Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
„Kickstart FUTUR“ - visionäre Ansätze in der Energieforschung
Die Grundlagenforschung zur klimaneutralen Energieversorgung ist ein Fundament der Energiewende. Mit dem Förderaufruf „Kickstart FUTUR“ setzt das BMFTR gezielt Impulse für eine zukunftsorientierte Energieversorgung.
Fokusthemen sind:
- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Ziel ist die Weiterentwicklung und Integration erneuerbarer Energien für eine klimaneutrale Energieversorgung. Weiterhin stehen innovative Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz im Fokus, die perspektivisch Ressourcen schonen und den Gesamtenergiebedarf senken. - Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen
Ziel ist es, Produktionsprozesse in Industrie und Energiewirtschaft energie- und kosteneffizienter zu gestalten. Neue Technologien, Materialien oder Ansätze können dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. - Power-to-X-Technologien
Im Fokus stehen dabei neue Konversionsverfahren, die Verbesserung von Wirkungsgraden und die Kopplung mit industriellen Prozessen sowie Pfade mit hohem Transformationspotenzial, die bislang wissenschaftlich noch nicht hinreichend untersucht wurden. - Wasserstoffspeicherung und -verteilung
Für eine breite Nutzung von Wasserstoff braucht es leistungsfähige, sichere und wirtschaftliche Speicher- und Verteilstrukturen. Neue Materialien, Technologien oder Konzepte können hierbei entscheidende Fortschritte ermöglichen. - Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten
Der Einsatz von Wasserstoff und seinen Derivaten in Industrie, Verkehr und Energieerzeugung bietet große Potenziale zur CO₂-Reduktion. Im Fokus stehen innovative Anwendungen, die grundlegende technische Machbarkeit adressieren. - Technologien für die nachhaltige Transformation
Der Umbau bestehender Infrastrukturen zur Nutzung von Wasserstoff oder erneuerbaren Energieträgern kann Transformationsprozesse beschleunigen und bestehende Investitionen effizient nutzen. Forschung zu technischen und sicherheitsrelevanten Fragen ist hierfür essenziell. Auch der Transformationsprozess an sich kann Gegenstand früher, explorativer Forschung sein, etwa durch die Bearbeitung grundlegender Forschungsfragen zu Voraussetzungen, Pfaden und Wechselwirkungen sowie zur Digitalisierung.
Termin: 12.06.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung (EWF), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-kickstart@ptj.de
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Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis
Der Innovationsförderpreis wird an Forschende in afrikanischen Ländern und ihre Partnerinnen und Partner in Deutschland für nachgewiesene herausragende Forschungsleistungen mit Anwendungspotential in Verbindung mit einem Nutzungs- oder Verwertungskonzept vergeben. Dieses sollte bereits Perspektiven für die Verstetigung der Kooperation zwischen den Partnerinnen und Partnern und möglichst für mittel- und langfristigen Strukturaufbau am afrikanischen Standort eröffnen. Die Preisausschreibung orientiert sich an den Schlüsseltechnologien sowie ausgewählten strategischen Forschungsfeldern der Hightech Agenda Deutschland.
Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel in Höhe von bis zu 150.000 Euro sowie bis zu 24 Monaten gewährt.
Schwerpunktthemen:
- Angewandte Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz,
- Luft- und Raumfahrtforschung (insbesondere Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation, Antriebssysteme, nachhaltige Mobilitätslösungen),
- Quantentechnologie (insbesondere Quantensensorik, Quantenkommunikation sowie deren industrielle und medizinische Anwendungen),
- Gesundheitsforschung (insbesondere Gesundheitstechnologien und datengetriebene Gesundheitsforschung),
- Biotechnologie (insbesondere in der Industrie sowie in der Medizin),
- klimaneutrale Energieerzeugung und Mobilität,
- Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung (insbesondere zu Kreislaufwirtschaft sowie zu Wasser- und Abwassertechnologien).
Termin: 30.06.2026 (zweistufiges Antragsverfahren, Nominierung)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Lasse Nordmann, Tel.: 0228/3821 2798, Lasse.Nordmann@dlr.de
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Kompetenzzentrum Chipdesign
Ziele sind Stärkung der technologischen Souveränität im Chipdesign, mehr Wertschöpfung und Innovation durch Designkompetenz in Forschung und Industrie, Mobilisierung von Fachkräften sowie Bündelung bestehender nationaler Aktivitäten im Chipdesign und Anbindung an die europäische Designplattform. So soll Deutschland zu einem der führenden Chipdesign-Standorte in Europa ausgebaut werden.
Gegenstand der Förderung sind Aufwendungen für die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Design-Kompetenz und Design-Enablement als Service für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Dabei stehen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zunächst nicht im Fokus dieser Förderrichtlinie, sie können während der Laufzeit auf Empfehlung des Kompetenzzentrums als flankierende Maßnahme zusätzlich gefördert werden. Vorgesehen ist die Förderung eines Koordinationsvorhabens als Verbundvorhaben mit mehreren Teilvorhaben.
Termin: 08.06.2026 (Anträge)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Selami Yilmaz, Dr. Melanie Hentsche, Tel.: 030/31 00 78-3584, Designinitiative-ME@vdivde-it.de
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Physik der kleinsten Teilchen innerhalb des Rahmenprogramms „Erforschung von Universum und Materie – ErUM"
Übergeordnetes Ziel ist es insbesondere, deutschen Forschungsgruppen Zugang zu Forschung, Entwicklung, Bau und Datenauswertung der Hightech-Detektoren an internationalen Großgeräten wie CERN und FAIR zu geben. Die gezielte Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen und technologischer Entwicklungen an der Grenze des physikalisch Machbaren trägt dazu bei, die Grundlagenforschung zu stärken und den Wissens- und Technologietransfer zwischen allen Innovationsakteuren zu beschleunigen.
Im Mittelpunkt dieser Fördermaßnahme stehen Beiträge,
- die auf dem Gebiet „Elementarteilchenphysik“ weiterführende Einblicke in die fundamentale Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie in die zugrunde liegenden Wechselwirkungen zum Ziel haben;
- die auf dem Gebiet „Hadronen- und Kernphysik“ der Aufklärung der Natur von Materie und Energie und der Bildung der schweren Elemente dienen.
Die Förderung ist in erster Linie auf Vorhaben zum Aufbau, zur Nutzung und zur Weiterentwicklung ausgewählter Großgeräte an nationalen und internationalen Forschungsanlagen, insbesondere unter Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Detektoren beziehungsweise Experimente, ausgerichtet.
Termin: 01.07.2026 (einstufig, Anträge)
Adresse: DESY Projektträger, 22603 Hamburg
Kontakt: Dr. Wolfgang Ehrenfeld, Tel.: 040/89 98-50 34, wolfgang.ehrenfeld@desy.de, Dr. Hanna Mahlke, Tel.: 040/89 98-48 92, hanna.mahlke@desy.de, Dr. Natascha Rudolf, Tel.: 040/89 98-48 96, natascha.rudolf@desy.de, teilchen.pt@desy.de
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Una Europa PhD Impact Award 2026
Ausgeschrieben ist ein Preis für Promovierende aus den Bereichen „Cultural Heritage“, „Future Materials & Technologies“, und „One Health” in der Hochschulallianz Una Europa.
Termin: 14.06.2026
Kontakt für die Freie Universität Berlin: Kirsten Schmiester, Senior Project Lead, kirsten.schmiester@fu-berlin.de
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Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung 2027
Prämiert werden hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie. Ziel der Arbeiten ist es, wissenschaftliche Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eigenbewerbungen wie Vorschläge durch Dritte sind möglich. Besonders erwünscht sind Bewerbungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Der Preis für Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum ist diesmal mit 15.000 € dotiert.
Termin: 01.06.2026
Adresse: Werner und Inge Grüter-Stiftung, c/o Deutsches Stiftungszentrum GmbH, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Kontakt: info@grueter-stiftung.de
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Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem
Das Digital Europe Programm hat zwei neue einstufige Ausschreibungen zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem veröffentlicht.
- DIGITAL-2026-SKILLS-10-DIGITAL-HEALTH-STEP: "Advanced Digital Skills for AI Uptake in Health"
- DIGITAL-2026-BESTUSE-10-EHDS: "Building capacity to deploy the EEHRxF and digital health services and systems to support the rights of citizens and reuse of health data under EHDS"
Die erste Ausschreibung ist darauf ausgerichtet, den Mangel an akademischen Ausbildungsangeboten für fortgeschrittene digitale Kompetenzen in zentralen digitalen Bereichen zu beheben und die für den Einsatz digitaler Technologien in strategischen Sektoren erforderlichen digitalen Kompetenzen zu fördern.
Die zweite Ausschreibung unterstützt die Umsetzung der Anforderungen an die Primär- und Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) und fördert ein effizienteres und vernetzteres Gesundheitsökosystem.
Termin: 01.10.2026
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Hubs für die Fusion
Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusionsforschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.
Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:
- Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
- Laserfusion (technologieoffen) und
- Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien
Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
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Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.
Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung
MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche bearbeiten:
- Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie,
- Neuartige bioökonomische Produkte,
- Disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie.
Voraussetzung zur Förderung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen Eureka-Partnerländern, die sich an dem Call beteiligen. Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 € (inkl. Projektpauschale für universitäre Partner) nicht überschreiten.
Termin: 20.09.2026 (Projektskizzen)
Weitere Informationen und Kontaktpersonen für Auskünfte: Ausschreibung
Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme
Today the Novo Nordisk Foundation has launched its biggest annual open competition grant programme, the Challenge Programme, to support development of new knowledge to help tackle major societal challenges within human and planetary health.
With total funding up to €80 million, four new themes are now open for applications from interdisciplinary research teams across Europe:
- Advancing Next Generation AMR Diagnostics for Lower Respiratory Tract Infections: 07.10.2026
- Heat and hypertension – understanding the mechanisms of interaction: 07.10.2026
- Unravelling electron transfer mechanisms in hybrid bio-electrocatalysis: 07.10.2026
- Harnessing novel Earth-abundant materials for sustainable technologies: 07.10.2026
Kontakt: challenge@novo.dk
Berthold Leibinger Stiftung: Zukunftspreis
Zusammen mit dem Innovationspreis vergibt die Berthold Leibinger Stiftung alle zwei Jahre den Berthold Leibinger Zukunftspreis. Dieser prämiert jeweils eine Person für einen herausragenden Meilenstein in der wissenschaftlichen oder industriellen Forschung unter Anwendung oder zur Erzeugung von Laserlicht. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Termin: 01.11.2026 (Nominierung an: sven.ederer@leibinger-stiftung.de)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607182
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Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs
Das Angebot richtet sich an bereits im Ideenwettbewerb "Zirkularität im Alltag" von 2024 geförderte Projektteams.
(Primär-)Rohstoffe werden zunehmend knapp. Bei ihrer Förderung und Verarbeitung wird die Erde durch Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust und Wasserverbrauch belastet. Ein Wandel hin zu einem deutlich reduzierten Rohstoff-Fußabdruck ist gesellschaftlicher Konsens. Dieses Ziel verfolgt Zirkularität. Recycelte und biogene Materialien, verlängerte Produktlebensdauer, Aufarbeiten und Umfunktionieren sind der Schlüssel dazu.
- Fachgebiete: alle
- Art der Förderung: Wissenschaftskommunikation
- Zielgruppe: Projektteams aus Wissenschaft und Praxis
- bis zu 60.000 Euro für 1 Jahr
Termin: jederzeit bis 05.10.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
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Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI) im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“
Ziel ist es, die Forschung und Entwicklung produktivitätssteigender KI-Anwendungen voranzutreiben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation durch den Einsatz flexibler KI-Lösungen entstehen. KI-Engineering (im Sinne von Gestalten von KI-Lösungen), die Umsetzung in Produktionsumgebungen sowie Monitoring und Wartung sind hierbei grundlegend. Gefördert werden die Analyse und Demonstration, wie KI in Wertschöpfungsnetzwerken eingesetzt werden kann, um die Produktivität zu steigern.
Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft – die Projekte können dabei prinzipiell den Innovationsprozess bis Technology Readiness Level (TRL) 8 berücksichtigen. Verwertung und Transfer – über die Grenzen des Verbunds hinaus – sind dabei von Anfang an von großer Bedeutung.
Termin: 22.05.2026
Adresse: Projektträger Karlsruhe, Produktion, Dienstleistung und Arbeit (PTKA-PDA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr.-Ing. Matthias Behrendt, Tel.: 0721/608-25296, matthias.behrendt@kit.edu, Dr.-Ing. Danuta Seredynska, Tel.: 0721/608-22944, danuta.seredynska@kit.edu
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KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI) im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit"
Ziele:
- Transfer neu denken: KI-Anwendungsfälle durch eine frühe Verzahnung von Technologieentwicklung und Anwendung identifizieren.
- KI-integriert entwickeln: KI-Module für den unkomplizierten und ressourcenschonenden Einsatz in verschiedenen Unternehmen eines Sektors gestalten.
- Entwicklungsrisiken senken: Die großen Unsicherheiten bei digitalen Technologien mit schnellen Innovationszyklen abmildern.
- Freiräume für Unternehmen schaffen: Optionen ausloten und Austausch fördern, um KI-Fähigkeiten passgenau bereitzustellen.
- Netzwerke bilden: Relevante Akteure für Entwicklung, Erprobung, Verbreitung und perspektivische Marktdurchdringung einbinden.
Gefördert werden vorwettbewerbliche Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft sowie ein wissenschaftliches Projekt. Verbundprojekte fokussieren auf die Identifikation, Bewertung, Erforschung, Entwicklung und prototypischen Implementierung von bislang nicht erreichten Fähigkeiten von KI-Anwendungen für und in Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel. Die zugrunde liegenden KI-Module sollen gemeinsam von Forschungseinrichtungen sowie KMU und mittelständischen Unternehmen vorgedacht, erforscht und entwickelt werden, ihren Nutzen überwiegend in solchen Unternehmen entfalten und auch dort erprobt werden.
Projektphasen:
- Explorationsphase
- Forschungs- und Entwicklungsphase
Termin: 22.05.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Karlsruhe (PTKA), Produktion, Dienstleistung und Arbeit, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Christiane Morgenstern, Martina Göttel, Tel.: 0721/608-2 30 10, modus-ki@ptka.kit.edu
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Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden.
Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern.
Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum.
Schwerpunktthemen:
- Wassermanagement
- Landwirtschaftssysteme
- Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft
Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de
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Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.
Themenfelder:
- Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
- Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
- Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
- Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
- Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
- Innovative Konzepte aus der Optogenetik
- Neue optische Verfahren der Bildgebung
Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Netzwerkprojekte im Bereich Biotechnologie
Der "Biotech call 2026" fördert die biotechnologische Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei unabhängigen Einrichtungen der teilnahmeberechtigen Länder (s. Ausschreibung). Projektanträge sollen einen klaren Innovationsgehalt und Umsetzungsplänen in Biotech-Bereichen wie Medizin, Bioinformatik, pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen, Biowissenschaften, Digitalisierung oder Bio-Prozesstechnologie darstellen. Darunter fallen die fortgeschrittene Bioproduktion und Bioinformatik, innovative Krebsbehandlung, landwirtschaftliche Biotechnologie und Künstliche Intelligenz für die Biotechnologie.
Termin: 26.09.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben „Bioökonomie International 2027“ mit Japan und Queensland/Australien
Angesichts globaler Herausforderungen, Märkte und Wertschöpfungsnetzwerke muss die Umsetzung einer modernen, nachhaltigen Bioökonomie ebenfalls global gedacht werden. Ziel ist es, internationale Partnerschaften im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation auf- und auszubauen.
Gefördert werden FuEuI-Vorhaben in Verbünden mit Partnern aus Japan oder Queensland/Australien. Die Fördermaßnahme Bioökonomie International 2027 ist in zwei Module untergliedert:
Modul 1 „Bioökonomie Deutschland – Japan“: Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan
Modul 2 „Bioökonomie Deutschland – Queensland/Australien“: Zusammenarbeit mit Partnern aus Queensland
Die Laufzeit der zu fördernden Vorhaben beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben darf pro Verbund 600.000 Euro Fördersumme für alle deutschen Partner zusammen nicht überschreiten (inklusive Projektpauschale).
Termin: 03.06.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Dr. Veronika Jablonowski, Tel.: 02461/61-5083, v.jablonowski@ptj.de, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Internationale Verbundvorhaben mit der Ukraine im Rahmen der Europäisch-Ukrainischen Initiative LUKE
Ziel der Förderung ist es, europäisch-ukrainische Forschungskooperationen mit deutscher Beteiligung in zentralen, für den Wiederaufbau relevanten Forschungsfeldern zu unterstützen. Gefördert werden Verbundprojekte zu folgenden thematischen Schwerpunkten:
- Energie: Nachhaltige und erneuerbare Energie und Energiesicherheit
- Cybersicherheit: Cyber-Resilienz kritischer Infrastrukturen und anpassungsfähige Cybersicherheitssysteme
- Medizin- und Gesundheitsforschung: Telemedizin, biomedizinische Forschung
- Geistes- und Sozialwissenschaften: Sozialer Ausgleich, nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung und Wiederherstellung des Humankapitals
Termin: 15.05.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jörn Grünewald, joern.gruenewald@dlr.de, Tel.: 0228/3821-1457, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821-2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821-2437
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2027"
Eine moderne Bioökonomie trägt entscheidend zur Umsetzung einer ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei. Sie nutzt Schlüsseltechnologien wie die Biotechnologie, die Künstliche Intelligenz und liefert biobasierte Lösungen für die Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen (Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umwelt- und Ressourcenschutz). Forschung und Wissenschaft bilden dabei die Grundlagen für bioökonomische Inventionen und Innovationen in unterschiedlichen Anwendungsfeldern und Wirtschaftssektoren.
Das Ziel dieser Förderung ist es, internationale Partnerschaften im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation auf- und auszubauen. Gefördert werden FuEuI-Vorhaben in Verbünden mit Partnern aus Japan oder Queensland/Australien, die im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ausgewählt werden.
Die geförderten Verbundvorhaben müssen neben dem Forschungsbaustein 6 „Globale Forschungskooperationen“ mindestens einen der drei weiteren in der Strategie genannten Bausteine der Forschungsförderung untersuchen:
- Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie
- Konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Nanotechnologie, Automatisierung, Miniaturisierung etc.)
- Transfer in die Anwendung (Wertschöpfungsnetze etc.).
Termin: 03.06.2026, 13:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Veronika Jablonowski, Tel.: 02461/61-5083, v.jablonowski@ptj.de, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Strategische Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft: Integriertes Wasserressourcenmanagement und Mobile Gesundheit und Telemedizin
Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige Nutzung von Wasser, indem soziale, ökologische und ökonomische Interessen ausbalanciert werden. Klimawandel, Bevölkerungswachstum oder auch Wirtschaftswachstum erhöhen sowohl in Indien als auch in Deutschland den Bedarf für die Nutzung von IWRM. Zudem birgt die Wasserwirtschaft große Wachstumschancen. Mit innovativen Technologien und Dienstleistungen können deutsche Unternehmen von der national sowie global steigenden Nachfrage im Wassersektor profitieren.
Telemedizin und mobile Gesundheit können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung liefern und gleichzeitig Kosten senken. Sowohl das deutsche als auch das indische Gesundheitssystem stehen vor der Herausforderung, kosteneffiziente Leistungen zum Patienten zu bringen und auch im ländlichen Raum eine gute Versorgung zu gewährleisten. Indien ist bekannt für eine Vielzahl technologischer Errungenschaften und namhafte Unternehmen in diesem Themenbereich und somit ein geeigneter Partner für Deutschlands starken Medizintechniksektor.
Gefördert werden Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:
- Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM);
- Telemedizin und Mobile Gesundheit.
Termin: 20.05.2026, 13:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Hans Westphal, Tel.: 0228/38 21-1473, hans.westphal@dlr.de, Dr. Ludwig Kammesheidt, Tel.: 0228/38 21-1729, ludwig.kammesheidt@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation
The DFG launches a Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of electron diffractometers (EDs) for structural elucidation at German universities to explore the scientific potential of this technology in research. The main objective of this call is the early procurement of EDs and their evaluation and application in research projects of high quality. Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED.
Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. Competencies with the interpretation of experimental results from electron diffraction in contrast to X-ray diffraction must be proven. Furthermore, the scientific and infrastructural environment designated for the ED must be described. Current and planned research projects that will benefit from the use of the ED should be concisely described. Principal investigators can also be affiliated with other research institutions to facilitate a high utilisation; however, funding necessary for the actual scientific research using the ED is not in the scope of this call.
Termin: 05.05.2026 (Letter of intent submission), 02.06.2026 (Proposal submission), Registration: 26.05.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden.
Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:
A. Reaktorsicherheitsforschung
B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle
C. Endlagerforschung
D. Forschung zu Querschnittsfragen
Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
2024 wurde die europäische Partnerschaft „AGROECOLOGY“ gestartet. In der Initiative engagieren sich über 72 nationale und regionale politische Entscheidungsträger, Fördermittelgeber und Forschungseinrichtungen aus 26 europäischen Ländern. Mit dieser Ausschreibung setzt die Partnerschaft die in ihrer Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) verankerten Prioritäten und Forschungsthemen fort. Die Agroecology als vielversprechender Ansatz zur Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft unterstützt die Entwicklung widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme.
Diese Ausschreibung beinhaltet den Themenbereich der genetischen Vielfalt und Variabilität von Nutzpflanzen für die Agroecology. Ihr Ziel ist es, mithilfe der geplanten Forschungsförderung die Grundlagen für eine größere Verfügbarkeit von Arten, Sorten und Rassen zu schaffen, die die Entwicklung agrarökologischer Landwirtschaftssysteme unterstützen.
Geförderte Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Unterthemen bearbeiten:
- Nutzung von Genotypen, die an spezifische Umweltbedingungen angepasst sind und zur Verbesserung von Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.
- Pflanzenzüchtung für die agrarökologische Transition
- Integration von Nutztieren und -pflanzen in agroökologischen Produktionssystemen
Termin: dreistufiges Verfahren: 18.02.2026, 14:00 Uhr (Ideenskizzen), 08.07.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Dr. Silvana Hudjetz, Tel.: 02461/61-85986, s.hudjetz@ptj.de, Dr. Daniela Piaz Barbosa Leal, Tel.: 02461/61-84306, d.piaz.barbosa.leal@ptj.de, Dr. Marius Weisweiler, Tel.: 02461/61- 84706, m.weisweiler@ptj.de, Dr. Ulrike Ziegler, Tel.: 02461/61-5566, u.ziegler@ptj.de, Nicolas Tinois, Tel.: 02461/61-2422, n.tinois@ptj.de
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Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
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Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
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Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
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Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
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Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).
Förderbereiche:
- Supercomputing
- Künstliche Intelligenz
- Cybersicherheit
- Aufbau von digitalen Kompetenzen
- Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
Termin: bis 31.12.2027
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Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.
Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.
Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
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Christel und Herbert W. Roesky-Preis
Die Christel und Herbert W. Roesky-Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen mit 10.000 Euro dotierten Preis auf dem Gebiet der molekularen Hauptgruppenchemie.
Mit dem Preis werden Personen gewürdigt, die bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Molekularen Chemie der Hauptgruppenelemente publiziert haben. Die Arbeiten sollen für die Allgemeinheit zu wichtigen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen geführt haben.
Termin: 31.07.2026
Adresse: Christel und Herbert W. Roesky-Stiftung, Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt a.M.
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, Tel.: 069/7917-311, r.wieneke@gdch.de
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Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
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Schwerpunktprogramm 2431: New Data Spaces for the Social Sciences
The SPP 2431 aims to facilitate research that exploits the potential of new forms of data and data generation, and that drives a surge in methodological innovations to improve data quality. It will integrate and consolidate skills, knowledge and expertise from different fields of empirical social research and computer science, and provide the means to test new methods and procedures of data generation and data analytics. Its objective is to develop high-quality best-practice examples of methods for generating, collecting and integrating data, with the aim of enhancing data quality. These methods have the potential to be implemented in existing panel studies, new data collection programmes and data analytic approaches.
Termin: 10.04.2026 (kurze, einseitige, Darstellung der Projektidee per Mail an die Koordinatorin: (anika.schenck-fontaine@lifbi.de), 08.05.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr (Vorbereitungsworkshop), 16.09.2026 (Anträge), 09.09.2026 (Registrierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Eckard Kämper, Tel.: 0228/885-2270, eckard.kaemper@dfg.de, Jennifer Seemann, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
-
Digitale Berufswelt
-
IT-Sicherheit
-
Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2026
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling
The overall aim of this Priority Programme is to decipher CodeChi, elucidating the molecular, structural and biophysical principles governing C/CS/COS function in biological systems. By integrating fundamental biological and chemical research with materials-orientated approaches, the programme seeks not only to advance a mechanistic understanding of C/CS/COS biology but also to leverage this knowledge for the rational design and fabrication of novel functional materials. In the first funding period, the Priority Programme was centred around two main questions, which were addressed in different synthetic models as well as in biological systems including protists, fungi, plants, insects and mammals: (1) How are C/CS-based matrices organised into higher-order structures by C/CS-binding proteins interpreting CodeChi to generate a large variety of extracellular matrices with different physicomechanical properties? (2) How are COS generated in biological systems, and which precise CodeChi characteristics (i.e. DP, DA and PA) trigger their recognition by immune receptors? To facilitate this research, the Priority Programme established three central Service Projects, providing chemically defined COS and chitosan polymers, as well as recombinant C/CS-binding proteins, and enabling interaction analyses of defined C/CS/COS with chitin-binding proteins/receptors.
In the second funding period, the Priority Programme will continue elucidating the biological significance of CodeChi in established and new biological systems and expanding structure-function analyses between defined C/CS/COS and binding proteins/receptors. In addition, the knowledge gained about writing, enacting and interpreting CodeChi will be utilised for the preparation of novel functional materials, e.g. for drug-delivery, tissue engineering and plant protection. The Service Projects will continue to support the programme’s research projects by providing defined C/CS/COS and analytical capabilities, while further refining techniques to improve and broaden synthesis and analysis efficiencies.
Termin: 24.06.2026 (Registrierung bis 17.06.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Sarah van Goch, Tel.: 0228/885-2373, sarah.goch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2402: Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung
Als übergeordnetes Forschungsziel sollen Ursache-Wirkungszusammenhänge in Bezug auf den Verschleißverlauf beschichteter Zerspanwerkzeuge mit Hilfe von Greybox-Modellen erarbeitet werden. Das bedeutet, deterministische Modelle (Whitebox) mit datengetriebenen Modellen (Blackbox) in Greybox-Modellen zu verknüpfen. Mit diesen Greybox-Modellen sollen dann die rein deterministisch nicht beschreibbaren zeitlichen Veränderungen der Werkzeuge im Einsatz bis hin zum Standzeitende erfasst werden.
Ziel aller Projekte ist der Aufbau individueller Greybox-Modelle, die eine Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung ermöglichen. Damit soll die derzeit existierende Wissenslücke zwischen stationären Werkstoffeigenschaften vor und nach dem Einsatz, also das instationäre Systemverhalten der beschichteten Werkzeuge in der Zerspanung, erforscht und geschlossen werden.
Termin: 02.06.2026 (Registrierung bis 18.05.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, Gudrun Freitag, Tel.: 0228/885-2623, gudrun.freitag@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an eine/einen Forschenden vergeben, die/der im deutschen Sprachraum allein oder im Team eine aktuelle Innovation der Chemie – es kann sich um ein Produkt oder um einen Prozess handeln – erfolgreich in den Markt eingeführt hat. Die zur Innovation gebrachte Erfindung muss nicht von der/dem Forschenden selbst stammen. Der Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sollte weitgehend berücksichtigt und ein besonderer notwendiger Wert für die Gesellschaft gegeben sein.
Termin: 01.07.2026 (Nominierung)
Adresse: Meyer-Galow-Stiftung für Wirtschaftschemie, Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt a.M.
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, Tel.: 069/7917-311, r.wieneke@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Marthe-Vogt-Preis 2026
Der Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) schreibt den Marthe-Vogt-Preis 2026 für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen aus. Der Preis soll eine exzellente Promotion würdigen, die mit den Forschungsgebieten der FVB-Institute verwandt und in der Region Berlin-Brandenburg entstanden ist und nicht länger als sechs Jahre zurückliegt. Er ist mit 3.000 Euro dotiert.
Die Arbeitsfelder der Institute liegen u. a. in den Bereichen Molekulare Pharmakologie, Strukturbiologie und Chemische Biologie, Neue Materialien, Gewässerökologie und Biodiversitätsforschung, Biologie, Veterinärmedizin und Umweltforschung, Nanomaterialien, Quantenmaterialien, Optoelektronik und Materialwissenschaften, Laserforschung und Licht-Materie-Wechselwirkung sowie Angewandte Mathematik.
Die Dissertation muss in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder an einer Hochschule im Raum Berlin und Brandenburg entstanden sein.
Termin: 31.05.2026 (Nominierung)
Adresse: Forschungsverbund Berlin e.V., Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Kontakt und Bewerbungsvorschläge an: marthe-vogt-preis@fv-berlin.de, Tel.: 030/200737 324
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023
Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.
Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023
Emmy Noether-Nachwuchsgruppen: Methoden der Künstlichen Intelligenz
Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) sind inzwischen zu Schlüsselverfahren in unterschiedlichsten Forschungsbereichen geworden und werden zunehmend integraler Bestandteil wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse. Forschung im Bereich Methoden der KI ist hierfür essenziell und umfasst die Entwicklung und Weiterentwicklung von Methoden der KI sowie die Analyse und Bewertung dieser Methoden. Die DFG will daher im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur KI eine gezielte Stärkung von Forscher*innen in frühen Karrierephasen in diesem Bereich forcieren.
Ziel der vierten Ausschreibung ist erneut, die nächste Generation von hoch qualifizierten Wissenschaftler*innen für die KI-Methodenentwicklung durch Eröffnung frühzeitiger Karriereoptionen mit hoher Eigenständigkeit zu gewinnen.
Termin: 10.06.2026 (Antragsskizze), 03.06.2026 (Registrierung), 02.12.2026 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Melching, Tel.: 0228/885-3274, Dr. Valentina Damerow, Tel.: 0228/885-2886, Antragsberechtigung/Verfahrensfragen: Verena Aust, Tel.: 0228/885-3191, ai-initiative@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Georg-Manecke-Stiftung: Georg-Manecke-Preis
The Georg Manecke Foundation supports younger scientists in the field of polymer science, in particular those working on the synthesis and transformation of macromolecular materials and on their biochemical and biotechnological applications. Georg Manecke considered rather early to utilize polymer compounds for medical purposes, e.g. for linkage, transport and targeted release of drugs. The foundation is willing to also support applications which pursue these implementations. The prize is endowed with 15.000 Euro. The prize winner will give a lecture on his/her scientific work.
Termin: 30.06.2026
Adresse: Kuratorium der „Georg-Manecke-Stiftung“ bei der GDCh-Geschäftsstelle, Varrentrappstraße 40-42, 60486 Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, r.wieneke@gdch.de, Tel.: 069/7917-311
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis in Höhe von 100.000 Euro zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Termin: 30.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie
Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.
Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:
- Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
- Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Stipendium für Lehramtskandidaten
Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"
Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.
Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.
Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.
Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase
Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul, Dr. Ute Fink, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Berthold Leibinger Innovationspreis
Der Berthold Leibinger Innovationspreis würdigt Wissenschaftler*innen und Entwickler*innen, die bei der Anwendung des Laserlichtes neue Wege gehen. Er ist einer der am höchsten dotierten internationalen Innovationspreise für Lasertechnologie. Es werden drei Preise mit insgesamt 100.000 Euro ohne Zweckbindung verliehen (1. Preis: 50.000 Euro, 2. Preis: 30.000 Euro, 3. Preis: 20.000 Euro).
Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende wissenschaftliche Arbeit oder technische Entwicklung über angewandte Lasertechnologie abgeschlossen haben. Der Preis richtet sich an Innovationen zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht.
Termin: 01.09.2026 (Nominierung)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607183, sven.ederer@leibinger-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
