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Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung

02.10.2006

Newsletter mit aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung:

Weitere Informationen zu Ausschreibungen:

Gesamtübersichten über alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung in zwei Darstellungsweisen:

1. Aktuelle Ausschreibungen nach Drittmittelgebern:

2. Aktuelle Ausschreibungen nach Fächergruppen:


Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nach Drittmittelgebern:

Inhaltsverzeichnis

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Verschiedene Stiftungen

Verschiedene Zuwender

VolkswagenStiftung

Europäische Union verschiedene Ausschreibungen

Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Stipendien, Fellowships

Preise und Wettbewerbe

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie

Fachübergreifende Ausschreibungen

Allg. Hinweise

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Vortragsreihe zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere

Die DFG bietet Fördermöglichkeiten für alle Karrierestufen zwischen Promotion und Professur und informiert regelmäßig in kurzen Online-Talks über ihre verschiedenen Förderangebote. 

Die nächsten Termine der Prospects-Reihe: 

  • 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
  • 13.01.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
  • 15.02.2027, 15:00 - 16:30 Uhr – DFG Funding Opportunities for Postdocs (in English)
  • 18.03.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
  • 08.04.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
  • 05.05.2027, 14:00 - 15:30 Uhr – DFG-Fördermöglichkeiten für Postdocs
  • 11.06.2027, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)

Weitere Informationen zu den Informationsveranstaltungen

Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027

Um die Resilienz von Dateninfrastrukturen auszubauen, gewährt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der DFG zusätzliche Mittel. Aus diesen Mitteln können bis Ende 2027 themenspezifische Projekte mit dem Ziel gefördert werden, Daten aus Repositorien im Ausland, die für die Forschung in Deutschland und Europa maßgeblich sind, zu erhalten bzw. erneut zugänglich zu machen, sofern die Verfügbarkeit oder Integrität dieser Datenbestände gefährdet ist.

Dazu werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen sowie rechtliche Prüfungen gefördert. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde gefördert werden.


Termin: Antragstellung jederzeit bis 31.12.2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: foerderung-datensicherung@dfg.de, Katja Fleischer, Tel.: 0228/885-3114,  Dr. Kathrin Winkler, Tel.: 0228/885-2201, Dr. Alexandra Panzert, Tel. Tel.: 0228/885-2238
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-Plus

Mit der Initiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ eröffnet die DFG geförderten Verbünden in den Programmen Exzellenzcluster (EXC), Forschungsimpulse (FIP), Graduiertenkollegs (GRK) und Sonderforschungsbereiche (SFB sowie SFB/Transregio) die Möglichkeit, im Rahmen des Programms 1000-Köpfe-Plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hoch qualifizierte, erfahrene Wissenschaftler*innen zu gewinnen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive im deutschen Wissenschaftssystem suchen. 

Modul „Professur“

Das Modul „Professur“ ermöglicht es den Verbünden, eine*n herausragende*n Wissenschaftler*in, der*die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllt, aus dem Ausland an die (mit)antragstellende Hochschule zu berufen. Dafür können insgesamt Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro beantragt werden. 

Modul „Mercator Fellow Global“

Mit dem Modul „Mercator Fellow Global“ wird Verbünden die Option eröffnet, eine*n herausragende*n, erfahrene*n Wissenschaftler*in, der*die derzeit im Ausland tätig ist und (noch) keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstrebt, als Fellow längerfristig und intensiv in die Arbeit des Verbundes zu integrieren. Zugleich soll der Verbund durch die Einbindung der geförderten Person zusätzliche Kompetenz gewinnen und seine internationale Sichtbarkeit weiter steigern.


Termin: Antrag bis 27.01.2027 (12:00 Uhr), Absichtserklärung bis 08.12.2026 (12:00 Uhr)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Für Graduiertenkollegs: Dr. Anselm Fremmer, Anselm.Fremmer@dfg.de, Tel.: 0228/885-2397, für Exzellenzcluster und Forschungsimpulse: Dr. Sebastian Granderath, Sebastian.Granderath@dfg.de, Tel.:  0228/885-2273, für Sonderforschungsbereiche: Dr. Helen Neuert, global-minds-initiative-germany@dfg.de, Tel.: 0228/885-2958
Weitere Informationen: Ausschreibung

Neues Förderprogramm „Open-Access-Publikationsförderung“

Mit dem Programm „Open-Access-Publikationsförderung“ (OAF) als Nachfolgeprogramm der Förderschiene „Open-Access-Publikationskosten“ (OAK) gestaltet die DFG die Open-Access-Förderung ab 2027 neu. Im Rahmen einer institutionellen Förderung können im neuen Programm Zuschüsse zur Publikation von Forschungsartikeln und wissenschaftlichen Büchern im Open Access beantragt werden. Antragsberechtigt sind sowohl Hochschulen als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. 


Termin: Antragstellung jährlich bis zum 4. Mai für das jeweils folgende Kalenderjahr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Christina Hemme,  christina.hemme@dfg.de, Tel.: 0228/885-2717, Simone Klemmer, simone.klemmer@dfg.de, Tel.: 0228/3383
Weitere Informationen: Ausschreibung


DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities

In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.

International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees. 

The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.


Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte

Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen. 

In den trilateralen Transferprojekten fungieren Fraunhofer-Institute als forschende Partner und Mittler zwischen Hochschule und Anwendung (bspw. Industrie), indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Wirtschaft verstärken und neue initiieren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse insbesondere auch wirtschaftlich zu verwerten.

Der Aufruf ist nicht auf Transferprojekte mit bestimmten Arten von Anwendungspartnern beschränkt.


Termin: 01.09.2026 (Projektskizzen), 20.03.2027 (Anträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/ 885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 527: International Ocean Drilling Programme

In September 2024, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) extended the Infrastructure Priority Programme “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” (SPP 527) for another six years running from 2025 to 2030. Over more than 50 years, scientific ocean drilling programmes have significantly shaped our knowledge about our planet and the Earth system, and specifically improved our understanding of climate change, plate tectonics and marine geohazards. The “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” is an international scientific ocean drilling programme under the joint lead of the European Consortium for Ocean Research Drilling (ECORD) and Japan.

Scientific objectives of IODP are summarised in the new 2050 Science Framework, which defines seven Strategic Objectives for targeted investigations:

  1. Habitability and Life on Earth, 
  2. The Oceanic Life Cycle of Tectonic Plates, 
  3. Earth’s Climate System, 
  4. Feedbacks in the Earth System, 
  5. Tipping Points in Earth’s History, 
  6. Global Cycles of Energy and Matter, and 
  7. Natural Hazards Impacting Society.

Termin: 02.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Guido Lüniger, Tel.: 0228/885-2333, guido.lueniger@dfg.de, Jasmin Sowa-Rother, Tel.: 0228/885-234, jasmin.sowa-rother@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels

Germany has established a world-leading fleet of research vessels that operates in all parts of the ocean and can host a large range of scientific equipment to tackle most challenges that are faced in ocean sciences. The research vessels serve as platforms supporting highly specialised missions and increasingly interdisciplinary research teams. They also play an important role in the training and education of researchers in early career phases and students. The Infrastructure Priority Programme “Research Vessels” (SPP 2520) offers funding to address emerging questions and future challenges related to vessel-based research.

In the current programme phase (2026–2031), research is centred around five overarching themes:

  1. the oceans in a changing Climate, 
  2. ocean interfaces and biogeochemical cycles, 
  3. ocean-lithosphere dynamics 
  4. ocean-biosphere interactions, 
  5. ocean-based new technologies and Innovation.

Termin: 02.12.2026 (Registrierung bis 30.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Inga Rechenberg, Tel.: 0228/885-2711, inga.rechenberg@dfg.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.

Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.


Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2436: Net-Zero Concrete

The production of concrete is responsible for approximately 7 percent of the global CO2 emissions. Hence, there is an urgent need to significantly cut back on CO2 emissions and to work on scientifically driven solutions for CO2-neutral (Net-Zero) concrete. Within this SPP, novel research pathways towards climate-neutral concrete will be pursued and explored. To achieve this, a multidisciplinary research approach is envisioned, covering cement chemistry, concrete technology and related scientific areas such as physical chemistry (reaction thermodynamics and kinetics) and physics of materials, but also reusability and adaptability of resources and production procedures.Therefore, the Priority Programme addresses the following main objective: pursuing a Net-Zero concrete based on alternative binders, renewable aggregates and carbonation strategies. 


Termin: 13.01.2027 (Registrierung bis 07.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Eggemann,  Tel.: 0228/885-2655, holger.eggemann@dfg.de, Bettina Rausch, Tel.: 0228/885-2447, bettina.rausch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2453: Integration of mitochondria into the cellular proteostasis network

In the second funding period, we aim to define the molecular mechanisms and how these factors monitor quality control and intracellular targeting of mitochondrial precursor proteins. 

  • What are the molecular mechanisms that ensure the reliable intracellular transport of precursor proteins to mitochondria?
  • How do quality control factors of different cellular compartments cooperate to remove non-imported mitochondrial proteins?
  • How do proteostasis network components such as chaperones or proteases support dynamic changes of the mitochondrial proteome upon adaption to specific cellular demands?

The priority programme will exclusively fund tandem or tridem projects combining expertise from the mitochondrial protein import field and from the cellular proteostasis field. 

To maintain the focus of this priority programme, we do not aim to fund:

  • predominantly descriptive projects that lack a focus on molecular mechanisms;
  • research projects that are not directly related to mitochondrial precursor proteins, such as studies analysing mitophagy, apoptosis or antiviral signalling. The focus of the priority programme is centred on targeting and quality control of mitochondrial precursor proteins.

Termin: 27.01.2027 (Registrierung 20.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Anja Müller, Tel.: 0228/885-2139, anja.mueller@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies

During the first funding period, the DFG Priority Programme “Combinatorial Synergies” has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research within and across the thematic areas described below.

In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications. The programme will continue to revolve around the following nine themes: 

  • enumeration 

  • Dynkin classification

  • commutative algebra 

  • matroids 

  • convexity

  • lattice points

  • statistics

  • non-linear optimisation 

  • mathematical physics 


Termin: 30.11.2026 (Registrierung bis 16.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, carsten.balleier@dfg.de, Luka Madunic, Tel.: 0228/885-2883, luka.madunic@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing

The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.

The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:

  1. Plasticity and circuit dynamics across timescales:

Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.

2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:

LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species

3. Direct comparisons across sensory systems:

Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.


Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2377: Disruptive Memory Technologies

The aim of this Priority Programme is therefore to explore the potentials of ongoing developments in the field of main memory technologies and architectures. Despite the disruptive nature of these technologies, systems software and applications need to be enabled to fully exploit them. In order to master disruptive memory technologies and their impact on the overall memory hierarchy, research efforts are required on all levels of the classic system software stack, for example:

  • Computer architecture (technical computer science): innovative architectures, for example, sensor nodes with fully-persistent state; improving/adapting existing architectures, for example, issues of volatile and non-volatile memory co-existence; instruction set extensions and memory management units
  • Operating systems: software abstractions for new types of memory, including disaggregated on-demand memory from shared pools; integration into the memory hierarchy; fine-grained isolation and sharing of persistent objects; synchronisation mechanisms and memory transactions; systems that never reboot; removal of “persistent” faults or bugs; models and strategies for thread and data placement in a world of changing memory technologies
  • Algorithms / data structures: dealing with heterogeneity (high/low bandwidth, different read/write performance); lightweight transactions on data structures
  • Databases: optimised usage of different memory types, for example, index structures in persistent memory or optimised query execution by making use of in-/near-memory computing
  • Languages / compilers / software engineering: support for in-/near-memory computing; evolution of persistent state; extended type systems and other models for novel classes of memory; conversion of legacy software; potential bugs related to the new technology

Termin: 05.03.2025 (Registrierung bis 19.02.2025)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Valentina Damerow, Tel.: 0228/885-2868, valentina.damerow@dfg.de, Constanze Grunwald,Tel.: 0228/885-2973, constanze.grunwald@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)

HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

a) sources, properties and processing of aerosol particles,

b) formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,

c) transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere,

d) transport and transformation of chemical composition,

e) atmospheric coupling processes.


Termin: 27.11.2026 (Registrierung bis 13.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Kristian Sudmann, Tel.: 0228/885-2012, kristian.sudmann@dfg.de, Pia Schmidgen, Tel.: 0228/885-2034, pia.schmidgen@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.

Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:

  • eine intensive eigene forschende Tätigkeit der in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftler*innen, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
  • ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.

Die Förderdauer beträgt bis zu acht Jahre. Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig. Interessierte Wissenschaftler*innen werden gebeten, sich durch die fachlich zuständigen Ansprechpersonen der DFG-Geschäftsstelle beraten zu lassen.


Termin: 03.03.2027 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claußen, Tel.: 0228/885-2209, sigrid.claussen@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.

Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen auf maximal 22 Personen zu begrenzen. 


Termin: 01.12.2026
Adresse:
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Advanced Materials und Enabling Technologies für nachhaltige E-Antriebsanwendungen

Gemeinsam mit dem National Research Council (NRC) Kanadas werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus beiden Ländern auf dem Gebiet der fortschrittlichen Materialien und Schlüsseltechnologien für elektrischen Antriebe vorantreiben, die transatlantischen Beziehungen stärken und Kompetenzen bündeln. Die Maßnahme ist dabei auf den Industrietransfer der Ergebnisse ausgerichtet.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die eines oder beide der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Nachhaltige Materialien, Komponenten und Systeme für Elektromotoren
  • Fortschrittliche dielektrische Materialien und Leistungselektronik.

Der Verbund muss aus mindestens zwei deutschen Partnern (eine Hochschule oder außer-universitäre Forschungseinrichtung und ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft) und drei kanadischen Partnern (ein Forschungszentrum des National Research Council, eine Universität und ein zuwendungsfähiger kanadischer Firmenpartner) bestehen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 800.000 Euro pro deutschem Forschungsverbund sowie in der Regel für eine Laufzeit von 24 bis zu 36 Monaten gewährt.


Termin: 31.03.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Barbara Hellebrandt, Tel.: 0228/38 21-14 33, Barbara.Hellebrandt@dlr.de, Dr. Stephanie Splett-Rudolph, Tel.: 0228/38 21-14 30, stephanie.splett@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten zur Stärkung der geschlechtersensiblen präklinischen Forschung

Der medizinische Fortschritt hat umfangreiche Erkenntnisse zu Entstehungsmechanismen verschiedener Erkrankungen sowie zu entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten hervorgebracht. Gleichzeitig werden dabei physiologische Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern oft nicht beziehungsweise nicht systematisch berücksichtigt. Ziel der Förderung ist, die präklinische Forschung zu Krankheitsmechanismen sowie zu Diagnose- und Therapieentwicklung geschlechtersensibel zu gestalten. Die Erkenntnisse sollen eine verlässliche Evidenzbasis für die weitere Entwicklung entlang der Translationskette bilden und zukünftig zu einer verbesserten medizinischen Versorgung aller Geschlechter beitragen.

Gefördert werden können beispielsweise präklinische Forschungsansätze zu folgenden Themenbereichen:

  • Untersuchung möglicher Geschlechtsunterschiede im Ansprechen auf bestehende Therapien in Zell- oder Tiermodellen;
  • Entwicklung und Validierung von Tiermodellen und Zellkulturmodellen, die mögliche Geschlechtsunterschiede berücksichtigen;
  • geschlechtersensible Untersuchung von molekularen und zellulären Krankheitsmechanismen;
  • Entwicklung geschlechtersensibler Diagnoseverfahren, Therapien und Risikovorhersage bestimmter Krankheiten;
  • Entwicklung neuer Arzneimittel beziehungsweise geschlechtersensible Analyse des Wirkmechanismus bereits zugelassener Arzneimittel in Zell- oder Tiermodellen;
  • Validierung oder Entwicklung geschlechtersensibler Biomarker für die Wirksamkeit von Therapien

Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Madeleine Gräf, Dr. Michaela Fersch, Tel.: 0228/3821-2800, gender-data-gap@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung der Pathomechanismen von postinfektiösen Erkrankungen

Ziel der Förderung ist es, die Pathomechanismen der postakuten Infektionssyndrome weiter aufzuklären und neuartige Möglichkeiten für ihre Beeinflussung zu identifizieren. Dadurch soll ein besseres Verständnis für die Entstehung und unterschiedliche Ausprägung dieser Erkrankungen erreicht und neue Ansätze für die Verbesserung der Prävention, Diagnose und Therapie entwickelt werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundvorhaben, die auf die weitere Aufklärung, Validierung und funktionelle Charakterisierung grundsätzlich bekannter pathomechanistischer Prozesse bei PAIS sowie deren therapeutische Beinflussbarkeit ausgerichtet sind. Im Vordergrund stehen dabei das Long-/Post-COVID-Syndrom und die post-infektiöse ME/CFS.

Die Ziele sind erreicht, wenn

  1. interdisziplinäre Kooperationen zwischen Forschenden aus der Grundlagen- und klinischen Forschung etabliert werden und 
  2. neue wissenschaftliche Evidenz generiert wird, von denen die Erkrankten mittelfristig einen Nutzen haben. 
  3. Die in den Projekten generierten Daten sollen nachhaltig genutzt und anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden.

Die Zielerreichung wird an der Qualität und Quantität der aufgebauten Kooperationen, der wissenschaftlichen Publikationen und der zur Verfügung gestellten Daten gemessen. 


Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Andrea Delekate, Dr. Fabian Gondorf, Dr. Friederike Maaßen, Tel.: 0228/3821-2630, PAIS@dlr.de
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Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie 
  2. Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze 
  3. Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte 
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen 

Es wird erwartet, dass die internationalen Verbünde mindestens zwei der fünf europäischen Meeresbecken (Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee und Ostsee und Atlantischer Ozean) berücksichtigen und die Wirkung der Projekte sowie deren Potenzial zur Übertragbarkeit und Skalierung auf weitere Meeresbecken bewerten.


Termin: 16.11.2026, 15:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 03 81/2 03 56 - 292, Christin Lambertz, Tel.: 03 81/2 03 56 - 284, ptj-sbep@ptj.de
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Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft

Gefördert werden risikoreiche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur Herstellung, Weiterentwicklung und Nutzung von E-Fuels sowie zugehöriger Schlüsseltechnologien bis zu einem Technologie-Reifegrad von 3, sowie Vorhaben, die perspektivisch auf die starke Verbesserung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit abzielen. Die Vorhaben müssen einen deutlichen Innovationsgewinn und ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko aufweisen sowie die Notwendigkeit der beantragten Förderung beschreiben.

Mögliche Projekte oder Fragestellungen umfassen beispielsweise:

  • Neue, innovative Herstellungsverfahren für strom- und wasserstoffbasierte E-Fuels.
  • Innovative Prozessketten, Komponenten und Materialien entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zur Nutzung von E-Fuels.
  • Entwicklung und Optimierung neuartiger Katalysatoren mit verbesserter Selektivität, höherer Aktivität und längerer Lebensdauer. 
  • Neuartige, hochintegrierte, stufenlose Verfahren zur Herstellung von klimaneutralen Kraftstoffen.
  • Simulation und Modellierung, beispielsweise neuer Prozessführungen oder Betriebsstrategien, zur Effizienzsteigerung sowie zu Betrieb und Eigenschaften der übergeordneten Infrastruktur, sofern dies einen signifikanten Einfluss auf eine spätere Anwendung der betrachteten Technologien hat.
  • Ermittlung von Ansätzen für notwendige regulatorische Anpassungen sowie von Anreizmechanismen zu Unterstützung des Markthochlaufs.
  • Sicherheits-, Genehmigungs- und Umweltaspekte sollten bei neuartigen Verbindungen im Hinblick auf eine zukünftige wirtschaftliche Nutzung betrachtet werden.
  • Für die Herstellung von E-Fuels notwendige CCU-Technologien und -Vorprodukte sind in Kombination mit den obenstehenden Punkten ebenfalls förderfähig.

Die geförderten Vorhaben sollen eine klare Anwendungs- und Transferperspektive aufweisen. Daher ist Industriebeteiligung bei den Projekten gewünscht. Die Ergebnisse der geförderten Projekte sollen die technologische Basis für eine klimaneutrale Mobilität stärken und neue Wertschöpfungspotenziale für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland ermöglichen.


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-efuels@ptj.de
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MINT-Studienorientierung und -begleitung (AkadeMINT)

Ziel ist es, den Anteil von jungen Frauen in den MINT-Studiengängen zu steigern und Jugendliche und junge Erwachsene aus weiteren bisher in MINT-Studiengängen und bei Abschlüssen im MINT-Bereich unterrepräsentierten, schwer erreichbaren Zielgruppen zu erreichen. Mit der Förderung sollen MINT-Studiengänge prominent platziert und das Studienangebot für die Zielgruppen zugänglich und zudem dauerhaft attraktiv gestaltet, und so langfristig die Abbruchquote gesenkt werden.

Förderfähig sind forschungs- und evidenzbasierte, praxisnahe Projekte, die mindestens einem der zwei im Folgenden beschriebenen Themenschwerpunkte zugeordnet werden können.

Themenschwerpunkt I: Studienorientierung für MINT-Fächer
Themenschwerpunkt II: Begleitung durchs MINT-Studium

Die Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren gefördert werden.


Termin: 24.11.2026 (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „PT Neue Impulse für die MINT-Bildung“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/310078-5680, AkadeMINT-Antrag@vdivde-it.de
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Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland

Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.

Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.


Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de 
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Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"

Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.

Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen. 

Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.


Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin 
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung

Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz. 

Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre

  • Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren 

Themenfelder:

  • Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität

  • Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur

  • Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)

Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.

Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.


Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden. 

Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen. 


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.

Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.

Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden. 


Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften

Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.

Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungs­erkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und inter­nationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.


Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hubs für die Fusion

Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions­forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.

Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:

  • Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
  • Laserfusion (technologieoffen) und
  • Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien

Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.


Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern. 

Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum. 

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement
  • Landwirtschaftssysteme
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft

Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)

Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.

Themenfelder:

  • Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
  • Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
  • Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
  • Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
  • Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
  • Innovative Konzepte aus der Optogenetik
  • Neue optische Verfahren der Bildgebung

Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline

Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).

Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein. 

Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.

Beispielhafte Themen:

  • Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
  • Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
  • Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)

Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre. 


Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"

Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.

Themenblöcke

Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)

Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft


Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.:  02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)

Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
  2. Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
  3. Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)

Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI

Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.

Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:

  • Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
  • Fortgeschrittene und hybride Modelle
  • Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
  • Intelligente Landwirtschaft
  • KI in Simulationen/physikalischen Modellen

Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien

Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.

Das BMBF gibt zwei Ziele aus:

  • Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
  • Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.


Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“

Um die Privatheit jedes einzelnen Menschen ebenso wie unsere demokratische Gesellschaft als Ganzes zu stärken, brauchen wir Forschung und Innovation in der IT-Sicherheit. Zweck der Zuwendung ist es, in meist dreijährigen Vorhaben aktuelle Entwicklungen mit Bezügen zum Datenschutz und zur Privatheit im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensrealitäten von Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich zu untersuchen, um den Diskurs über damit verbundene Chancen und Herausforderungen sachlich zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürgern soll eine informierte Auseinandersetzung mit den Gefahren der Digitalisierung für ihre Privatheit und Selbstbestimmtheit ermöglicht werden. Zweck ist es auch, innovative Alternativlösungskonzepte und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den europäischen Weg im Datenschutz weiter voranzutreiben und eine sichere Datennutzung für unterschiedliche Interessengruppen zu ermöglichen.

Es werden Forschungsverbundvorhaben gefördert, die sich beispielsweise einem oder mehreren der folgenden Themenfelder zuordnen lassen.

Grundrechte und informationelle Selbstbestimmung schützen:

  • Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung unterstützen;
  • Datenschutz technisch umsetzen;
  • privatsphäreschonende Geschäftsmodelle entwickeln;
  • Zukunftstechnologien privatsphäreschonend gestalten („Privacy by Design“);
  • Technik- und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen;
  • Risikoabschätzungen vornehmen.

Technik nach demokratischen Werten souverän gestalten:

  • Standards, Normen und Kennzeichnungen weiterentwickeln;
  • Werte in die Technikentwicklung einfließen lassen („Values by Design“);
  • individuellen Umgang mit Daten besser verstehen.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und -ziele müssen den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sein.


Termin: 15.03. und 15.10.2023 (jeweils Projektskizzen); danach jeweils 15.03. und 15.10. eines Jahres, letztmalig am 15.03.2027
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Jan-Ole Malchow, Tel.: 0 30/31 00 78 - 386, Jan-Ole.Malchow@vdivde-it.de, Kai Benjamin Leiner, Tel.: 0 30/31 00 78 - 5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen

Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.

Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).


Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit

Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden. 

Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:

A. Reaktorsicherheitsforschung

B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle

C. Endlagerforschung

D. Forschung zu Querschnittsfragen


Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Förderprogramm DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Entwicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen.

Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:

  • Digitalisierung
  • Nachhaltigkeit
  • Systemfähigkeit

Termin: jährlich 31.03. und 30.09., jeweils bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Bundesminsterium für Wirtschaft und Klimaschutz, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung

EXIST-Women

Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.


Termine: 30.09.2025, 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“

Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.

Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:

  • Patentierung – Unternehmen
  • Normung - Unternehmen
  • Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung

Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bund-Länder-Initiative "Digitales Lehren und Lernen"

Das übergeordnete Ziel, verankert in der Vereinbarung für eine Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, ist die Steigerung der digitalen Souveränität von Schülerinnen und Schülern für die digital geprägte Welt. Um dies zu erreichen, soll Forschung gefördert werden, die

  • zu einer evidenzbasierten und nachhaltigen Qualitätsentwicklung der Lehrkräftebildung beiträgt, 
  • dabei partizipativ und ko-konstruktiv vorgeht, indem relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden,
  • international anschlussfähig ist,
  • internationale und nationale Strategien, Referenzrahmen sowie die Bildungsstandards berücksichtigt und einbezieht,
  • mit ihren Ergebnissen zur Professionalisierung von aktiven und zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern beitragen kann, 
  • dabei auch die besonderen Qualifizierungsbedarfe von Quer- und Seiteneinsteigenden in den Blick nimmt, 
  • die vielfältigen Herausforderungen im Bildungssystem, wie soziale, kulturelle, sprachliche und körperliche beziehungsweise neurodiverse Vielfalt, berücksichtigt und 
  • die den konsequenten bundesweiten Ergebnistransfer in die pädagogische Praxis beforscht sowie die Vernetzung und Kooperation – auch durch den Einbezug einer Kultur offener Bildungsressourcen (OER) – aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Akteure unterstützt und forciert.

Gefördert werden Projekte in den Modulen:

  • Modul A: Kompetenzcluster lernen:digital
  • Modul B: Kompetenzcluster Daten- und KI-gestütztes Lehren
  • Modul C: Kompetenzcluster Digitale Souveränität
  • Modul D: Kompetenzcluster Digital Leadership
  • Modul E: Kompetenzcluster Berufliche Bildung
  • Modul F: Vernetzungs- und Transferstelle

Termin: zweistufiges Verfahren: In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst zu einer in den jeweiligen Förderaufrufen genannten Frist Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Vor der Veröffentlichung der jeweiligen Förderaufrufe ist keine Skizzeneinreichung vorgesehen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.
Adresse: DLR Projektträger Bereich Bildung, Gender Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Behrens, Tel.: 0228/3821 2074, Dr. Alexander Höse, Tel.: 0228/3821 1938, digitaleslehren@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern

Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung binationaler partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmenden der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungstätigkeiten in allen Fachrichtungen (Ausnahmen siehe „Länderspezifische Bedingungen“).

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte (Masteranden und Master), Doktorandinnen/Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrende, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. „Länderspezifische Bedingungen“.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie gemeinnützig anerkannte sowie selbstforschende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.

Länder: Australien, Argentinien, Brasilien, Frankreich, Hongkong, Kanada, Korea, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Taiwan, USA


Termin: länderspezifische Bedingungen für die jeweilige Antragsfrist (s. Ausschreibung)
Adresse:
DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verschiedene Stiftungen

Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen

Angesichts der wachsenden Bedeutung afrikanischer Staaten und ihres wissenschaftlichen Potenzials fördert die Daimler und Benz Stiftung die Kooperation zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung sind Wissenschaftler*innen in deutschen Forschungseinrichtungen aufgerufen, die bereits über Kontakte zu afrikanischen Partnern verfügen oder diese aufbauen möchten.

Für ein gemeinsames Forschungsprojekt können unabhängige Forschungsgruppenleiter*innen, die während der gesamten Laufzeit des Projekts fest oder temporär an Hochschulen oder gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland angestellt sind, Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro und einer Laufzeit von max. 3 Jahren beantragen.

Gefördert werden Projekte zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen, die in Ost-, West- oder Subsahara-Afrika angesiedelt sind. Die Länder Westsahara, Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten und Südafrika fallen nicht unter diese Ausschreibung.


Termin: 15.12.2026
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity

The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:

  • Funding of up to €20,000
  • A two- to three-day scientific meeting
  • Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
  • Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program

Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.


Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il 
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen

Promotionskollegs sollen ein qualifiziertes und strukturiertes Förderprogramm anbieten, das Kooperation, wissenschaftlichen Austausch und auch ein notwendiges Maß an Wettbewerb und gegenseitiger Kontrolle mit dem Ziel zulässt, die Ausbildungsbedingungen zu optimieren und die Bearbeitungszeiten zu reduzieren. Die Themen sollen sich durch originelle Fragestellungen und methodische Innovationen jenseits der Routineforschung auszeichnen. Sie sollen sich am Profil der Hans-Böckler-Stiftung orientieren. Das begleitende Studienprogramm soll auf den Forschungskontext zugeschnitten sein und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ermöglichen.

In einer Nachwuchsforschungsgruppe soll jüngeren Wissenschaftler*innen auf Juniorprofessuren, habilitierten jüngeren Hochschuldozent*innen und Hochschullehrer*innen im Rahmen von Erstberufungen die Möglichkeit eröffnet werden, bis zu drei Doktorand*innen in einem thematischen Kontext zu promovieren. Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einer*m Betreuer*in produktiv und erfolgreich begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die mit den Leitthemen der Hans-Böckler-Stiftung kompatibel sind.


Termin: 31.01.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Hans-Böckler-Stiftung, Georg-Glock-Straße 18, 40474 Düsseldorf
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wübben Stiftung: Format Sandpits zu Bildung und KI

Das Sandpit-Programm lädt Wissenschaftler*innen ein, zu einem Thema in ungewohnter Konstellation neue Ansätze und Fragen zu entwickeln, die das Potenzial haben, zukunftsweisende Ergebnisse zu liefern. Am Ende sollen Projektideen entstehen, die von großer gesellschaftlicher Relevanz sind. Forschende aller Disziplinen können das Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen. Gesucht werden theoretische, empirische oder vergleichende Ansätze und Projektideen, die über kurzfristige Anwendungsfragen hinausgehen, disziplinäre Grenzen überschreiten und neue Forschungsfragen oder neue Bildungsformate und -konzepte eröffnen.

Die Wübben Stiftung stellt 50.000 Euro zur Durchführung einer dreitägigen Sandpit-Veranstaltung inklusive eines Workshops zur Anfertigung einer Ergebnisdokumentation zur Verfügung.

Die Ergebnisdokumentation wird im Anschluss durch die Stiftung veröffentlicht. Sandpit-Gewinner*innen können sechs bis acht weitere Teilnehmer*innen selbst nominieren und in einem nächsten Schritt weitere sechs bis acht Personen aus einem Pool potenzieller Teilnehmer*innen auswählen, die von den Expert*innen der Stiftung vorgeschlagen werden. 


Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: info@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Karg Stiftung: William Stern Programm - Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung

Das William Stern Programm (WSP) ist ein Forschungsförderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung.

Mit dem Programm will die Karg-Stiftung die Forschung im Bereich Hochbegabung anregen und Forschende für das Thema gewinnen, damit neue Impulse für die Praxis der Begabtenförderung und für ein begabungsgerechtes Bildungssystem entstehen. Pro Jahr werden ein bis zwei Projekte für eine Förderung ausgewählt. 
 
Das William Stern Programm richtet sich insbesondere an Forschende aus der Psychologie, der Erziehungswissenschaft und der Pädagogik. Mögliche Schnittstellen bestehen zu weiteren Disziplinen aus den Sozial- und Bildungswissenschaften sowie den Humanwissenschaften. Gefördert wird quantitative und qualitative Begabungsforschung an der Schnittstelle von Praxis und Wissenschaft.

Schwerpunktthemen:

      • Begabungsgerechtigkeit  
      • Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
      • Frühe Bildung  
      • Schule 
      • Psychische Gesundheit und Resilienz
      • Entwicklung und Skills
      • Hochbegabung und gesellschaftliche Zukunftsaufgaben

Termin: 11.01.2027
Adresse: Karg-Stiftung, Niddastr. 35, 60329 Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. Anne-Kathrin Stiller, Projektleitung Beratung, wsp@karg-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.

Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.


Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.

Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter*innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.

Fachgebiete:

  • Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
  • Alte Kulturen
  • Ur- und Frühgeschichte weltweit
  • Klassische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik

Termin: 20.11.2026
Adresse: Abt. Projektassistenz Forschungsförderung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Anna Kuschmann, kuschmann@gerda-henkel-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verschiedene Zuwender

International ERU-CAP-Conference "Coping with Affective Polarization" - Call for Contributions

About the Conference

Political conflict can become deeply emotional, with people disliking those who belong to opposing political groups. This can have detrimental consequences: contact with those who think differently is often avoided, and personal relationships come under strain. Coping with these and further consequences poses a challenge for individuals, groups and democratic societies alike.

Research on this phenomenon, known as affective polarization, has grown rapidly in recent years, yet important questions remain open: How should affective polarization be conceptualized, particularly in political systems with several parties and camps? What shapes polarization dynamics, including their development over time? How does affective polarization play out in everyday interactions and public discourse? How do people, groups and societies cope with affective polarization, and what can be done to reduce its harmful consequences?

To discuss these and related questions, we invite scholars to the international conference “Coping with Affective Polarization”. The conference is hosted by the Einstein Research Unit “Coping with Affective Polarization – How Civil Society Fosters Social Cohesion”, an interdisciplinary consortium of researchers from psychology, political science, sociology, philosophy, and media and communication science at Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin and Charité – Universitätsmedizin Berlin.

We aim to bring international researchers from these and neighboring fields into conversation and welcome contributions at various stages of the research cycle, including, but not limited to, presentations of existing data, planned studies or theoretical reflections. Contributions may, for example, address:

  • individual differences, emotions and identities, as well as (social) media and public discourse
  • consequences and correlates of affective polarization, such as mental health, well-being and social relationships
  • social interactions within and between political groups in the context of affective polarization
  • the role of parties, elites and civil society actors shaping contexts of affective polarization
  • lab or field interventions and training programs to cope with the consequences of affective polarization, including their practical implications for activists and political action

We also welcome conceptual and normative work, for instance on when affective polarization becomes a problem for democracy and when it is part of ordinary political conflict. Affective polarization and its various consequences matter well beyond the academic world.
The program will therefore also include an exchange with practitioners from civil society and politics on
what research can offer to those who deal with it every day.

Formats
We accept two types of contributions: short individual talks (10-12 minutes) or scientific posters (A0).

How to Submit
Please submit an abstract of max. 300 words via the link on our conference website. The submission portal will be open from November 1 to November 30, 2026. Notifications of acceptance will be sent by the beginning of 2027.

Registration Fee and Travel Grants
Registration will open in January 2027. The conference fee will be EUR 100 per participant (including catering).
A limited number of travel grants is available for early-career researchers. Further information on how to apply will be available on the conference website.

Contact
For questions, please contact Dr. Nadja-Raphaela Baer, Scientific Coordinator of ERU-CAP via
affective-polarization2027@hu-berlin.de 

Tag der guten wissenschaftlichen Praxis 2026 an der Freien Universität Berlin

Am 25. November 2026 findet erneut der Tag der guten wissenschaftlichen Praxis im Forschungsbau SupraFAB (Altensteinstr. 23a, 14195 Berlin) statt. Die Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Aspekte der wissenschaftlichen Integrität, von Künstlicher Intelligenz und Forschungsethik bis hin zu guter Betreuung und Forschungsdaten. Einen Höhepunkt bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Peer review in der Krise? Aktuelle Herausforderungen im wissenschaftlichen Publikationswesen“. Auf der Veranstaltung wird außerdem der Rosalind-Franklin-Preis 2026 verliehen. 

Die Angebote finden in deutscher Sprache statt, sind hochschulöffentlich und können einzeln besucht werden.

Promovierende können sich den Besuch des gesamten Tages als verpflichtende Schuldung im Bereich der guten wissenschaftlichen Praxis mit 0,5 CP anrechnen lassen. In diesem Fall ist eine Anmeldung erforderlich.


Termin: 25.11.2026, 9:00 bis 16:00 Uhr
Rückfragen an: Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integritätder Freien Universität Berlin, Dr. Thomas Weitner, thomas.weitner@fu-berlin.de und Dr. Britta Anstötz, britta.anstoetz@fu-berlin.de
Programm und Anmeldeformular: GWP-Tag 2026 • Wissenschaftliche Integrität • Freie Universität Berlin

Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder

Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.

Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.


Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibung Akademienprogramm 2029

Das Akademienprogramm ist das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften. Es dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungenvon herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

Die geförderten Vorhaben werden wissenschaftlich von einer oder mehreren Akademien verantwortet; sie können in enger, gegebenenfalls auch international aufgestellter Kooperation zusammen mit anderen Akademien, Universitäten sowie außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen in der Ausschreibung.


Termin: 31.01.2027
Adresse: Akademienunion, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Kontakt: Sebastian Zwies M.A., Tel.: 06131/21 85 28-17, sebastian.zwies@akademienunion.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase

Der Berlin Career Track „Academia“ erprobt in einer Pilotphase ein neues Kooperationsformat zwischen der Berlin University Alliance (BUA) und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin Research 50 (BR50). Internationale Postdocs können sich mit kooperativen Forschungsprojekten (BUA und BR50) für eine Förderung bei der Einstein Stiftung Berlin bewerben – mit Zugang zu erweiterten Netzwerken und Infrastrukturen beider Partner.

Zielgruppe:

Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem kooperativen Forschungsvorhaben an BUA-Institutionen und BR50-Institut.

Voraussetzung:

Wissenschaftliche Tätigkeint zum Zeitpunkt der Antragstellung noch und mindestens seit zwei Jahren außerhalb der EU, Norwegens oder der Schweiz.

Förderleistung (Einstein Stiftung Berlin):

  • Förderdauer bis zu 4 Jahre
  • Beschäftigungsgrad 100%
  • BUA-Institution ist Arbeitgeberin (alle rechtlichen und administrativen Verpflichtungen)

Termin: 16.11.2026
Online-Infotermine: 25.08. und 04.09.2026, jeweils 9:00-10:00 Uhr; Anmeldung an Marlies Zwickl, marlies.zwickl@berlin-university-alliance.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”

Ziel der Challenge ist es, durch Fermentationsprozesse mit mikrobiellen Konsortien robuste, durchgängige und kreislauffähige Biomanufacturing-Prozesse für nachhaltige Chemikalien und Materialien zu entwickeln, die durch KI-gestützte Design-Build-Test-Learn-Zyklen stetig weiterentwickelt werden.

Diese SPRIND Challenge wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen seiner Digitalisierungsinitiative zur Schließung von Stoffkreisläufen gefördert und ist Teil der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS).

Durch die Finanzierung des BMUKN bietet SPRIND finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 4,3 Mio € pro Team.

In Stufe 1 (14 Monate) bis zu 1,2 Mio. € pro Team, in Stufe 2 (12 Monate) bis zu 1,3 Mio. € pro Team und in Stufe 3 (12 Monate) bis zu 1,8 Mio. € pro Team.


Termin: 16.11.2026, 11:00 Uhr
Adresse: SPRIND GmbH, Lagerhofstr. 4, 04103 Leipzig
Kontakt: challenge@sprind.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität

Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.

Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.

Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.

Die Datenbank bietet folgende Informationen:

  • 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
  • 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
  • Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
  • Abgabetermine von Anträgen
  • Dotierung der Programme
  • Adressen der Ansprechpartner/innen
  • originale Ausschreibungstexte
  • Merkblätter und Formulare

Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.

Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an.

Weitere Informationen:

VolkswagenStiftung

Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten

Forschungsdaten sind wesentliche Grundlage und gleichzeitig Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglicht den Fortschritt der Wissenschaft ebenso wie ihre Qualitätsprüfung durch Reproduktion. Deshalb unterstützt die VolkswagenStiftung die Nachnutzung von offenen Forschungsdaten im Kontext unserer Open Science Policy.

Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie die im Hauptprojekt generierten Forschungsdaten für die Nachnutzung aufbereiten und in einem geeigneten, öffentlich zugänglichen, bestenfalls zertifizierten Repositorium nach den im jeweiligen Fach üblichen guten Qualitätsstandards verfügbar machen können.

Der Corpus der für die Nachnutzung aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und ein Letter of Support des Repositoriums eingereicht wird.

  • Art der Förderung: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für die Nachnutzung (Data Reuse)
  • bis zu 100.000 Euro
  • Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die Stiftung, Antragstellung ist bis 6 Monate nach Projektende möglich

Termin: Antragstellung jederzeit möglich
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Robert Nuske,  Tel.: 0511/8381-273, nuske@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze, Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung




Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs

Die Energiewende und die Digitalisierung erhöhen den Bedarf an kritischen Metallen. Die natürlichen Vorkommen sind jedoch begrenzt. Recycling und Zirkularität könnten diesem Problem entgegenwirken. Mit Ausnahme von Stahl, Eisen, Kupfer und Aluminium steht das industrielle Metallrecycling noch am Anfang. Um dies langfristig zu ändern, fördert die Stiftung originelle und skalierbare Ansätze zur Rückgewinnung und Kreislaufführung von kritischen Metallen. Der Fokus dieser Ausschreibung liegt auf Zirkularität von ausgedienten Produkten und gesammeltem Elektroschrott.

  • Fachgebiete: Technik- und Naturwissenschaften, auch in Kombination mit Informatik oder Wirtschaftswissenschaften
  • Art der Förderung: Forschungsvorhaben
  • Zielgruppe: PostDoc, Senior Researcher, Professor*in
  • bis zu 1,2 Mio. Euro für bis zu 3 Jahre

Termin: 15.02.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde am 14.01.2027 um 10:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Scoping Workshops der VW Stiftung

Mit Scoping Workshops trägt die VolkswagenStiftung zur Reflexion und Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer Forschungsgebiete und -communities bei. Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete erhalten im Rahmen einer Förderung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Forscher*innen eine Standortbestimmung ihres Forschungsgebietes vorzunehmen und davon ausgehend Perspektiven für dessen weitere Entwicklung zu erarbeiten.


Termin: 02.03.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde 26.01.2027, 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

"Momentum" Förderung für Erstberufene

Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.

Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)


Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.

Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.


Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union verschiedene Ausschreibungen

EIT Higher Education Initiative: Ausschreibung 2026 geöffnet

Die Ausschreibung 2026 der EIT Higher Education Initiative (EIT HEI) ist geöffnet. Die EIT HEI unterstützt Kooperationsprojekte von Hochschulen, die gemeinsam ihre Innovations- und Entrepreneurship-Kapazitäten stärken möchten.

Die Projekte können mit bis zu 1,25 Mio. EUR gefördert werden und eine Laufzeit von bis zu 18 Monaten haben.


Termin: 13.01.2027, 17:00 Uhr (Projektstart 01.05.2027)
Weitere Informationen: Ausschreibung

EP – Biodiversa+: Call “BiodivFuture” 2026-2027

Die Europäische Partnerschaft (EP) Biodiversa+ hat ihren Joint Call “Novel ecosystems: biodiversity, socio-ecological consequences and future trajectories (BiodivFuture)” geöffnet. Anträge können in einem oder in mehreren der folgenden Themenbereiche gestellt werden – die Passfähigkeit des Arbeitsplans für ein 3-Jahresprojekt muss erfüllt sein.

  • Theme A – Novel Ecosystem Functioning 
  • Theme B – Pathways to Novel Ecosystems
  • Theme C – Biodiversity Benefits and Equity in the Context of Novel Ecosystems 

Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Mittelgeber (Deutschland: DFG, BMFTR). 


Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 16.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transnationale Ausschreibung 2027 (Ankündigung): Cell and Gene Therapy for Personalised Medicine

Ziel der Ausschreibung der Europäischen Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist es, innovative multinationale Forschungsprojekte zu fördern, die neuartige Zell- und Gentherapien für die personalisierte Medizin entwickeln und validieren.

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsansätze im Bereich der menschlichen Gesundheit, die somatische Zelltherapien, Gentherapien, kombinierte Zell- und Gentherapien oder neuartige biologische Produkte wie mRNA, extrazelluläre Vesikel als Trägersysteme für gentherapeutische Verfahren und andere Nukleinsäure-basierte Verfahren untersuchen. Projekte aus allen Krankheitsbereichen sind willkommen.


Termin: 20.01.2027 (zweistufig, voraussichtlicher Termin)
Veröffentlichung der finalen Ausschreibung: 04.11.2026
Informationsveranstaltung: 03.12.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027

Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.

Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:

  • Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
  • Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
  • Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
  • Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.

Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027



EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)

The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), invite proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.

The general theme of the call is “Sustainable Water Management”. 

Research & innovation proposals submitted under the Water4All 2026 Joint Transnational Call are required to address at least one of the following topics: 

  • Topic 1: Integrated Monitoring and Assessment for Sustainable Water Management.
  • Topic 2: Nature-Based Approaches for Resilient Water Management at hydrological and hydrogeological system scale.
  • Topic 3: Smart, secure and adaptive water infrastructures.
  • Topic 4: Resilient Water Systems Through Systemic Change, Policy Coherence and Inclusive governance.

The call topics are overlapping and non-exclusive. Thus, proposals must address at least one of the following topics and may integrate multiple topics where relevant.


Termin: 10.11.2026, 15:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

Webinar zu ERC Starting & Consolidator Grants

Das nächste Webinar für Starting und Consolidator Grants des European Research Council findet am 11. November 2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr statt. 

Eine Registrierung ist notwendig und bis zum 6. November 2026 möglich unter: eu-buero@charite.de.


Agenda: https://www.fu-berlin.de/forschung/service/media/20261111_ERC-StG-CoG-info-session.pdf 

Horizon Europe: Updates für das Work Programme 2027 veröffentlicht

Die Aktualisierungen umfassen neue Calls im Arbeitsprogrammteil „Horizontal Activities“ („Bridging Actions“ und „Transformative change towards a nature-positive economy and society“). Dazu kommen Änderungen in den anderen Programmteilen, die vor allem aus Anpassungen von Topic-Texten und Fristen sowie vereinzelt neu hinzugefügten Topics bestehen.

Damit sind die neuen Ausschreibungen nun offiziell Bestandteil des Arbeitsprogramms und können über das Funding & Tenders Portal eingesehen werden. 


Übersicht über die Horizon Euorpe work programmes

Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026

Die Doctoral Networks des Marie Skłodowska-Curie Programms sind europäische Netzwerke und Partnerschaften von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen in einem internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- & Innovationsprogramm mit dem Ziel der Promotion.

Erstmals wird in diesem Jahr der RAISE Pilot Doctoral Networks for AI in Science gestartet: „RAISE Doctoral networks are modelled after the MSCA, and train a new generation of researchers in AI-driven scientific methods across all disciplines”. Die Antragstellenden müssen ihren Antrag im Rahmen der „MSCA Doctoral Networks 2026“ einreichen. In der Antragsphase können sie ihr Interesse bekunden, für die „RAISE Doctoral Networks“ berücksichtigt zu werden.


Termin: 24.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe

Eine Übersicht über die derzeit geöffneten Aufrufe in Horizon Europe steht im 
EU Funding & Tenders Portal.

Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls

Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.

Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:

  • MSCA
  • Research Infrastructures
  • Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness 
  • European Innovation Ecosystems 
  • Widening Participation 
  • Missions 
  • Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.

Offene Ausschreibungen:

Cluster 4 – Digital, Industry, Space

  • Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)

Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility

  • Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
  • Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
  • Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
  • Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)

Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal

ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"

Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:

  1. Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
  2. Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).

Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2) 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit

Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).

Förderbereiche:

  • Supercomputing
  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Aufbau von digitalen Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen

Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht

Der European Research Council (ERC) hat das neue Arbeitsprogramm für das Jahr 2027 veröffentlicht. Das Programm definiert die Fördermodalitäten, das Budget, die Ausschreibungszeiträume sowie die Regeln zur Förderfähigkeit im kommenden Jahr.  

Es ergeben sich Änderungen zu folgenden Punkten:

  • Erweiterte Zeiträume der Teilnahmeberechtigung (Eligibility Windows) bei Starting und Consolidator Grants (Verlängerungsoptionen bleiben bestehen),
  • Beschränkung der Wiedereinreichung bei Synergy und ERC Plus Grants 

ERC Starting Grant 2027: Call schließt am 15. Oktober 2026.


Weitere Informationen: Zum Arbeitsprogramm 2027
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.: +49 30 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin

Aktuelle Ausschreibungen

Das Center for International Cooperation (CIC) fördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative über verschiedene Förderformate die Entwicklung und Förderung neuer internationaler Projekte in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin.


Aktuelle Ausschreibungen finden Sie auf dieser Webseite: https://www.fu-berlin.de/international/faculty-staff/index.html

Wirtschaft trifft Wissenschaft

GO-Bio next

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt das Ziel, die Gründungsaktivitäten in den Lebenswissenschaften zu steigern sowie den Transfer aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Gefördert werden Gründungsteams aus der Wissenschaft, die innovative FuE-Ansätze im Bereich der Lebenswissenschaften mit hohem Kommerzialisierungspotenzial vorantreiben und bis zu einem Reifegrad entwickeln, der eine erfolgreiche Ausgründung ermöglicht. Die Vorhaben sollen einen hohen Bedarf in den Lebenswissenschaften adressieren und sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht ohne öffentliche Förderung umgesetzt werden können. Von der Förderung sind Vorhaben der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungsforschung ausgenommen.

In der ersten Förderphase sollen der Proof-of-Concept für den Forschungsansatz erarbeitet und konkrete Strategien für die Kommerzialisierung in Form einer Ausgründung entwickelt werden.

In der zweiten Förderphase soll die Basis für die nachhaltige Entwicklung des ausgegründeten Unternehmens gelegt werden, indem der Reifegrad des Forschungsansatzes weiter erhöht, Strategien für die Markteinführung ausgearbeitet und das Geschäftsmodell weiter konkretisiert werden. Ziel ist es, weiteres Unternehmenswachstum und hierfür notwendige Folgefinanzierungen sicherzustellen.


Termin: jeweils bis 15.03. und 15.09. eines Jahres bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, Tel.: 030/31 00 78-5515, go-bio-next@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

EXIST-Women

Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.


Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM

Allgemeine Information zur Programm

Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.

Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.

Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.

Wichtige Mitteilung zum Antragsverfahren

Seit dem 07.07.2026 werden Antragstellungen im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vorübergehend ausgesetzt. Grund des befristeten Antragsstopps sind begrenzte Haushaltsmittel bei stark gestiegener Nachfrage; über eine Wiederaufnahme der Antragsannahme wird in Abhängigkeit vom Bundeshaushalt 2027 entschieden, angestrebt ist Anfang 2027. Auf laufende, bereits bewilligte ZIM-Vorhaben hat die Maßnahme keine Auswirkungen.

Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung

Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ

Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.

Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien,  Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.


Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.


Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.


Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer

EXIST - Gründungsstipendien

Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.


Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin:
Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien

Stipendien, Fellowships

Verschiedene der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Postdoctoral Fellowships

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. schreibt folgende Förderprogramme aus:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term:

    Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Promovierenden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierende aller Fachrichtungen.
    Bewerbungsschluss: 31.01.2027. Weitere Informationen unter diesem Link des DAAD

  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard:

    Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt als hochqualifizierte Postdocs aus Deutschland bei ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1–12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12–24 Monate. 
    Weitere Informationen unter diesem Link bei der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • JSPS Invitational Fellowship (short-term):
    The programs provide excellent researchers from other countries an opportunity to conduct collaborative research, discussions, and opinion exchanges with researchers in Japan. These programs are intended to help advance the overseas researchers' research activities while advancing science and promoting internationalization in Japan.

    JSPS Invitational Fellowships for Research in Japan consists of two options of Long-term, and Short-term. Grantees are selected by going through the selection process following the submission of applications by a host researcher in Japan who wishes to invite a researcher from overseas via the head of their university or institution. The recruitment and selection for the Long-term program is announced and conducted once a year, and twice a year for the Short-term.

    Long-term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to conduct collaborative research with Japanese colleagues through long-term visits. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 2 to 10 months

    Short term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to visit Japan short-term for discussions, opinion exchanges, lectures, and other activities. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 14 to 60 days

    Bewerbungsschluss: 23.04.2027. Weitere Informationen unter diesem Link bei JSPS

Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel

Ziel der Stiftung: Beitrag zur Völkerverständigung nach dem Unrecht, das von Deutschen an Polen und Griechen während der NS-Zeit begangen wurde.

Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren, in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.


Termin: 15.06.2027
Adresse: PD Dr. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac, France
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail.com
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.


Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Hier finden Sie weitere bestands- und themenspezifische Stipendien
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar

Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien

Forschungsstipendien können unmittelbar von promovierten/habilitierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beantragt werden. Sie dienen der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Eine institutionelle Anbindung ist nicht notwendig.

Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen 1 und 24 Monaten. Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiat*innen der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht.

Forschungsgebiete:

  • Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
  • Alte Kulturen
  • Ur- und Frühgeschichte (weltweit)
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  • Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik

Termin: 20.11.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, M.A., Oleg Goldberg, oleg.golberg@gerda-henkel-stiftung.de
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Preise und Wettbewerbe

DFG: von Kaven-Preis

Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.

  • Ehrenpreis: 10.000 Euro
  • Förderpreis: 5.000 Euro

Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
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Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung

Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:

• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation

• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität

• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus

Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.


Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen 
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
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Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award

Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.

Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.


Termin: 30.04.2027
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: info@aventis-foundation.org
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Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis

Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.


Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung

Berliner Landespreis für exzellente Hochschullehre 2027

Der Berliner Landeslehrpreis würdigt Lehrende an Berliner Hochschulen, die in besonderer Weise innovative, didaktisch herausragende und studierendenzentrierte Lehrkonzepte mit Innovations- und Transferpotenzial umsetzen. Der Preis wird hochschultypenübergreifend anhand mehrerer Preiskategorien verliehen und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen Berlins können vier Nominierungen für den Lehrpreis einreichen.


Termin: Alle Hochschulangehörigen der Freien Universität können bis zum 30.11.2026 Vorschläge einreichen.
Das Dahlem Center for Academic Teaching (DCAT) organisiert und betreut das FU-interne Bewerbungs- und Auswahlverfahren und steht Ihnen unter lehrpreis@dcat.fu-berlin.de bei Fragen zum Lehrpreis als Ansprechpartner zur Verfügung.
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DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis

Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.

Themenfelder:

  • Digitale Berufswelt

  • IT-Sicherheit

  • Digitale Vernetzung


Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik

Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 30.06.2027 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
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Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.


Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
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Harry Otten Prize

A substantial part of the national gross product in many countries is weather dependent. National weather services and the private sector have been innovative for more than a century to make better use of our meteorological knowledge. However, large gains are still to be made and the prize encourages individuals and groups to propose ideas how meteorology in a practical way can further move society forward. Meteorology can make society safer, can deliver costs savings, and improve the lives of large groups of people.

The first prize consists of a sum of money amounting to Euro 25,000. 


Termin: 10.03.2027
Adresse: Stichting Harry Otten Foundation, Mondriaanlaan 80, 6708 NL Wageningen, Niederlande
Kontakt: application@harry-otten-prize.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.


Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
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Hanns-Lilje-Stiftungspreis

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
  • Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Verschiedene der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Postdoctoral Fellowships

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. schreibt folgende Förderprogramme aus:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term:

    Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Promovierenden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierende aller Fachrichtungen.
    Bewerbungsschluss: 31.01.2027. Weitere Informationen unter diesem Link des DAAD

  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard:

    Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt als hochqualifizierte Postdocs aus Deutschland bei ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1–12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12–24 Monate. 
    Weitere Informationen unter diesem Link bei der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • JSPS Invitational Fellowship (short-term):
    The programs provide excellent researchers from other countries an opportunity to conduct collaborative research, discussions, and opinion exchanges with researchers in Japan. These programs are intended to help advance the overseas researchers' research activities while advancing science and promoting internationalization in Japan.

    JSPS Invitational Fellowships for Research in Japan consists of two options of Long-term, and Short-term. Grantees are selected by going through the selection process following the submission of applications by a host researcher in Japan who wishes to invite a researcher from overseas via the head of their university or institution. The recruitment and selection for the Long-term program is announced and conducted once a year, and twice a year for the Short-term.

    Long-term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to conduct collaborative research with Japanese colleagues through long-term visits. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 2 to 10 months

    Short term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to visit Japan short-term for discussions, opinion exchanges, lectures, and other activities. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 14 to 60 days

    Bewerbungsschluss: 23.04.2027. Weitere Informationen unter diesem Link bei JSPS

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Advanced Materials und Enabling Technologies für nachhaltige E-Antriebsanwendungen

Gemeinsam mit dem National Research Council (NRC) Kanadas werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus beiden Ländern auf dem Gebiet der fortschrittlichen Materialien und Schlüsseltechnologien für elektrischen Antriebe vorantreiben, die transatlantischen Beziehungen stärken und Kompetenzen bündeln. Die Maßnahme ist dabei auf den Industrietransfer der Ergebnisse ausgerichtet.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die eines oder beide der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Nachhaltige Materialien, Komponenten und Systeme für Elektromotoren
  • Fortschrittliche dielektrische Materialien und Leistungselektronik.

Der Verbund muss aus mindestens zwei deutschen Partnern (eine Hochschule oder außer-universitäre Forschungseinrichtung und ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft) und drei kanadischen Partnern (ein Forschungszentrum des National Research Council, eine Universität und ein zuwendungsfähiger kanadischer Firmenpartner) bestehen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 800.000 Euro pro deutschem Forschungsverbund sowie in der Regel für eine Laufzeit von 24 bis zu 36 Monaten gewährt.


Termin: 31.03.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Barbara Hellebrandt, Tel.: 0228/38 21-14 33, Barbara.Hellebrandt@dlr.de, Dr. Stephanie Splett-Rudolph, Tel.: 0228/38 21-14 30, stephanie.splett@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

EP – Water4All: Call 2026 Sustainable water management

The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), and invites proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.

Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Fördermittelgeber (Deutschland: BMG, BMFTR).


Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 06.04.2027 (Vollantrag)
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EP – Biodiversa+: Call “BiodivFuture” 2026-2027

Die Europäische Partnerschaft (EP) Biodiversa+ hat ihren Joint Call “Novel ecosystems: biodiversity, socio-ecological consequences and future trajectories (BiodivFuture)” geöffnet. Anträge können in einem oder in mehreren der folgenden Themenbereiche gestellt werden – die Passfähigkeit des Arbeitsplans für ein 3-Jahresprojekt muss erfüllt sein.

  • Theme A – Novel Ecosystem Functioning 
  • Theme B – Pathways to Novel Ecosystems
  • Theme C – Biodiversity Benefits and Equity in the Context of Novel Ecosystems 

Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Mittelgeber (Deutschland: DFG, BMFTR). 


Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 16.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft

Ziel ist es, Deutschland als führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort für Technologien zur Herstellung klimafreundlicher, strom- und wasserstoffbasierter E-Fuels, auch auf Basis von CCU, in Europa weiter zu stärken und perspektivisch als globalen Leitanbieter und bedeutenden Technologieexporteur zu positionieren. Hierzu sollen innovative Verfahren, Prozesse und Technologien zu E-Fuels und, falls erforderlich, zu CCU-basierten Vorprodukten untersucht werden. Ziel sind Anwendungen zur Defossilisierung des Luft- und Schiffsverkehrs sowie weiterer Mobilitäts- und Transportsegmente mit besonderen Anforderungen an E-Fuels und klimaneutrale Kraftstoffe. Im Bereich kohlenstoffbasierter E-Fuel-Vorprodukte aus CCU soll dabei perspektivisch auf die Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen fokussiert werden.


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-efuels@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027

Um die Resilienz von Dateninfrastrukturen auszubauen, gewährt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der DFG zusätzliche Mittel. Aus diesen Mitteln können bis Ende 2027 themenspezifische Projekte mit dem Ziel gefördert werden, Daten aus Repositorien im Ausland, die für die Forschung in Deutschland und Europa maßgeblich sind, zu erhalten bzw. erneut zugänglich zu machen, sofern die Verfügbarkeit oder Integrität dieser Datenbestände gefährdet ist.

Dazu werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen sowie rechtliche Prüfungen gefördert. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde gefördert werden.


Termin: Antragstellung jederzeit bis 31.12.2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: foerderung-datensicherung@dfg.de, Katja Fleischer, Tel.: 0228/885-3114,  Dr. Kathrin Winkler, Tel.: 0228/885-2201, Dr. Alexandra Panzert, Tel. Tel.: 0228/885-2238
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transnationale Ausschreibung 2027 (Ankündigung): Cell and Gene Therapy for Personalised Medicine

Ziel der Ausschreibung der Europäischen Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist es, innovative multinationale Forschungsprojekte zu fördern, die neuartige Zell- und Gentherapien für die personalisierte Medizin entwickeln und validieren.

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsansätze im Bereich der menschlichen Gesundheit, die somatische Zelltherapien, Gentherapien, kombinierte Zell- und Gentherapien oder neuartige biologische Produkte wie mRNA, extrazelluläre Vesikel als Trägersysteme für gentherapeutische Verfahren und andere Nukleinsäure-basierte Verfahren untersuchen. Projekte aus allen Krankheitsbereichen sind willkommen.


Termin: 20.01.2027 (zweistufig, voraussichtlicher Termin)
Veröffentlichung der finalen Ausschreibung: 04.11.2026
Informationsveranstaltung: 03.12.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie 
  2. Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze 
  3. Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte 
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen 

Es wird erwartet, dass die internationalen Verbünde mindestens zwei der fünf europäischen Meeresbecken (Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee und Ostsee und Atlantischer Ozean) berücksichtigen und die Wirkung der Projekte sowie deren Potenzial zur Übertragbarkeit und Skalierung auf weitere Meeresbecken bewerten.


Termin: 16.11.2026, 15:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 03 81/2 03 56 - 292, Christin Lambertz, Tel.: 03 81/2 03 56 - 284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland

Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.

Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.


Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"

Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.

Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen. 

Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.


Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin 
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden. 

Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen. 


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)

The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), invite proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.

The general theme of the call is “Sustainable Water Management”. 

Research & innovation proposals submitted under the Water4All 2026 Joint Transnational Call are required to address at least one of the following topics: 

  • Topic 1: Integrated Monitoring and Assessment for Sustainable Water Management.
  • Topic 2: Nature-Based Approaches for Resilient Water Management at hydrological and hydrogeological system scale.
  • Topic 3: Smart, secure and adaptive water infrastructures.
  • Topic 4: Resilient Water Systems Through Systemic Change, Policy Coherence and Inclusive governance.

The call topics are overlapping and non-exclusive. Thus, proposals must address at least one of the following topics and may integrate multiple topics where relevant.


Termin: 10.11.2026, 15:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.

Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.

Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden. 


Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
Weitere Informationen: Ausschreibung

SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”

Ziel der Challenge ist es, durch Fermentationsprozesse mit mikrobiellen Konsortien robuste, durchgängige und kreislauffähige Biomanufacturing-Prozesse für nachhaltige Chemikalien und Materialien zu entwickeln, die durch KI-gestützte Design-Build-Test-Learn-Zyklen stetig weiterentwickelt werden.

Diese SPRIND Challenge wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen seiner Digitalisierungsinitiative zur Schließung von Stoffkreisläufen gefördert und ist Teil der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS).

Durch die Finanzierung des BMUKN bietet SPRIND finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 4,3 Mio € pro Team.

In Stufe 1 (14 Monate) bis zu 1,2 Mio. € pro Team, in Stufe 2 (12 Monate) bis zu 1,3 Mio. € pro Team und in Stufe 3 (12 Monate) bis zu 1,8 Mio. € pro Team.


Termin: 16.11.2026, 11:00 Uhr
Adresse: SPRIND GmbH, Lagerhofstr. 4, 04103 Leipzig
Kontakt: challenge@sprind.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG: von Kaven-Preis

Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.

  • Ehrenpreis: 10.000 Euro
  • Förderpreis: 5.000 Euro

Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hubs für die Fusion

Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions­forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.

Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:

  • Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
  • Laserfusion (technologieoffen) und
  • Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien

Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
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Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.


Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs

Die Energiewende und die Digitalisierung erhöhen den Bedarf an kritischen Metallen. Die natürlichen Vorkommen sind jedoch begrenzt. Recycling und Zirkularität könnten diesem Problem entgegenwirken. Mit Ausnahme von Stahl, Eisen, Kupfer und Aluminium steht das industrielle Metallrecycling noch am Anfang. Um dies langfristig zu ändern, fördert die Stiftung originelle und skalierbare Ansätze zur Rückgewinnung und Kreislaufführung von kritischen Metallen. Der Fokus dieser Ausschreibung liegt auf Zirkularität von ausgedienten Produkten und gesammeltem Elektroschrott.

  • Fachgebiete: Technik- und Naturwissenschaften, auch in Kombination mit Informatik oder Wirtschaftswissenschaften
  • Art der Förderung: Forschungsvorhaben
  • Zielgruppe: PostDoc, Senior Researcher, Professor*in
  • bis zu 1,2 Mio. Euro für bis zu 3 Jahre

Termin: 15.02.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde am 14.01.2027 um 10:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
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Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern. 

Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum. 

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement
  • Landwirtschaftssysteme
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft

Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)

Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.

Themenfelder:

  • Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
  • Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
  • Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
  • Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
  • Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
  • Innovative Konzepte aus der Optogenetik
  • Neue optische Verfahren der Bildgebung

Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award

Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.

Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.


Termin: 30.04.2027
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: info@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit

Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden. 

Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:

A. Reaktorsicherheitsforschung

B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle

C. Endlagerforschung

D. Forschung zu Querschnittsfragen


Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung

Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline

Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).

Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein. 

Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.

Beispielhafte Themen:

  • Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
  • Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
  • Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)

Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre. 


Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"

Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.

Themenblöcke

Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)

Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft


Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.:  02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)

Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
  2. Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
  3. Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)

Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI

Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.

Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:

  • Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
  • Fortgeschrittene und hybride Modelle
  • Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
  • Intelligente Landwirtschaft
  • KI in Simulationen/physikalischen Modellen

Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 527: International Ocean Drilling Programme

In September 2024, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) extended the Infrastructure Priority Programme “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” (SPP 527) for another six years running from 2025 to 2030. Over more than 50 years, scientific ocean drilling programmes have significantly shaped our knowledge about our planet and the Earth system, and specifically improved our understanding of climate change, plate tectonics and marine geohazards. The “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” is an international scientific ocean drilling programme under the joint lead of the European Consortium for Ocean Research Drilling (ECORD) and Japan.

Scientific objectives of IODP are summarised in the new 2050 Science Framework, which defines seven Strategic Objectives for targeted investigations:

  1. Habitability and Life on Earth, 
  2. The Oceanic Life Cycle of Tectonic Plates, 
  3. Earth’s Climate System, 
  4. Feedbacks in the Earth System, 
  5. Tipping Points in Earth’s History, 
  6. Global Cycles of Energy and Matter, and 
  7. Natural Hazards Impacting Society.

Termin: 02.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Guido Lüniger, Tel.: 0228/885-2333, guido.lueniger@dfg.de, Jasmin Sowa-Rother, Tel.: 0228/885-234, jasmin.sowa-rother@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit

Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).

Förderbereiche:

  • Supercomputing
  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Aufbau von digitalen Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen

Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels

Germany has established a world-leading fleet of research vessels that operates in all parts of the ocean and can host a large range of scientific equipment to tackle most challenges that are faced in ocean sciences. The research vessels serve as platforms supporting highly specialised missions and increasingly interdisciplinary research teams. They also play an important role in the training and education of researchers in early career phases and students. The Infrastructure Priority Programme “Research Vessels” (SPP 2520) offers funding to address emerging questions and future challenges related to vessel-based research.

In the current programme phase (2026–2031), research is centred around five overarching themes:

  1. the oceans in a changing Climate, 
  2. ocean interfaces and biogeochemical cycles, 
  3. ocean-lithosphere dynamics 
  4. ocean-biosphere interactions, 
  5. ocean-based new technologies and Innovation.

Termin: 02.12.2026 (Registrierung bis 30.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Inga Rechenberg, Tel.: 0228/885-2711, inga.rechenberg@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.

Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.


Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2436: Net-Zero Concrete

The production of concrete is responsible for approximately 7 percent of the global CO2 emissions. Hence, there is an urgent need to significantly cut back on CO2 emissions and to work on scientifically driven solutions for CO2-neutral (Net-Zero) concrete. Within this SPP, novel research pathways towards climate-neutral concrete will be pursued and explored. To achieve this, a multidisciplinary research approach is envisioned, covering cement chemistry, concrete technology and related scientific areas such as physical chemistry (reaction thermodynamics and kinetics) and physics of materials, but also reusability and adaptability of resources and production procedures.Therefore, the Priority Programme addresses the following main objective: pursuing a Net-Zero concrete based on alternative binders, renewable aggregates and carbonation strategies. 


Termin: 13.01.2027 (Registrierung bis 07.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Eggemann,  Tel.: 0228/885-2655, holger.eggemann@dfg.de, Bettina Rausch, Tel.: 0228/885-2447, bettina.rausch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies

During the first funding period, the DFG Priority Programme “Combinatorial Synergies” has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research within and across the thematic areas described below.

In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications. The programme will continue to revolve around the following nine themes: 

  • enumeration 

  • Dynkin classification

  • commutative algebra 

  • matroids 

  • convexity

  • lattice points

  • statistics

  • non-linear optimisation 

  • mathematical physics 


Termin: 30.11.2026 (Registrierung bis 16.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, carsten.balleier@dfg.de, Luka Madunic, Tel.: 0228/885-2883, luka.madunic@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien

Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.

Das BMBF gibt zwei Ziele aus:

  • Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
  • Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.


Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing

The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.

The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:

  1. Plasticity and circuit dynamics across timescales:

Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.

2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:

LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species

3. Direct comparisons across sensory systems:

Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.


Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.


Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)

HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

a) sources, properties and processing of aerosol particles,

b) formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,

c) transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere,

d) transport and transformation of chemical composition,

e) atmospheric coupling processes.


Termin: 27.11.2026 (Registrierung bis 13.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Kristian Sudmann, Tel.: 0228/885-2012, kristian.sudmann@dfg.de, Pia Schmidgen, Tel.: 0228/885-2034, pia.schmidgen@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik

Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 30.06.2027 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.


Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Harry Otten Prize

A substantial part of the national gross product in many countries is weather dependent. National weather services and the private sector have been innovative for more than a century to make better use of our meteorological knowledge. However, large gains are still to be made and the prize encourages individuals and groups to propose ideas how meteorology in a practical way can further move society forward. Meteorology can make society safer, can deliver costs savings, and improve the lives of large groups of people.

The first prize consists of a sum of money amounting to Euro 25,000. 


Termin: 10.03.2027
Adresse: Stichting Harry Otten Foundation, Mondriaanlaan 80, 6708 NL Wageningen, Niederlande
Kontakt: application@harry-otten-prize.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase


Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin

Verschiedene der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Postdoctoral Fellowships

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. schreibt folgende Förderprogramme aus:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term:

    Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Promovierenden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierende aller Fachrichtungen.
    Bewerbungsschluss: 31.01.2027. Weitere Informationen unter diesem Link des DAAD

  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard:

    Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt als hochqualifizierte Postdocs aus Deutschland bei ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1–12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12–24 Monate. 
    Weitere Informationen unter diesem Link bei der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • JSPS Invitational Fellowship (short-term):
    The programs provide excellent researchers from other countries an opportunity to conduct collaborative research, discussions, and opinion exchanges with researchers in Japan. These programs are intended to help advance the overseas researchers' research activities while advancing science and promoting internationalization in Japan.

    JSPS Invitational Fellowships for Research in Japan consists of two options of Long-term, and Short-term. Grantees are selected by going through the selection process following the submission of applications by a host researcher in Japan who wishes to invite a researcher from overseas via the head of their university or institution. The recruitment and selection for the Long-term program is announced and conducted once a year, and twice a year for the Short-term.

    Long-term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to conduct collaborative research with Japanese colleagues through long-term visits. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 2 to 10 months

    Short term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to visit Japan short-term for discussions, opinion exchanges, lectures, and other activities. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 14 to 60 days

    Bewerbungsschluss: 23.04.2027. Weitere Informationen unter diesem Link bei JSPS

Förderung von Projekten zur Stärkung der geschlechtersensiblen präklinischen Forschung

Der medizinische Fortschritt hat umfangreiche Erkenntnisse zu Entstehungsmechanismen verschiedener Erkrankungen sowie zu entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten hervorgebracht. Gleichzeitig werden dabei physiologische Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern oft nicht beziehungsweise nicht systematisch berücksichtigt. Ziel der Förderung ist, die präklinische Forschung zu Krankheitsmechanismen sowie zu Diagnose- und Therapieentwicklung geschlechtersensibel zu gestalten. Die Erkenntnisse sollen eine verlässliche Evidenzbasis für die weitere Entwicklung entlang der Translationskette bilden und zukünftig zu einer verbesserten medizinischen Versorgung aller Geschlechter beitragen.

Gefördert werden können beispielsweise präklinische Forschungsansätze zu folgenden Themenbereichen:

  • Untersuchung möglicher Geschlechtsunterschiede im Ansprechen auf bestehende Therapien in Zell- oder Tiermodellen;
  • Entwicklung und Validierung von Tiermodellen und Zellkulturmodellen, die mögliche Geschlechtsunterschiede berücksichtigen;
  • geschlechtersensible Untersuchung von molekularen und zellulären Krankheitsmechanismen;
  • Entwicklung geschlechtersensibler Diagnoseverfahren, Therapien und Risikovorhersage bestimmter Krankheiten;
  • Entwicklung neuer Arzneimittel beziehungsweise geschlechtersensible Analyse des Wirkmechanismus bereits zugelassener Arzneimittel in Zell- oder Tiermodellen;
  • Validierung oder Entwicklung geschlechtersensibler Biomarker für die Wirksamkeit von Therapien

Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Madeleine Gräf, Dr. Michaela Fersch, Tel.: 0228/3821-2800, gender-data-gap@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung der Pathomechanismen von postinfektiösen Erkrankungen

Ziel der Förderung ist es, die Pathomechanismen der postakuten Infektionssyndrome weiter aufzuklären und neuartige Möglichkeiten für ihre Beeinflussung zu identifizieren. Dadurch soll ein besseres Verständnis für die Entstehung und unterschiedliche Ausprägung dieser Erkrankungen erreicht und neue Ansätze für die Verbesserung der Prävention, Diagnose und Therapie entwickelt werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundvorhaben, die auf die weitere Aufklärung, Validierung und funktionelle Charakterisierung grundsätzlich bekannter pathomechanistischer Prozesse bei PAIS sowie deren therapeutische Beinflussbarkeit ausgerichtet sind. Im Vordergrund stehen dabei das Long-/Post-COVID-Syndrom und die post-infektiöse ME/CFS.

Die Ziele sind erreicht, wenn

  1. interdisziplinäre Kooperationen zwischen Forschenden aus der Grundlagen- und klinischen Forschung etabliert werden und 
  2. neue wissenschaftliche Evidenz generiert wird, von denen die Erkrankten mittelfristig einen Nutzen haben. 
  3. Die in den Projekten generierten Daten sollen nachhaltig genutzt und anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden.

Die Zielerreichung wird an der Qualität und Quantität der aufgebauten Kooperationen, der wissenschaftlichen Publikationen und der zur Verfügung gestellten Daten gemessen. 


Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Andrea Delekate, Dr. Fabian Gondorf, Dr. Friederike Maaßen, Tel.: 0228/3821-2630, PAIS@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"

Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:

  1. Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
  2. Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).

Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2) 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.


Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften

Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz. 

Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre

  • Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren 

Themenfelder:

  • Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität

  • Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur

  • Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibung Akademienprogramm 2029

Das Akademienprogramm ist das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften. Es dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungenvon herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

Die geförderten Vorhaben werden wissenschaftlich von einer oder mehreren Akademien verantwortet; sie können in enger, gegebenenfalls auch international aufgestellter Kooperation zusammen mit anderen Akademien, Universitäten sowie außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen in der Ausschreibung.


Termin: 31.01.2027
Adresse: Akademienunion, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Kontakt: Sebastian Zwies M.A., Tel.: 06131/21 85 28-17, sebastian.zwies@akademienunion.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften

Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.

Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungs­erkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und inter­nationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.


Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel

Ziel der Stiftung: Beitrag zur Völkerverständigung nach dem Unrecht, das von Deutschen an Polen und Griechen während der NS-Zeit begangen wurde.

Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren, in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.


Termin: 15.06.2027
Adresse: PD Dr. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac, France
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail.com
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.

Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.


Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.

Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter*innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.

Fachgebiete:

  • Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
  • Alte Kulturen
  • Ur- und Frühgeschichte weltweit
  • Klassische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik

Termin: 20.11.2026
Adresse: Abt. Projektassistenz Forschungsförderung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Anna Kuschmann, kuschmann@gerda-henkel-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.

Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:

  • eine intensive eigene forschende Tätigkeit der in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftler*innen, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
  • ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.

Die Förderdauer beträgt bis zu acht Jahre. Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig. Interessierte Wissenschaftler*innen werden gebeten, sich durch die fachlich zuständigen Ansprechpersonen der DFG-Geschäftsstelle beraten zu lassen.


Termin: 03.03.2027 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claußen, Tel.: 0228/885-2209, sigrid.claussen@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.

Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.


Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hanns-Lilje-Stiftungspreis

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
  • Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.

Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen. 


Termin: 01.12.2026
Adresse:
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.

Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung


Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten

Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.

Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung


Bernhard-Zeller-Stipendien

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.

Termine: 31. März und der 30. September 
Informationen: Ausschreibung


Bestandsbezogene Stipendien:

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.

  • DFVjs-Stipendium
  • Norbert-Elias-Stipendium
  • Ernst-Jünger-Stipendium
  • Hilde-Domin-Stipendium

Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht

Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendien

Forschungsstipendien können unmittelbar von promovierten/habilitierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beantragt werden. Sie dienen der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Eine institutionelle Anbindung ist nicht notwendig.

Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen 1 und 24 Monaten. Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiat*innen der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht.

Forschungsgebiete:

  • Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
  • Alte Kulturen
  • Ur- und Frühgeschichte (weltweit)
  • Klassische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Kunstgeschichte
  • Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik

Termin: 20.11.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, M.A., Oleg Goldberg, oleg.golberg@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

International ERU-CAP-Conference "Coping with Affective Polarization" - Call for Contributions

About the Conference

Political conflict can become deeply emotional, with people disliking those who belong to opposing political groups. This can have detrimental consequences: contact with those who think differently is often avoided, and personal relationships come under strain. Coping with these and further consequences poses a challenge for individuals, groups and democratic societies alike.

Research on this phenomenon, known as affective polarization, has grown rapidly in recent years, yet important questions remain open: How should affective polarization be conceptualized, particularly in political systems with several parties and camps? What shapes polarization dynamics, including their development over time? How does affective polarization play out in everyday interactions and public discourse? How do people, groups and societies cope with affective polarization, and what can be done to reduce its harmful consequences?

To discuss these and related questions, we invite scholars to the international conference “Coping with Affective Polarization”. The conference is hosted by the Einstein Research Unit “Coping with Affective Polarization – How Civil Society Fosters Social Cohesion”, an interdisciplinary consortium of researchers from psychology, political science, sociology, philosophy, and media and communication science at Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin and Charité – Universitätsmedizin Berlin.

We aim to bring international researchers from these and neighboring fields into conversation and welcome contributions at various stages of the research cycle, including, but not limited to, presentations of existing data, planned studies or theoretical reflections. Contributions may, for example, address:

  • individual differences, emotions and identities, as well as (social) media and public discourse
  • consequences and correlates of affective polarization, such as mental health, well-being and social relationships
  • social interactions within and between political groups in the context of affective polarization
  • the role of parties, elites and civil society actors shaping contexts of affective polarization
  • lab or field interventions and training programs to cope with the consequences of affective polarization, including their practical implications for activists and political action

We also welcome conceptual and normative work, for instance on when affective polarization becomes a problem for democracy and when it is part of ordinary political conflict. Affective polarization and its various consequences matter well beyond the academic world.
The program will therefore also include an exchange with practitioners from civil society and politics on
what research can offer to those who deal with it every day.

Formats
We accept two types of contributions: short individual talks (10-12 minutes) or scientific posters (A0).

How to Submit
Please submit an abstract of max. 300 words via the link on our conference website. The submission portal will be open from November 1 to November 30, 2026. Notifications of acceptance will be sent by the beginning of 2027.

Registration Fee and Travel Grants
Registration will open in January 2027. The conference fee will be EUR 100 per participant (including catering).
A limited number of travel grants is available for early-career researchers. Further information on how to apply will be available on the conference website.

Contact
For questions, please contact Dr. Nadja-Raphaela Baer, Scientific Coordinator of ERU-CAP via
affective-polarization2027@hu-berlin.de 

Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz. 

Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre

  • Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren 

Themenfelder:

  • Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität

  • Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur

  • Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften

Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.

Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungs­erkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und inter­nationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.


Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung

Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:

• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation

• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität

• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus

Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.


Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen 
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
Weitere Informationen: Ausschreibung

Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis

Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.


Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung

DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis

Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.

Themenfelder:

  • Digitale Berufswelt

  • IT-Sicherheit

  • Digitale Vernetzung


Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.

Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.


Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.  


Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anna Knaps, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-3031, anna.knaps@dfg.de, Jennifer Seemann, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.

Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:

  • eine intensive eigene forschende Tätigkeit der in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftler*innen, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
  • ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.

Die Förderdauer beträgt bis zu acht Jahre. Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig. Interessierte Wissenschaftler*innen werden gebeten, sich durch die fachlich zuständigen Ansprechpersonen der DFG-Geschäftsstelle beraten zu lassen.


Termin: 03.03.2027 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claußen, Tel.: 0228/885-2209, sigrid.claussen@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.


Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hanns-Lilje-Stiftungspreis

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
  • Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen

Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.

Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).


Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.

Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen. 


Termin: 01.12.2026
Adresse:
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie

EIT Higher Education Initiative: Ausschreibung 2026 geöffnet

Die Ausschreibung 2026 der EIT Higher Education Initiative (EIT HEI) ist geöffnet. Die EIT HEI unterstützt Kooperationsprojekte von Hochschulen, die gemeinsam ihre Innovations- und Entrepreneurship-Kapazitäten stärken möchten.

Die Projekte können mit bis zu 1,25 Mio. EUR gefördert werden und eine Laufzeit von bis zu 18 Monaten haben.


Termin: 13.01.2027, 17:00 Uhr (Projektstart 01.05.2027)
Weitere Informationen: Ausschreibung

MINT-Studienorientierung und -begleitung (AkadeMINT)

Ziel ist es, den Anteil von jungen Frauen in den MINT-Studiengängen zu steigern und Jugendliche und junge Erwachsene aus weiteren bisher in MINT-Studiengängen und bei Abschlüssen im MINT-Bereich unterrepräsentierten, schwer erreichbaren Zielgruppen zu erreichen. Mit der Förderung sollen MINT-Studiengänge prominent platziert und das Studienangebot für die Zielgruppen zugänglich und zudem dauerhaft attraktiv gestaltet, und so langfristig die Abbruchquote gesenkt werden.

Förderfähig sind forschungs- und evidenzbasierte, praxisnahe Projekte, die mindestens einem der zwei im Folgenden beschriebenen Themenschwerpunkte zugeordnet werden können.

Themenschwerpunkt I: Studienorientierung für MINT-Fächer
Themenschwerpunkt II: Begleitung durchs MINT-Studium

Die Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren gefördert werden.


Termin: 24.11.2026 (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „PT Neue Impulse für die MINT-Bildung“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/310078-5680, AkadeMINT-Antrag@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bund-Länder-Initiative "Digitales Lehren und Lernen"

Das übergeordnete Ziel, verankert in der Vereinbarung für eine Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, ist die Steigerung der digitalen Souveränität von Schülerinnen und Schülern für die digital geprägte Welt. Um dies zu erreichen, soll Forschung gefördert werden, die

  • zu einer evidenzbasierten und nachhaltigen Qualitätsentwicklung der Lehrkräftebildung beiträgt, 
  • dabei partizipativ und ko-konstruktiv vorgeht, indem relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden,
  • international anschlussfähig ist,
  • internationale und nationale Strategien, Referenzrahmen sowie die Bildungsstandards berücksichtigt und einbezieht,
  • mit ihren Ergebnissen zur Professionalisierung von aktiven und zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern beitragen kann, 
  • dabei auch die besonderen Qualifizierungsbedarfe von Quer- und Seiteneinsteigenden in den Blick nimmt, 
  • die vielfältigen Herausforderungen im Bildungssystem, wie soziale, kulturelle, sprachliche und körperliche beziehungsweise neurodiverse Vielfalt, berücksichtigt und 
  • die den konsequenten bundesweiten Ergebnistransfer in die pädagogische Praxis beforscht sowie die Vernetzung und Kooperation – auch durch den Einbezug einer Kultur offener Bildungsressourcen (OER) – aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Akteure unterstützt und forciert.

Gefördert werden Projekte in den Modulen:

  • Modul A: Kompetenzcluster lernen:digital
  • Modul B: Kompetenzcluster Daten- und KI-gestütztes Lehren
  • Modul C: Kompetenzcluster Digitale Souveränität
  • Modul D: Kompetenzcluster Digital Leadership
  • Modul E: Kompetenzcluster Berufliche Bildung
  • Modul F: Vernetzungs- und Transferstelle

Termin: zweistufiges Verfahren: In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst zu einer in den jeweiligen Förderaufrufen genannten Frist Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Vor der Veröffentlichung der jeweiligen Förderaufrufe ist keine Skizzeneinreichung vorgesehen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.
Adresse: DLR Projektträger Bereich Bildung, Gender Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Behrens, Tel.: 0228/3821 2074, Dr. Alexander Höse, Tel.: 0228/3821 1938, digitaleslehren@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Berliner Landespreis für exzellente Hochschullehre 2027

Der Berliner Landeslehrpreis würdigt Lehrende an Berliner Hochschulen, die in besonderer Weise innovative, didaktisch herausragende und studierendenzentrierte Lehrkonzepte mit Innovations- und Transferpotenzial umsetzen. Der Preis wird hochschultypenübergreifend anhand mehrerer Preiskategorien verliehen und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen Berlins können vier Nominierungen für den Lehrpreis einreichen.


Termin: Alle Hochschulangehörigen der Freien Universität können bis zum 30.11.2026 Vorschläge einreichen.
Das Dahlem Center for Academic Teaching (DCAT) organisiert und betreut das FU-interne Bewerbungs- und Auswahlverfahren und steht Ihnen unter lehrpreis@dcat.fu-berlin.de bei Fragen zum Lehrpreis als Ansprechpartner zur Verfügung.
Weitere Informationen: Ausschreibung

Karg Stiftung: William Stern Programm - Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung

Das William Stern Programm (WSP) ist ein Forschungsförderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung.

Mit dem Programm will die Karg-Stiftung die Forschung im Bereich Hochbegabung anregen und Forschende für das Thema gewinnen, damit neue Impulse für die Praxis der Begabtenförderung und für ein begabungsgerechtes Bildungssystem entstehen. Pro Jahr werden ein bis zwei Projekte für eine Förderung ausgewählt. 
 
Das William Stern Programm richtet sich insbesondere an Forschende aus der Psychologie, der Erziehungswissenschaft und der Pädagogik. Mögliche Schnittstellen bestehen zu weiteren Disziplinen aus den Sozial- und Bildungswissenschaften sowie den Humanwissenschaften. Gefördert wird quantitative und qualitative Begabungsforschung an der Schnittstelle von Praxis und Wissenschaft.

Schwerpunktthemen:

      • Begabungsgerechtigkeit  
      • Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
      • Frühe Bildung  
      • Schule 
      • Psychische Gesundheit und Resilienz
      • Entwicklung und Skills
      • Hochbegabung und gesellschaftliche Zukunftsaufgaben

Termin: 11.01.2027
Adresse: Karg-Stiftung, Niddastr. 35, 60329 Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. Anne-Kathrin Stiller, Projektleitung Beratung, wsp@karg-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fachübergreifende Ausschreibungen

Verschiedene der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Postdoctoral Fellowships

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. schreibt folgende Förderprogramme aus:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term:

    Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Promovierenden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierende aller Fachrichtungen.
    Bewerbungsschluss: 31.01.2027. Weitere Informationen unter diesem Link des DAAD

  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard:

    Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt als hochqualifizierte Postdocs aus Deutschland bei ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1–12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12–24 Monate. 
    Weitere Informationen unter diesem Link bei der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • JSPS Invitational Fellowship (short-term):
    The programs provide excellent researchers from other countries an opportunity to conduct collaborative research, discussions, and opinion exchanges with researchers in Japan. These programs are intended to help advance the overseas researchers' research activities while advancing science and promoting internationalization in Japan.

    JSPS Invitational Fellowships for Research in Japan consists of two options of Long-term, and Short-term. Grantees are selected by going through the selection process following the submission of applications by a host researcher in Japan who wishes to invite a researcher from overseas via the head of their university or institution. The recruitment and selection for the Long-term program is announced and conducted once a year, and twice a year for the Short-term.

    Long-term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to conduct collaborative research with Japanese colleagues through long-term visits. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 2 to 10 months

    Short term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to visit Japan short-term for discussions, opinion exchanges, lectures, and other activities. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 14 to 60 days

    Bewerbungsschluss: 23.04.2027. Weitere Informationen unter diesem Link bei JSPS

Vortragsreihe zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere

Die DFG bietet Fördermöglichkeiten für alle Karrierestufen zwischen Promotion und Professur und informiert regelmäßig in kurzen Online-Talks über ihre verschiedenen Förderangebote. 

Die nächsten Termine der Prospects-Reihe: 

  • 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
  • 13.01.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
  • 15.02.2027, 15:00 - 16:30 Uhr – DFG Funding Opportunities for Postdocs (in English)
  • 18.03.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
  • 08.04.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
  • 05.05.2027, 14:00 - 15:30 Uhr – DFG-Fördermöglichkeiten für Postdocs
  • 11.06.2027, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)

Weitere Informationen zu den Informationsveranstaltungen

Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen

Angesichts der wachsenden Bedeutung afrikanischer Staaten und ihres wissenschaftlichen Potenzials fördert die Daimler und Benz Stiftung die Kooperation zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung sind Wissenschaftler*innen in deutschen Forschungseinrichtungen aufgerufen, die bereits über Kontakte zu afrikanischen Partnern verfügen oder diese aufbauen möchten.

Für ein gemeinsames Forschungsprojekt können unabhängige Forschungsgruppenleiter*innen, die während der gesamten Laufzeit des Projekts fest oder temporär an Hochschulen oder gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland angestellt sind, Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro und einer Laufzeit von max. 3 Jahren beantragen.

Gefördert werden Projekte zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen, die in Ost-, West- oder Subsahara-Afrika angesiedelt sind. Die Länder Westsahara, Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten und Südafrika fallen nicht unter diese Ausschreibung.


Termin: 15.12.2026
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-Plus

Mit der Initiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ eröffnet die DFG geförderten Verbünden in den Programmen Exzellenzcluster (EXC), Forschungsimpulse (FIP), Graduiertenkollegs (GRK) und Sonderforschungsbereiche (SFB sowie SFB/Transregio) die Möglichkeit, im Rahmen des Programms 1000-Köpfe-Plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hoch qualifizierte, erfahrene Wissenschaftler*innen zu gewinnen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive im deutschen Wissenschaftssystem suchen. 

Modul „Professur“

Das Modul „Professur“ ermöglicht es den Verbünden, eine*n herausragende*n Wissenschaftler*in, der*die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllt, aus dem Ausland an die (mit)antragstellende Hochschule zu berufen. Dafür können insgesamt Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro beantragt werden. 

Modul „Mercator Fellow Global“

Mit dem Modul „Mercator Fellow Global“ wird Verbünden die Option eröffnet, eine*n herausragende*n, erfahrene*n Wissenschaftler*in, der*die derzeit im Ausland tätig ist und (noch) keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstrebt, als Fellow längerfristig und intensiv in die Arbeit des Verbundes zu integrieren. Zugleich soll der Verbund durch die Einbindung der geförderten Person zusätzliche Kompetenz gewinnen und seine internationale Sichtbarkeit weiter steigern.


Termin: Antrag bis 27.01.2027 (12:00 Uhr), Absichtserklärung bis 08.12.2026 (12:00 Uhr)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Für Graduiertenkollegs: Dr. Anselm Fremmer, Anselm.Fremmer@dfg.de, Tel.: 0228/885-2397, für Exzellenzcluster und Forschungsimpulse: Dr. Sebastian Granderath, Sebastian.Granderath@dfg.de, Tel.:  0228/885-2273, für Sonderforschungsbereiche: Dr. Helen Neuert, global-minds-initiative-germany@dfg.de, Tel.: 0228/885-2958
Weitere Informationen: Ausschreibung

Neues Förderprogramm „Open-Access-Publikationsförderung“

Mit dem Programm „Open-Access-Publikationsförderung“ (OAF) als Nachfolgeprogramm der Förderschiene „Open-Access-Publikationskosten“ (OAK) gestaltet die DFG die Open-Access-Förderung ab 2027 neu. Im Rahmen einer institutionellen Förderung können im neuen Programm Zuschüsse zur Publikation von Forschungsartikeln und wissenschaftlichen Büchern im Open Access beantragt werden. Antragsberechtigt sind sowohl Hochschulen als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. 


Termin: Antragstellung jährlich bis zum 4. Mai für das jeweils folgende Kalenderjahr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Christina Hemme,  christina.hemme@dfg.de, Tel.: 0228/885-2717, Simone Klemmer, simone.klemmer@dfg.de, Tel.: 0228/3383
Weitere Informationen: Ausschreibung


Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder

Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.

Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.


Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027

Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.

Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:

  • Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
  • Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
  • Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
  • Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.

Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027



GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity

The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:

  • Funding of up to €20,000
  • A two- to three-day scientific meeting
  • Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
  • Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program

Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.


Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il 
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)

Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.

Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.


Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities

In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.

International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees. 

The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.


Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase

Der Berlin Career Track „Academia“ erprobt in einer Pilotphase ein neues Kooperationsformat zwischen der Berlin University Alliance (BUA) und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin Research 50 (BR50). Internationale Postdocs können sich mit kooperativen Forschungsprojekten (BUA und BR50) für eine Förderung bei der Einstein Stiftung Berlin bewerben – mit Zugang zu erweiterten Netzwerken und Infrastrukturen beider Partner.

Zielgruppe:

Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem kooperativen Forschungsvorhaben an BUA-Institutionen und BR50-Institut.

Voraussetzung:

Wissenschaftliche Tätigkeint zum Zeitpunkt der Antragstellung noch und mindestens seit zwei Jahren außerhalb der EU, Norwegens oder der Schweiz.

Förderleistung (Einstein Stiftung Berlin):

  • Förderdauer bis zu 4 Jahre
  • Beschäftigungsgrad 100%
  • BUA-Institution ist Arbeitgeberin (alle rechtlichen und administrativen Verpflichtungen)

Termin: 16.11.2026
Online-Infotermine: 25.08. und 04.09.2026, jeweils 9:00-10:00 Uhr; Anmeldung an Marlies Zwickl, marlies.zwickl@berlin-university-alliance.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026

Die Doctoral Networks des Marie Skłodowska-Curie Programms sind europäische Netzwerke und Partnerschaften von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen in einem internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- & Innovationsprogramm mit dem Ziel der Promotion.

Erstmals wird in diesem Jahr der RAISE Pilot Doctoral Networks for AI in Science gestartet: „RAISE Doctoral networks are modelled after the MSCA, and train a new generation of researchers in AI-driven scientific methods across all disciplines”. Die Antragstellenden müssen ihren Antrag im Rahmen der „MSCA Doctoral Networks 2026“ einreichen. In der Antragsphase können sie ihr Interesse bekunden, für die „RAISE Doctoral Networks“ berücksichtigt zu werden.


Termin: 24.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen

Promotionskollegs sollen ein qualifiziertes und strukturiertes Förderprogramm anbieten, das Kooperation, wissenschaftlichen Austausch und auch ein notwendiges Maß an Wettbewerb und gegenseitiger Kontrolle mit dem Ziel zulässt, die Ausbildungsbedingungen zu optimieren und die Bearbeitungszeiten zu reduzieren. Die Themen sollen sich durch originelle Fragestellungen und methodische Innovationen jenseits der Routineforschung auszeichnen. Sie sollen sich am Profil der Hans-Böckler-Stiftung orientieren. Das begleitende Studienprogramm soll auf den Forschungskontext zugeschnitten sein und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ermöglichen.

In einer Nachwuchsforschungsgruppe soll jüngeren Wissenschaftler*innen auf Juniorprofessuren, habilitierten jüngeren Hochschuldozent*innen und Hochschullehrer*innen im Rahmen von Erstberufungen die Möglichkeit eröffnet werden, bis zu drei Doktorand*innen in einem thematischen Kontext zu promovieren. Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einer*m Betreuer*in produktiv und erfolgreich begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die mit den Leitthemen der Hans-Böckler-Stiftung kompatibel sind.


Termin: 31.01.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Hans-Böckler-Stiftung, Georg-Glock-Straße 18, 40474 Düsseldorf
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte

Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen. 

In den trilateralen Transferprojekten fungieren Fraunhofer-Institute als forschende Partner und Mittler zwischen Hochschule und Anwendung (bspw. Industrie), indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Wirtschaft verstärken und neue initiieren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse insbesondere auch wirtschaftlich zu verwerten.

Der Aufruf ist nicht auf Transferprojekte mit bestimmten Arten von Anwendungspartnern beschränkt.


Termin: 01.09.2026 (Projektskizzen), 20.03.2027 (Anträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/ 885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe

Eine Übersicht über die derzeit geöffneten Aufrufe in Horizon Europe steht im 
EU Funding & Tenders Portal.

Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls

Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.

Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:

  • MSCA
  • Research Infrastructures
  • Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness 
  • European Innovation Ecosystems 
  • Widening Participation 
  • Missions 
  • Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.

Offene Ausschreibungen:

Cluster 4 – Digital, Industry, Space

  • Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)

Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility

  • Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
  • Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
  • Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
  • Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)

Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal

Wübben Stiftung: Format Sandpits zu Bildung und KI

Das Sandpit-Programm lädt Wissenschaftler*innen ein, zu einem Thema in ungewohnter Konstellation neue Ansätze und Fragen zu entwickeln, die das Potenzial haben, zukunftsweisende Ergebnisse zu liefern. Am Ende sollen Projektideen entstehen, die von großer gesellschaftlicher Relevanz sind. Forschende aller Disziplinen können das Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen. Gesucht werden theoretische, empirische oder vergleichende Ansätze und Projektideen, die über kurzfristige Anwendungsfragen hinausgehen, disziplinäre Grenzen überschreiten und neue Forschungsfragen oder neue Bildungsformate und -konzepte eröffnen.

Die Wübben Stiftung stellt 50.000 Euro zur Durchführung einer dreitägigen Sandpit-Veranstaltung inklusive eines Workshops zur Anfertigung einer Ergebnisdokumentation zur Verfügung.

Die Ergebnisdokumentation wird im Anschluss durch die Stiftung veröffentlicht. Sandpit-Gewinner*innen können sechs bis acht weitere Teilnehmer*innen selbst nominieren und in einem nächsten Schritt weitere sechs bis acht Personen aus einem Pool potenzieller Teilnehmer*innen auswählen, die von den Expert*innen der Stiftung vorgeschlagen werden. 


Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: info@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wübben Stiftung: Format Sandpits

Sandpit-Fokus 2027: Bildung und KI
Die Wübben Stiftung Wissenschaft fördert Forschung zum Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz. Mit der Sandpit-Ausschreibung 2027 werden Ideen und Ansätze gesucht, die die Folgen von KI für Lernen, Lehren und Prüfen sowie Fragen zu Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung untersuchen. Antragsberechtigt sind Forschende aller Disziplinen ab der Promotion an deutschen Universitäten. Pro Antrag stehen bis zu 50.000 Euro bereit. Das Gesamtfördervolumen beträgt 500.000 Euro. 


Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“

Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.

Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:

  • Patentierung – Unternehmen
  • Normung - Unternehmen
  • Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung

Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen

Mit ihrer Förderlinie "Ladenburger Horizonte" unterstützt die Daimler und Benz Stiftung die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen und stellt hierfür einen Betrag in Höhe von bis zu 300.000 Euro (Laufzeit maximal drei Jahre) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleitungen (Professuren, Juniorprofessuren, Habilitierende) an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland. 


Termin: 15.12.2025 
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Online-Bewerbungsportal
Kontakt: Dr. Jörg Klein, Tel.: 06203/10920, klein@daimlerbenzstiftung.de, Marion Hartmann, info@daimler-benz-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Daimler und Benz Stiftung: Ladenburger Diskurs

Laut Satzung wird die Aufgabe der Daimler und Benz Stiftung durch die „Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik“ definiert. Da diese Wechselbeziehungen vielschichtig und dynamisch sind, bedarf es einer sachkundigen Reflexion auf wissenschaftlicher Basis, um sie zu verstehen und so die Grundlage für gezielte Forschungstätigkeiten zu legen.

Die Stiftung stellt in den Räumlichkeiten ihrer Geschäftsstelle in Ladenburg einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis eine frei gewählte, wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Forschungsfrage interdisziplinär und ergebnisoffen erörtern können.

Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen. Ein Ladenburger Diskurs kann beispielsweise mit einer Publikation abgeschlossen werden oder zur Konzeption eines größeren Forschungsprojekts mit einem Antrag bei anderen forschungsfördernden Organisationen führen.


Termin: Antragseinreichung ist ganzjährig möglich. Innerhalb von zwei Wochen nach Antragseinreichung erfolgt eine Benachrichtigung.
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr-Carl -Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Jörg Klein, Tel.: 06203/1092-0, info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung  

Scoping Workshops der VW Stiftung

Mit Scoping Workshops trägt die VolkswagenStiftung zur Reflexion und Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer Forschungsgebiete und -communities bei. Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete erhalten im Rahmen einer Förderung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Forscher*innen eine Standortbestimmung ihres Forschungsgebietes vorzunehmen und davon ausgehend Perspektiven für dessen weitere Entwicklung zu erarbeiten.


Termin: 02.03.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde 26.01.2027, 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology

Joint call for Brazilian-German research projects in the field of Industry 4.0, Advanced Digitalisation:

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology. The projects should focus on research on production systems and manufacturing processes, considering the application of advanced concepts, methods and technologies such as advanced digitalisation and cyber-physical systems, artificial intelligence and machine learning, optimisation and simulation, in order to improve the efficiency, productivity, energy efficiency, resilience and sustainability of production systems.  


Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Heidrich, Engineering Sciences 1, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

"Momentum" Förderung für Erstberufene

Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.

Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)


Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung

Mit dem Bundeskanzler-Stipendium für angehende Führungskräfte erhalten bis zu 50 hochtalentierte Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Südafrika und den USA die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland für die berufliche Qualifizierung zu nutzen und zusammen mit deutschen Gastgebern ein selbstgewähltes Projekt zu realisieren.

Forschende können sich in Deutschland mit internationalen Nachwuchsführungskräften vernetzen und neue Antworten auf die globalen Fragen unserer Zeit finden.


Termin: 15.10.2023
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Kontakt: presse@avh.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

European Research Council – Neues Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht

Der European Research Council (ERC) hat das neue Arbeitsprogramm für das Jahr 2027 veröffentlicht. Das Programm definiert die Fördermodalitäten, das Budget, die Ausschreibungszeiträume sowie die Regeln zur Förderfähigkeit im kommenden Jahr.  

Es ergeben sich Änderungen zu folgenden Punkten:

  • Erweiterte Zeiträume der Teilnahmeberechtigung (Eligibility Windows) bei Starting und Consolidator Grants (Verlängerungsoptionen bleiben bestehen),
  • Beschränkung der Wiedereinreichung bei Synergy und ERC Plus Grants 

ERC Starting Grant 2027: Call schließt am 15. Oktober 2026.


Weitere Informationen: Zum Arbeitsprogramm 2027
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.: +49 30 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern

Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung binationaler partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmenden der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungstätigkeiten in allen Fachrichtungen (Ausnahmen siehe „Länderspezifische Bedingungen“).

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte (Masteranden und Master), Doktorandinnen/Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrende, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. „Länderspezifische Bedingungen“.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie gemeinnützig anerkannte sowie selbstforschende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.

Länder: Australien, Argentinien, Brasilien, Frankreich, Hongkong, Kanada, Korea, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Taiwan, USA


Termin: länderspezifische Bedingungen für die jeweilige Antragsfrist (s. Ausschreibung)
Adresse:
DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Allg. Hinweise

Infos

Informationen zum Abonnement:

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Kontakt:

foerderung-news@fu-berlin.de

Newsletterarchiv:

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Herausgeberin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Kaiserswerther Str. 16-18, D-14195 Berlin.
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