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Bystander- und Multiplikator-Training für Studierendeninitiativen

Plakat: Bystander- und Multiplikator-Training für Studierendeninitiativen

Plakat: Bystander- und Multiplikator-Training für Studierendeninitiativen

Vorstellung des Projekts:

Der studentische Alltag ist von Natur aus divers, dennoch sind die Möglichkeiten für Studierende, zu erlernen, wie sie ihre Kommiliton*innen, Kolleg*innen und Freunde vor Diskriminierung schützen können, selten zugänglich. Das „Bystander- und Multiplikator-Training für Studierendeninitiativen“ soll diese Lücke füllen.

Das Projekt setzt sich aus drei Phasen zusammen, beginnend mit der Peer-Reflektionsphase: Nachdem die Teilnehmenden sich und ihre Initiativen vorgestellt haben, folgte eine erste Ermittlung von alltäglichen Begegnungen mit Diskrimination in studentischen Initiativen. Dies dient nicht nur dem Etablieren eines komfortablen und sicheren Raumes und damit die Grundlage des folgenden Workshops. Es bietet auch die Möglichkeit, mit anderen Studierendeninitiativen für etwaige Kollaborationen in Verbindung zu treten.

Die zweite Phase besteht aus einem professioneller Bystander Training, dessen konkrete Inhalte sich je nach Ablauf der Phase 1 ändern können.

Die Expert*innen beginnen mit der Erklärung der Terminologie. Dies soll einerseits alle Teilnehmenden auf den gleichen Startpunkt bringen, anderseits ermöglicht dies ihnen, diskriminierende Aktionen korrekt zu adressieren, sollte dies notwendig sein. Im Folgenden durchlaufen die Studierenden ein Awareness-Training, um alltägliche Diskriminierung in studentischen Initiativen zu erkennen. Zuletzt erhalten sie praktische Werkzeuge und Techniken, um situativ mit Diskrimination umgehen zu können.

In der letzten Phase reflektieren die Teilnehmenden über die erlernten Fähigkeiten. In einer Präsentation beschreiben die Teilnehmenden, wie sie das Erlernte in ihren respektiven Studierendeninitiativen konkret anwenden und weitergeben können (Multiplikatorfaktor).

Das Projekt wird zudem in einem Handbuch dokumentiert, welches als Richtlinie in die Studierendeninitiativen getragen werden kann.

Projektverantwortliche Personen Merna Mahmoud, Dalreen Ramos, Marilisa Schröder
Kontakt für Rückfragen

bystander-project-26@outlook.de

Projektzeitraum Oktober 2026