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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

International ERU-CAP-Conference "Coping with Affective Polarization" - Call for Contributions

About the Conference

Political conflict can become deeply emotional, with people disliking those who belong to opposing political groups. This can have detrimental consequences: contact with those who think differently is often avoided, and personal relationships come under strain. Coping with these and further consequences poses a challenge for individuals, groups and democratic societies alike.

Research on this phenomenon, known as affective polarization, has grown rapidly in recent years, yet important questions remain open: How should affective polarization be conceptualized, particularly in political systems with several parties and camps? What shapes polarization dynamics, including their development over time? How does affective polarization play out in everyday interactions and public discourse? How do people, groups and societies cope with affective polarization, and what can be done to reduce its harmful consequences?

To discuss these and related questions, we invite scholars to the international conference “Coping with Affective Polarization”. The conference is hosted by the Einstein Research Unit “Coping with Affective Polarization – How Civil Society Fosters Social Cohesion”, an interdisciplinary consortium of researchers from psychology, political science, sociology, philosophy, and media and communication science at Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin and Charité – Universitätsmedizin Berlin.

We aim to bring international researchers from these and neighboring fields into conversation and welcome contributions at various stages of the research cycle, including, but not limited to, presentations of existing data, planned studies or theoretical reflections. Contributions may, for example, address:

  • individual differences, emotions and identities, as well as (social) media and public discourse
  • consequences and correlates of affective polarization, such as mental health, well-being and social relationships
  • social interactions within and between political groups in the context of affective polarization
  • the role of parties, elites and civil society actors shaping contexts of affective polarization
  • lab or field interventions and training programs to cope with the consequences of affective polarization, including their practical implications for activists and political action

We also welcome conceptual and normative work, for instance on when affective polarization becomes a problem for democracy and when it is part of ordinary political conflict. Affective polarization and its various consequences matter well beyond the academic world.
The program will therefore also include an exchange with practitioners from civil society and politics on
what research can offer to those who deal with it every day.

Formats
We accept two types of contributions: short individual talks (10-12 minutes) or scientific posters (A0).

How to Submit
Please submit an abstract of max. 300 words via the link on our conference website. The submission portal will be open from November 1 to November 30, 2026. Notifications of acceptance will be sent by the beginning of 2027.

Registration Fee and Travel Grants
Registration will open in January 2027. The conference fee will be EUR 100 per participant (including catering).
A limited number of travel grants is available for early-career researchers. Further information on how to apply will be available on the conference website.

Contact
For questions, please contact Dr. Nadja-Raphaela Baer, Scientific Coordinator of ERU-CAP via
affective-polarization2027@hu-berlin.de 

Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz. 

Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre

  • Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren 

Themenfelder:

  • Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität

  • Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur

  • Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften

Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.

Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungs­erkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und inter­nationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.


Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung

Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:

• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation

• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität

• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus

Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.


Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen 
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
Weitere Informationen: Ausschreibung

Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis

Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.


Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung

DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis

Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.

Themenfelder:

  • Digitale Berufswelt

  • IT-Sicherheit

  • Digitale Vernetzung


Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.

Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.


Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.  


Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anna Knaps, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-3031, anna.knaps@dfg.de, Jennifer Seemann, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.

Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:

  • eine intensive eigene forschende Tätigkeit der in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftler*innen, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
  • ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.

Die Förderdauer beträgt bis zu acht Jahre. Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig. Interessierte Wissenschaftler*innen werden gebeten, sich durch die fachlich zuständigen Ansprechpersonen der DFG-Geschäftsstelle beraten zu lassen.


Termin: 03.03.2027 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claußen, Tel.: 0228/885-2209, sigrid.claussen@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.


Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hanns-Lilje-Stiftungspreis

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
  • Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de 
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Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen

Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.

Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).


Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.

Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen. 


Termin: 01.12.2026
Adresse:
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen:
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