Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.
Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de
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Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.
Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen.
Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.
Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
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Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
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Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in den Bereichen Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien langfristig zu stärken, Innovationsökosysteme und Forschungsinfrastrukturen auszubauen und den hierfür notwendigen Transfer nachhaltig zu gestalten. Durch die Fördermaßnahme soll zudem die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt werden.
Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben unter Beteiligung mindestens eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft (Großunternehmen, KMU oder Start-up) und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Dabei sollen die Vorhaben von einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benjamin Leiner, Tel.: 030/310078-5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de, Leander Tetling, Tel.: 030/310078-5677, Leander.Tetling@vdivde-it.de
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Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Ziel der Förderung ist es, die Forschung, Expertise sowie die praktische Anwendung im Bereich der benutzbaren Cybersicherheit in Deutschland nachhaltig zu stärken und Lösungen für menschenzentrierte und benutzbare Cybersicherheitstechnologien voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll die interdisziplinäre Vernetzung zwischen der Forschung zur technischen Cybersicherheit mit den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie sowie weiteren relevanten Fachdisziplinen und entsprechenden Anwendungsdomänen gestärkt werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julian Hoth, Tel.: 0361/262 60 70 – 17, Julian.Hoth@vdivde-it.de, Dr. Julia Seebode, Tel.: 030/31 00 78 – 464, Julia.Seebode@vdivde-it.de
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Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
Die Förderung soll dazu beitragen, das in Deutschland bestehende Fusions-Innovationsökosystem aus Wissenschaft und insbesondere Wirtschaft mit einem auf europäischer Ebene mittels des potenziellen IPCEI INT entstehenden Fusions-Innovationsökosystem zu verzahnen und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen zu unterstützen.
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, (vor-)wettbewerbliche Vorhaben, die im internationalen Vergleich deutlich über den Stand der Technik hinausgehen und substanziell zum Aufbau eines europäischen Fusions-Innovationsökosystems beitragen. Das IPCEI INT gliedert sich in drei Workstreams:
Workstream 1 – Nuclear Reactors (integrierte Reaktordesigns und Systemauslegung; im Rahmen der deutschen Beteiligung ausschließlich Fusionsreaktordesigns zur Energieerzeugung),
Workstream 2 – Fuel and Radioisotopes (Brennstoffe und Radioisotope) sowie
Workstream 3 – Materials, Components and Services (Materialien, Komponenten und Dienstleistungen für nukleare Anlagen).
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Busch, Tel.: 0211/62 14-591, busch@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
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Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungsaustausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maßnahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.
Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de
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6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Bereich 6G langfristig zu stärken, Ökosysteme und Testinfrastrukturen auszubauen und gesellschaftlich relevante Innovationen in die Anwendung zu überführen. Zentrale Entwicklungsfragen ergeben sich daher beim Einsatz von für den kommenden 6G-Standard relevanten Technologien in praktischen Anwendungsszenarien.
Gefördert werden Verbundprojekte, die sich aus industriegeführten Konsortien unter Beteiligung einschlägiger und exzellenter Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzen und hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Ende-zu-Ende-6G-Anwendungen mit einem Fokus auf 6G-exklusive Features in der Praxis demonstrieren. Die dabei relevanten technologischen Kennzahlen sind stark von den jeweiligen Anwendungsanforderungen abhängig. Als Bedingung für die Förderung muss ein belastbarer Nachweis der prototypischen Demonstration vorliegen.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Miruna Raceala-Motoc, Tel.: 030/310078-5575, Miruna.Raceala-Motoc@vdivde-it.de, Tim Jacquemot, Tel.: 030/310078-4854, tim.jacquemot@vdivde-it.de
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Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
Ziel ist es, sensible Forschungs- und Gesundheitsdaten der bestehenden Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen in sicheren Verarbeitungsumgebungen für die Gesundheitsforschung nutzbar zu machen. In den Pilotprojekten sollen in unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragbare Komponenten von Secure Processing Environments geschaffen und Anforderungen untersucht werden, die die Interoperabilität und Standardisierung fördern sowie die nationale und europäische Anschlussfähigkeit unterstützen. Gefördert werden Pilotprojekte als Einzelprojekte aus verschiedenen Fachbereichen an einer Einrichtung sowie kleine Verbundprojekte (mit in der Regel bis zu drei Partnern), die sich mit der Entwicklung und Erprobung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen befassen.
Termin: 28.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Katja von Storch, Dr. Nanette Kälin, Tel.: 0228/3821-2214/-1251
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Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte bearbeiten:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme: Anpassung oder Neuentwicklung von KI-Architekturen und maßgeschneiderten Open-Source-Modellen, die spezifisches Fachvokabular, Prozesswissen und/oder physikalische Gesetzmäßigkeiten einer Branche (zum Beispiel chemische Strukturformeln, Ingenieurswissen) nativ integrieren;
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur: Schaffung spezifischer Datenpipelines und Integrationsschichten zur Anbindung branchenüblicher IT-Systeme sowie die Nutzung branchenspezifischer Datenquellen innerhalb bestehender industrieller Ökosysteme;
- Datenzugänglichkeit und offene Standards: Erarbeitung technischer Lösungen zur Überwindung von Datensilos und Etablierung offener Standards sowie tragfähiger Governance-Modelle für den Datenaustausch innerhalb einer Branche, branchenübergreifend sowie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz und Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
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Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
Die Ziele des Wissenschaftsjahres 2027 sind:
- Vermittlung von Wissen über Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 vermittelt, wie Raumfahrt funktioniert, was sie leisten kann und welchen Mehrwert sie für die Gesellschaft bereits heute leistet. Wir zeigen, wie eng die deutsche Raumfahrtforschung- und -industrie in Europa und international kooperiert und welche Kernbereiche die deutsche und europäische Raumfahrt umfasst.
- Fokus auf gesellschaftliche und alltagsrelevante Themen: Das Wissenschaftsjahr 2027 rückt die gesellschaftlichen und alltagsrelevanten Themen der Raumfahrt in den Fokus. Das Ziel ist es, die Bedeutung der Raumfahrt für die Gesellschaft ganzheitlich darzustellen und ihre Rolle als essenzieller Innovationstreiber im täglichen Leben hervorzuheben.
- Darstellung der Raumfahrt als wachsenden Wirtschaftssektor: Die Raumfahrt hat als Enabler auch für andere Branchen Bedeutung. Sie gibt Impulse für neue Märkte und neue Geschäftsmodelle oder sorgt für Resilienz und das Funktionieren von Wertschöpfungsketten (zum Beispiel Satelliteninfrastruktur als Grundlage für Logistik, Landwirtschaft, Energie, Medizin, Digitalisierung/Konnektivität, Katastrophenschutz).
- Motivierung junger Menschen für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 weckt Begeisterung für MINT-Berufe bei Mädchen und Jungen, zeigt ihnen spannende Berufsperspektiven auf und macht Forschungsbereiche, Innovationen und Forschungsstandorte sichtbar.
Thematisch gliedert sich das Wissenschaftsjahr in die vier Themenfelder:
- Wissenschaft und Forschung: Von der Erde zum Universum und zurück,
- Der wirtschaftliche Beitrag der Raumfahrt,
- Internationale Zusammenarbeit als diplomatisches Bindeglied
- Die Raumfahrt als Garant für Souveränität und Resilienz.
Gefördert werden Vorhaben, die sich mit den oben genannten Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2027 befassen.
Termin: 14.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation, Sachsendamm 61, 10829 Berlin
Kontakt: Sarah Gutscher, Tel.: 030/67055-8217, sarah.gutscher@dlr.de, Carola Hänel, Tel.: 030/67055-782, carola.haenel@dlr.de
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Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation
Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden.
Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden.
Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen.
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de
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Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future"
Mit der Förderinitiative „Ideenwettbewerb Wasserstoffrepublik Deutschland“ des BMFTR wurden große Fortschritte auf dem Weg zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie erzielt. Insbesondere die Leitprojekte "Grüner Wasserstoff" haben zahlreiche Innovationen für die Kernelemente einer Wasserstoffwirtschaft bereitgestellt und die Bereiche Hochskalierung und Serienfertigung von Elektrolyseuren, Wasserstoff-Transportlösungen und Offshore-Erzeugung entscheidend vorangebracht.
Gefördert werden Vorhaben der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zu Wasserstofftechnologien.
Themen:
- Elektrolyse – Wasserstoffproduktion weltweit
- Offshore-Wasserstoff und Derivate
- Transport und Speicherung
- Power-to-X
Termin: 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung (EWF), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-h2@ptj.de
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Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.
Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.
Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden.
Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
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Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel
Die mesopelagische Zone in 200 – 1 000 m Wasser-Tiefe, auch „Dämmerzone“ genannt, spielt eine zentrale Rolle im ozeanischen Wärmehaushalt und in den globalen Stoffkreisläufen. Durch das Absinken von Wassermassen wie dem Subantarktischen Mode Water (Subantarctic Mode Water – SAMW) und dem Antarktischen Zwischenwasser (Antarctic Intermediate Water – AAIW) im Südozean werden große Mengen an Wärme, gelöstem Kohlenstoff und Sauerstoff aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial transportiert. In den letzten Jahrzehnten hat der Ozean einen wesentlichen Teil der durch den Klimawandel verursachten zusätzlichen Wärme aufgenommen und in der mesopelagischen Zone gespeichert.
Ziel der Förderung ist es, die Wissensbasis zur Rolle des Mesopelagials im Erdsystem zu erweitern, um fundierte Prognosen der Entwicklung des globalen Klimas sowie fundierte Entscheidungen im Klimaschutz, in der Anpassung an den Klimawandel und im nachhaltigen Umgang mit marinen Ressourcen zu ermöglichen. Gefördert werden Verbundprojekte, die einen Fokus auf das Mesopelagial sowie dessen Rolle im globalen Wärme- beziehungsweise Kohlenstoffhaushalt legen.
Themen:
- Quantifizierung der klimawandelbedingten Zirkulationsänderungen im Mesopelagial und deren Auswirkungen
- Quantifizierung der physikalisch und biogeochemisch getriebenen Kohlenstoffflüsse aus der Oberflächenschicht in das Mesopelagial und/oder aus dem Mesopelagial in die Tiefsee
- Technologische Entwicklungen, die eine verbesserte Datenerhebung im Mesopelagial ermöglichen
Termin: 01.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
Gefördert werden FuE-Arbeiten im Rahmen anwendungsorientierter, vorwettbewerblicher transnationaler Verbundvorhaben, die sich auf Technologieentwicklung und Innovation für die nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen aus primären und sekundären Quellen fokussieren und damit einen Beitrag zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung für die Stärkung der industriellen Basis in Europa leisten. Die geförderten Themen (Topics) nehmen Bezug auf den Themenbereich 1 (Nachhaltige Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen) der Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA).
Für Antragstellende, die eine Förderung beim BMFTR beantragen, ist die Teilnahme an folgenden Topics der aktuellen Ausschreibung (RAMP Joint Call 2026) möglich:
- Topic 1 - Ensuring a resilient supply of raw materials from primary sources (Nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen)
- Topic 2 – Targeting secondary sources to enhance access to raw materials (Nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen)
Termin: 22.09.2026, 15:00 Uhr
Adresse: Projektträger Jülich – PtJ, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Grünewald, Herr Dr. Florian Selge, Tel.: 030/2 01 99-36 78, ptj-ramp@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik
Ziel der Förderung ist die Entwicklung KI-basierter robotischer Systeme für Anwendungen in der Umwelttechnik, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und zusätzliche Wertschöpfung im CleanTech-Sektor zu generieren. Ein besonderer Fokus wird auf Lösungen mit hohem wirtschaftlichem Verwertungspotenzial und klarer Markteinführungsperspektive gelegt, wodurch der Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen im Umweltsektor beschleunigt werden soll.
Gefördert werden FuE-Arbeiten, in denen Expertisen aus den Bereichen Umwelttechnik, Robotik und KI zusammengeführt werden. Dies umfasst sowohl industrielle als auch mobile Robotiklösungen einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten, wie beispielsweise Sensorik, Aktorik, Dateninfrastrukturen und Systemarchitekturen.
Relevante Anwendungsfelder für die Forschungsvorhaben umfassen:
- Stärkung der Kreislaufwirtschaft, zum Beispiel durch Reparatur- oder Remanufacturingansätze sowie automatisierte Sortier- und Recyclingprozesse;
- Steigerung der Ressourceneffizienz, zum Beispiel durch die emissionsarme und nachhaltige Gestaltung von Industrieprozessen oder technologische Prozess-Verbesserungen;
- Weiterentwicklung von Resilienz-Technologien, zum Beispiel für Umweltüberwachung oder die Inspektion, Wartung und Instandhaltung von Infrastrukturen, unter anderem im Wasser- und Energiesektor.
Termin: 15.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen, Kreislaufwirtschaft; Geoforschung, Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Carina Sucker, Tel.: 07 21/6 08-2 24 90, carina.sucker@kit.edu, Dr. Daniel Jost, Tel.: 07 21/6 08-2 48 75, daniel.jost@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
Das BMFTR fördert den Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung. Es soll eine dauerhafte bilaterale Partnerstruktur mit physischem Zentrum in Brasilien aufgebaut werden; perspektivisch sollen weitere Partner aus Lateinamerika eingebunden werden. Thematische Schwerpunkte sind grüner Wasserstoff und Wasserstoff aus Biomasse, Wasserstoffderivate, Biokraftstoffe, nachhaltige Flugkraftstoffe sowie Materialforschung mit Bezug zu diesen Energiethemen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie technologieorientierte KMU und Industrieunternehmen mit Einrichtung in Deutschland.
Die Förderung erfolgt in drei Phasen:
- Aufbauphase von bis zu 3 Jahren (in der Aufbauphase sind bis zu 300.000 Euro pro Projekt und Jahr möglich),
- Hauptphase von bis zu 4 Jahren (in der Hauptphase bis zu 750.000 Euro pro Projekt und Jahr),
- Schlussphase von bis zu 2 Jahren (in der Schlussphase bis zu 400.000 Euro pro Projekt und Jahr).
Zunächst können nur Projektskizzen für die Aufbauphase eingereicht werden; nach Evaluation wird nur ein Projekt für Haupt- und Schlussphase weitergefördert.
Termin: 10.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: 0228/38 21-1434, Matthias.Frattini@dlr.de, Eva Gerhards, Tel.: 0228/38 21-2595, Eva.Gerhards@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe
Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft:
Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Der Fokus liegt insbesondere auf Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.
Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.
Schwerpunkte:
- Anfeindungen, Drohungen und Gewalt – Wirkmechanismen und Schutz
- Wahl und Nicht‑Wahl von Forschungsfragen und Lehrschwerpunkten
- Organisationale Resilienz - Governance, Regeln und Verfahren
- Monitoring und Indikatoren für Belastungen der Wissenschaftsfreiheit sowie für Wirkung und Verstetigung
Termin: 18.09.2026
Kontakt: wihoforschung@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte untersuchen:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur
- Datenzugänglichkeit und offene Standards
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hubs für die Fusion
Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusionsforschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.
Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:
- Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
- Laserfusion (technologieoffen) und
- Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien
Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)
Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.
Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung
MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects
Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche bearbeiten:
- Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie,
- Neuartige bioökonomische Produkte,
- Disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie.
Voraussetzung zur Förderung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen Eureka-Partnerländern, die sich an dem Call beteiligen. Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 € (inkl. Projektpauschale für universitäre Partner) nicht überschreiten.
Termin: 20.09.2026 (Projektskizzen)
Weitere Informationen und Kontaktpersonen für Auskünfte: Ausschreibung
Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden.
Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern.
Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum.
Schwerpunktthemen:
- Wassermanagement
- Landwirtschaftssysteme
- Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft
Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)
Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.
Themenfelder:
- Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
- Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
- Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
- Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
- Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
- Innovative Konzepte aus der Optogenetik
- Neue optische Verfahren der Bildgebung
Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“
Um die Privatheit jedes einzelnen Menschen ebenso wie unsere demokratische Gesellschaft als Ganzes zu stärken, brauchen wir Forschung und Innovation in der IT-Sicherheit. Zweck der Zuwendung ist es, in meist dreijährigen Vorhaben aktuelle Entwicklungen mit Bezügen zum Datenschutz und zur Privatheit im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensrealitäten von Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich zu untersuchen, um den Diskurs über damit verbundene Chancen und Herausforderungen sachlich zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürgern soll eine informierte Auseinandersetzung mit den Gefahren der Digitalisierung für ihre Privatheit und Selbstbestimmtheit ermöglicht werden. Zweck ist es auch, innovative Alternativlösungskonzepte und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den europäischen Weg im Datenschutz weiter voranzutreiben und eine sichere Datennutzung für unterschiedliche Interessengruppen zu ermöglichen.
Es werden Forschungsverbundvorhaben gefördert, die sich beispielsweise einem oder mehreren der folgenden Themenfelder zuordnen lassen.
Grundrechte und informationelle Selbstbestimmung schützen:
- Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung unterstützen;
- Datenschutz technisch umsetzen;
- privatsphäreschonende Geschäftsmodelle entwickeln;
- Zukunftstechnologien privatsphäreschonend gestalten („Privacy by Design“);
- Technik- und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen;
- Risikoabschätzungen vornehmen.
Technik nach demokratischen Werten souverän gestalten:
- Standards, Normen und Kennzeichnungen weiterentwickeln;
- Werte in die Technikentwicklung einfließen lassen („Values by Design“);
- individuellen Umgang mit Daten besser verstehen.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und -ziele müssen den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sein.
Termin: 15.03. und 15.10.2023 (jeweils Projektskizzen); danach jeweils 15.03. und 15.10. eines Jahres, letztmalig am 15.03.2027
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Jan-Ole Malchow, Tel.: 0 30/31 00 78 - 386, Jan-Ole.Malchow@vdivde-it.de, Kai Benjamin Leiner, Tel.: 0 30/31 00 78 - 5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Ziel der vorliegenden Fördermaßnahme ist:
- die Entwicklung technischer Innovationen beziehungsweise Adaptionen an die Gegebenheiten im Partnerland und eine signifikante Steigerung des Technologiereifegrades, die eine spätere Markteinführung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen ermöglicht;
- die Erhöhung der Anzahl deutscher Unternehmen, die auf dem koreanischen Markt aktiv sind beziehungsweise Aktivitäten konkret planen;
- die Intensivierung der WTZ mit Korea und Stärkung deutsch-koreanischen Partnerschaften und Netzwerke.
Termin: 04.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Carolin Lange, Tel.: 0228/38 21-20 81, c.lange@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
