Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
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Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
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Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
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EU Award for Gender Equality Champions
Mit dem Preis für Gleichstellungs-Champions würdigt die Europäische Kommission herausragende Leistungen im Rahmen der erfolgreichen Umsetzung von Gleichstellungsplänen (GEP) an Universitäten, höheren Bildungseinrichtungen und öffentlichen sowie privaten Forschungsorganisationen. Die Einrichtungen müssen in einem EU Mitgliedsstaat oder einem Drittland mit Assoziierung zu Horizont Europa gegründet worden sein. Preisgeld: 100.000 EUR.
Es gibt drei Preiskategorien:
- "Sustainable Gender Equality Champions",
- "Newcomer Gender Equality Champions" und
- "Inclusive Gender Equality Champions".
Termin: 29.09.2026
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Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Ziel der Förderung ist es, die Forschung, Expertise sowie die praktische Anwendung im Bereich der benutzbaren Cybersicherheit in Deutschland nachhaltig zu stärken und Lösungen für menschenzentrierte und benutzbare Cyber-sicherheitstechnologien voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll die interdisziplinäre Vernetzung zwischen der Forschung zur technischen Cybersicherheit mit den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie sowie weiteren relevanten Fachdisziplinen und entsprechenden Anwendungsdomänen gestärkt werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julian Hoth, Tel.: 0361/262 60 70 – 17, Julian.Hoth@vdivde-it.de, Dr. Julia Seebode, Tel.: 030/31 00 78 – 464, Julia.Seebode@vdivde-it.de
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DAAD: John F. Kennedy Memorial Fellowships (Harvard)
Ziel des Programms ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation von promovierten deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Harvard University. Bewerben können sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus den Fachgebieten Politische Wissenschaft, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politische Ökonomie, Anthropologie und Public Policy, die an ihrer Habilitation oder einem vergleichbaren Forschungsprojekt arbeiten. Forschende aus anderen Fachgebieten, die interdisziplinär im Bereich der genannten Disziplinen forschen, können sich ebenfalls bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass sich das Forschungsprojekt mit europäischen, transatlantischen und/oder US-amerikanischen Themen beschäftigt.
Termin: 30.10.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
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Neues Förderangebot: "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
Die neue Ausschreibung der VolkswagenStiftung widmet sich der Frage, wie Konzepte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in andere Kontexte übertragen und dort politisch oder ideologisch genutzt werden – beispielsweise, um Vertrauen in Wissenschaft, Medien oder Institutionen demokratischer Öffentlichkeit zu schwächen.
In den Natur- und Technikwissenschaften ist dafür der Begriff "Dual Use" etabliert. Mit der Ausschreibung NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften eröffnet die Stiftung Wissenschaftler*innen nun die Möglichkeit, diesen Begriff auf geistes- und sozialwissenschaftliche Ideen zu übertragen. Die neue Ausschreibung ist Teil des NEXT-Förderangebots, mit dem die Stiftung neue, zukunftsrelevante Themen erschließt.
Gefördert werden Kooperationsprojekte bis zu zwei Jahre mit bis zu 650.000 Euro. Antragsberechtigt sind Projektteams aus promovierten Forschenden an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; internationale Kooperationen sind möglich.
Termin: 06.10.2026, 14:00 Uhr; zwei Online-Sprechstunden am 11.08. und 08.09.2026, jeweils 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, Dr. Pierre Schwidlinski, Tel.: 0511/8381-228, schwidlinski@volkswagenstiftung.de, Tatjana Peters, Tel.: 0511/8381-397, peters@volkswagenstiftung.de
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Swedish Foundation for Baltic and East European Studies: Grants for building research networks and for conference organization
Call for building research networks
The grant supports both creating new networks of researchers and maintaining already established ones. The content of the research network must be relevant to the Baltic Sea Region and Eastern Europe. Applications may be submitted by a group of researchers, and the funding is intended to cover costs related to travel, meetings, and workshops. The grant is available for a maximum period of one year, with the funding period beginning on 1 January 2027. The maximum grant amount is SEK 250,000. Mandatory application documents include a project description of no more than three pages, references, CVs, and a budget commentary.
The project manager must be a researcher from a higher education institution in Sweden; the network must include researchers at Södertörn University. It is preferable that a great majority of participants comes from research environments outside Sweden. Doctoral students may be included.
Call for conference organization
The purpose is to promote international collaboration, knowledge exchange, and dissemination of research findings on the Baltic Sea Region and Eastern Europe. The call is open to researchers in and outside Sweden.
The grant is open to individual researchers who hold a doctoral degree and is intended to cover costs associated with organizing an individual conference with at least 25 participants. The funding may be awarded for a maximum period of one year, beginning on 1 January 2027, and provides up to SEK 250,000. Applicants must submit a project description of no more than three pages, references, a CV, and a budget commentary.
Termin: 29.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung networks, Ausschreibung conference grants
Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft:
Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Der Fokus liegt insbesondere auf Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.
Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.
Schwerpunkte:
- Anfeindungen, Drohungen und Gewalt – Wirkmechanismen und Schutz
- Wahl und Nicht‑Wahl von Forschungsfragen und Lehrschwerpunkten
- Organisationale Resilienz - Governance, Regeln und Verfahren
- Monitoring und Indikatoren für Belastungen der Wissenschaftsfreiheit sowie für Wirkung und Verstetigung
Termin: 18.09.2026
Kontakt: wihoforschung@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderaufruf: 1. Innovationswettbewerb Energiequartiere
Der Innovationswettbewerb Energiequartiere des BMWE hat zum Ziel, exzellente Forschungsergebnisse für die Anwendung im realen Umfeld zu qualifizieren und den Transfer in die Praxis zu beschleunigen. Gesucht werden innovative Projekte, die über das „business as usual“ hinausgehen. Diese sollen mit einem ganzheitlichen Ansatz vom Konzept (DESIGN), über die Umsetzung (BUILD), bis zum Betrieb (OPERATE) gefördert werden. Gegenstand des Wettbewerbs sind räumlich zusammenhängende Bestandsquartiere, die als ganzheitliche Innovationsräume bearbeitet werden. Dies sind Quartiere mit überwiegender Wohnnutzung. Ergänzende Nutzungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Einzelhandel, Dienstleistungen und sonstige quartiersnahe Infrastrukturen können in die Bearbeitung einbezogen werden.
Art und Umfang der Zuwendung
- In der DESIGN-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre.
- In der BUILD-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 5 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.
- In der OPERATE-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 500.000 Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre.
Termin: 02.10.2026
Adresse: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
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Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Overarching themes:
A) Uncertainty: sources, costs, communication and improvement;
B) The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives;
C) Scope and coordination of response strategies;
D) Normative inquiry into prevention and preparation for future crises.
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural, Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/885-2949, t-ap@dfg.de
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Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung
Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation
• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität
• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus
Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
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Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Termin: 01.04.2027
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
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Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
Der wissenschaftliche Wettstreit um die besten und richtigen ökonomischen Ideen, Modelle und Politikempfehlungen braucht eine größere Theorienvielfalt, Methodenpluralismus, Interdisziplinarität und Meinungsvielfalt. Mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik sollen daher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler*innen geehrt werden, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen geben.
Vergeben wird ein Buch- und ein Medienpreis für Wirtschaftspublizistik. Neben Büchern sollen Blogs, Kolumnen, Kommentare und Reportagen in zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften (Print oder Online) nominiert werden, ebenso Artikel in Fachzeitschriften, aber auch Audio- und Videoformate. Preisvolumen: 8.000 und 12.000 Euro.
Termin: 15.10.2026 (Nominierung)
Adresse: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Kontakt: Tobias Silbermann, Tel.: 030/26935-8326, htms-preis@fes.de
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DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
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Digitale Berufswelt
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IT-Sicherheit
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Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2027
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
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Perspektiven auf Reichtum: Ideenwettbewerb für Wissenstransfer
Diese Ausschreibung bildet den Abschluss der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" und hat zum Ziel, die Lehre und den Wissenstransfer zu fördern.
- Fachgebiete: Geistes-, Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; auch in Kooperation mit Didaktik, Kommunikations- und Medienwissenschaften
- Art der Förderung: Lehre, Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: in der Initiative "Perspektiven auf Reichtum" geförderte Projektleitungen und Postdocs an Universitäten/Forschungseinrichtungen in Deutschland
- Fördersumme: bis zu 120.000 Euro
- Förderdauer: ein bis zwei Jahre
- Voraussetzung: Lehre und Wissensvermittlung (an Öffentlichkeit bzw. Politik) in Deutschland
Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Unterstützt werden originelle Ansätze für
- Sommerschul(reih)en bzw. Lehrmodule
- Wissenschaftskommunikation
- Wissenschaftliche Politikberatung
Termin: 14.09.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Birschler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de
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Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung
Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.
Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:
- Kultur- und Wissenstransfer
- Europäisierungsprozesse
- Normen- und Wertewandel
- Mehrsprachigkeit
Die DPWS hat den max. Förderbetrag auf 150.000 Euro für ein Projekt erhöht.
Termin: 20.11.2026
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: 0335/6640595, mudzo-wieloch@dpws.de
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DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anna Knaps, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-3031, anna.knaps@dfg.de, Jennifer Seemann, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft
Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis in Höhe von 35.000 Euro drei aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus, die einen Beitrag zur Gestaltung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten. Einsendungen aus allen Fachbereichen sind möglich. Angenommen werden Dissertationen sowie Habilitationsschriften in deutscher oder englischer Sprache. Die Altersbeschränkung liegt bei 40 Jahren.
Termin: 31.12.2026
Bewerbungsadresse: Roman Herzog Institut e. V., Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hanns-Lilje-Stiftungspreis
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de
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Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
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Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.
Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen ist auf maximal 22 Personen zu begrenzen.
Termin: 01.12.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wolfgang Ritter-Preis
Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit der Unternehmung in der Marktwirtschaft befassen. Hierzu gehören insbesondere:
- wertorientierte Unternehmensführung und unternehmerische Verantwortung
- ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit
- Globalisierung und internationale Wirtschaft
- Bereiche der betrieblichen Funktionslehre
Die Themen können in allgemeiner Form oder in Bezug auf unternehmerische Teilfunktionen untersucht werden.
Der Preis beträgt max. 20.000 Euro; er ist teilbar. Die Arbeiten müssen veröffentlicht und dürfen zum Einsendeschluss nicht älter als zwei Jahre sein. Eine Mehrautorenschaft ist möglich. Der Preis wird in diesem Fall nur einmal gewährt.
Termin: 25.10.2026
Adresse: Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen, c/o Stifterinstitut Bremen GmbH, Bürgermeister-Smidt-Straße 78, 28195 Bremen
Kontakt: Tel.: 0421/1653550
Weitere Informationen: Ausschreibung
