Verschiedene Zuwender
International ERU-CAP-Conference "Coping with Affective Polarization" - Call for Contributions
About the Conference
Political conflict can become deeply emotional, with people disliking those who belong to opposing political groups. This can have detrimental consequences: contact with those who think differently is often avoided, and personal relationships come under strain. Coping with these and further consequences poses a challenge for individuals, groups and democratic societies alike.
Research on this phenomenon, known as affective polarization, has grown rapidly in recent years, yet important questions remain open: How should affective polarization be conceptualized, particularly in political systems with several parties and camps? What shapes polarization dynamics, including their development over time? How does affective polarization play out in everyday interactions and public discourse? How do people, groups and societies cope with affective polarization, and what can be done to reduce its harmful consequences?
To discuss these and related questions, we invite scholars to the international conference “Coping with Affective Polarization”. The conference is hosted by the Einstein Research Unit “Coping with Affective Polarization – How Civil Society Fosters Social Cohesion”, an interdisciplinary consortium of researchers from psychology, political science, sociology, philosophy, and media and communication science at Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin and Charité – Universitätsmedizin Berlin.
We aim to bring international researchers from these and neighboring fields into conversation and welcome contributions at various stages of the research cycle, including, but not limited to, presentations of existing data, planned studies or theoretical reflections. Contributions may, for example, address:
- individual differences, emotions and identities, as well as (social) media and public discourse
- consequences and correlates of affective polarization, such as mental health, well-being and social relationships
- social interactions within and between political groups in the context of affective polarization
- the role of parties, elites and civil society actors shaping contexts of affective polarization
- lab or field interventions and training programs to cope with the consequences of affective polarization, including their practical implications for activists and political action
We also welcome conceptual and normative work, for instance on when affective polarization becomes a problem for democracy and when it is part of ordinary political conflict. Affective polarization and its various consequences matter well beyond the academic world.
The program will therefore also include an exchange with practitioners from civil society and politics on
what research can offer to those who deal with it every day.
Formats
We accept two types of contributions: short individual talks (10-12 minutes) or scientific posters (A0).
How to Submit
Please submit an abstract of max. 300 words via the link on our conference website. The submission portal will be open from November 1 to November 30, 2026. Notifications of acceptance will be sent by the beginning of 2027.
Registration Fee and Travel Grants
Registration will open in January 2027. The conference fee will be EUR 100 per participant (including catering).
A limited number of travel grants is available for early-career researchers. Further information on how to apply will be available on the conference website.
Contact
For questions, please contact Dr. Nadja-Raphaela Baer, Scientific Coordinator of ERU-CAP via
affective-polarization2027@hu-berlin.de
Tag der guten wissenschaftlichen Praxis 2026 an der Freien Universität Berlin
Am 25. November 2026 findet erneut der Tag der guten wissenschaftlichen Praxis im Forschungsbau SupraFAB (Altensteinstr. 23a, 14195 Berlin) statt. Die Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Aspekte der wissenschaftlichen Integrität, von Künstlicher Intelligenz und Forschungsethik bis hin zu guter Betreuung und Forschungsdaten. Einen Höhepunkt bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Peer review in der Krise? Aktuelle Herausforderungen im wissenschaftlichen Publikationswesen“. Auf der Veranstaltung wird außerdem der Rosalind-Franklin-Preis 2026 verliehen.
Die Angebote finden in deutscher Sprache statt, sind hochschulöffentlich und können einzeln besucht werden.
Promovierende können sich den Besuch des gesamten Tages als verpflichtende Schuldung im Bereich der guten wissenschaftlichen Praxis mit 0,5 CP anrechnen lassen. In diesem Fall ist eine Anmeldung erforderlich.
Termin: 25.11.2026, 9:00 bis 16:00 Uhr
Rückfragen an: Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integritätder Freien Universität Berlin, Dr. Thomas Weitner, thomas.weitner@fu-berlin.de und Dr. Britta Anstötz, britta.anstoetz@fu-berlin.de
Programm und Anmeldeformular: GWP-Tag 2026 • Wissenschaftliche Integrität • Freie Universität Berlin
Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.
Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.
Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibung Akademienprogramm 2029
Das Akademienprogramm ist das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften. Es dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungenvon herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.
Die geförderten Vorhaben werden wissenschaftlich von einer oder mehreren Akademien verantwortet; sie können in enger, gegebenenfalls auch international aufgestellter Kooperation zusammen mit anderen Akademien, Universitäten sowie außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen in der Ausschreibung.
Termin: 31.01.2027
Adresse: Akademienunion, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Kontakt: Sebastian Zwies M.A., Tel.: 06131/21 85 28-17, sebastian.zwies@akademienunion.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Berlin Career Track „Academia“ Pilotphase
Der Berlin Career Track „Academia“ erprobt in einer Pilotphase ein neues Kooperationsformat zwischen der Berlin University Alliance (BUA) und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen von Berlin Research 50 (BR50). Internationale Postdocs können sich mit kooperativen Forschungsprojekten (BUA und BR50) für eine Förderung bei der Einstein Stiftung Berlin bewerben – mit Zugang zu erweiterten Netzwerken und Infrastrukturen beider Partner.
Zielgruppe:
Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem kooperativen Forschungsvorhaben an BUA-Institutionen und BR50-Institut.
Voraussetzung:
Wissenschaftliche Tätigkeint zum Zeitpunkt der Antragstellung noch und mindestens seit zwei Jahren außerhalb der EU, Norwegens oder der Schweiz.
Förderleistung (Einstein Stiftung Berlin):
- Förderdauer bis zu 4 Jahre
- Beschäftigungsgrad 100%
- BUA-Institution ist Arbeitgeberin (alle rechtlichen und administrativen Verpflichtungen)
Termin: 16.11.2026
Online-Infotermine: 25.08. und 04.09.2026, jeweils 9:00-10:00 Uhr; Anmeldung an Marlies Zwickl, marlies.zwickl@berlin-university-alliance.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”
Ziel der Challenge ist es, durch Fermentationsprozesse mit mikrobiellen Konsortien robuste, durchgängige und kreislauffähige Biomanufacturing-Prozesse für nachhaltige Chemikalien und Materialien zu entwickeln, die durch KI-gestützte Design-Build-Test-Learn-Zyklen stetig weiterentwickelt werden.
Diese SPRIND Challenge wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen seiner Digitalisierungsinitiative zur Schließung von Stoffkreisläufen gefördert und ist Teil der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS).
Durch die Finanzierung des BMUKN bietet SPRIND finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 4,3 Mio € pro Team.
In Stufe 1 (14 Monate) bis zu 1,2 Mio. € pro Team, in Stufe 2 (12 Monate) bis zu 1,3 Mio. € pro Team und in Stufe 3 (12 Monate) bis zu 1,8 Mio. € pro Team.
Termin: 16.11.2026, 11:00 Uhr
Adresse: SPRIND GmbH, Lagerhofstr. 4, 04103 Leipzig
Kontakt: challenge@sprind.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität
Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.
Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.
Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.
Die Datenbank bietet folgende Informationen:
- 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
- 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
- Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
- Abgabetermine von Anträgen
- Dotierung der Programme
- Adressen der Ansprechpartner/innen
- originale Ausschreibungstexte
- Merkblätter und Formulare
Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.
Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an.
Weitere Informationen:
- Kontaktdaten der Ansprechpersonen der ELFI-Datenbank: http://www.elfi.info/
- Login in die Datenbank (Einstieg zur Recherche) mit Registrierung beim erstmaligen Login
- Hinweise zur Anmeldung und Registrierung unter: http://www.elfi.info/recherche.html
- Bedienungsanleitung zur der Datenbank unter: http://www.elfi.info/wsarbeiten_mit_elfi.pdf
- ELFI 2.0: Informationen und Anleitung
