international networks and prepare competitive joint funding applications, particularly for Horizon Europe.
The programme also invests in the next generation of researchers through training and international research placements for early-career researchers, helping create lasting partnerships between institutions.
We particularly encourage applications involving institutions in Northern Ireland, Scotland and Wales.
Termin: 30.09.2026, 17:00 Uhr
Kontakt: educationgermany@britishcouncil.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
Ziel dieser Ausschreibung ist es, die Entwicklung gemeinsamer deutsch-französischer strukturierter Doktorandenausbildungen zu fördern und den Austausch von Forschenden einer Disziplin sowie Innovation, Wissenstransfer und die Erstellung von Veröffentlichungen auf europäischer und internationaler Ebene zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Mobilität der Promovierenden, die eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Forschenden ermöglichen soll.
Die finanzielle Unterstützung der DFH setzt sich zusammen aus:
- einem Pauschalzuschuss zu den Infrastrukturkosten,
- Mobilitätsbeihilfen für Aufenthalte im Partner- oder Drittland bis zu einer Dauer von jeweils 18 Monaten,
- der Möglichkeit für die bei der DFH ordnungsgemäß eingeschriebenen Promovierenden, an kostenlosen Onlinesprachkursen (Deutsch und Französisch) teilzunehmen;
- Auslandsstipendien für Programme, die sich in der Weiterförderung befinden, als besonders innovativ und gut strukturiert evaluiert werden und Auslandsstipendien beantragt haben.
Termin: 30.06.2026 (Antragsankündigung), 31.10.2026 (Anträge)
Adresse: DFH, Villa Europa, Kohlweg 7, 66123 Saarbrücken
Kontakt: info@dfh-ufa.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
Der "Biotech call 2026" fördert die biotechnologische Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei unabhängigen Einrichtungen der teilnahmeberechtigen Länder (s. Ausschreibung). Projektanträge sollen einen klaren Innovationsgehalt und Umsetzungsplänen in Biotech-Bereichen wie Medizin, Bioinformatik, pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen, Biowissenschaften, Digitalisierung oder Bio-Prozesstechnologie darstellen. Darunter fallen die fortgeschrittene Bioproduktion und Bioinformatik, innovative Krebsbehandlung, landwirtschaftliche Biotechnologie und Künstliche Intelligenz für die Biotechnologie.
Termin: 26.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität
Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.
Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.
Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.
Die Datenbank bietet folgende Informationen:
- 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
- 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
- Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
- Abgabetermine von Anträgen
- Dotierung der Programme
- Adressen der Ansprechpartner/innen
- originale Ausschreibungstexte
- Merkblätter und Formulare
Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.
Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an.
Weitere Informationen:
- Kontaktdaten der Ansprechpersonen der ELFI-Datenbank: http://www.elfi.info/
- Login in die Datenbank (Einstieg zur Recherche) mit Registrierung beim erstmaligen Login
- Hinweise zur Anmeldung und Registrierung unter: http://www.elfi.info/recherche.html
- Bedienungsanleitung zur der Datenbank unter: http://www.elfi.info/wsarbeiten_mit_elfi.pdf
- ELFI 2.0: Informationen und Anleitung
VolkswagenStiftung
Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten
Forschungsdaten sind wesentliche Grundlage und gleichzeitig Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglicht den Fortschritt der Wissenschaft ebenso wie ihre Qualitätsprüfung durch Reproduktion. Deshalb unterstützt die VolkswagenStiftung die Nachnutzung von offenen Forschungsdaten im Kontext unserer Open Science Policy.
Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie die im Hauptprojekt generierten Forschungsdaten für die Nachnutzung aufbereiten und in einem geeigneten, öffentlich zugänglichen, bestenfalls zertifizierten Repositorium nach den im jeweiligen Fach üblichen guten Qualitätsstandards verfügbar machen können.
Der Corpus der für die Nachnutzung aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und ein Letter of Support des Repositoriums eingereicht wird.
- Art der Förderung: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für die Nachnutzung (Data Reuse)
- bis zu 100.000 Euro
- Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die Stiftung, Antragstellung ist bis 6 Monate nach Projektende möglich
Termin: Antragstellung jederzeit möglich
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Robert Nuske, Tel.: 0511/8381-273, nuske@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze, Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
Die neue Ausschreibung der VolkswagenStiftung widmet sich der Frage, wie Konzepte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in andere Kontexte übertragen und dort politisch oder ideologisch genutzt werden – beispielsweise, um Vertrauen in Wissenschaft, Medien oder Institutionen demokratischer Öffentlichkeit zu schwächen.
In den Natur- und Technikwissenschaften ist dafür der Begriff "Dual Use" etabliert. Mit der Ausschreibung NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften eröffnet die Stiftung Wissenschaftler*innen nun die Möglichkeit, diesen Begriff auf geistes- und sozialwissenschaftliche Ideen zu übertragen. Die neue Ausschreibung ist Teil des NEXT-Förderangebots, mit dem die Stiftung neue, zukunftsrelevante Themen erschließt.
Gefördert werden Kooperationsprojekte bis zu zwei Jahre mit bis zu 650.000 Euro. Antragsberechtigt sind Projektteams aus promovierten Forschenden an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; internationale Kooperationen sind möglich.
Termin: 06.10.2026, 14:00 Uhr; zwei Online-Sprechstunden am 11.08. und 08.09.2026, jeweils 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, Dr. Pierre Schwidlinski, Tel.: 0511/8381-228, schwidlinski@volkswagenstiftung.de, Tatjana Peters, Tel.: 0511/8381-397, peters@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs
Das Angebot richtet sich an bereits im Ideenwettbewerb "Zirkularität im Alltag" von 2024 geförderte Projektteams.
(Primär-)Rohstoffe werden zunehmend knapp. Bei ihrer Förderung und Verarbeitung wird die Erde durch Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust und Wasserverbrauch belastet. Ein Wandel hin zu einem deutlich reduzierten Rohstoff-Fußabdruck ist gesellschaftlicher Konsens. Dieses Ziel verfolgt Zirkularität. Recycelte und biogene Materialien, verlängerte Produktlebensdauer, Aufarbeiten und Umfunktionieren sind der Schlüssel dazu.
- Fachgebiete: alle
- Art der Förderung: Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: Projektteams aus Wissenschaft und Praxis
- bis zu 60.000 Euro für 1 Jahr
Termin: jederzeit bis 05.10.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transatlantische Brückenprofessuren
Das Förderangebot richtet sich an international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die aktuell in den USA tätig sind und gleichzeitig in den USA sowie in Deutschland arbeiten möchten. Die Förderung ermöglicht jährliche Präsenzphasen in Deutschland, die dem Austausch und der gemeinsamen Forschung mit Kolleg*innen vor Ort dienen, sowie die Fortsetzung des Beitrags zu den aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten in den USA. Dabei stehen der Kooperationsgedanke und die Pflege der wissenschaftlichen, transatlantischen Beziehungen im Vordergrund.
Förderdauer: 3 Jahre; Fördersumme: 300.000 Euro
Termin: Antragstellung ab 16.01.2026 jederzeit
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze. Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume - Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
Die deutschen Universitäten haben die eigene Strategiefähigkeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich entwickelt. Inzwischen stoßen sie jedoch zunehmend an gesetzliche und bürokratische Grenzen, die ihre weitere strategische Entwicklung hemmen und sie an der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben in einer sich dynamisch verändernden Welt hindern. Um Bewegung in diese Situation zu bringen, möchte die VolkswagenStiftung einen gezielten Impuls setzen. Sie lädt Universitäten im Verbund mit den zuständigen Ministerien ein, Experimentierräume zu eröffnen und zu gestalten, um neue Formen länder- oder institutionenübergreifender Kooperation zu erproben. Dazu sollen seitens der Politik hemmende Regelungen außer Kraft gesetzt und neue Freiräume für die strategische Weiterentwicklung der Universitäten geschaffen werden.
- Art der Förderung: Strategische Projekte
- Zielgruppe: Universitätsleitungen, Ministerien
- Fördersumme: bis zu 500.000 Euro
- Förderdauer: 2 bis 5 Jahre
Termin: 10.09.2026, 14.00 Uhr, Online-Sprechstunde: 02.07.2026, 14:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Oliver Grewe, grewe@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 – 252, organisatorische/administrative Fragen: Natalia Grygier, grygier@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 - 246
Weitere Informationen: Ausschreibung
Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
Diese Ausschreibung bildet den Abschluss der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" und hat zum Ziel, die Lehre und den Wissenstransfer zu fördern.
- Fachgebiete: Geistes-, Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; auch in Kooperation mit Didaktik, Kommunikations- und Medienwissenschaften
- Art der Förderung: Lehre, Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: in der Initiative "Perspektiven auf Reichtum" geförderte Projektleitungen und Postdocs an Universitäten/Forschungseinrichtungen in Deutschland
- Fördersumme: bis zu 120.000 Euro
- Förderdauer: ein bis zwei Jahre
- Voraussetzung: Lehre und Wissensvermittlung (an Öffentlichkeit bzw. Politik) in Deutschland
Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Unterstützt werden originelle Ansätze für
- Sommerschul(reih)en bzw. Lehrmodule
- Wissenschaftskommunikation
- Wissenschaftliche Politikberatung
Termin: 14.09.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Birschler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
"Momentum" Förderung für Erstberufene
Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.
Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)
Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Opus Magnum
Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.
Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union verschiedene Ausschreibungen
Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.
Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:
- Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
- Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
- Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
- Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.
Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027
EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)
The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), invite proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.
The general theme of the call is “Sustainable Water Management”.
Research & innovation proposals submitted under the Water4All 2026 Joint Transnational Call are required to address at least one of the following topics:
- Topic 1: Integrated Monitoring and Assessment for Sustainable Water Management.
- Topic 2: Nature-Based Approaches for Resilient Water Management at hydrological and hydrogeological system scale.
- Topic 3: Smart, secure and adaptive water infrastructures.
- Topic 4: Resilient Water Systems Through Systemic Change, Policy Coherence and Inclusive governance.
The call topics are overlapping and non-exclusive. Thus, proposals must address at least one of the following topics and may integrate multiple topics where relevant.
Termin: 10.11.2026, 15:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung
Drei Ausschreibungen zu KI-gestützten Innovationen für medizinische Bildgebung und klinische Daten
1. Das Digital Europe Programm hat die Ausschreibung mit dem Titel "Piloting AI-based image screening in medical centres" veröffentlicht. In dieser Ausschreibung werden Projekte gefördert mit replizierbaren, skalierbaren cloudbasierten Systemen, basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) zur Analyse medizinischer Bildgebungsdaten im Gesundheitswesen. Die Systeme sollen in ein oder mehreren Machbarkeitsnachweisen anhand einer großen Anzahl von Patienten-Testfällen in realen Gesundheitseinrichtungen validiert und ein Plan zur Erlangung der behördlichen Genehmigung für die Anwendungen entwickelt werden.
Termin: 01.10.2026
Weitere Informationen: Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission
2. Die zweite Ausschreibung von AI-BOOST mit dem Titel "Generative AI for Enhancement of Clinical Datasets_EUropean Federation for CAncer IMages (EUCAIM)". AI-BOOST ist ein neues, europäisches Projekt, das offene Innovationswettbewerbe im Bereich KI organisiert. Die Ausschreibung gehört zur "AI Challenge Competition #2" und Ziel ist es, generative KI zur Verbesserung klinischer Bilddatensätze einzusetzen, insbesondere für die medizinische Bildgebung im Bereich Krebsdiagnostik.
Termin: 08.09.2026
Weitere Informationen: AI-BOOST-Website
3. Bei der dritten Ausschreibung geht es um die Möglichkeit, dem Netzwerk der Europäischen KI-gestützten fortgeschrittenen Screening-Zentren beizutreten. Die Zentren sind eine europäische Initiative zur Vernetzung und Weiterentwicklung von Gesundheitseinrichtungen, die KI für Screening, Früherkennung und Diagnostik einsetzen - insbesondere in den Bereichen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Termin: 10.09.2026
Weitere Informationen und Interessensbekundung: Website der Europäischen Kommission
Horizon Europe: Entwürfe des Updates für das Arbeitsprogramm 2027
Die EU-Kommission bereitet zurzeit in Kooperation mit den Mitgliedsstaaten eine Aktualisierung des Horizon Europe-Arbeitsprogramms für 2027 vor. Hierzu sind nun im Comitology Register die Entwürfe der Updates einiger Arbeitsprogrammteile verfügbar.
Die Aktualisierungen werden vor allem neue Calls im Arbeitsprogrammteil „Horizontal Activities“ umfassen („Bridging Actions“ und „Transformative change towards a nature-positive economy and society“). Änderungen in den andere Programmteilen bestehen vor allem aus Anpassungen von Topic-Texten und Daten sowie vereinzelt neu hinzugefügten Topics.
Das Update wird für Herbst 2026 (voraussichtlich Oktober) erwartet.
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Cluster 1
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Cluster 4
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Cluster 5
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Cluster 6
- Entwurf Update Arbeitsprogramm New European Bauhaus
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Horizontal Activities
- Entwurf Update Arbeitsprogramm Research infrastructures
Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026
Die Doctoral Networks des Marie Skłodowska-Curie Programms sind europäische Netzwerke und Partnerschaften von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen in einem internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- & Innovationsprogramm mit dem Ziel der Promotion.
Erstmals wird in diesem Jahr der RAISE Pilot Doctoral Networks for AI in Science gestartet: „RAISE Doctoral networks are modelled after the MSCA, and train a new generation of researchers in AI-driven scientific methods across all disciplines”. Die Antragstellenden müssen ihren Antrag im Rahmen der „MSCA Doctoral Networks 2026“ einreichen. In der Antragsphase können sie ihr Interesse bekunden, für die „RAISE Doctoral Networks“ berücksichtigt zu werden.
Termin: 24.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe
Eine Übersicht über die derzeit geöffneten Aufrufe in Horizon Europe steht im
EU Funding & Tenders Portal.
Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem
Das Digital Europe Programm hat zwei neue einstufige Ausschreibungen zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem veröffentlicht.
- DIGITAL-2026-SKILLS-10-DIGITAL-HEALTH-STEP: "Advanced Digital Skills for AI Uptake in Health"
- DIGITAL-2026-BESTUSE-10-EHDS: "Building capacity to deploy the EEHRxF and digital health services and systems to support the rights of citizens and reuse of health data under EHDS"
Die erste Ausschreibung ist darauf ausgerichtet, den Mangel an akademischen Ausbildungsangeboten für fortgeschrittene digitale Kompetenzen in zentralen digitalen Bereichen zu beheben und die für den Einsatz digitaler Technologien in strategischen Sektoren erforderlichen digitalen Kompetenzen zu fördern.
Die zweite Ausschreibung unterstützt die Umsetzung der Anforderungen an die Primär- und Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) und fördert ein effizienteres und vernetzteres Gesundheitsökosystem.
Termin: 01.10.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Die European Partnership for Animal Health and Welfare öffnet Call 2026
Die European Partnership for Animal Health and Welfare hat ihre zweite Ausschreibung zum Thema „Shaping the Future of Animal Health and Welfare" geöffnet, die Gesundheit und Wohlergehen von Tieren an Land und im Wasser im Fokus hat. Anträge können in einem der beiden call topics erfolgen:
- Topic 1: Animal Welfare
- Topic 2: Prevention & Control
Termin: 30.03.2026 (Stufe 1), 16.09.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.
Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:
- MSCA
- Research Infrastructures
- Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness
- European Innovation Ecosystems
- Widening Participation
- Missions
- Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.
Offene Ausschreibungen:
Cluster 4 – Digital, Industry, Space
- Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)
Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility
- Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
- Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal
ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:
- Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
- Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).
Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).
Förderbereiche:
- Supercomputing
- Künstliche Intelligenz
- Cybersicherheit
- Aufbau von digitalen Kompetenzen
- Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
MSCA Postdoctoral Fellowship Call 2026
Der Postdoctoral Fellowships Call 2026 öffnet am 09. April 2026:
Mit den Postdoctoral Fellowships (PF) fördert die EU-Kommission individuelle Forschungsprojekte promovierter Wissenschaftler*innen an Forschungseinrichtungen innerhalb (European Fellowship) und außerhalb Europas (Global Fellowship) im Tandem mit einer/m erfahrenen Wissenschaftler*in der Institution als Supervisor.
Die Förderlinien haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren und unabhängige Forschungspositionen durch internationale und intersektorale Mobilität sowie durch spezifische Trainings zu unterstützen. Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler*innen mit max. 8 Jahren (VZÄ) Forschungserfahrung nach erster Promotion, die die spezifischen Mobilitätsregeln des European bzw. Global Postdoctoral Fellowships erfüllen.
Termin: 09.09.2026
Weitere Informationen: MSCA PF Call 2026
European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht
Der European Research Council (ERC) hat das neue Arbeitsprogramm für das Jahr 2027 veröffentlicht. Das Programm definiert die Fördermodalitäten, das Budget, die Ausschreibungszeiträume sowie die Regeln zur Förderfähigkeit im kommenden Jahr.
Es ergeben sich Änderungen zu folgenden Punkten:
- Erweiterte Zeiträume der Teilnahmeberechtigung (Eligibility Windows) bei Starting und Consolidator Grants (Verlängerungsoptionen bleiben bestehen),
- Beschränkung der Wiedereinreichung bei Synergy und ERC Plus Grants
ERC Starting Grant 2027: Call schließt am 15. Oktober 2026.
Weitere Informationen: Zum Arbeitsprogramm 2027
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.: +49 30 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de
Offene COST-Aktionen zur Vernetzung
COST (European Cooperation in Science and Technology) lädt europäische Forschende und Innovatoren ein, Vorschläge für Aktionen einzureichen, die darauf ausgerichtet sind, wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.
Der Auf- beziehungsweise Ausbau von gemeinsamen thematischen Forschungsnetzwerken in Europa soll damit vorangetrieben werden. Die COST-Aktionen 2026 sind thematisch offen und werden über einen Zeitraum von vier Jahren unterstützt. Dabei wird ausschließlich die Vernetzung finanziert.
Termin: Anträge vom 31.07.2026 bis 28.10.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin
Aktuelle Ausschreibungen
Das Center for International Cooperation (CIC) fördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative über verschiedene Förderformate die Entwicklung und Förderung neuer internationaler Projekte in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin.
Aktuelle Ausschreibungen finden Sie auf dieser Webseite: https://www.fu-berlin.de/international/faculty-staff/index.html
Wirtschaft trifft Wissenschaft
ProValid startet in die zweite Förderrunde
Gefördert werden Validierungsaktivitäten wie technische Machbarkeitsprüfungen, Prototypenentwicklung, Marktpotentialanalysen, Patentanalysen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen an Berliner Hochschulen. Der Schwerpunkt des Programms liegt weiterhin auf der Verbindung von Validierung und Ausgründung. Die Förderkriterien sowie das Antragsverfahren bleiben unverändert.
Mit dem ProValid-Programm erhalten förderungsfähige Hochschulen die finanziellen Mittel, um die anwendungsbezogene Weiterentwicklung von eigenen Forschungsprojekten sicherzustellen. Der Fokus liegt auf der Kopplung von Validierung und Ausgründung. So können auch Forschungsprojekte auf den Weg der Marktreife gebracht werden, bei denen das finanzielle Risiko für Unternehmen und Kapitalgeber*innen ansonsten als zu groß angesehen wird.
Mit diesem Programm zur Innovationsförderung leistet das Land Berlin einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg 2025 (innoBB 2025).
Termin: 05.10.2026
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Tomasz Gingold, Abt. Forschung und Transfer, Ref. VI A 10, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Tel.: 030/838-62887, tomasz.gingold@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
GO-Bio next
Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt das Ziel, die Gründungsaktivitäten in den Lebenswissenschaften zu steigern sowie den Transfer aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Gefördert werden Gründungsteams aus der Wissenschaft, die innovative FuE-Ansätze im Bereich der Lebenswissenschaften mit hohem Kommerzialisierungspotenzial vorantreiben und bis zu einem Reifegrad entwickeln, der eine erfolgreiche Ausgründung ermöglicht. Die Vorhaben sollen einen hohen Bedarf in den Lebenswissenschaften adressieren und sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht ohne öffentliche Förderung umgesetzt werden können. Von der Förderung sind Vorhaben der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungsforschung ausgenommen.
In der ersten Förderphase sollen der Proof-of-Concept für den Forschungsansatz erarbeitet und konkrete Strategien für die Kommerzialisierung in Form einer Ausgründung entwickelt werden.
In der zweiten Förderphase soll die Basis für die nachhaltige Entwicklung des ausgegründeten Unternehmens gelegt werden, indem der Reifegrad des Forschungsansatzes weiter erhöht, Strategien für die Markteinführung ausgearbeitet und das Geschäftsmodell weiter konkretisiert werden. Ziel ist es, weiteres Unternehmenswachstum und hierfür notwendige Folgefinanzierungen sicherzustellen.
Termin: jeweils bis 15.03. und 15.09. eines Jahres bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, Tel.: 030/31 00 78-5515, go-bio-next@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Allgemeine Information zur Programm
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Wichtige Mitteilung zum Antragsverfahren
Seit dem 07.07.2026 werden Antragstellungen im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vorübergehend ausgesetzt. Grund des befristeten Antragsstopps sind begrenzte Haushaltsmittel bei stark gestiegener Nachfrage; über eine Wiederaufnahme der Antragsannahme wird in Abhängigkeit vom Bundeshaushalt 2027 entschieden, angestrebt ist Anfang 2027. Auf laufende, bereits bewilligte ZIM-Vorhaben hat die Maßnahme keine Auswirkungen.Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
Stipendien, Fellowships
KU Leuven LIAS (Leuven Institute for Advanced Studies): Call for visiting junior fellows
Leuven Institute for Advanced Study (LIAS) invites applications for visiting junior fellows within the project ‘Sustainable materials for the house of the future’ (23 November – 4 December).
The three available fellowships are intended for advanced Ph.D. students, postdocs or junior faculty members (tenure track) from European Universities. Applicants will be able to participate in expert workshops, discussions and lectures as well as actively engage with the LIAS community. During their stay, all fellows will have an office at Holland College so the informal contacts can be enhanced at coffee and lunch breaks.
Within this project particular attention is given to the full life cycle of building materials: from sourcing and production to use, reuse, and end-of-life, to how design choices influence long-term health, energy use, and affordability. Find out more about LIAS ‘Sustainable materials for the house of the future’ on our website.
LIAS covers all travel and hotel costs for junior fellows for a stay up to 10 days in Leuven with a maximum of € 1,000 for the total stay.
Termin: 28.09.2026
Kontakt: jelle.zeedijk@lias.eu
Weitere Informationen: Ausschreibung
DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
Ziel des Programms ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation von promovierten deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Harvard University. Bewerben können sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus den Fachgebieten Politische Wissenschaft, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politische Ökonomie, Anthropologie und Public Policy, die an ihrer Habilitation oder einem vergleichbaren Forschungsprojekt arbeiten. Forschende aus anderen Fachgebieten, die interdisziplinär im Bereich der genannten Disziplinen forschen, können sich ebenfalls bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass sich das Forschungsprojekt mit europäischen, transatlantischen und/oder US-amerikanischen Themen beschäftigt.
Termin: 30.10.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
Die Stipendien werden für eine Laufzeit von 12 Monaten gewährt.Gefördert werden folgende Fachgebiete: Ägyptische und Vorderasiatische Altertumswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Religionswissenschaft und Judaistik.
Termin: 15.10.2026
Adresse: Deutsches Stiftungszentrum, Regionalbüro Berlin, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Kontakt: Peer Fischer, Tel.: 030/322982-344, peer.fischer@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
Ziel der Stiftung: Beitrag zur Völkerverständigung nach dem Unrecht, das von Deutschen an Polen und Griechen während der NS-Zeit begangen wurde.
Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren, in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.
Termin: 15.06.2027
Adresse: PD Dr. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac, France
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail.com
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI.
Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI. The monthly stipend is € 3,000.
Termin: 30.09.2026, 14:00 Uhr
Adresse: Academic Service, European University Institute (EUI), Via dei Roccettini 9, I-50014 San Domenico di Fiesole
Kontakt: Tel.: +39 055 4685 429, applyfellow@eui.eu
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Warschau - Stipendienprogramm
Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen bzw. Litauen oder Tschechien erfordern. Es werden keine Förderungen für Schreibphasen (sogenannte „Schreibstipendien“) vergeben. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für ein bis vier Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, PL-00-540 Warszawa
Kontakt: dhi@dhi.waw.pl, Tel.: +48-22-525 83-00
Weitere Informationen: Ausschreibung
Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
The GHIL awards a number of research scholarships to postgraduate students, and postdocs at German universities to enable them to carry out research in Britain. Scholarships are generally awarded for a period of up to three months (only full months), depending on the requirements of the research project.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut London, Dr. Felix Brahm, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ, Vereinigtes Königreich
Kontakt: stipendium@ghil.ac.uk
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsches Historisches Institut in Washington DC: Doctoral and Postdoctoral Fellowships
The GHI awards short-term fellowships to European and North American doctoral students as well as postdoctoral scholars to pursue research projects that draw upon primary sources located in the North America.
We are particularly interested in research projects that fit into the following fields:
- German and European history
- The history of German-American relations
- The role of Germany and the USA in international relations
- North American history and Pan American, including Mexico, Central America, and the Caribbean (European doctoral and postdoctoral scholars only)
The proposed research projects should make use of historical methods and engage with the relevant historiography. We especially invite applications from doctoral students and postdoctoral scholars who currently have no funding from their home institutions. The fellowships are usually granted for periods of one to four months but, in exceptional cases and depending on the availability of funds, they can be extended by one month.
Termin: 01.10.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Washington, 1607 New Hampshire Ave., NW
US- 20009-2562 Washington DC,
Kontakt: Bryan Hart. Tel.: +1 (0)202.387.3355, hart@ghi-dc.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Marbach-Stipendien
Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.
Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Hier finden Sie weitere bestands- und themenspezifische Stipendien
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar
Deutsches Historisches Institut Paris: Karl Ferdinand Werner-Fellowship
Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt zweimal jährlich Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships an Historikerinnen und Historiker. Gefördert werden neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).
Termin: 15.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Paris / Institut Historique Allemand, Hôtel Duret de Chevry, 8, rue du Parc-Royal, FR-75003 Paris
Kontakt: Dr. Christine Zabel, Tel.: +33 (0)1 44 54 23 80, czabel@dhi-paris.fr
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien
Forschungsstipendien können unmittelbar von promovierten/habilitierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beantragt werden. Sie dienen der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Eine institutionelle Anbindung ist nicht notwendig.
Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen 1 und 24 Monaten. Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiat*innen der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht.
Forschungsgebiete:
- Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
- Alte Kulturen
- Ur- und Frühgeschichte (weltweit)
- Klassische Archäologie
- Geschichtswissenschaften
- Wissenschaftsgeschichte
- Kunstgeschichte
- Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik
Termin: 20.11.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, M.A., Oleg Goldberg, oleg.golberg@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preise und Wettbewerbe
Forum Junge Spitzenforschung
The Forum Junge Spitzenforschung is back for its 13th edition — and in 2026, it’s all about one thing: Resilient Energy Infrastructure. From the energy and molecular transition to crisis-proof digital grids, we’re looking for applied research ideas that make our energy systems robust when it matters most. Think smart grid innovations, novel and reliable fall-back solutions for energy supply in critical infrastructures like hospitals, new routes to electricity and fuels from renewables, or smarter, more sustainable energy storage. The prizes will be awarded by the Stiftung Industrieforschung to early-career researchers whose excellent research could power the next product or service innovation.
We are looking for high-potential researchers – doctoral students, PostDocs, research assistants, junior professors or senior physicians – in Berlin who are ready to take their solutions out of the lab and into industry.
Total prize money: €42,000:
- 1st place: €12,000
- 2nd place: €10,000
- 3rd place: €8,000
- 4th-6th place: €4,000 each
The prize money can be freely used for the recipient’s own research, e.g. for further development of the idea/solution.
Termin: 01.11.2026
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EU Award for Gender Equality Champions
Mit dem Preis für Gleichstellungs-Champions würdigt die Europäische Kommission herausragende Leistungen im Rahmen der erfolgreichen Umsetzung von Gleichstellungsplänen (GEP) an Universitäten, höheren Bildungseinrichtungen und öffentlichen sowie privaten Forschungsorganisationen. Die Einrichtungen müssen in einem EU Mitgliedsstaat oder einem Drittland mit Assoziierung zu Horizont Europa gegründet worden sein. Preisgeld: 100.000 EUR.
Es gibt drei Preiskategorien:
- "Sustainable Gender Equality Champions",
- "Newcomer Gender Equality Champions" und
- "Inclusive Gender Equality Champions".
Termin: 29.09.2026
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Dan David Foundation: Dan David Prize
The Dan David Prize is the world’s largest history prize, annually awarding 9 prizes of $300,000 each to early and midcareer scholars and practitioners in the historical disciplines, to acknowledge their outstanding achievements and support future work.
Nominees can come from any field related to the study of the human past, both within academia and outside it.
We are looking for researchers in disciplines such as history, archaeology, art history, digital humanities and human palaeontology, as well as independent scholars, public historians, museum curators and documentary filmmakers.
The Dan David Prize holds an open nomination process to collect a pool of candidates. Anyone can nominate. Self-nominations will not be considered. The Dan David Prize board will determine the winners based on a shortlist of finalists compiled by a dedicated international selection committee.
Termin: 13.10.2026 (Nominierung)
Adresse: Dan David Prize, Eitan Berglas Building, Tel Aviv University, P.O. Box 39040, Tel Aviv 6997801, Israel
Kontakt: Tel.: +972-3-6406614, info@dandavidprize.org
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DFG: von Kaven-Preis
Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.
- Ehrenpreis: 10.000 Euro
- Förderpreis: 5.000 Euro
Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
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Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung
Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation
• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität
• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus
Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
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Berthold Leibinger Stiftung: Zukunftspreis
Zusammen mit dem Innovationspreis vergibt die Berthold Leibinger Stiftung alle zwei Jahre den Berthold Leibinger Zukunftspreis. Dieser prämiert jeweils eine Person für einen herausragenden Meilenstein in der wissenschaftlichen oder industriellen Forschung unter Anwendung oder zur Erzeugung von Laserlicht. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Termin: 01.11.2026 (Nominierung an: sven.ederer@leibinger-stiftung.de)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607182
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Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.
Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Termin: 30.04.2027
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: info@aventis-foundation.org
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Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
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Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
Der wissenschaftliche Wettstreit um die besten und richtigen ökonomischen Ideen, Modelle und Politikempfehlungen braucht eine größere Theorienvielfalt, Methodenpluralismus, Interdisziplinarität und Meinungsvielfalt. Mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik sollen daher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler*innen geehrt werden, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen geben.
Vergeben wird ein Buch- und ein Medienpreis für Wirtschaftspublizistik. Neben Büchern sollen Blogs, Kolumnen, Kommentare und Reportagen in zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften (Print oder Online) nominiert werden, ebenso Artikel in Fachzeitschriften, aber auch Audio- und Videoformate. Preisvolumen: 8.000 und 12.000 Euro.
Termin: 15.10.2026 (Nominierung)
Adresse: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Kontakt: Tobias Silbermann, Tel.: 030/26935-8326, htms-preis@fes.de
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DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
-
Digitale Berufswelt
-
IT-Sicherheit
-
Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
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Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Termin: 30.06.2027 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
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Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
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Harry Otten Prize
A substantial part of the national gross product in many countries is weather dependent. National weather services and the private sector have been innovative for more than a century to make better use of our meteorological knowledge. However, large gains are still to be made and the prize encourages individuals and groups to propose ideas how meteorology in a practical way can further move society forward. Meteorology can make society safer, can deliver costs savings, and improve the lives of large groups of people.
The first prize consists of a sum of money amounting to Euro 25,000.
Termin: 10.03.2027
Adresse: Stichting Harry Otten Foundation, Mondriaanlaan 80, 6708 NL Wageningen, Niederlande
Kontakt: application@harry-otten-prize.org
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Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft
Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.
Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
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Hanns-Lilje-Stiftungspreis
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Communicator-Preis 2027 der DFG
Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.
Termin: 30.09.2026 (Selbstbewerbungen und Vorschläge, Registrierung bis 23.09.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt: communicator-preis@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wolfgang Ritter-Preis
Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit der Unternehmung in der Marktwirtschaft befassen. Hierzu gehören insbesondere:
- wertorientierte Unternehmensführung und unternehmerische Verantwortung
- ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit
- Globalisierung und internationale Wirtschaft
- Bereiche der betrieblichen Funktionslehre
Die Themen können in allgemeiner Form oder in Bezug auf unternehmerische Teilfunktionen untersucht werden.
Der Preis beträgt max. 20.000 Euro; er ist teilbar. Die Arbeiten müssen veröffentlicht und dürfen zum Einsendeschluss nicht älter als zwei Jahre sein. Eine Mehrautorenschaft ist möglich. Der Preis wird in diesem Fall nur einmal gewährt.
Termin: 25.10.2026
Adresse: Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen, c/o Stifterinstitut Bremen GmbH, Bürgermeister-Smidt-Straße 78, 28195 Bremen
Kontakt: Tel.: 0421/1653550
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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
Forum Junge Spitzenforschung
The Forum Junge Spitzenforschung is back for its 13th edition — and in 2026, it’s all about one thing: Resilient Energy Infrastructure. From the energy and molecular transition to crisis-proof digital grids, we’re looking for applied research ideas that make our energy systems robust when it matters most. Think smart grid innovations, novel and reliable fall-back solutions for energy supply in critical infrastructures like hospitals, new routes to electricity and fuels from renewables, or smarter, more sustainable energy storage. The prizes will be awarded by the Stiftung Industrieforschung to early-career researchers whose excellent research could power the next product or service innovation.
We are looking for high-potential researchers – doctoral students, PostDocs, research assistants, junior professors or senior physicians – in Berlin who are ready to take their solutions out of the lab and into industry.
Total prize money: €42,000:
- 1st place: €12,000
- 2nd place: €10,000
- 3rd place: €8,000
- 4th-6th place: €4,000 each
The prize money can be freely used for the recipient’s own research, e.g. for further development of the idea/solution.
Termin: 01.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.
Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.
Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen.
Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.
Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung
Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in den Bereichen Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien langfristig zu stärken, Innovationsökosysteme und Forschungsinfrastrukturen auszubauen und den hierfür notwendigen Transfer nachhaltig zu gestalten. Durch die Fördermaßnahme soll zudem die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt werden.
Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben unter Beteiligung mindestens eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft (Großunternehmen, KMU oder Start-up) und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Dabei sollen die Vorhaben von einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benjamin Leiner, Tel.: 030/310078-5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de, Leander Tetling, Tel.: 030/310078-5677, Leander.Tetling@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
Die Förderung soll dazu beitragen, das in Deutschland bestehende Fusions-Innovationsökosystem aus Wissenschaft und insbesondere Wirtschaft mit einem auf europäischer Ebene mittels des potenziellen IPCEI INT entstehenden Fusions-Innovationsökosystem zu verzahnen und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen zu unterstützen.
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, (vor-)wettbewerbliche Vorhaben, die im internationalen Vergleich deutlich über den Stand der Technik hinausgehen und substanziell zum Aufbau eines europäischen Fusions-Innovationsökosystems beitragen. Das IPCEI INT gliedert sich in drei Workstreams:
Workstream 1 – Nuclear Reactors (integrierte Reaktordesigns und Systemauslegung; im Rahmen der deutschen Beteiligung ausschließlich Fusionsreaktordesigns zur Energieerzeugung),
Workstream 2 – Fuel and Radioisotopes (Brennstoffe und Radioisotope) sowie
Workstream 3 – Materials, Components and Services (Materialien, Komponenten und Dienstleistungen für nukleare Anlagen). Die nachfolgend genannten Themenfelder decken fusionsrelevante Beiträge zu allen drei Workstreams ab.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Busch, Tel.: 0211/62 14-591, busch@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
Ziel ist die Entwicklung von Full-Stack-Roboterplattformen, die komplexe physische Aufgaben in realen Umgebungen bewältigen, oder neuartiger Roboter-Hardwarekomponenten für einen radikalen Leistungssprung. Der Hauptfokus liegt auf terrestrischen, physisch interaktiven Anwendungen im industriellen und gesellschaftlichen Umfeld wie Logistik, Pflegeunterstützung und Bauwesen.
Die Challenge umfasst zwei sich ergänzende Tracks:
Track 1: Integrated Platforms fordert Teams heraus, Subkomponenten zu vollständigen Mehrzweck-Robotern zusammenzuführen, die komplexe, kommerzielle Anwendungsfälle lösen können.
Track 2: Hardware-Components konzentriert sich auf neuartige Hardware wie Greifsysteme, Sensorik oder Gelenke, die weit überlegene Fähigkeiten gegenüber dem Stand der Technik aufweisen.
Die Challenge läuft über 36 Monate und gliedert sich in vier aufeinanderfolgende Stufen. SPRIND bietet finanzielle Unterstützung in Form von individuellen Festpreisverträgen auf Basis der Kostenschätzung der Teams mit bis zu 7.200.000 € pro Team.
Der Auftrag von SPRIND ist die Unterstützung des Technologietransfers. Daher sollen die Teams die Gründung eines Unternehmens anstreben – idealerweise vor Beginn der Challenge – und das Engagement zeigen, ein langfristig tragfähiges Unternehmen aufzubauen.
Termin: 22.10.2026, 18:00 Uhr. Weitere Informationen werden in 2 Webinaren am 03.09. (15 Uhr) und 01.10.2026 gegeben.
Registrierung für das Webinar unter: Webinar-Registrierung - Zoom
Weitere Informationen: Ausschreibung
6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Bereich 6G langfristig zu stärken, Ökosysteme und Testinfrastrukturen auszubauen und gesellschaftlich relevante Innovationen in die Anwendung zu überführen. Zentrale Entwicklungsfragen ergeben sich daher beim Einsatz von für den kommenden 6G-Standard relevanten Technologien in praktischen Anwendungsszenarien.
Gefördert werden Verbundprojekte, die sich aus industriegeführten Konsortien unter Beteiligung einschlägiger und exzellenter Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzen und hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Ende-zu-Ende-6G-Anwendungen mit einem Fokus auf 6G-exklusive Features in der Praxis demonstrieren. Die dabei relevanten technologischen Kennzahlen sind stark von den jeweiligen Anwendungsanforderungen abhängig. Als Bedingung für die Förderung muss ein belastbarer Nachweis der prototypischen Demonstration vorliegen.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Miruna Raceala-Motoc, Tel.: 030/310078-5575, Miruna.Raceala-Motoc@vdivde-it.de, Tim Jacquemot, Tel.: 030/310078-4854, tim.jacquemot@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
Ziel ist es, sensible Forschungs- und Gesundheitsdaten der bestehenden Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen in sicheren Verarbeitungsumgebungen für die Gesundheitsforschung nutzbar zu machen. In den Pilotprojekten sollen in unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragbare Komponenten von Secure Processing Environments geschaffen und Anforderungen untersucht werden, die die Interoperabilität und Standardisierung fördern sowie die nationale und europäische Anschlussfähigkeit unterstützen. Gefördert werden Pilotprojekte als Einzelprojekte aus verschiedenen Fachbereichen an einer Einrichtung sowie kleine Verbundprojekte (mit in der Regel bis zu drei Partnern), die sich mit der Entwicklung und Erprobung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen befassen.
Termin: 28.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Katja von Storch, Dr. Nanette Kälin, Tel.: 0228/3821-2214/-1251
Weitere Informationen: Ausschreibung
Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte bearbeiten:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme: Anpassung oder Neuentwicklung von KI-Architekturen und maßgeschneiderten Open-Source-Modellen, die spezifisches Fachvokabular, Prozesswissen und/oder physikalische Gesetzmäßigkeiten einer Branche (zum Beispiel chemische Strukturformeln, Ingenieurswissen) nativ integrieren;
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur: Schaffung spezifischer Datenpipelines und Integrationsschichten zur Anbindung branchenüblicher IT-Systeme sowie die Nutzung branchenspezifischer Datenquellen innerhalb bestehender industrieller Ökosysteme;
- Datenzugänglichkeit und offene Standards: Erarbeitung technischer Lösungen zur Überwindung von Datensilos und Etablierung offener Standards sowie tragfähiger Governance-Modelle für den Datenaustausch innerhalb einer Branche, branchenübergreifend sowie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz und Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
Die Ziele des Wissenschaftsjahres 2027 sind:
- Vermittlung von Wissen über Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 vermittelt, wie Raumfahrt funktioniert, was sie leisten kann und welchen Mehrwert sie für die Gesellschaft bereits heute leistet. Wir zeigen, wie eng die deutsche Raumfahrtforschung- und -industrie in Europa und international kooperiert und welche Kernbereiche die deutsche und europäische Raumfahrt umfasst.
- Fokus auf gesellschaftliche und alltagsrelevante Themen: Das Wissenschaftsjahr 2027 rückt die gesellschaftlichen und alltagsrelevanten Themen der Raumfahrt in den Fokus. Das Ziel ist es, die Bedeutung der Raumfahrt für die Gesellschaft ganzheitlich darzustellen und ihre Rolle als essenzieller Innovationstreiber im täglichen Leben hervorzuheben.
- Darstellung der Raumfahrt als wachsenden Wirtschaftssektor: Die Raumfahrt hat als Enabler auch für andere Branchen Bedeutung. Sie gibt Impulse für neue Märkte und neue Geschäftsmodelle oder sorgt für Resilienz und das Funktionieren von Wertschöpfungsketten (zum Beispiel Satelliteninfrastruktur als Grundlage für Logistik, Landwirtschaft, Energie, Medizin, Digitalisierung/Konnektivität, Katastrophenschutz).
- Motivierung junger Menschen für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 weckt Begeisterung für MINT-Berufe bei Mädchen und Jungen, zeigt ihnen spannende Berufsperspektiven auf und macht Forschungsbereiche, Innovationen und Forschungsstandorte sichtbar.
Thematisch gliedert sich das Wissenschaftsjahr in die vier Themenfelder:
- Wissenschaft und Forschung: Von der Erde zum Universum und zurück,
- Der wirtschaftliche Beitrag der Raumfahrt,
- Internationale Zusammenarbeit als diplomatisches Bindeglied
- Die Raumfahrt als Garant für Souveränität und Resilienz.
Gefördert werden Vorhaben, die sich mit den oben genannten Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2027 befassen.
Termin: 14.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation, Sachsendamm 61, 10829 Berlin
Kontakt: Sarah Gutscher, Tel.: 030/67055-8217, sarah.gutscher@dlr.de, Carola Hänel, Tel.: 030/67055-782, carola.haenel@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Canada-G7-Nordic Joint Call for Proposals on Quantum Technologies
This is a joint initiative between the Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC), the DFG, Japan Science and Technology Agency (JST), United Kingdom Research and Innovation Engineering and Physical Sciences Research Council (UKRI-EPSRC), United States National Science Foundation (NSF) and NordForsk on behalf of the Innovation Fund Denmark, the Research Council of Finland, the Research Council of Norway and the Swedish Research Council. This funding opportunity will support bilateral or multilateral collaborative research projects on quantum science and technologies. Proposals may address any challenge in quantum science, but their thrust must aim to advance research in any of the following quantum technologies: quantum algorithms/encryption, including post-quantum cryptography, quantum communications, quantum computing, quantum materials, quantum sensing.
Research areas:
-
quantum algorithms/encryption, including post-quantum cryptography
-
quantum communications
-
quantum computing
-
quantum materials
-
quantum sensing
Termin: 24.09.2026 (8:00 Uhr, NSERC)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Engineering Sciences: Dr. Ina Strauß, Tel.: 0228/885-2523, Natural Sciences: Dr. Andreas Deschner, Tel.: 0228/885-2959
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation
Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden.
Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden.
Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen.
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum
Mit dem geplanten Entwicklungsprojekt soll die Bildung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer bundesweit vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur in Form eines Verbundvorhabens gefördert werden. Ziel ist die Entwicklung von Prozessen, Verfahren und Informationstechnologie (IT)-Infrastrukturkomponenten, die eine einheitliche Durchführung der EHDS-Verordnung unter Beteiligung von verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Expertisen ermöglichen.
Darüber hinaus sollen auch anderweitig in der Entwicklung befindliche oder bereits etablierte technische Lösungen für eine Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen relevanter Projekte und Dateninfrastrukturen (wie beispielsweise das Deutsche Humangenom-Phenomarchiv, das Forschungsdatenzentrum Gesundheit, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten, das Netzwerk Universitätsmedizin, das Modellvorhaben Genomsequenzierung gemäß § 64e des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und andere relevante Akteure) beim Aufbau einer bundesweit vernetzten (IT-)Infrastruktur Berücksichtigung finden, um eine möglichst effiziente und fristgerechte EHDS-Durchführung zu ermöglichen.
Gefördert wird deshalb ein Verbundvorhaben, das darauf abzielt, die relevanten Akteure synergistisch miteinander und mit der DACO zu vernetzen. Ziel ist es, unter Einbeziehung neuer noch nicht bekannter Forschungsergebnisse, kritische Elemente in der Entwicklung von IT-Infrastrukturkomponenten für die EHDS-Durchführung zu identifizieren, an die Bedarfe der beteiligten Infrastrukturen anzupassen sowie für eine bundesweite Nutzung zugänglich zu machen und einer Validierung zu unterziehen.
Termin: 14.09.2026
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Nachhaltige Entwicklung und Innovation, Hochschulen, Innovationsstrukturen, Gesundheit (HIG), Jülich
Kontakt: Dr. Marc Kirschner, Tel.: 02461/616863, Dr. Sylvia Krobitsch, Tel.: 030/20199-34 03, ptj-bmg-ehds@fz-juelich.de
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Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future"
Mit der Förderinitiative „Ideenwettbewerb Wasserstoffrepublik Deutschland“ des BMFTR wurden große Fortschritte auf dem Weg zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie erzielt. Insbesondere die Leitprojekte "Grüner Wasserstoff" haben zahlreiche Innovationen für die Kernelemente einer Wasserstoffwirtschaft bereitgestellt und die Bereiche Hochskalierung und Serienfertigung von Elektrolyseuren, Wasserstoff-Transportlösungen und Offshore-Erzeugung entscheidend vorangebracht.
Gefördert werden Vorhaben der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zu Wasserstofftechnologien.
Themen:
- Elektrolyse – Wasserstoffproduktion weltweit
- Offshore-Wasserstoff und Derivate
- Transport und Speicherung
- Power-to-X
Termin: 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung (EWF), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-h2@ptj.de
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EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)
The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), invite proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.
The general theme of the call is “Sustainable Water Management”.
Research & innovation proposals submitted under the Water4All 2026 Joint Transnational Call are required to address at least one of the following topics:
- Topic 1: Integrated Monitoring and Assessment for Sustainable Water Management.
- Topic 2: Nature-Based Approaches for Resilient Water Management at hydrological and hydrogeological system scale.
- Topic 3: Smart, secure and adaptive water infrastructures.
- Topic 4: Resilient Water Systems Through Systemic Change, Policy Coherence and Inclusive governance.
The call topics are overlapping and non-exclusive. Thus, proposals must address at least one of the following topics and may integrate multiple topics where relevant.
Termin: 10.11.2026, 15:00 Uhr
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Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.
Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.
Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden.
Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
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Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel
Die mesopelagische Zone in 200 – 1 000 m Wasser-Tiefe, auch „Dämmerzone“ genannt, spielt eine zentrale Rolle im ozeanischen Wärmehaushalt und in den globalen Stoffkreisläufen. Durch das Absinken von Wassermassen wie dem Subantarktischen Mode Water (Subantarctic Mode Water – SAMW) und dem Antarktischen Zwischenwasser (Antarctic Intermediate Water – AAIW) im Südozean werden große Mengen an Wärme, gelöstem Kohlenstoff und Sauerstoff aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial transportiert. In den letzten Jahrzehnten hat der Ozean einen wesentlichen Teil der durch den Klimawandel verursachten zusätzlichen Wärme aufgenommen und in der mesopelagischen Zone gespeichert.
Ziel der Förderung ist es, die Wissensbasis zur Rolle des Mesopelagials im Erdsystem zu erweitern, um fundierte Prognosen der Entwicklung des globalen Klimas sowie fundierte Entscheidungen im Klimaschutz, in der Anpassung an den Klimawandel und im nachhaltigen Umgang mit marinen Ressourcen zu ermöglichen. Gefördert werden Verbundprojekte, die einen Fokus auf das Mesopelagial sowie dessen Rolle im globalen Wärme- beziehungsweise Kohlenstoffhaushalt legen.
Themen:
- Quantifizierung der klimawandelbedingten Zirkulationsänderungen im Mesopelagial und deren Auswirkungen
- Quantifizierung der physikalisch und biogeochemisch getriebenen Kohlenstoffflüsse aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial und/oder aus dem Mesopelagial in die Tiefsee
- Technologische Entwicklungen, die eine verbesserte Datenerhebung im Mesopelagial ermöglichen
Termin: 01.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
Gefördert werden FuE-Arbeiten im Rahmen anwendungsorientierter, vorwettbewerblicher transnationaler Verbundvorhaben, die sich auf Technologieentwicklung und Innovation für die nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen aus primären und sekundären Quellen fokussieren und damit einen Beitrag zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung für die Stärkung der industriellen Basis in Europa leisten. Die geförderten Themen (Topics) nehmen Bezug auf den Themenbereich 1 (Nachhaltige Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen) der Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA).
Für Antragstellende, die eine Förderung beim BMFTR beantragen, ist die Teilnahme an folgenden Topics der aktuellen Ausschreibung (RAMP Joint Call 2026) möglich:
- Topic 1 - Ensuring a resilient supply of raw materials from primary sources (Nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen)
- Topic 2 – Targeting secondary sources to enhance access to raw materials (Nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen)
Termin: 22.09.2026, 15:00 Uhr
Adresse: Projektträger Jülich – PtJ, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Grünewald, Herr Dr. Florian Selge, Tel.: 030/2 01 99-36 78, ptj-ramp@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Drei Ausschreibungen zu KI-gestützten Innovationen für medizinische Bildgebung und klinische Daten
1. Das Digital Europe Programm hat die Ausschreibung mit dem Titel "Piloting AI-based image screening in medical centres" veröffentlicht. In dieser Ausschreibung werden Projekte gefördert mit replizierbaren, skalierbaren cloudbasierten Systemen, basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) zur Analyse medizinischer Bildgebungsdaten im Gesundheitswesen. Die Systeme sollen in ein oder mehreren Machbarkeitsnachweisen anhand einer großen Anzahl von Patienten-Testfällen in realen Gesundheitseinrichtungen validiert und ein Plan zur Erlangung der behördlichen Genehmigung für die Anwendungen entwickelt werden.
Termin: 01.10.2026
Weitere Informationen: Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission
2. Die zweite Ausschreibung von AI-BOOST mit dem Titel "Generative AI for Enhancement of Clinical Datasets_EUropean Federation for CAncer IMages (EUCAIM)". AI-BOOST ist ein neues, europäisches Projekt, das offene Innovationswettbewerbe im Bereich KI organisiert. Die Ausschreibung gehört zur "AI Challenge Competition #2" und Ziel ist es, generative KI zur Verbesserung klinischer Bilddatensätze einzusetzen, insbesondere für die medizinische Bildgebung im Bereich Krebsdiagnostik.
Termin: 08.09.2026
Weitere Informationen: AI-BOOST-Website
3. Bei der dritten Ausschreibung geht es um die Möglichkeit, dem Netzwerk der Europäischen KI-gestützten fortgeschrittenen Screening-Zentren beizutreten. Die Zentren sind eine europäische Initiative zur Vernetzung und Weiterentwicklung von Gesundheitseinrichtungen, die KI für Screening, Früherkennung und Diagnostik einsetzen - insbesondere in den Bereichen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Termin: 10.09.2026
Weitere Informationen und Interessensbekundung: Website der Europäischen Kommission
Schwerpunktprogramm 1006: International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) (SPP 1006)
Drilling is an indispensable tool for modern geosciences, addressing a large variety of topics from deep-time Earth processes and their interaction with an early atmosphere, to understanding the entire chain from geohazards to the processes shaping the Earth’s present condition. The benefit of continental scientific drilling in helping us understand these processes is well documented by the long-running International Continental Scientific Drilling Program (ICDP). The main research questions driving SPP 1006 are shaped by the key themes summarised in the ICDP Science Plan 2020–2030 that include
- geodynamic processes,
- geohazards,
- georesources and
- environmental change.
Another important future development is the realisation of land-to-sea (L2S) drilling campaigns that include, for example, the holistic assessment of natural hazards, the interplay between fresh and sea water along coastlines, the transition between continental and oceanic crust, ice-sheet dynamics or the formation of sustainable georesources.
SPP 1006 provides opportunities for cutting-edge research on ICDP drilling data and samples, basic research on core material, development and preparation of scientific drilling projects, pre-site surveys, development and use of ground-breaking drilling devices and logging tools, and innovative experiment techniques for long-term measurements. Proposals submitted under SPP 1006 must have a very clear link to a future, ongoing or past drilling campaign.
Termin: 23.09.2026 (Registrierung bis 16.09.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Iris Sonntag, Tel.: 0228/885-2253, iris.sonntag@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik
Ziel der Förderung ist die Entwicklung KI-basierter robotischer Systeme für Anwendungen in der Umwelttechnik, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und zusätzliche Wertschöpfung im CleanTech-Sektor zu generieren. Ein besonderer Fokus wird auf Lösungen mit hohem wirtschaftlichem Verwertungspotenzial und klarer Markteinführungsperspektive gelegt, wodurch der Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen im Umweltsektor beschleunigt werden soll.
Gefördert werden FuE-Arbeiten, in denen Expertisen aus den Bereichen Umwelttechnik, Robotik und KI zusammengeführt werden. Dies umfasst sowohl industrielle als auch mobile Robotiklösungen einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten, wie beispielsweise Sensorik, Aktorik, Dateninfrastrukturen und Systemarchitekturen.
Relevante Anwendungsfelder für die Forschungsvorhaben umfassen:
- Stärkung der Kreislaufwirtschaft, zum Beispiel durch Reparatur- oder Remanufacturingansätze sowie automatisierte Sortier- und Recyclingprozesse;
- Steigerung der Ressourceneffizienz, zum Beispiel durch die emissionsarme und nachhaltige Gestaltung von Industrieprozessen oder technologische Prozess-Verbesserungen;
- Weiterentwicklung von Resilienz-Technologien, zum Beispiel für Umweltüberwachung oder die Inspektion, Wartung und Instandhaltung von Infrastrukturen, unter anderem im Wasser- und Energiesektor.
Termin: 15.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen, Kreislaufwirtschaft; Geoforschung, Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Carina Sucker, Tel.: 07 21/6 08-2 24 90, carina.sucker@kit.edu, Dr. Daniel Jost, Tel.: 07 21/6 08-2 48 75, daniel.jost@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
Das BMFTR fördert den Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung. Es soll eine dauerhafte bilaterale Partnerstruktur mit physischem Zentrum in Brasilien aufgebaut werden; perspektivisch sollen weitere Partner aus Lateinamerika eingebunden werden. Thematische Schwerpunkte sind grüner Wasserstoff und Wasserstoff aus Biomasse, Wasserstoffderivate, Biokraftstoffe, nachhaltige Flugkraftstoffe sowie Materialforschung mit Bezug zu diesen Energiethemen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie technologieorientierte KMU und Industrieunternehmen mit Einrichtung in Deutschland.
Die Förderung erfolgt in drei Phasen:
- Aufbauphase von bis zu 3 Jahren (in der Aufbauphase sind bis zu 300.000 Euro pro Projekt und Jahr möglich),
- Hauptphase von bis zu 4 Jahren (in der Hauptphase bis zu 750.000 Euro pro Projekt und Jahr),
- Schlussphase von bis zu 2 Jahren (in der Schlussphase bis zu 400.000 Euro pro Projekt und Jahr).
Zunächst können nur Projektskizzen für die Aufbauphase eingereicht werden; nach Evaluation wird nur ein Projekt für Haupt- und Schlussphase weitergefördert.
Termin: 10.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: 0228/38 21-1434, Matthias.Frattini@dlr.de, Eva Gerhards, Tel.: 0228/38 21-2595, Eva.Gerhards@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Projekten in der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit mit Lateinamerika und der Karibik
Ziel des Förderaufrufs ist der Aufbau einer bilateralen dauerhaften Partnerstruktur zur Innovationszusammenarbeit im Bereich der klimaneutralen Energieerzeugung. Dieser Innovation-Hub soll sein physisches Zentrum in Brasilien haben. Perspektivisch soll der Hub mit weiteren Ländern in der Region Lateinamerika vernetzt sein. Die Einbindung dieser Partner soll einen deutlichen Mehrwert im Sinne der Ziele dieses Förderaufrufs haben.
Mit dem aufzubauenden Innovation-Hub soll die Zusammenarbeit in folgenden Forschungsthemen der klimaneutralen Energieerzeugung ausgebaut werden:
- Grüner Wasserstoff und Wasserstoff aus Biomasse;
- Wasserstoffderivate;
- Biokraftstoffe;
- nachhaltige Flugkraftstoffe;
- Materialforschung mit Bezug zu den hier genannten Energiethemen.
Die Projekte sollen in drei Phasen gegliedert sein:
- eine bis dreijährige Aufbauphase,
- eine anschließende Hauptphase von bis zu vier Jahren sowie
- eine Schlussphase von bis zu zwei Jahren.
Termin: 10.09.2026, 12:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: Tel.: 0228/38 21-1434, Matthias.Frattini@dlr.de, Eva Gerhards, Tel.: 0228/38 21-2595, Eva.Gerhards@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG: von Kaven-Preis
Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.
- Ehrenpreis: 10.000 Euro
- Förderpreis: 5.000 Euro
Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte untersuchen:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur
- Datenzugänglichkeit und offene Standards
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem
Das Digital Europe Programm hat zwei neue einstufige Ausschreibungen zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem veröffentlicht.
- DIGITAL-2026-SKILLS-10-DIGITAL-HEALTH-STEP: "Advanced Digital Skills for AI Uptake in Health"
- DIGITAL-2026-BESTUSE-10-EHDS: "Building capacity to deploy the EEHRxF and digital health services and systems to support the rights of citizens and reuse of health data under EHDS"
Die erste Ausschreibung ist darauf ausgerichtet, den Mangel an akademischen Ausbildungsangeboten für fortgeschrittene digitale Kompetenzen in zentralen digitalen Bereichen zu beheben und die für den Einsatz digitaler Technologien in strategischen Sektoren erforderlichen digitalen Kompetenzen zu fördern.
Die zweite Ausschreibung unterstützt die Umsetzung der Anforderungen an die Primär- und Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) und fördert ein effizienteres und vernetzteres Gesundheitsökosystem.
Termin: 01.10.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hubs für die Fusion
Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusionsforschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.
Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:
- Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
- Laserfusion (technologieoffen) und
- Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien
Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.
Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung
MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche bearbeiten:
- Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie,
- Neuartige bioökonomische Produkte,
- Disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie.
Voraussetzung zur Förderung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen Eureka-Partnerländern, die sich an dem Call beteiligen. Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 € (inkl. Projektpauschale für universitäre Partner) nicht überschreiten.
Termin: 20.09.2026 (Projektskizzen)
Weitere Informationen und Kontaktpersonen für Auskünfte: Ausschreibung
Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme
Today the Novo Nordisk Foundation has launched its biggest annual open competition grant programme, the Challenge Programme, to support development of new knowledge to help tackle major societal challenges within human and planetary health.
With total funding up to €80 million, four new themes are now open for applications from interdisciplinary research teams across Europe:
- Advancing Next Generation AMR Diagnostics for Lower Respiratory Tract Infections: 07.10.2026
- Heat and hypertension – understanding the mechanisms of interaction: 07.10.2026
- Unravelling electron transfer mechanisms in hybrid bio-electrocatalysis: 07.10.2026
- Harnessing novel Earth-abundant materials for sustainable technologies: 07.10.2026
Kontakt: challenge@novo.dk
Berthold Leibinger Stiftung: Zukunftspreis
Zusammen mit dem Innovationspreis vergibt die Berthold Leibinger Stiftung alle zwei Jahre den Berthold Leibinger Zukunftspreis. Dieser prämiert jeweils eine Person für einen herausragenden Meilenstein in der wissenschaftlichen oder industriellen Forschung unter Anwendung oder zur Erzeugung von Laserlicht. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Termin: 01.11.2026 (Nominierung an: sven.ederer@leibinger-stiftung.de)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607182
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs
Das Angebot richtet sich an bereits im Ideenwettbewerb "Zirkularität im Alltag" von 2024 geförderte Projektteams.
(Primär-)Rohstoffe werden zunehmend knapp. Bei ihrer Förderung und Verarbeitung wird die Erde durch Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust und Wasserverbrauch belastet. Ein Wandel hin zu einem deutlich reduzierten Rohstoff-Fußabdruck ist gesellschaftlicher Konsens. Dieses Ziel verfolgt Zirkularität. Recycelte und biogene Materialien, verlängerte Produktlebensdauer, Aufarbeiten und Umfunktionieren sind der Schlüssel dazu.
- Fachgebiete: alle
- Art der Förderung: Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: Projektteams aus Wissenschaft und Praxis
- bis zu 60.000 Euro für 1 Jahr
Termin: jederzeit bis 05.10.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden.
Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern.
Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum.
Schwerpunktthemen:
- Wassermanagement
- Landwirtschaftssysteme
- Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft
Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.
Themenfelder:
- Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
- Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
- Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
- Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
- Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
- Innovative Konzepte aus der Optogenetik
- Neue optische Verfahren der Bildgebung
Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
Der "Biotech call 2026" fördert die biotechnologische Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei unabhängigen Einrichtungen der teilnahmeberechtigen Länder (s. Ausschreibung). Projektanträge sollen einen klaren Innovationsgehalt und Umsetzungsplänen in Biotech-Bereichen wie Medizin, Bioinformatik, pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen, Biowissenschaften, Digitalisierung oder Bio-Prozesstechnologie darstellen. Darunter fallen die fortgeschrittene Bioproduktion und Bioinformatik, innovative Krebsbehandlung, landwirtschaftliche Biotechnologie und Künstliche Intelligenz für die Biotechnologie.
Termin: 26.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.
Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Termin: 30.04.2027
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: info@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden.
Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:
A. Reaktorsicherheitsforschung
B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle
C. Endlagerforschung
D. Forschung zu Querschnittsfragen
Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
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Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
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Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
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Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
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Datenspeichersysteme zur Stärkung der NFDI
Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen, die sich durch den Betrieb eines Datenspeichersystems an den Aufgaben eines oder mehrerer NFDI-Konsortien beteiligen oder dies planen. Gefördert werden können den Programmgrundsätzen entsprechend nur reine Investitionskosten, und zwar für alle Arten von Speichersystemen, unabhängig von der Art der Nutzung, wie z. B. Datenbereitstellung, Langzeitarchivierung, georedundante Datenspiegelung oder im Rahmen von Datenprozessierung. Es gilt die übliche hälftige Finanzierung aus Landesmitteln.
In dieser konzertierten Aktion entfällt die (sonst übliche) Anforderung, dass die Beschaffung des beantragten Geräts direkt mit laufenden oder geplanten Forschungsvorhaben begründet werden muss. Da das Vorhalten und Bereitstellen der Daten vor dem Hintergrund erfolgt, dass eine weitere Nutzung noch nicht unmittelbar absehbar ist, muss stattdessen die Beschaffung der Speichersysteme durch die Bedarfe der damit zu versorgenden NFDI-Konsortien hergeleitet werden. Dabei ist auch eine nur anteilige Bedarfsdeckung durch ein System sowie die Unterstützung eines Konsortiums durch mehrere Standorte bzw. Anträge möglich. Entsprechend müssen die Konsortien im Antrag ihre Bedarfe konkret darlegen und den Umfang plausibel belegen können. Dies setzt voraus, dass Anträge im Vorfeld bestmöglich koordiniert werden. Außerdem soll in den Anträgen dargelegt werden, wie die Schnittstelle zwischen den Betreibenden des Speichersystems und der NFDI ausgestaltet wird, um eine angemessene Integration des Systems in das Gesamtkonzept der NFDI zu gewährleisten.
Termin: 14.07.2026 (Absichtserklärung); 06.10.2026 (Volläntrage)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik: Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de, Stefan Winkler-Nees, Tel.: 0228/885-2578, stefan.winkler-nees@dfg.de
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Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).
Förderbereiche:
- Supercomputing
- Künstliche Intelligenz
- Cybersicherheit
- Aufbau von digitalen Kompetenzen
- Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
Termin: bis 31.12.2027
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Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels
Germany has established a world-leading fleet of research vessels that operates in all parts of the ocean and can host a large range of scientific equipment to tackle most challenges that are faced in ocean sciences. The research vessels serve as platforms supporting highly specialised missions and increasingly interdisciplinary research teams. They also play an important role in the training and education of researchers in early career phases and students. The Infrastructure Priority Programme “Research Vessels” (SPP 2520) offers funding to address emerging questions and future challenges related to vessel-based research.
In the current programme phase (2026–2031), research is centred around five overarching themes:
- the oceans in a changing Climate,
- ocean interfaces and biogeochemical cycles,
- ocean-lithosphere dynamics
- ocean-biosphere interactions,
- ocean-based new technologies and Innovation.
Termin: 02.12.2026 (Registrierung bis 30.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Inga Rechenberg, Tel.: 0228/885-2711, inga.rechenberg@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.
Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.
Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies
During the first funding period, the DFG Priority Programme “Combinatorial Synergies” has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research within and across the thematic areas described below.
In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications. The programme will continue to revolve around the following nine themes:
-
enumeration
-
Dynkin classification
-
commutative algebra
-
matroids
-
convexity
-
lattice points
-
statistics
-
non-linear optimisation
-
mathematical physics
Termin: 30.11.2026 (Registrierung bis 16.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, carsten.balleier@dfg.de, Luka Madunic, Tel.: 0228/885-2883, luka.madunic@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2431: New Data Spaces for the Social Sciences
The SPP 2431 aims to facilitate research that exploits the potential of new forms of data and data generation, and that drives a surge in methodological innovations to improve data quality. It will integrate and consolidate skills, knowledge and expertise from different fields of empirical social research and computer science, and provide the means to test new methods and procedures of data generation and data analytics. Its objective is to develop high-quality best-practice examples of methods for generating, collecting and integrating data, with the aim of enhancing data quality. These methods have the potential to be implemented in existing panel studies, new data collection programmes and data analytic approaches.
Termin: 10.04.2026 (kurze, einseitige, Darstellung der Projektidee per Mail an die Koordinatorin: (anika.schenck-fontaine@lifbi.de), 08.05.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr (Vorbereitungsworkshop), 16.09.2026 (Anträge), 09.09.2026 (Registrierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Eckard Kämper, Tel.: 0228/885-2270, eckard.kaemper@dfg.de, Jennifer Seemann, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.
The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:
- Plasticity and circuit dynamics across timescales:
Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.
2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:
LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species
3. Direct comparisons across sensory systems:
Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.
Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023
Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.
Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023
Klaus Tschira Boost Fund for postdoctoral researchers and junior group leaders
We are now accepting applications for the 8th cohort of the Klaus Tschira Boost Fund, providing up to €115,000 in funding for postdoctoral researchers who:
- conduct non-clinical research in one or more of the following areas: Biology, Chemistry, Computer Science, Geosciences, Mathematics, Neurosciences and Physics
- are employed at a public university, university of applied sciences, or non-university research institution in Germany,
- do not yet have a permanent or tenured position,
- and have not yet successfully secured funding for a junior research group program
As a collaborative initiative between GSO and the Klaus Tschira Stiftung, the program is designed to boost scientific careers and promote early independence for postdocs through:
- Flexible funding for innovative and interdisciplinary research projects
- Opportunities to build (international) collaborations and networks
- Workshops, coaching, and peer support
Termin: 01.10.2026
Adresse: Klaus Tschira Stiftung, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Weitere Informationen: Ausschreibung
Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1158: Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten
The polar regions play a key role in the global climate, and interdisciplinary approaches such as those in this Priority Programme make a particular contribution to understanding them. The Priority Programme ensures that German researchers in the natural sciences can participate in international polar research, especially in the early stages of their careers. Above all, however, it gives researchers at German universities access to Antarctica and enables them to use the necessary infrastructure provided by the partner institutions. During the current program phase (2025–2030), proposed research projects should align with one or more of the following overarching topics:
- Dynamics of Climate System Components
- Response to Environmental Change
- Connectivity and Exchange in Polar Systems
- Improved Understanding of Polar Processes and Mechanisms
These overarching research topics are underpinned by over 60 specific research questions and will help to clarify the role of Antarctica in the earth system. Projects with geological questions should focus on the recent history of Antarctica (not older than about 34 million years).
Termin: 02.11.2026 (Registrierung bis 26.10.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt, Tel.: 0228/885-2825, ismene.seeberg-elverfeldt@dfg.de, Ute Bennerscheid, Tel.: 0228/885-2455, Ute.Bennerscheid@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)
HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:
a) sources, properties and processing of aerosol particles,
b) formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,
c) transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere,
d) transport and transformation of chemical composition,
e) atmospheric coupling processes.
Termin: 27.11.2026 (Registrierung bis 13.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Kristian Sudmann, Tel.: 0228/885-2012, kristian.sudmann@dfg.de, Pia Schmidgen, Tel.: 0228/885-2034, pia.schmidgen@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Termin: 30.06.2027 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Harry Otten Prize
A substantial part of the national gross product in many countries is weather dependent. National weather services and the private sector have been innovative for more than a century to make better use of our meteorological knowledge. However, large gains are still to be made and the prize encourages individuals and groups to propose ideas how meteorology in a practical way can further move society forward. Meteorology can make society safer, can deliver costs savings, and improve the lives of large groups of people.
The first prize consists of a sum of money amounting to Euro 25,000.
Termin: 10.03.2027
Adresse: Stichting Harry Otten Foundation, Mondriaanlaan 80, 6708 NL Wageningen, Niederlande
Kontakt: application@harry-otten-prize.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Ziel der vorliegenden Fördermaßnahme ist:
- die Entwicklung technischer Innovationen beziehungsweise Adaptionen an die Gegebenheiten im Partnerland und eine signifikante Steigerung des Technologiereifegrades, die eine spätere Markteinführung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen ermöglicht;
- die Erhöhung der Anzahl deutscher Unternehmen, die auf dem koreanischen Markt aktiv sind beziehungsweise Aktivitäten konkret planen;
- die Intensivierung der WTZ mit Korea und Stärkung deutsch-koreanischen Partnerschaften und Netzwerke.
Termin: 04.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Carolin Lange, Tel.: 0228/38 21-20 81, c.lange@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie
Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.
Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:
- Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
- Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Stipendium für Lehramtskandidaten
Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"
Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.
Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.
Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.
Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase
Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul, Dr. Ute Fink, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin
Una Europa "One Health"
Die Allianz Una Europa lädt Forschende der FU Berlin ein, im Oktober an der Matchmaking Initiative für den Fokusbereich One Health teilzunehmen. Im Rahmen dieser Initiative wurden gezielt verschiedene Horizon Europe 2027 Calls sowie ein Call für die Marie Skłodowska-Curie Actions – Doctoral Networks identifiziert, die hervorragende Möglichkeiten für kollaborative Forschung zwischen den Una Europa Partneruniversitäten bieten.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator:innen.
Die Initiative wird vom Una Europa Fokusbereich One Health und den One Health Instituten der Universität Helsinki, dem University College Dublin, der Universität Zürich und der KU Leuven organisiert.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator*innen. Die Initiative wird vom Una Europa Fokusbereich One Health und den One Health Instituten der Universität Helsinki, dem University College Dublin, der Universität Zürich und der KU Leuven organisiert.
Termin: 25.09.2026, 17:00 Uhr
Detaillierte Informationen zur Initiative sowie die Liste der relevanten Calls: Webseite der KU Leuven
Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum
Mit dem geplanten Entwicklungsprojekt soll die Bildung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer bundesweit vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur in Form eines Verbundvorhabens gefördert werden. Ziel ist die Entwicklung von Prozessen, Verfahren und Informationstechnologie (IT)-Infrastrukturkomponenten, die eine einheitliche Durchführung der EHDS-Verordnung unter Beteiligung von verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Expertisen ermöglichen.
Darüber hinaus sollen auch anderweitig in der Entwicklung befindliche oder bereits etablierte technische Lösungen für eine Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen relevanter Projekte und Dateninfrastrukturen (wie beispielsweise das Deutsche Humangenom-Phenomarchiv, das Forschungsdatenzentrum Gesundheit, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten, das Netzwerk Universitätsmedizin, das Modellvorhaben Genomsequenzierung gemäß § 64e des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und andere relevante Akteure) beim Aufbau einer bundesweit vernetzten (IT-)Infrastruktur Berücksichtigung finden, um eine möglichst effiziente und fristgerechte EHDS-Durchführung zu ermöglichen.
Gefördert wird deshalb ein Verbundvorhaben, das darauf abzielt, die relevanten Akteure synergistisch miteinander und mit der DACO zu vernetzen. Ziel ist es, unter Einbeziehung neuer noch nicht bekannter Forschungsergebnisse, kritische Elemente in der Entwicklung von IT-Infrastrukturkomponenten für die EHDS-Durchführung zu identifizieren, an die Bedarfe der beteiligten Infrastrukturen anzupassen sowie für eine bundesweite Nutzung zugänglich zu machen und einer Validierung zu unterziehen.
Termin: 14.09.2026
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Nachhaltige Entwicklung und Innovation, Hochschulen, Innovationsstrukturen, Gesundheit (HIG), Jülich
Kontakt: Dr. Marc Kirschner, Tel.: 02461/616863, Dr. Sylvia Krobitsch, Tel.: 030/20199-34 03, ptj-bmg-ehds@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
Der "Biotech call 2026" fördert die biotechnologische Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei unabhängigen Einrichtungen der teilnahmeberechtigen Länder (s. Ausschreibung). Projektanträge sollen einen klaren Innovationsgehalt und Umsetzungsplänen in Biotech-Bereichen wie Medizin, Bioinformatik, pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen, Biowissenschaften, Digitalisierung oder Bio-Prozesstechnologie darstellen. Darunter fallen die fortgeschrittene Bioproduktion und Bioinformatik, innovative Krebsbehandlung, landwirtschaftliche Biotechnologie und Künstliche Intelligenz für die Biotechnologie.
Termin: 26.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Die European Partnership for Animal Health and Welfare öffnet Call 2026
Die European Partnership for Animal Health and Welfare hat ihre zweite Ausschreibung zum Thema „Shaping the Future of Animal Health and Welfare" geöffnet, die Gesundheit und Wohlergehen von Tieren an Land und im Wasser im Fokus hat. Anträge können in einem der beiden call topics erfolgen:
- Topic 1: Animal Welfare
- Topic 2: Prevention & Control
Termin: 30.03.2026 (Stufe 1), 16.09.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:
- Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
- Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).
Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl am College of Mexico
Der DAAD schreibt am The College of Mexico (COLMEX), Mexiko Stadt den Wilhelm und Alexander von Humboldt-Lehrstuhl zum Thema „Globale Herausforderungen in komparativer Perspektive (Lateinamerika/Europa)“ aus. Zu den Aufgaben gehören:
- Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen und ggf. interdisziplinären Forschungsprojekten mit Forschenden am COLMEX bzw. mit Forschenden in Mexiko und/oder Lateinamerika
- Lehre in (Postgraduierten-)Studiengängen am COLMEX
- Vortragstätigkeit an weiteren mexikanischen und/oder lateinamerikanischen Universitäten
- Vermittlung von Kontakten zu deutschen aber auch europäischen Hochschulen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
- Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Kooperationen mit deutschen aber auch europäischen Hochschulen
- Konzeption und Organisation von Tagungen, Kolloquien, Ausstellungen, Publikationen und anderen Maßnahmen, die zur Sichtbarkeit und Ausstrahlung des Humboldt-Lehrstuhls beitragen.
Dauer: mindestens 2, höchstens 5 Jahre.
Termin: 17.09.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Online-Antragstellung: https://mydaad.b2clogin.com/mydaad.onmicrosoft.com/B2C_1A_signup_signin_SAPIAS_saml/samlp/sso/login
Weitere Informationen: Ausschreibung
Dan David Foundation: Dan David Prize
The Dan David Prize is the world’s largest history prize, annually awarding 9 prizes of $300,000 each to early and midcareer scholars and practitioners in the historical disciplines, to acknowledge their outstanding achievements and support future work.
Nominees can come from any field related to the study of the human past, both within academia and outside it.
We are looking for researchers in disciplines such as history, archaeology, art history, digital humanities and human palaeontology, as well as independent scholars, public historians, museum curators and documentary filmmakers.
The Dan David Prize holds an open nomination process to collect a pool of candidates. Anyone can nominate. Self-nominations will not be considered. The Dan David Prize board will determine the winners based on a shortlist of finalists compiled by a dedicated international selection committee.
Termin: 13.10.2026 (Nominierung)
Adresse: Dan David Prize, Eitan Berglas Building, Tel Aviv University, P.O. Box 39040, Tel Aviv 6997801, Israel
Kontakt: Tel.: +972-3-6406614, info@dandavidprize.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibung Akademienprogramm 2029
Das Akademienprogramm ist das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften. Es dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungenvon herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.
Die geförderten Vorhaben werden wissenschaftlich von einer oder mehreren Akademien verantwortet; sie können in enger, gegebenenfalls auch international aufgestellter Kooperation zusammen mit anderen Akademien, Universitäten sowie außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen in der Ausschreibung.
Termin: 31.01.2027
Adresse: Akademienunion, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Kontakt: Sebastian Zwies M.A., Tel.: 06131/21 85 28-17, sebastian.zwies@akademienunion.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
Ziel des Programms ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation von promovierten deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Harvard University. Bewerben können sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus den Fachgebieten Politische Wissenschaft, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politische Ökonomie, Anthropologie und Public Policy, die an ihrer Habilitation oder einem vergleichbaren Forschungsprojekt arbeiten. Forschende aus anderen Fachgebieten, die interdisziplinär im Bereich der genannten Disziplinen forschen, können sich ebenfalls bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass sich das Forschungsprojekt mit europäischen, transatlantischen und/oder US-amerikanischen Themen beschäftigt.
Termin: 30.10.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
Die neue Ausschreibung der VolkswagenStiftung widmet sich der Frage, wie Konzepte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in andere Kontexte übertragen und dort politisch oder ideologisch genutzt werden – beispielsweise, um Vertrauen in Wissenschaft, Medien oder Institutionen demokratischer Öffentlichkeit zu schwächen.
In den Natur- und Technikwissenschaften ist dafür der Begriff "Dual Use" etabliert. Mit der Ausschreibung NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften eröffnet die Stiftung Wissenschaftler*innen nun die Möglichkeit, diesen Begriff auf geistes- und sozialwissenschaftliche Ideen zu übertragen. Die neue Ausschreibung ist Teil des NEXT-Förderangebots, mit dem die Stiftung neue, zukunftsrelevante Themen erschließt.
Gefördert werden Kooperationsprojekte bis zu zwei Jahre mit bis zu 650.000 Euro. Antragsberechtigt sind Projektteams aus promovierten Forschenden an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; internationale Kooperationen sind möglich.
Termin: 06.10.2026, 14:00 Uhr; zwei Online-Sprechstunden am 11.08. und 08.09.2026, jeweils 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, Dr. Pierre Schwidlinski, Tel.: 0511/8381-228, schwidlinski@volkswagenstiftung.de, Tatjana Peters, Tel.: 0511/8381-397, peters@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
Call for building research networks
The grant supports both creating new networks of researchers and maintaining already established ones. The content of the research network must be relevant to the Baltic Sea Region and Eastern Europe. Applications may be submitted by a group of researchers, and the funding is intended to cover costs related to travel, meetings, and workshops. The grant is available for a maximum period of one year, with the funding period beginning on 1 January 2027. The maximum grant amount is SEK 250,000. Mandatory application documents include a project description of no more than three pages, references, CVs, and a budget commentary.
The project manager must be a researcher from a higher education institution in Sweden; the network must include researchers at Södertörn University. It is preferable that a great majority of participants comes from research environments outside Sweden. Doctoral students may be included.
Call for conference organization
The purpose is to promote international collaboration, knowledge exchange, and dissemination of research findings on the Baltic Sea Region and Eastern Europe. The call is open to researchers in and outside Sweden.
The grant is open to individual researchers who hold a doctoral degree and is intended to cover costs associated with organizing an individual conference with at least 25 participants. The funding may be awarded for a maximum period of one year, beginning on 1 January 2027, and provides up to SEK 250,000. Applicants must submit a project description of no more than three pages, references, a CV, and a budget commentary.
Termin: 29.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung networks, Ausschreibung conference grants
Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
Die Stipendien werden für eine Laufzeit von 12 Monaten gewährt.Gefördert werden folgende Fachgebiete: Ägyptische und Vorderasiatische Altertumswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Religionswissenschaft und Judaistik.
Termin: 15.10.2026
Adresse: Deutsches Stiftungszentrum, Regionalbüro Berlin, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Kontakt: Peer Fischer, Tel.: 030/322982-344, peer.fischer@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Overarching themes:
A) Uncertainty: sources, costs, communication and improvement;
B) The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives;
C) Scope and coordination of response strategies;
D) Normative inquiry into prevention and preparation for future crises.
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural, Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/885-2949, t-ap@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
Ziel der Stiftung: Beitrag zur Völkerverständigung nach dem Unrecht, das von Deutschen an Polen und Griechen während der NS-Zeit begangen wurde.
Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren, in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.
Termin: 15.06.2027
Adresse: PD Dr. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac, France
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail.com
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transatlantische Brückenprofessuren
Das Förderangebot richtet sich an international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die aktuell in den USA tätig sind und gleichzeitig in den USA sowie in Deutschland arbeiten möchten. Die Förderung ermöglicht jährliche Präsenzphasen in Deutschland, die dem Austausch und der gemeinsamen Forschung mit Kolleg*innen vor Ort dienen, sowie die Fortsetzung des Beitrags zu den aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten in den USA. Dabei stehen der Kooperationsgedanke und die Pflege der wissenschaftlichen, transatlantischen Beziehungen im Vordergrund.
Förderdauer: 3 Jahre; Fördersumme: 300.000 Euro
Termin: Antragstellung ab 16.01.2026 jederzeit
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze. Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DPWS - Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung hat ein Verfahren zur vereinfachten Bearbeitung von Anträgen für wissenschaftliche Veranstaltungen und kleinere Forschungsvorhaben bis zu 10.000 Euro eingerichtet. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 6.000 bis 8.000 Euro.
- Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden.
- Der Förderanteil der DPWS soll 70 % nicht übersteigen, so dass mindestens 30 % der Gesamtausgaben eines Vorhabens aus Eigen- oder Drittmitteln getragen werden müssen.
- Aufgrund der Begrenztheit ihrer Mittel konzentriert sich die Stiftung seit 2018 auf die Förderung von Projekten, die eine besonders nachhaltige Wirkung (z. B. durch Gewinnung weiterer Unterstützer für Fortsetzungsprojekte oder die Entwicklung größerer Projekte aus einem kleinen Ansatz heraus) erwarten lassen.
- Eine Institution, die bereits eine Projektförderung in dem vereinfachten Verfahren erhalten hat, ist nur dann antragsberechtigt, wenn die Projekte abgeschlossen und korrekt abgerechnet worden sind. Zwei Institute derselben Hochschule gelten als verschiedene Antragsteller.
Termin: 15.10.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 5230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, mudzo-wieloch@dpws.de, Tel.: 0335-6640594
Weitere Informationen: Ausschreibung
Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume - Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
Die deutschen Universitäten haben die eigene Strategiefähigkeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich entwickelt. Inzwischen stoßen sie jedoch zunehmend an gesetzliche und bürokratische Grenzen, die ihre weitere strategische Entwicklung hemmen und sie an der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben in einer sich dynamisch verändernden Welt hindern. Um Bewegung in diese Situation zu bringen, möchte die VolkswagenStiftung einen gezielten Impuls setzen. Sie lädt Universitäten im Verbund mit den zuständigen Ministerien ein, Experimentierräume zu eröffnen und zu gestalten, um neue Formen länder- oder institutionenübergreifender Kooperation zu erproben. Dazu sollen seitens der Politik hemmende Regelungen außer Kraft gesetzt und neue Freiräume für die strategische Weiterentwicklung der Universitäten geschaffen werden.
- Art der Förderung: Strategische Projekte
- Zielgruppe: Universitätsleitungen, Ministerien
- Fördersumme: bis zu 500.000 Euro
- Förderdauer: 2 bis 5 Jahre
Termin: 10.09.2026, 14.00 Uhr, Online-Sprechstunde: 02.07.2026, 14:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Oliver Grewe, grewe@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 – 252, organisatorische/administrative Fragen: Natalia Grygier, grygier@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 - 246
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI.
Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI. The monthly stipend is € 3,000.
Termin: 30.09.2026, 14:00 Uhr
Adresse: Academic Service, European University Institute (EUI), Via dei Roccettini 9, I-50014 San Domenico di Fiesole
Kontakt: Tel.: +39 055 4685 429, applyfellow@eui.eu
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Warschau - Stipendienprogramm
Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen bzw. Litauen oder Tschechien erfordern. Es werden keine Förderungen für Schreibphasen (sogenannte „Schreibstipendien“) vergeben. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für ein bis vier Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, PL-00-540 Warszawa
Kontakt: dhi@dhi.waw.pl, Tel.: +48-22-525 83-00
Weitere Informationen: Ausschreibung
Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
Diese Ausschreibung bildet den Abschluss der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" und hat zum Ziel, die Lehre und den Wissenstransfer zu fördern.
- Fachgebiete: Geistes-, Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; auch in Kooperation mit Didaktik, Kommunikations- und Medienwissenschaften
- Art der Förderung: Lehre, Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: in der Initiative "Perspektiven auf Reichtum" geförderte Projektleitungen und Postdocs an Universitäten/Forschungseinrichtungen in Deutschland
- Fördersumme: bis zu 120.000 Euro
- Förderdauer: ein bis zwei Jahre
- Voraussetzung: Lehre und Wissensvermittlung (an Öffentlichkeit bzw. Politik) in Deutschland
Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Unterstützt werden originelle Ansätze für
- Sommerschul(reih)en bzw. Lehrmodule
- Wissenschaftskommunikation
- Wissenschaftliche Politikberatung
Termin: 14.09.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Birschler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.
Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:
- Kultur- und Wissenstransfer
- Europäisierungsprozesse
- Normen- und Wertewandel
- Mehrsprachigkeit
Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.
Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte
Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.
Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter*innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.
Fachgebiete:
- Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
- Alte Kulturen
- Ur- und Frühgeschichte weltweit
- Klassische Archäologie
- Geschichtswissenschaften
- Kunstgeschichte
- Wissenschaftsgeschichte
- Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik
Termin: 20.11.2026
Adresse: Abt. Projektassistenz Forschungsförderung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Anna Kuschmann, kuschmann@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
The GHIL awards a number of research scholarships to postgraduate students, and postdocs at German universities to enable them to carry out research in Britain. Scholarships are generally awarded for a period of up to three months (only full months), depending on the requirements of the research project.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut London, Dr. Felix Brahm, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ, Vereinigtes Königreich
Kontakt: stipendium@ghil.ac.uk
Weitere Informationen: Ausschreibung
Opus Magnum
Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.
Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hanns-Lilje-Stiftungspreis
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.
Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen.
Termin: 01.12.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsches Historisches Institut in Washington DC: Doctoral and Postdoctoral Fellowships
The GHI awards short-term fellowships to European and North American doctoral students as well as postdoctoral scholars to pursue research projects that draw upon primary sources located in the North America.
We are particularly interested in research projects that fit into the following fields:
- German and European history
- The history of German-American relations
- The role of Germany and the USA in international relations
- North American history and Pan American, including Mexico, Central America, and the Caribbean (European doctoral and postdoctoral scholars only)
The proposed research projects should make use of historical methods and engage with the relevant historiography. We especially invite applications from doctoral students and postdoctoral scholars who currently have no funding from their home institutions. The fellowships are usually granted for periods of one to four months but, in exceptional cases and depending on the availability of funds, they can be extended by one month.
Termin: 01.10.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Washington, 1607 New Hampshire Ave., NW
US- 20009-2562 Washington DC,
Kontakt: Bryan Hart. Tel.: +1 (0)202.387.3355, hart@ghi-dc.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Marbach-Stipendien
Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.
Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten
Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.
Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung
Bernhard-Zeller-Stipendien
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.
Termine: 31. März und der 30. September
Informationen: Ausschreibung
Bestandsbezogene Stipendien:
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.
- DFVjs-Stipendium
- Norbert-Elias-Stipendium
- Ernst-Jünger-Stipendium
- Hilde-Domin-Stipendium
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht
Deutsches Historisches Institut Paris: Karl Ferdinand Werner-Fellowship
Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt zweimal jährlich Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships an Historikerinnen und Historiker. Gefördert werden neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).
Termin: 15.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Paris / Institut Historique Allemand, Hôtel Duret de Chevry, 8, rue du Parc-Royal, FR-75003 Paris
Kontakt: Dr. Christine Zabel, Tel.: +33 (0)1 44 54 23 80, czabel@dhi-paris.fr
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien
Forschungsstipendien können unmittelbar von promovierten/habilitierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beantragt werden. Sie dienen der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Eine institutionelle Anbindung ist nicht notwendig.
Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen 1 und 24 Monaten. Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiat*innen der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht.
Forschungsgebiete:
- Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
- Alte Kulturen
- Ur- und Frühgeschichte (weltweit)
- Klassische Archäologie
- Geschichtswissenschaften
- Wissenschaftsgeschichte
- Kunstgeschichte
- Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik
Termin: 20.11.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, M.A., Oleg Goldberg, oleg.golberg@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
EU Award for Gender Equality Champions
Mit dem Preis für Gleichstellungs-Champions würdigt die Europäische Kommission herausragende Leistungen im Rahmen der erfolgreichen Umsetzung von Gleichstellungsplänen (GEP) an Universitäten, höheren Bildungseinrichtungen und öffentlichen sowie privaten Forschungsorganisationen. Die Einrichtungen müssen in einem EU Mitgliedsstaat oder einem Drittland mit Assoziierung zu Horizont Europa gegründet worden sein. Preisgeld: 100.000 EUR.
Es gibt drei Preiskategorien:
- "Sustainable Gender Equality Champions",
- "Newcomer Gender Equality Champions" und
- "Inclusive Gender Equality Champions".
Termin: 29.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Ziel der Förderung ist es, die Forschung, Expertise sowie die praktische Anwendung im Bereich der benutzbaren Cybersicherheit in Deutschland nachhaltig zu stärken und Lösungen für menschenzentrierte und benutzbare Cyber-sicherheitstechnologien voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll die interdisziplinäre Vernetzung zwischen der Forschung zur technischen Cybersicherheit mit den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie sowie weiteren relevanten Fachdisziplinen und entsprechenden Anwendungsdomänen gestärkt werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julian Hoth, Tel.: 0361/262 60 70 – 17, Julian.Hoth@vdivde-it.de, Dr. Julia Seebode, Tel.: 030/31 00 78 – 464, Julia.Seebode@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
Ziel des Programms ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation von promovierten deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Harvard University. Bewerben können sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus den Fachgebieten Politische Wissenschaft, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politische Ökonomie, Anthropologie und Public Policy, die an ihrer Habilitation oder einem vergleichbaren Forschungsprojekt arbeiten. Forschende aus anderen Fachgebieten, die interdisziplinär im Bereich der genannten Disziplinen forschen, können sich ebenfalls bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass sich das Forschungsprojekt mit europäischen, transatlantischen und/oder US-amerikanischen Themen beschäftigt.
Termin: 30.10.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
Die neue Ausschreibung der VolkswagenStiftung widmet sich der Frage, wie Konzepte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in andere Kontexte übertragen und dort politisch oder ideologisch genutzt werden – beispielsweise, um Vertrauen in Wissenschaft, Medien oder Institutionen demokratischer Öffentlichkeit zu schwächen.
In den Natur- und Technikwissenschaften ist dafür der Begriff "Dual Use" etabliert. Mit der Ausschreibung NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften eröffnet die Stiftung Wissenschaftler*innen nun die Möglichkeit, diesen Begriff auf geistes- und sozialwissenschaftliche Ideen zu übertragen. Die neue Ausschreibung ist Teil des NEXT-Förderangebots, mit dem die Stiftung neue, zukunftsrelevante Themen erschließt.
Gefördert werden Kooperationsprojekte bis zu zwei Jahre mit bis zu 650.000 Euro. Antragsberechtigt sind Projektteams aus promovierten Forschenden an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; internationale Kooperationen sind möglich.
Termin: 06.10.2026, 14:00 Uhr; zwei Online-Sprechstunden am 11.08. und 08.09.2026, jeweils 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, Dr. Pierre Schwidlinski, Tel.: 0511/8381-228, schwidlinski@volkswagenstiftung.de, Tatjana Peters, Tel.: 0511/8381-397, peters@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
Call for building research networks
The grant supports both creating new networks of researchers and maintaining already established ones. The content of the research network must be relevant to the Baltic Sea Region and Eastern Europe. Applications may be submitted by a group of researchers, and the funding is intended to cover costs related to travel, meetings, and workshops. The grant is available for a maximum period of one year, with the funding period beginning on 1 January 2027. The maximum grant amount is SEK 250,000. Mandatory application documents include a project description of no more than three pages, references, CVs, and a budget commentary.
The project manager must be a researcher from a higher education institution in Sweden; the network must include researchers at Södertörn University. It is preferable that a great majority of participants comes from research environments outside Sweden. Doctoral students may be included.
Call for conference organization
The purpose is to promote international collaboration, knowledge exchange, and dissemination of research findings on the Baltic Sea Region and Eastern Europe. The call is open to researchers in and outside Sweden.
The grant is open to individual researchers who hold a doctoral degree and is intended to cover costs associated with organizing an individual conference with at least 25 participants. The funding may be awarded for a maximum period of one year, beginning on 1 January 2027, and provides up to SEK 250,000. Applicants must submit a project description of no more than three pages, references, a CV, and a budget commentary.
Termin: 29.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung networks, Ausschreibung conference grants
Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft:
Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Der Fokus liegt insbesondere auf Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.
Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.
Schwerpunkte:
- Anfeindungen, Drohungen und Gewalt – Wirkmechanismen und Schutz
- Wahl und Nicht‑Wahl von Forschungsfragen und Lehrschwerpunkten
- Organisationale Resilienz - Governance, Regeln und Verfahren
- Monitoring und Indikatoren für Belastungen der Wissenschaftsfreiheit sowie für Wirkung und Verstetigung
Termin: 18.09.2026
Kontakt: wihoforschung@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderaufruf: 1. Innovationswettbewerb Energiequartiere
Der Innovationswettbewerb Energiequartiere des BMWE hat zum Ziel, exzellente Forschungsergebnisse für die Anwendung im realen Umfeld zu qualifizieren und den Transfer in die Praxis zu beschleunigen. Gesucht werden innovative Projekte, die über das „business as usual“ hinausgehen. Diese sollen mit einem ganzheitlichen Ansatz vom Konzept (DESIGN), über die Umsetzung (BUILD), bis zum Betrieb (OPERATE) gefördert werden. Gegenstand des Wettbewerbs sind räumlich zusammenhängende Bestandsquartiere, die als ganzheitliche Innovationsräume bearbeitet werden. Dies sind Quartiere mit überwiegender Wohnnutzung. Ergänzende Nutzungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Einzelhandel, Dienstleistungen und sonstige quartiersnahe Infrastrukturen können in die Bearbeitung einbezogen werden.
Art und Umfang der Zuwendung
- In der DESIGN-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre.
- In der BUILD-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 5 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.
- In der OPERATE-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 500.000 Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre.
Termin: 02.10.2026
Adresse: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Overarching themes:
A) Uncertainty: sources, costs, communication and improvement;
B) The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives;
C) Scope and coordination of response strategies;
D) Normative inquiry into prevention and preparation for future crises.
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural, Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/885-2949, t-ap@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung
Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation
• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität
• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus
Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
Weitere Informationen: Ausschreibung
Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
Der wissenschaftliche Wettstreit um die besten und richtigen ökonomischen Ideen, Modelle und Politikempfehlungen braucht eine größere Theorienvielfalt, Methodenpluralismus, Interdisziplinarität und Meinungsvielfalt. Mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik sollen daher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler*innen geehrt werden, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen geben.
Vergeben wird ein Buch- und ein Medienpreis für Wirtschaftspublizistik. Neben Büchern sollen Blogs, Kolumnen, Kommentare und Reportagen in zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften (Print oder Online) nominiert werden, ebenso Artikel in Fachzeitschriften, aber auch Audio- und Videoformate. Preisvolumen: 8.000 und 12.000 Euro.
Termin: 15.10.2026 (Nominierung)
Adresse: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Kontakt: Tobias Silbermann, Tel.: 030/26935-8326, htms-preis@fes.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
-
Digitale Berufswelt
-
IT-Sicherheit
-
Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
Diese Ausschreibung bildet den Abschluss der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" und hat zum Ziel, die Lehre und den Wissenstransfer zu fördern.
- Fachgebiete: Geistes-, Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; auch in Kooperation mit Didaktik, Kommunikations- und Medienwissenschaften
- Art der Förderung: Lehre, Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: in der Initiative "Perspektiven auf Reichtum" geförderte Projektleitungen und Postdocs an Universitäten/Forschungseinrichtungen in Deutschland
- Fördersumme: bis zu 120.000 Euro
- Förderdauer: ein bis zwei Jahre
- Voraussetzung: Lehre und Wissensvermittlung (an Öffentlichkeit bzw. Politik) in Deutschland
Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Unterstützt werden originelle Ansätze für
- Sommerschul(reih)en bzw. Lehrmodule
- Wissenschaftskommunikation
- Wissenschaftliche Politikberatung
Termin: 14.09.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Birschler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.
Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:
- Kultur- und Wissenstransfer
- Europäisierungsprozesse
- Normen- und Wertewandel
- Mehrsprachigkeit
Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.
Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anna Knaps, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-3031, anna.knaps@dfg.de, Jennifer Seemann, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft
Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.
Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hanns-Lilje-Stiftungspreis
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.
Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen.
Termin: 01.12.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wolfgang Ritter-Preis
Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit der Unternehmung in der Marktwirtschaft befassen. Hierzu gehören insbesondere:
- wertorientierte Unternehmensführung und unternehmerische Verantwortung
- ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit
- Globalisierung und internationale Wirtschaft
- Bereiche der betrieblichen Funktionslehre
Die Themen können in allgemeiner Form oder in Bezug auf unternehmerische Teilfunktionen untersucht werden.
Der Preis beträgt max. 20.000 Euro; er ist teilbar. Die Arbeiten müssen veröffentlicht und dürfen zum Einsendeschluss nicht älter als zwei Jahre sein. Eine Mehrautorenschaft ist möglich. Der Preis wird in diesem Fall nur einmal gewährt.
Termin: 25.10.2026
Adresse: Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen, c/o Stifterinstitut Bremen GmbH, Bürgermeister-Smidt-Straße 78, 28195 Bremen
Kontakt: Tel.: 0421/1653550
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie
Bund-Länder-Initiative "Digitales Lehren und Lernen"
Das übergeordnete Ziel, verankert in der Vereinbarung für eine Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, ist die Steigerung der digitalen Souveränität von Schülerinnen und Schülern für die digital geprägte Welt. Um dies zu erreichen, soll Forschung gefördert werden, die
- zu einer evidenzbasierten und nachhaltigen Qualitätsentwicklung der Lehrkräftebildung beiträgt,
- dabei partizipativ und ko-konstruktiv vorgeht, indem relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden,
- international anschlussfähig ist,
- internationale und nationale Strategien, Referenzrahmen sowie die Bildungsstandards berücksichtigt und einbezieht,
- mit ihren Ergebnissen zur Professionalisierung von aktiven und zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern beitragen kann,
- dabei auch die besonderen Qualifizierungsbedarfe von Quer- und Seiteneinsteigenden in den Blick nimmt,
- die vielfältigen Herausforderungen im Bildungssystem, wie soziale, kulturelle, sprachliche und körperliche beziehungsweise neurodiverse Vielfalt, berücksichtigt und
- die den konsequenten bundesweiten Ergebnistransfer in die pädagogische Praxis beforscht sowie die Vernetzung und Kooperation – auch durch den Einbezug einer Kultur offener Bildungsressourcen (OER) – aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Akteure unterstützt und forciert.
Gefördert werden Projekte in den Modulen:
- Modul A: Kompetenzcluster lernen:digital
- Modul B: Kompetenzcluster Daten- und KI-gestütztes Lehren
- Modul C: Kompetenzcluster Digitale Souveränität
- Modul D: Kompetenzcluster Digital Leadership
- Modul E: Kompetenzcluster Berufliche Bildung
- Modul F: Vernetzungs- und Transferstelle
Termin: zweistufiges Verfahren: In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst zu einer in den jeweiligen Förderaufrufen genannten Frist Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Vor der Veröffentlichung der jeweiligen Förderaufrufe ist keine Skizzeneinreichung vorgesehen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.
Adresse: DLR Projektträger Bereich Bildung, Gender Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Behrens, Tel.: 0228/3821 2074, Dr. Alexander Höse, Tel.: 0228/3821 1938, digitaleslehren@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fachübergreifende Ausschreibungen
Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.
Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.
Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.
Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:
- Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
- Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
- Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
- Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.
Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027
Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
This program offers early-career researchers the opportunity to develop and lead high-risk, high-reward interdisciplinary research, expand their professional networks and receive focused leadership training in their pivotal first years as independent principal investigators.
These experiences accelerate the rise of research leaders who are positioned to drive new discoveries and open new fields of inquiry.
CIFAR welcomes applications from candidates across the natural, biomedical, and social sciences, as well as the humanities. Successful applicants join one of CIFAR’s interdisciplinary research programs, collaborating with global research leaders to advance transformative knowledge and address some of the most important questions facing science and humanity.
CIFAR Global Scholars receive:
- A two-year opportunity to collaborate and receive mentorship within a close-knit, interdisciplinary network of leading global researchers in a CIFAR research program.
- $100,000 CAD in unrestricted research support.
- Opportunities to apply for CIFAR seed funds.
- Targeted training in essential areas of research leadership through the Azrieli Foundation Leadership Development program.
- Membership in the extended community of CIFAR Global Scholars, a network of creative and like-minded peers across cohorts.
Termin: 04.11.2026, 12:00 Uhr
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GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:
- Funding of up to €20,000
- A two- to three-day scientific meeting
- Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
- Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program
Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.
Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il
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Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungsaustausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maßnahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.
Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de
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DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.
International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees.
The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.
Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
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KU Leuven LIAS (Leuven Institute for Advanced Studies): Call for visiting junior fellows
Leuven Institute for Advanced Study (LIAS) invites applications for visiting junior fellows within the project ‘Sustainable materials for the house of the future’ (23 November – 4 December).
The three available fellowships are intended for advanced Ph.D. students, postdocs or junior faculty members (tenure track) from European Universities. Applicants will be able to participate in expert workshops, discussions and lectures as well as actively engage with the LIAS community. During their stay, all fellows will have an office at Holland College so the informal contacts can be enhanced at coffee and lunch breaks.
Within this project particular attention is given to the full life cycle of building materials: from sourcing and production to use, reuse, and end-of-life, to how design choices influence long-term health, energy use, and affordability. Find out more about LIAS ‘Sustainable materials for the house of the future’ on our website.
LIAS covers all travel and hotel costs for junior fellows for a stay up to 10 days in Leuven with a maximum of € 1,000 for the total stay.
Termin: 28.09.2026
Kontakt: jelle.zeedijk@lias.eu
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Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase
Der Berlin Career Track „Academia“ erprobt in einer Pilotphase ein neues Kooperationsformat zwischen der Berlin University Alliance (BUA) und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin Research 50 (BR50). Internationale Postdocs können sich mit kooperativen Forschungsprojekten (BUA und BR50) für eine Förderung bei der Einstein Stiftung Berlin bewerben – mit Zugang zu erweiterten Netzwerken und Infrastrukturen beider Partner.
Zielgruppe:
Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem kooperativen Forschungsvorhaben an BUA-Institutionen und BR50-Institut.
Voraussetzung:
Wissenschaftliche Tätigkeint zum Zeitpunkt der Antragstellung noch und mindestens seit zwei Jahren außerhalb der EU, Norwegens oder der Schweiz.
Förderleistung (Einstein Stiftung Berlin):
- Förderdauer bis zu 4 Jahre
- Beschäftigungsgrad 100%
- BUA-Institution ist Arbeitgeberin (alle rechtlichen und administrativen Verpflichtungen)
Termin: 16.11.2026
Online-Infotermine: 25.08. und 04.09.2026, jeweils 9:00-10:00 Uhr; Anmeldung an Marlies Zwickl, marlies.zwickl@berlin-university-alliance.de
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Ausschreibungen der Wübben Stiftung Wissenschaft
Appointment Accellerator
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Appointment Accelerator deutsche Universitäten bei der Berufung von internationalen Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Professuren bzw. W2- und W3-Professuren. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 (Tenure Track) bzw. Karrierephase R4 (Advanced) erfolgreich abzuschließen.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 400.000 € (Tenure Track, Karrierephase R3) bzw. bis zu 800.000 € (Advanced, Karrierephase R4) beantragen, um Berufungsverfahren erfolgreich abzuschließen. Die maximale Fördersumme darf die Kosten der von der Universität für diese Professur exklusiv bereitgestellten Ausstattung nicht übersteigen. Auch Drittmittel anderer Förderer können als universitärer Beitrag angerechnet werden. Die Universitäten können die Mittel für Personalausgaben der Arbeitsgruppe, Sach- und Investitionsausgaben sowie Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen während der Tenure-Track-Phase (fünf bzw. sechs Jahre) (Tenure Track) bzw. innerhalb von drei Jahren (Advanced) frei verwenden. Insgesamt stehen für alle Förderprogramme der Stiftung jährlich rund zehn Millionen Euro bereit.
Termin: 30.09.2026
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Tenure Track Professorship
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Tenure Track Professorship deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen eine exzellente Sach- und Personalausstattung, stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit und eröffnet verlässliche Karriereperspektiven für die berufliche Zukunft in Deutschland.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase) beantragen. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden.
Voraussetzung ist, dass die Universität in gleicher Höhe Mittel bereitstellt. Auch Drittmittel anderer Förderer (z. B. ERC Starting Grant) können als universitärer Beitrag angerechnet werden. Insgesamt stehen für alle Förderprogramme der Stiftung jährlich rund zehn Millionen Euro bereit.
Termin: 30.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Advanced Professorship
Die Wübben Stiftung Wissenschaft unterstützt mit dem Programm Advanced Professorship deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität in gleicher Höhe Mittel für die Professur bereitstellt. Die bei der Stiftung beantragten Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung
Termin: 30.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Kalender 2027: Aufruf zum Fotowettbewerb
Die DFG sucht für ihren Wandkalender 2027 Fotomotive, die auf ausgewählte DFG-geförderte Projekte verweisen, und initiiert hierzu einen Fotowettbewerb. Die zwölf schönsten Motive werden für den Kalender ausgewählt. Das Thema des kommenden Kalenders ist „Dynamik“. Der Begriff darf von allen Teilnehmer*innen gerne weit ausgelegt werden.
Teilnahmeberechtigt sind alle derzeit DFG-geförderten Projekte. Die eingesandten Fotos können sowohl von Wissenschaftler*innen als auch von – durch die Projekte beauftragten – Fotograf*innen stammen. Zudem können Illustrationen, Modellierungen, Grafiken, Collagen oder ähnliches eingereicht werden.
Termin: 15.09.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Thomas Köster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, thomas.koester@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026
Die Doctoral Networks des Marie Skłodowska-Curie Programms sind europäische Netzwerke und Partnerschaften von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen in einem internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- & Innovationsprogramm mit dem Ziel der Promotion.
Erstmals wird in diesem Jahr der RAISE Pilot Doctoral Networks for AI in Science gestartet: „RAISE Doctoral networks are modelled after the MSCA, and train a new generation of researchers in AI-driven scientific methods across all disciplines”. Die Antragstellenden müssen ihren Antrag im Rahmen der „MSCA Doctoral Networks 2026“ einreichen. In der Antragsphase können sie ihr Interesse bekunden, für die „RAISE Doctoral Networks“ berücksichtigt zu werden.
Termin: 24.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
Ziel dieser Ausschreibung ist es, die Entwicklung gemeinsamer deutsch-französischer strukturierter Doktorandenausbildungen zu fördern und den Austausch von Forschenden einer Disziplin sowie Innovation, Wissenstransfer und die Erstellung von Veröffentlichungen auf europäischer und internationaler Ebene zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Mobilität der Promovierenden, die eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Forschenden ermöglichen soll.
Die finanzielle Unterstützung der DFH setzt sich zusammen aus:
- einem Pauschalzuschuss zu den Infrastrukturkosten,
- Mobilitätsbeihilfen für Aufenthalte im Partner- oder Drittland bis zu einer Dauer von jeweils 18 Monaten,
- der Möglichkeit für die bei der DFH ordnungsgemäß eingeschriebenen Promovierenden, an kostenlosen Onlinesprachkursen (Deutsch und Französisch) teilzunehmen;
- Auslandsstipendien für Programme, die sich in der Weiterförderung befinden, als besonders innovativ und gut strukturiert evaluiert werden und Auslandsstipendien beantragt haben.
Termin: 30.06.2026 (Antragsankündigung), 31.10.2026 (Anträge)
Adresse: DFH, Villa Europa, Kohlweg 7, 66123 Saarbrücken
Kontakt: info@dfh-ufa.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
Promotionskollegs sollen ein qualifiziertes und strukturiertes Förderprogramm anbieten, das Kooperation, wissenschaftlichen Austausch und auch ein notwendiges Maß an Wettbewerb und gegenseitiger Kontrolle mit dem Ziel zulässt, die Ausbildungsbedingungen zu optimieren und die Bearbeitungszeiten zu reduzieren. Die Themen sollen sich durch originelle Fragestellungen und methodische Innovationen jenseits der Routineforschung auszeichnen. Sie sollen sich am Profil der Hans-Böckler-Stiftung orientieren. Das begleitende Studienprogramm soll auf den Forschungskontext zugeschnitten sein und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ermöglichen.
In einer Nachwuchsforschungsgruppe soll jüngeren Wissenschaftler*innen auf Juniorprofessuren, habilitierten jüngeren Hochschuldozent*innen und Hochschullehrer*innen im Rahmen von Erstberufungen die Möglichkeit eröffnet werden, bis zu drei Doktorand*innen in einem thematischen Kontext zu promovieren. Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einer*m Betreuer*in produktiv und erfolgreich begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die mit den Leitthemen der Hans-Böckler-Stiftung kompatibel sind.
Termin: 31.01.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Hans-Böckler-Stiftung, Georg-Glock-Straße 18, 40474 Düsseldorf
Weitere Informationen: Ausschreibung
TAP: Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the Trans-Atlantic Platform (TAP) call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim of the call: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Proposals are invited from transnational research teams to address one or more of the following overarching themes:
- Uncertainty: sources, costs, communication and improvement
- The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives
- Scope and coordination of response strategies
- Normative inquiry into prevention and preparation for future crises
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/ 885-2949, t-ap@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen.
In den trilateralen Transferprojekten fungieren Fraunhofer-Institute als forschende Partner und Mittler zwischen Hochschule und Anwendung (bspw. Industrie), indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Wirtschaft verstärken und neue initiieren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse insbesondere auch wirtschaftlich zu verwerten.
Der Aufruf ist nicht auf Transferprojekte mit bestimmten Arten von Anwendungspartnern beschränkt.
Termin: 01.09.2026 (Projektskizzen), 20.03.2027 (Anträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/ 885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe
Eine Übersicht über die derzeit geöffneten Aufrufe in Horizon Europe steht im
EU Funding & Tenders Portal.
Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.
Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:
- MSCA
- Research Infrastructures
- Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness
- European Innovation Ecosystems
- Widening Participation
- Missions
- Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.
Offene Ausschreibungen:
Cluster 4 – Digital, Industry, Space
- Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)
Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility
- Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
- Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal
Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Mit Rise up! können sie ein besonders innovatives Forschungsprogramm voranbringen, das sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnte.
Es können Mittel bis zu 600.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren für ein klar umrissenes Forschungsprogramm beantragt werden.
Termin: 15.09.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter können zu neuen Ideen oder überraschenden Ergebnissen forschen, die das Potenzial haben, das eigene Forschungsprofil zu ergänzen oder neu auszurichten. Sie können einmalig bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Jahren beantragen für Projekte, die eine neue Forschungsrichtung im Labor eröffnen könnten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden, nicht jedoch für die eigene Stelle.
Termin: 15.09.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
Appointment Accelerator
Ziel ist die Berufung internationaler Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Positionen. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Förderung von bis zu 400.000 € möglich.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Tenure Track Professorship
Mit dieser Förderlinie unterstützt die Stiftung deutsche Universitäten bei der Berufung internationaler Top-Talente (Karrierephase R3) und finanziert die ersten Jahre einer Tenure-Track-Professur. Im Erfolgsfall übernimmt die Wübben Stiftung Wissenschaft die hälftigen Kosten einer Tenure-Track-Professur der antragsstellenden Universität. Ferner stellt die Stiftung zusätzlich Mittel in Höhe von 10% ihres Kostenanteils bereit. Diese werden dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung gestellt. Die maximale Höhe der insgesamt beantragbaren Mittel (inkl. der freien Forschungsmittel) beträgt bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase).
Neben der Vergütung des*der Wissenschaftler*in sowie der Finanzierung von Personal- und Sachmitteln sowie Investitionen können aus der Fördersumme auf den*die Kandidat*in zugeschnittene Onboarding- und Dual Career-Maßnahmen finanziert werden.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Advanced Professorship
Ziel ist die Berufung und Integration internationaler Spitzenforscher*innen. Die Stiftung unterstützt deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität nach Ende der Förderung die Finanzierung der Professur in vergleichbarer Höhe zusichert. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind alle deutschen Universitäten. Die beantragte Professur kann dabei eine Nachbesetzung, eine vorgezogene Neubesetzung oder eine neu eingerichtete W2- oder W3-Professur sein. Die Antragstellung ist auch möglich, falls für den/die Kandidat*in zunächst eine Gastprofessur geplant ist. In diesem Fall müssen die Pläne zur anschließenden Berufung dargelegt werden. Auch die Beantragung einer Gastprofessur für Wissenschaftler*innen am Ende einer akademischen Karriere ist möglich.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Format Sandpits
Sandpit-Fokus 2027: Bildung und KI
Die Wübben Stiftung Wissenschaft fördert Forschung zum Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz. Mit der Sandpit-Ausschreibung 2027 werden Ideen und Ansätze gesucht, die die Folgen von KI für Lernen, Lehren und Prüfen sowie Fragen zu Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung untersuchen. Antragsberechtigt sind Forschende aller Disziplinen ab der Promotion an deutschen Universitäten. Pro Antrag stehen bis zu 50.000 Euro bereit. Das Gesamtfördervolumen beträgt 500.000 Euro.
Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“
Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.
Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:
- Patentierung – Unternehmen
- Normung - Unternehmen
- Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung
Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
Mit ihrer Förderlinie "Ladenburger Horizonte" unterstützt die Daimler und Benz Stiftung die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen und stellt hierfür einen Betrag in Höhe von bis zu 300.000 Euro (Laufzeit maximal drei Jahre) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleitungen (Professuren, Juniorprofessuren, Habilitierende) an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Termin: 15.12.2025
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Online-Bewerbungsportal
Kontakt: Dr. Jörg Klein, Tel.: 06203/10920, klein@daimlerbenzstiftung.de, Marion Hartmann, info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Daimler und Benz Stiftung: Ladenburger Diskurs
Laut Satzung wird die Aufgabe der Daimler und Benz Stiftung durch die „Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik“ definiert. Da diese Wechselbeziehungen vielschichtig und dynamisch sind, bedarf es einer sachkundigen Reflexion auf wissenschaftlicher Basis, um sie zu verstehen und so die Grundlage für gezielte Forschungstätigkeiten zu legen.
Die Stiftung stellt in den Räumlichkeiten ihrer Geschäftsstelle in Ladenburg einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis eine frei gewählte, wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Forschungsfrage interdisziplinär und ergebnisoffen erörtern können.
Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen. Ein Ladenburger Diskurs kann beispielsweise mit einer Publikation abgeschlossen werden oder zur Konzeption eines größeren Forschungsprojekts mit einem Antrag bei anderen forschungsfördernden Organisationen führen.
Termin: Antragseinreichung ist ganzjährig möglich. Innerhalb von zwei Wochen nach Antragseinreichung erfolgt eine Benachrichtigung.
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr-Carl -Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Jörg Klein, Tel.: 06203/1092-0, info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
Joint call for Brazilian-German research projects in the field of Industry 4.0, Advanced Digitalisation:
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology. The projects should focus on research on production systems and manufacturing processes, considering the application of advanced concepts, methods and technologies such as advanced digitalisation and cyber-physical systems, artificial intelligence and machine learning, optimisation and simulation, in order to improve the efficiency, productivity, energy efficiency, resilience and sustainability of production systems.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Heidrich, Engineering Sciences 1, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
"Momentum" Förderung für Erstberufene
Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.
Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)
Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
MSCA Postdoctoral Fellowship Call 2026
Der Postdoctoral Fellowships Call 2026 öffnet am 09. April 2026:
Mit den Postdoctoral Fellowships (PF) fördert die EU-Kommission individuelle Forschungsprojekte promovierter Wissenschaftler*innen an Forschungseinrichtungen innerhalb (European Fellowship) und außerhalb Europas (Global Fellowship) im Tandem mit einer/m erfahrenen Wissenschaftler*in der Institution als Supervisor.
Die Förderlinien haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren und unabhängige Forschungspositionen durch internationale und intersektorale Mobilität sowie durch spezifische Trainings zu unterstützen. Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler*innen mit max. 8 Jahren (VZÄ) Forschungserfahrung nach erster Promotion, die die spezifischen Mobilitätsregeln des European bzw. Global Postdoctoral Fellowships erfüllen.
Termin: 09.09.2026
Weitere Informationen: MSCA PF Call 2026
Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung
Mit dem Bundeskanzler-Stipendium für angehende Führungskräfte erhalten bis zu 50 hochtalentierte Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Südafrika und den USA die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland für die berufliche Qualifizierung zu nutzen und zusammen mit deutschen Gastgebern ein selbstgewähltes Projekt zu realisieren.
Forschende können sich in Deutschland mit internationalen Nachwuchsführungskräften vernetzen und neue Antworten auf die globalen Fragen unserer Zeit finden.
Termin: 15.10.2023
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Kontakt: presse@avh.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht
Der European Research Council (ERC) hat das neue Arbeitsprogramm für das Jahr 2027 veröffentlicht. Das Programm definiert die Fördermodalitäten, das Budget, die Ausschreibungszeiträume sowie die Regeln zur Förderfähigkeit im kommenden Jahr.
Es ergeben sich Änderungen zu folgenden Punkten:
- Erweiterte Zeiträume der Teilnahmeberechtigung (Eligibility Windows) bei Starting und Consolidator Grants (Verlängerungsoptionen bleiben bestehen),
- Beschränkung der Wiedereinreichung bei Synergy und ERC Plus Grants
ERC Starting Grant 2027: Call schließt am 15. Oktober 2026.
Weitere Informationen: Zum Arbeitsprogramm 2027
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.: +49 30 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de
Communicator-Preis 2027 der DFG
Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.
Termin: 30.09.2026 (Selbstbewerbungen und Vorschläge, Registrierung bis 23.09.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt: communicator-preis@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern
Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung binationaler partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.
Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmenden der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungstätigkeiten in allen Fachrichtungen (Ausnahmen siehe „Länderspezifische Bedingungen“).
Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte (Masteranden und Master), Doktorandinnen/Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrende, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. „Länderspezifische Bedingungen“.
Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie gemeinnützig anerkannte sowie selbstforschende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.
Länder: Australien, Argentinien, Brasilien, Frankreich, Hongkong, Kanada, Korea, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Taiwan, USA
Termin: länderspezifische Bedingungen für die jeweilige Antragsfrist (s. Ausschreibung)
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
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