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Arbeitsstelle Universitätsgeschichte

Luftbild der Freien Universität

Luftbild der Freien Universität
Bildquelle: Reinhard Friedrich / FU Berlin, UA, Foto-S, Sig. RF/0362-06

Die Arbeitsstelle Universitätsgeschichte folgt dem Ansatz einer interdisziplinären Universitätsgeschichte. Im Zentrum steht die Erarbeitung neuer und kritischer Perspektiven auf die Geschichte der FU Berlin, die in Verbindung zu Kultur- und Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und politischer Geschichte, Institutionsgeschichte sowie wissens- und wissenschaftshistorischen Zugriffen ausgelotet werden sollen.

Die Arbeitsstelle ist am Universitätsarchiv der FU Berlin angesiedelt. Ihr angegliedert ist auch der Erinnerungsort Ihnestraße, eine Dauerausstellung, die sich der problematischen Geschichte des Gebäudes in der Ihnestraße 22 widmet.

Vortrag Jan Lazardzig und Lisa-Frederike Seidler im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften:

Drehort Freie Universität: Ein Filmschnipsel-Vortrag aus 78 Jahren FU-Geschichte

Die Freie Universität als Filmkulisse! Seit ihrer Gründung 1948 ist die FU Berlin immer wieder als Drehort in Erscheinung getreten. Der Vortrag blickt auf 78 Jahre Freie Universität im Spiegel von Spiel- und Dokumentarfilmen, Nachrichtensendungen und Vorabendserien. So ist der Henry-Ford-Bau in den 1960er Jahren nicht nur Schauplatz der Studentenbewegung, sondern diente auch als Kulisse für einen britischen Agenten-Thriller.  Aber auch die Rost- und Silberlaube und der Botanische Garten sind gern genutzte Drehorte für verschiedenste filmische Genres. Der Filmschnipsel-Vortrag bietet einen unterhaltsamen Mix aus Geschichte und Trash. Ein Beitrag der Arbeitsstelle Universitätsgeschichte.

Veranstaltungszeiten
20:00-20:30 Uhr
21:30-22:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Rostlaube
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Hörsaal 2

In Vorbereitung:

Cover des Sammelbandes

Cover des Sammelbandes

Jan Lazardzig, Lisa-Frederike Seidler (Hrsg.): Topografie, Institution, Erbe. Zur Geschichte der Freien Universität

Seit ihrer Gründung 1948 war die Freie Universität im Südwesten Berlins immer wieder ein Schauplatz politischer Auseinandersetzungen und ideologischer Konflikte, sie bildete zugleich aber auch den Hintergrund emanzipatorischer Bestrebungen und epistemologischer Neuerung.
Beispielhaft stehen dafür ihre Einrichtung als freiheitliche Gegen­gründung zur Ost-Berliner Humboldt-Universität, die sogenannte Studentenbewegung, oder auch die Biografien einzelner Hochschulakteur:innen, die weit über die Freie Universität hinaus Bekanntheit erlangten. Als Bildungseinrichtung ist sie nicht nur international von Bedeutung, sondern auch fest verankert innerhalb der (West-)Berliner Stadtgeschichte. Anhand der Begriffe Topografie, Institution und Erbe diskutiert der Band neue, interdisziplinäre Zugänge zur Geschichte der Freien Universität.
Damit verbinden sich Fragen nach der Bedeutung Dahlems als etabliertem Wissenschaftsstandort für die neugegründete Universität, nach dem Erbe von kolonialgeschichtlichen Zusammenhängen und dem NS-Wissenschaftsbetrieb, sowie zu ihrer Rolle im ideologischen Wettstreit des Kalten Kriegs.

Zur Verlagsankündigung

Kontakt

Arbeitsstelle Universitätsgeschichte

Universitätsarchiv
Malteserstraße 74–100
Haus L
12249 Berlin