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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Verschiedene der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Postdoctoral Fellowships

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. schreibt folgende Förderprogramme aus:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term:

    Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Promovierenden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierende aller Fachrichtungen.
    Bewerbungsschluss: 31.01.2027. Weitere Informationen unter diesem Link des DAAD

  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard:

    Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt als hochqualifizierte Postdocs aus Deutschland bei ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1–12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12–24 Monate. 
    Weitere Informationen unter diesem Link bei der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • JSPS Invitational Fellowship (short-term):
    The programs provide excellent researchers from other countries an opportunity to conduct collaborative research, discussions, and opinion exchanges with researchers in Japan. These programs are intended to help advance the overseas researchers' research activities while advancing science and promoting internationalization in Japan.

    JSPS Invitational Fellowships for Research in Japan consists of two options of Long-term, and Short-term. Grantees are selected by going through the selection process following the submission of applications by a host researcher in Japan who wishes to invite a researcher from overseas via the head of their university or institution. The recruitment and selection for the Long-term program is announced and conducted once a year, and twice a year for the Short-term.

    Long-term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to conduct collaborative research with Japanese colleagues through long-term visits. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 2 to 10 months

    Short term: To provide opportunities for overseas researchers with excellent records of research achievements to visit Japan short-term for discussions, opinion exchanges, lectures, and other activities. Fields of Research: All fields of the humanities, social sciences and natural sciences. Duration: 14 to 60 days

    Bewerbungsschluss: 23.04.2027. Weitere Informationen unter diesem Link bei JSPS

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Advanced Materials und Enabling Technologies für nachhaltige E-Antriebsanwendungen

Gemeinsam mit dem National Research Council (NRC) Kanadas werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus beiden Ländern auf dem Gebiet der fortschrittlichen Materialien und Schlüsseltechnologien für elektrischen Antriebe vorantreiben, die transatlantischen Beziehungen stärken und Kompetenzen bündeln. Die Maßnahme ist dabei auf den Industrietransfer der Ergebnisse ausgerichtet.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die eines oder beide der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Nachhaltige Materialien, Komponenten und Systeme für Elektromotoren
  • Fortschrittliche dielektrische Materialien und Leistungselektronik.

Der Verbund muss aus mindestens zwei deutschen Partnern (eine Hochschule oder außer-universitäre Forschungseinrichtung und ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft) und drei kanadischen Partnern (ein Forschungszentrum des National Research Council, eine Universität und ein zuwendungsfähiger kanadischer Firmenpartner) bestehen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 800.000 Euro pro deutschem Forschungsverbund sowie in der Regel für eine Laufzeit von 24 bis zu 36 Monaten gewährt.


Termin: 31.03.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Barbara Hellebrandt, Tel.: 0228/38 21-14 33, Barbara.Hellebrandt@dlr.de, Dr. Stephanie Splett-Rudolph, Tel.: 0228/38 21-14 30, stephanie.splett@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

EP – Water4All: Call 2026 Sustainable water management

The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), and invites proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.

Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Fördermittelgeber (Deutschland: BMG, BMFTR).


Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 06.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung

EP – Biodiversa+: Call “BiodivFuture” 2026-2027

Die Europäische Partnerschaft (EP) Biodiversa+ hat ihren Joint Call “Novel ecosystems: biodiversity, socio-ecological consequences and future trajectories (BiodivFuture)” geöffnet. Anträge können in einem oder in mehreren der folgenden Themenbereiche gestellt werden – die Passfähigkeit des Arbeitsplans für ein 3-Jahresprojekt muss erfüllt sein.

  • Theme A – Novel Ecosystem Functioning 
  • Theme B – Pathways to Novel Ecosystems
  • Theme C – Biodiversity Benefits and Equity in the Context of Novel Ecosystems 

Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Mittelgeber (Deutschland: DFG, BMFTR). 


Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 16.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft

Ziel ist es, Deutschland als führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort für Technologien zur Herstellung klimafreundlicher, strom- und wasserstoffbasierter E-Fuels, auch auf Basis von CCU, in Europa weiter zu stärken und perspektivisch als globalen Leitanbieter und bedeutenden Technologieexporteur zu positionieren. Hierzu sollen innovative Verfahren, Prozesse und Technologien zu E-Fuels und, falls erforderlich, zu CCU-basierten Vorprodukten untersucht werden. Ziel sind Anwendungen zur Defossilisierung des Luft- und Schiffsverkehrs sowie weiterer Mobilitäts- und Transportsegmente mit besonderen Anforderungen an E-Fuels und klimaneutrale Kraftstoffe. Im Bereich kohlenstoffbasierter E-Fuel-Vorprodukte aus CCU soll dabei perspektivisch auf die Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen fokussiert werden.


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-efuels@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027

Um die Resilienz von Dateninfrastrukturen auszubauen, gewährt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der DFG zusätzliche Mittel. Aus diesen Mitteln können bis Ende 2027 themenspezifische Projekte mit dem Ziel gefördert werden, Daten aus Repositorien im Ausland, die für die Forschung in Deutschland und Europa maßgeblich sind, zu erhalten bzw. erneut zugänglich zu machen, sofern die Verfügbarkeit oder Integrität dieser Datenbestände gefährdet ist.

Dazu werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen sowie rechtliche Prüfungen gefördert. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde gefördert werden.


Termin: Antragstellung jederzeit bis 31.12.2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: foerderung-datensicherung@dfg.de, Katja Fleischer, Tel.: 0228/885-3114,  Dr. Kathrin Winkler, Tel.: 0228/885-2201, Dr. Alexandra Panzert, Tel. Tel.: 0228/885-2238
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transnationale Ausschreibung 2027 (Ankündigung): Cell and Gene Therapy for Personalised Medicine

Ziel der Ausschreibung der Europäischen Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist es, innovative multinationale Forschungsprojekte zu fördern, die neuartige Zell- und Gentherapien für die personalisierte Medizin entwickeln und validieren.

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsansätze im Bereich der menschlichen Gesundheit, die somatische Zelltherapien, Gentherapien, kombinierte Zell- und Gentherapien oder neuartige biologische Produkte wie mRNA, extrazelluläre Vesikel als Trägersysteme für gentherapeutische Verfahren und andere Nukleinsäure-basierte Verfahren untersuchen. Projekte aus allen Krankheitsbereichen sind willkommen.


Termin: 20.01.2027 (zweistufig, voraussichtlicher Termin)
Veröffentlichung der finalen Ausschreibung: 04.11.2026
Informationsveranstaltung: 03.12.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie 
  2. Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze 
  3. Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte 
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen 

Es wird erwartet, dass die internationalen Verbünde mindestens zwei der fünf europäischen Meeresbecken (Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee und Ostsee und Atlantischer Ozean) berücksichtigen und die Wirkung der Projekte sowie deren Potenzial zur Übertragbarkeit und Skalierung auf weitere Meeresbecken bewerten.


Termin: 16.11.2026, 15:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 03 81/2 03 56 - 292, Christin Lambertz, Tel.: 03 81/2 03 56 - 284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland

Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.

Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.


Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"

Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.

Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen. 

Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.


Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin 
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden. 

Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen. 


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

EU-Joint Programming Initiative: Water challenges for a changing world (Water JPI/Water4All)

The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), invite proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.

The general theme of the call is “Sustainable Water Management”. 

Research & innovation proposals submitted under the Water4All 2026 Joint Transnational Call are required to address at least one of the following topics: 

  • Topic 1: Integrated Monitoring and Assessment for Sustainable Water Management.
  • Topic 2: Nature-Based Approaches for Resilient Water Management at hydrological and hydrogeological system scale.
  • Topic 3: Smart, secure and adaptive water infrastructures.
  • Topic 4: Resilient Water Systems Through Systemic Change, Policy Coherence and Inclusive governance.

The call topics are overlapping and non-exclusive. Thus, proposals must address at least one of the following topics and may integrate multiple topics where relevant.


Termin: 10.11.2026, 15:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.

Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.

Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden. 


Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
Weitere Informationen: Ausschreibung

SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”

Ziel der Challenge ist es, durch Fermentationsprozesse mit mikrobiellen Konsortien robuste, durchgängige und kreislauffähige Biomanufacturing-Prozesse für nachhaltige Chemikalien und Materialien zu entwickeln, die durch KI-gestützte Design-Build-Test-Learn-Zyklen stetig weiterentwickelt werden.

Diese SPRIND Challenge wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen seiner Digitalisierungsinitiative zur Schließung von Stoffkreisläufen gefördert und ist Teil der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS).

Durch die Finanzierung des BMUKN bietet SPRIND finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 4,3 Mio € pro Team.

In Stufe 1 (14 Monate) bis zu 1,2 Mio. € pro Team, in Stufe 2 (12 Monate) bis zu 1,3 Mio. € pro Team und in Stufe 3 (12 Monate) bis zu 1,8 Mio. € pro Team.


Termin: 16.11.2026, 11:00 Uhr
Adresse: SPRIND GmbH, Lagerhofstr. 4, 04103 Leipzig
Kontakt: challenge@sprind.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG: von Kaven-Preis

Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.

  • Ehrenpreis: 10.000 Euro
  • Förderpreis: 5.000 Euro

Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hubs für die Fusion

Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions­forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.

Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:

  • Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
  • Laserfusion (technologieoffen) und
  • Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien

Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.


Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zirkularität im Alltag – Abschluss des Ideenwettbewerbs

Die Energiewende und die Digitalisierung erhöhen den Bedarf an kritischen Metallen. Die natürlichen Vorkommen sind jedoch begrenzt. Recycling und Zirkularität könnten diesem Problem entgegenwirken. Mit Ausnahme von Stahl, Eisen, Kupfer und Aluminium steht das industrielle Metallrecycling noch am Anfang. Um dies langfristig zu ändern, fördert die Stiftung originelle und skalierbare Ansätze zur Rückgewinnung und Kreislaufführung von kritischen Metallen. Der Fokus dieser Ausschreibung liegt auf Zirkularität von ausgedienten Produkten und gesammeltem Elektroschrott.

  • Fachgebiete: Technik- und Naturwissenschaften, auch in Kombination mit Informatik oder Wirtschaftswissenschaften
  • Art der Förderung: Forschungsvorhaben
  • Zielgruppe: PostDoc, Senior Researcher, Professor*in
  • bis zu 1,2 Mio. Euro für bis zu 3 Jahre

Termin: 15.02.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde am 14.01.2027 um 10:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381-350, bischler@volkswagenstiftung.de, Melanie Herzig, Tel.: 0511/8381-248, herzig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern. 

Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum. 

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement
  • Landwirtschaftssysteme
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft

Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)

Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.

Themenfelder:

  • Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
  • Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
  • Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
  • Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
  • Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
  • Innovative Konzepte aus der Optogenetik
  • Neue optische Verfahren der Bildgebung

Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award

Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.

Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.


Termin: 30.04.2027
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: info@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit

Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden. 

Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:

A. Reaktorsicherheitsforschung

B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle

C. Endlagerforschung

D. Forschung zu Querschnittsfragen


Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung

Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline

Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).

Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein. 

Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.

Beispielhafte Themen:

  • Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
  • Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
  • Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)

Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre. 


Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"

Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.

Themenblöcke

Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)

Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft


Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.:  02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)

Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
  2. Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
  3. Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)

Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI

Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.

Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:

  • Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
  • Fortgeschrittene und hybride Modelle
  • Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
  • Intelligente Landwirtschaft
  • KI in Simulationen/physikalischen Modellen

Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 527: International Ocean Drilling Programme

In September 2024, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) extended the Infrastructure Priority Programme “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” (SPP 527) for another six years running from 2025 to 2030. Over more than 50 years, scientific ocean drilling programmes have significantly shaped our knowledge about our planet and the Earth system, and specifically improved our understanding of climate change, plate tectonics and marine geohazards. The “International Ocean Drilling Programme (IODP³)” is an international scientific ocean drilling programme under the joint lead of the European Consortium for Ocean Research Drilling (ECORD) and Japan.

Scientific objectives of IODP are summarised in the new 2050 Science Framework, which defines seven Strategic Objectives for targeted investigations:

  1. Habitability and Life on Earth, 
  2. The Oceanic Life Cycle of Tectonic Plates, 
  3. Earth’s Climate System, 
  4. Feedbacks in the Earth System, 
  5. Tipping Points in Earth’s History, 
  6. Global Cycles of Energy and Matter, and 
  7. Natural Hazards Impacting Society.

Termin: 02.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Guido Lüniger, Tel.: 0228/885-2333, guido.lueniger@dfg.de, Jasmin Sowa-Rother, Tel.: 0228/885-234, jasmin.sowa-rother@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit

Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).

Förderbereiche:

  • Supercomputing
  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Aufbau von digitalen Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen

Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 2520: Research Vessels

Germany has established a world-leading fleet of research vessels that operates in all parts of the ocean and can host a large range of scientific equipment to tackle most challenges that are faced in ocean sciences. The research vessels serve as platforms supporting highly specialised missions and increasingly interdisciplinary research teams. They also play an important role in the training and education of researchers in early career phases and students. The Infrastructure Priority Programme “Research Vessels” (SPP 2520) offers funding to address emerging questions and future challenges related to vessel-based research.

In the current programme phase (2026–2031), research is centred around five overarching themes:

  1. the oceans in a changing Climate, 
  2. ocean interfaces and biogeochemical cycles, 
  3. ocean-lithosphere dynamics 
  4. ocean-biosphere interactions, 
  5. ocean-based new technologies and Innovation.

Termin: 02.12.2026 (Registrierung bis 30.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Inga Rechenberg, Tel.: 0228/885-2711, inga.rechenberg@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.

Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.


Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2436: Net-Zero Concrete

The production of concrete is responsible for approximately 7 percent of the global CO2 emissions. Hence, there is an urgent need to significantly cut back on CO2 emissions and to work on scientifically driven solutions for CO2-neutral (Net-Zero) concrete. Within this SPP, novel research pathways towards climate-neutral concrete will be pursued and explored. To achieve this, a multidisciplinary research approach is envisioned, covering cement chemistry, concrete technology and related scientific areas such as physical chemistry (reaction thermodynamics and kinetics) and physics of materials, but also reusability and adaptability of resources and production procedures.Therefore, the Priority Programme addresses the following main objective: pursuing a Net-Zero concrete based on alternative binders, renewable aggregates and carbonation strategies. 


Termin: 13.01.2027 (Registrierung bis 07.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Eggemann,  Tel.: 0228/885-2655, holger.eggemann@dfg.de, Bettina Rausch, Tel.: 0228/885-2447, bettina.rausch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2458: Combinatorial Synergies

During the first funding period, the DFG Priority Programme “Combinatorial Synergies” has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research within and across the thematic areas described below.

In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications. The programme will continue to revolve around the following nine themes: 

  • enumeration 

  • Dynkin classification

  • commutative algebra 

  • matroids 

  • convexity

  • lattice points

  • statistics

  • non-linear optimisation 

  • mathematical physics 


Termin: 30.11.2026 (Registrierung bis 16.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, carsten.balleier@dfg.de, Luka Madunic, Tel.: 0228/885-2883, luka.madunic@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien

Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.

Das BMBF gibt zwei Ziele aus:

  • Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
  • Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.


Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing

The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.

The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:

  1. Plasticity and circuit dynamics across timescales:

Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.

2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:

LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species

3. Direct comparisons across sensory systems:

Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.


Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.


Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm 1294: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)

HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

a) sources, properties and processing of aerosol particles,

b) formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,

c) transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere,

d) transport and transformation of chemical composition,

e) atmospheric coupling processes.


Termin: 27.11.2026 (Registrierung bis 13.11.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Kristian Sudmann, Tel.: 0228/885-2012, kristian.sudmann@dfg.de, Pia Schmidgen, Tel.: 0228/885-2034, pia.schmidgen@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik

Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 30.06.2027 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Der Heinrich-Wieland-Preis zeichnet außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt aus, deren Pionierforschung und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung die Grenzen des Wissens in Biochemie, Biologie, Chemie und Physiologie vorangetrieben hat. Ihre Entdeckungen vertiefen nicht nur unser Verständnis des Lebens selbst, sondern ebnen oft den Weg für neue medizinische Durchbrüche. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.


Termin: 01.06.2027 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Harry Otten Prize

A substantial part of the national gross product in many countries is weather dependent. National weather services and the private sector have been innovative for more than a century to make better use of our meteorological knowledge. However, large gains are still to be made and the prize encourages individuals and groups to propose ideas how meteorology in a practical way can further move society forward. Meteorology can make society safer, can deliver costs savings, and improve the lives of large groups of people.

The first prize consists of a sum of money amounting to Euro 25,000. 


Termin: 10.03.2027
Adresse: Stichting Harry Otten Foundation, Mondriaanlaan 80, 6708 NL Wageningen, Niederlande
Kontakt: application@harry-otten-prize.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase


Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung