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Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Wirkungsstark – Soziale Innovationen und Künstliche Intelligenz zusammen denken

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Klimawandel oder die Transformation von Mobilität und Gesundheitsversorgung erfordern neue und wirksame Lösungsansätze. Soziale Innovationen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie umfassen neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und gesellschaftlichen Praxis, die Teilhabe stärken, Nachhaltigkeit fördern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig unter­stützen sie den Transfer technologischer Innovationen in die Praxis, indem sie neue Anwendungsfelder er­schließen und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

Ziel der Förderung ist es, bis zum Ende der Förderperiode die Verbreitung, Skalierung und nachhaltige Wirkung von Sozialen Innovationen in Deutschland zu erreichen und eine wirkungsorientierte Steuerung in der Förderung von Sozialen Innovationen zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die Soziale Innovationen für sichere und menschengerechte KI im Einsatz für das Gemein­wohl in einer der drei folgenden Themenlinien validieren und weiterentwickeln:

  • Themenlinie 1: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen und Prävention in Gesundheit und Pflege
  • Themenlinie 2: Soziale Innovationen für KI-gestützte Lösungen für klimaneutrale und sozial gerechte Mobilität
  • Themenlinie 3: Soziale Innovationen für KI-gestützte Clean Tech-Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Termin: 29.01.2027, 12:00 Uhr (einstufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH – PT Innovation – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: wirkungsstark@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Advanced Materials und Enabling Technologies für nachhaltige E-Antriebsanwendungen

Gemeinsam mit dem National Research Council (NRC) Kanadas werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus beiden Ländern auf dem Gebiet der fortschrittlichen Materialien und Schlüsseltechnologien für elektrischen Antriebe vorantreiben, die transatlantischen Beziehungen stärken und Kompetenzen bündeln. Die Maßnahme ist dabei auf den Industrietransfer der Ergebnisse ausgerichtet.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die eines oder beide der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Nachhaltige Materialien, Komponenten und Systeme für Elektromotoren
  • Fortschrittliche dielektrische Materialien und Leistungselektronik.

Der Verbund muss aus mindestens zwei deutschen Partnern (eine Hochschule oder außer-universitäre Forschungseinrichtung und ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft) und drei kanadischen Partnern (ein Forschungszentrum des National Research Council, eine Universität und ein zuwendungsfähiger kanadischer Firmenpartner) bestehen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 800.000 Euro pro deutschem Forschungsverbund sowie in der Regel für eine Laufzeit von 24 bis zu 36 Monaten gewährt.


Termin: 31.03.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Barbara Hellebrandt, Tel.: 0228/38 21-14 33, Barbara.Hellebrandt@dlr.de, Dr. Stephanie Splett-Rudolph, Tel.: 0228/38 21-14 30, stephanie.splett@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten zur Stärkung der geschlechtersensiblen präklinischen Forschung

Der medizinische Fortschritt hat umfangreiche Erkenntnisse zu Entstehungsmechanismen verschiedener Erkrankungen sowie zu entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten hervorgebracht. Gleichzeitig werden dabei physiologische Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern oft nicht beziehungsweise nicht systematisch berücksichtigt. Ziel der Förderung ist, die präklinische Forschung zu Krankheitsmechanismen sowie zu Diagnose- und Therapieentwicklung geschlechtersensibel zu gestalten. Die Erkenntnisse sollen eine verlässliche Evidenzbasis für die weitere Entwicklung entlang der Translationskette bilden und zukünftig zu einer verbesserten medizinischen Versorgung aller Geschlechter beitragen.

Gefördert werden können beispielsweise präklinische Forschungsansätze zu folgenden Themenbereichen:

  • Untersuchung möglicher Geschlechtsunterschiede im Ansprechen auf bestehende Therapien in Zell- oder Tiermodellen;
  • Entwicklung und Validierung von Tiermodellen und Zellkulturmodellen, die mögliche Geschlechtsunterschiede berücksichtigen;
  • geschlechtersensible Untersuchung von molekularen und zellulären Krankheitsmechanismen;
  • Entwicklung geschlechtersensibler Diagnoseverfahren, Therapien und Risikovorhersage bestimmter Krankheiten;
  • Entwicklung neuer Arzneimittel beziehungsweise geschlechtersensible Analyse des Wirkmechanismus bereits zugelassener Arzneimittel in Zell- oder Tiermodellen;
  • Validierung oder Entwicklung geschlechtersensibler Biomarker für die Wirksamkeit von Therapien

Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Madeleine Gräf, Dr. Michaela Fersch, Tel.: 0228/3821-2800, gender-data-gap@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung der Pathomechanismen von postinfektiösen Erkrankungen

Ziel der Förderung ist es, die Pathomechanismen der postakuten Infektionssyndrome weiter aufzuklären und neuartige Möglichkeiten für ihre Beeinflussung zu identifizieren. Dadurch soll ein besseres Verständnis für die Entstehung und unterschiedliche Ausprägung dieser Erkrankungen erreicht und neue Ansätze für die Verbesserung der Prävention, Diagnose und Therapie entwickelt werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundvorhaben, die auf die weitere Aufklärung, Validierung und funktionelle Charakterisierung grundsätzlich bekannter pathomechanistischer Prozesse bei PAIS sowie deren therapeutische Beinflussbarkeit ausgerichtet sind. Im Vordergrund stehen dabei das Long-/Post-COVID-Syndrom und die post-infektiöse ME/CFS.

Die Ziele sind erreicht, wenn

  1. interdisziplinäre Kooperationen zwischen Forschenden aus der Grundlagen- und klinischen Forschung etabliert werden und 
  2. neue wissenschaftliche Evidenz generiert wird, von denen die Erkrankten mittelfristig einen Nutzen haben. 
  3. Die in den Projekten generierten Daten sollen nachhaltig genutzt und anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden.

Die Zielerreichung wird an der Qualität und Quantität der aufgebauten Kooperationen, der wissenschaftlichen Publikationen und der zur Verfügung gestellten Daten gemessen. 


Termin: 27.01.2027 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Andrea Delekate, Dr. Fabian Gondorf, Dr. Friederike Maaßen, Tel.: 0228/3821-2630, PAIS@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie 
  2. Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze 
  3. Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte 
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen 

Es wird erwartet, dass die internationalen Verbünde mindestens zwei der fünf europäischen Meeresbecken (Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee und Ostsee und Atlantischer Ozean) berücksichtigen und die Wirkung der Projekte sowie deren Potenzial zur Übertragbarkeit und Skalierung auf weitere Meeresbecken bewerten.


Termin: 16.11.2026, 15:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 03 81/2 03 56 - 292, Christin Lambertz, Tel.: 03 81/2 03 56 - 284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft

Gefördert werden risikoreiche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur Herstellung, Weiterentwicklung und Nutzung von E-Fuels sowie zugehöriger Schlüsseltechnologien bis zu einem Technologie-Reifegrad von 3, sowie Vorhaben, die perspektivisch auf die starke Verbesserung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit abzielen. Die Vorhaben müssen einen deutlichen Innovationsgewinn und ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko aufweisen sowie die Notwendigkeit der beantragten Förderung beschreiben.

Mögliche Projekte oder Fragestellungen umfassen beispielsweise:

  • Neue, innovative Herstellungsverfahren für strom- und wasserstoffbasierte E-Fuels.
  • Innovative Prozessketten, Komponenten und Materialien entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zur Nutzung von E-Fuels.
  • Entwicklung und Optimierung neuartiger Katalysatoren mit verbesserter Selektivität, höherer Aktivität und längerer Lebensdauer. 
  • Neuartige, hochintegrierte, stufenlose Verfahren zur Herstellung von klimaneutralen Kraftstoffen.
  • Simulation und Modellierung, beispielsweise neuer Prozessführungen oder Betriebsstrategien, zur Effizienzsteigerung sowie zu Betrieb und Eigenschaften der übergeordneten Infrastruktur, sofern dies einen signifikanten Einfluss auf eine spätere Anwendung der betrachteten Technologien hat.
  • Ermittlung von Ansätzen für notwendige regulatorische Anpassungen sowie von Anreizmechanismen zu Unterstützung des Markthochlaufs.
  • Sicherheits-, Genehmigungs- und Umweltaspekte sollten bei neuartigen Verbindungen im Hinblick auf eine zukünftige wirtschaftliche Nutzung betrachtet werden.
  • Für die Herstellung von E-Fuels notwendige CCU-Technologien und -Vorprodukte sind in Kombination mit den obenstehenden Punkten ebenfalls förderfähig.

Die geförderten Vorhaben sollen eine klare Anwendungs- und Transferperspektive aufweisen. Daher ist Industriebeteiligung bei den Projekten gewünscht. Die Ergebnisse der geförderten Projekte sollen die technologische Basis für eine klimaneutrale Mobilität stärken und neue Wertschöpfungspotenziale für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland ermöglichen.


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-efuels@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

MINT-Studienorientierung und -begleitung (AkadeMINT)

Ziel ist es, den Anteil von jungen Frauen in den MINT-Studiengängen zu steigern und Jugendliche und junge Erwachsene aus weiteren bisher in MINT-Studiengängen und bei Abschlüssen im MINT-Bereich unterrepräsentierten, schwer erreichbaren Zielgruppen zu erreichen. Mit der Förderung sollen MINT-Studiengänge prominent platziert und das Studienangebot für die Zielgruppen zugänglich und zudem dauerhaft attraktiv gestaltet, und so langfristig die Abbruchquote gesenkt werden.

Förderfähig sind forschungs- und evidenzbasierte, praxisnahe Projekte, die mindestens einem der zwei im Folgenden beschriebenen Themenschwerpunkte zugeordnet werden können.

Themenschwerpunkt I: Studienorientierung für MINT-Fächer
Themenschwerpunkt II: Begleitung durchs MINT-Studium

Die Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren gefördert werden.


Termin: 24.11.2026 (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „PT Neue Impulse für die MINT-Bildung“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/310078-5680, AkadeMINT-Antrag@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland

Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.

Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.


Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"

Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.

Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen. 

Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.


Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin 
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung

Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz. 

Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre

  • Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren 

Themenfelder:

  • Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität

  • Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur

  • Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)

Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.

Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.


Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transfer und Netzintegration der Quantenkommunikation

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Fragestellungen im Bereich der Quantenkommunikation, durch die der Transfer der Quantenkommunikationstechnologie in die Anwendung gezielt und nachhaltig gestärkt und ausgebaut wird. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sollen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sowie ein übergeordnetes Dachprojekt gefördert werden. 

Damit zielt die Fördermaßnahme darauf ab, einen elementaren Beitrag zu einer robusten und nachhaltigen IT-Sicherheit einer umfassend digital vernetzten Gesellschaft zu leisten. Diese Vorhaben sollen anwendungs- und endanwenderorientierte Forschungsfragen untersuchen, durch die sowohl die Integration von Quantenkommunikationssystemen in bestehende und zukünftige IKT-Netze als auch ein praxisnaher Einsatz der Quantenkommunikationstechnologie vorangetrieben werden. 

Gefördert werden interdisziplinäre Ansätze, die Forschende aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen der Quantenkommunikation sowie auch aus der klassischen Kommunikationstechnologie und der allgemeinen IT-Sicherheit zusammenbringen. 


Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Toni Markurt, Tel.: 030/310078-5389, toni.markurt@vdivde-it.de, Dr. Fabienne Haupert, Tel.: 089/5108963-025, fabienne.haupert@vdivde-it.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für den öffentlich regulierten Dienst des Satellitennavigationssystems Galileo

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bietet mit dem öffentlich regulierten Galileo Dienst, dem so genannten Public Regulated Service (PRS), ein verschlüsseltes Navigationssignal, das hohen Schutz gegen Fremdeinwirkungen, Störung und Manipulation bietet.

Das BMFTR unterstützt Einzel- oder Verbundvorhaben, die neue oder verbesserte Ansätze zur Erreichung des national eigenständigen Zugangs zum Galileo PRS, der Erschließung des vollumfänglichen Potenzials des Navigationsdiensts für die künftige zivile und militärische Nutzung (Dual Use) in Deutschland oder der Demonstration des Potenzials und der Eigenschaften des PRS unterstützen.

Für eine Lösung der dargestellten komplexen Herausforderungen sind in der Regel technologische Ansätze sowie der Wissensaustausch zwischen Industrie und nationalen Behörden sowie eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Grundlagenarbeit und Technologien sowie deren Erweiterungen gemeinsam entwickelt werden können. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll durch die Fördermaßnahme ermöglicht werden. 


Termin: bis 30.06.2027 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e. V., Förderadministration, Königswinterer Straße 522 – 524, 53227 Bonn
Kontakt: Hendrik Osenberg, hendrik.osenberg@dlr.de, Tel.: 0228/447-351
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften

Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.

Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungs­erkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und inter­nationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.


Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hubs für die Fusion

Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions­forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.

Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:

  • Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
  • Laserfusion (technologieoffen) und
  • Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien

Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.


Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Der Mittelmeerraum ist aufgrund seiner besonderen Kombination aus mehreren starken Klimarisiken und hoher Anfälligkeit ein Hotspot für stark miteinander verknüpfte Klimarisiken. Zu den identifizierten regionalen Schlüsselrisiken gehören unter anderem zunehmende Wasserknappheit und Dürren, Verluste von terrestrischen und marinen Ökosystemen sowie Risiken für die Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Nur durch die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zwischen europäischen Partnern und den Partnern im südlichen und östlichen Mittelmeerraum sowie unter Einbeziehung aller Nutzergruppen und unter Berücksichtigung aller regionalen und sektoralen Unterschiede können wirkungsvolle Lösungen zu diesen Herausforderungen in der Mittelmeerregion erarbeitet werden, welche dazu beitragen, die nachhaltige Ressourcennutzung in der Region, die regionale Anpassungsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung zu verbessern. 

Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum. 

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement
  • Landwirtschaftssysteme
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft

Termin: ohne Datum. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des PRIMA-Gesamtverbunds eine Projektskizze in elektronischer Form und englischer Sprache für das Gesamtvorhaben beim PRIMA-Sekretariat ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die deutschen Antragstellenden durch das BMFTR oder den Projektträger schriftlich aufgefordert, förmliche nationale Förderanträge einzureichen
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stephan Epe, Tel.: 02 28/38 21-1904, Stephan.Epe@dlr.de, Melanie Grampp, Tel.: 0228/38 21-1932, melanie.grampp@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftliche Vorprojekte zu Grundlagenfragen der Quantentechnologien und Photonik (WiVoPro)

Das Ziel der WiVoPro besteht darin, neue Themenfelder aus den Quantentechnologien der zweiten Generation und innovative Ideen aus dem Bereich der Photonik für die anwendungsorientierte Forschung zu erschließen. Es soll das Potenzial neuer wissenschaftlicher Ansätze für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermittelt werden. Die WiVoPro sollen eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Arbeiten in industriegeführten Forschungsverbünden schlagen.

Themenfelder:

  • Neuartige Methoden zur Herstellung oder Manipulation von Qubits
  • Erstmalige Demonstration der Nutzung eines physikalischen Wirkprinzips für die Nutzung als Sensor
  • Demonstration neuer Prinzipien zum analogen, photonischen Computing
  • Neue Methoden zur deterministischen Erzeugung von Verschränkung
  • Neuartige Materialklassen und optische Schichtsysteme mit um Größenordnungen verbesserten optischen Eigenschaften
  • Innovative Konzepte aus der Optogenetik
  • Neue optische Verfahren der Bildgebung

Termin: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Die letzte Einreichung ist am 15.12.2027.
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bernhard Ihrig, Tel.: 0211/6214-172, ihrig@vdi.de, Dr. Johannes Mund, Tel.: 0211/6214-501, mund@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline

Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).

Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein. 

Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.

Beispielhafte Themen:

  • Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
  • Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
  • Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)

Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre. 


Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"

Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.

Themenblöcke

Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)

Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft


Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.:  02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)

Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
  2. Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
  3. Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)

Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI

Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.

Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:

  • Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
  • Fortgeschrittene und hybride Modelle
  • Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
  • Intelligente Landwirtschaft
  • KI in Simulationen/physikalischen Modellen

Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien

Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.

Das BMBF gibt zwei Ziele aus:

  • Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
  • Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.


Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“

Um die Privatheit jedes einzelnen Menschen ebenso wie unsere demokratische Gesellschaft als Ganzes zu stärken, brauchen wir Forschung und Innovation in der IT-Sicherheit. Zweck der Zuwendung ist es, in meist dreijährigen Vorhaben aktuelle Entwicklungen mit Bezügen zum Datenschutz und zur Privatheit im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensrealitäten von Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich zu untersuchen, um den Diskurs über damit verbundene Chancen und Herausforderungen sachlich zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürgern soll eine informierte Auseinandersetzung mit den Gefahren der Digitalisierung für ihre Privatheit und Selbstbestimmtheit ermöglicht werden. Zweck ist es auch, innovative Alternativlösungskonzepte und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den europäischen Weg im Datenschutz weiter voranzutreiben und eine sichere Datennutzung für unterschiedliche Interessengruppen zu ermöglichen.

Es werden Forschungsverbundvorhaben gefördert, die sich beispielsweise einem oder mehreren der folgenden Themenfelder zuordnen lassen.

Grundrechte und informationelle Selbstbestimmung schützen:

  • Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung unterstützen;
  • Datenschutz technisch umsetzen;
  • privatsphäreschonende Geschäftsmodelle entwickeln;
  • Zukunftstechnologien privatsphäreschonend gestalten („Privacy by Design“);
  • Technik- und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen;
  • Risikoabschätzungen vornehmen.

Technik nach demokratischen Werten souverän gestalten:

  • Standards, Normen und Kennzeichnungen weiterentwickeln;
  • Werte in die Technikentwicklung einfließen lassen („Values by Design“);
  • individuellen Umgang mit Daten besser verstehen.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und -ziele müssen den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sein.


Termin: 15.03. und 15.10.2023 (jeweils Projektskizzen); danach jeweils 15.03. und 15.10. eines Jahres, letztmalig am 15.03.2027
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Jan-Ole Malchow, Tel.: 0 30/31 00 78 - 386, Jan-Ole.Malchow@vdivde-it.de, Kai Benjamin Leiner, Tel.: 0 30/31 00 78 - 5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen

Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.

Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).


Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung