Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 19.10.2026
26.02.2026
Inhalt
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
- ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
- Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Vortragsreihe zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere
- Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027
- DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-Plus
- Neues Förderprogramm „Open-Access-Publikationsförderung“
- Schwerpunktprogramm 2436: Net-Zero Concrete
- Schwerpunktprogramm 2453: Integration of mitochondria into the cellular proteostasis network
- Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
- Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft
- Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft
- MINT-Studienorientierung und -begleitung (AkadeMINT)
Europäische Union
- EP – Water4All: Call 2026 Sustainable water management
- EP – Biodiversa+: Call “BiodivFuture” 2026-2027
- Transnationale Ausschreibung 2027 (Ankündigung): Cell and Gene Therapy for Personalised Medicine
- Webinar zu ERC Starting & Consolidator Grants
- Horizon Europe: Updates für das Work Programme 2027 veröffentlicht
VolkswagenStiftung
Weitere Stiftungen
- Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen
- Wübben Stiftung: Format Sandpits zu Bildung und KI
- Karg Stiftung: William Stern Programm - Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung
Verschiedene Mittelgeber
- Tag der guten wissenschaftlichen Praxis 2026 an der Freien Universität Berlin
- Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
- SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
Seit dem 01.08.2026 steht die kostenfreie ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum mit Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nicht mehr im Intranet der Freien Universität Berlin zur Verfügung.
Diese ELFI-Datenbank wird in Kürze durch eine neue Datenbank, den Informationsdienst Forschung, Internationales, Transfer – FIT, zur Recherche nach Forschungsförderprogrammen abgelöst werden. Forschende haben dann mit FIT die Möglichkeit, sich für ein Abonnement zu registrieren und ein individuelles Benutzerprofil einzurichten: Hier legen sie Wissenschaftsgebiete, Arten der Förderung sowie Förderer fest, über die sie Informationen erhalten möchten. An einem Wochentag eigener Wahl erhalten Abonnent*innen eine Mail mit aktuellen, für sie wichtigen Förderinformationen. Falls Forschende darüber hinaus Informationen benötigen, können sie jederzeit in der FIT-Datenbank recherchieren.
Sobald die neue Datenbank zur Verfügung steht, folgen hierzu genaue Informationen auf den Webseiten der Freien Universität Berlin.
Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.
Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Vortragsreihe zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere
Die DFG bietet Fördermöglichkeiten für alle Karrierestufen zwischen Promotion und Professur und informiert regelmäßig in kurzen Online-Talks über ihre verschiedenen Förderangebote.
Die nächsten Termine der Prospects-Reihe:
- 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
- 13.01.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
- 15.02.2027, 15:00 - 16:30 Uhr – DFG Funding Opportunities for Postdocs (in English)
- 18.03.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
- 08.04.2027, 14:30 - 16:00 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
- 05.05.2027, 14:00 - 15:30 Uhr – DFG-Fördermöglichkeiten für Postdocs
- 11.06.2027, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
Weitere Informationen zu den Informationsveranstaltungen
Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027
Um die Resilienz von Dateninfrastrukturen auszubauen, gewährt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der DFG zusätzliche Mittel. Aus diesen Mitteln können bis Ende 2027 themenspezifische Projekte mit dem Ziel gefördert werden, Daten aus Repositorien im Ausland, die für die Forschung in Deutschland und Europa maßgeblich sind, zu erhalten bzw. erneut zugänglich zu machen, sofern die Verfügbarkeit oder Integrität dieser Datenbestände gefährdet ist.
Dazu werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen sowie rechtliche Prüfungen gefördert. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde gefördert werden.
Termin: Antragstellung jederzeit bis 31.12.2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: foerderung-datensicherung@dfg.de, Katja Fleischer, Tel.: 0228/885-3114, Dr. Kathrin Winkler, Tel.: 0228/885-2201, Dr. Alexandra Panzert, Tel. Tel.: 0228/885-2238
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-Plus
Mit der Initiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ eröffnet die DFG geförderten Verbünden in den Programmen Exzellenzcluster (EXC), Forschungsimpulse (FIP), Graduiertenkollegs (GRK) und Sonderforschungsbereiche (SFB sowie SFB/Transregio) die Möglichkeit, im Rahmen des Programms 1000-Köpfe-Plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hoch qualifizierte, erfahrene Wissenschaftler*innen zu gewinnen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive im deutschen Wissenschaftssystem suchen.
Modul „Professur“
Das Modul „Professur“ ermöglicht es den Verbünden, eine*n herausragende*n Wissenschaftler*in, der*die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllt, aus dem Ausland an die (mit)antragstellende Hochschule zu berufen. Dafür können insgesamt Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro beantragt werden.
Modul „Mercator Fellow Global“
Mit dem Modul „Mercator Fellow Global“ wird Verbünden die Option eröffnet, eine*n herausragende*n, erfahrene*n Wissenschaftler*in, der*die derzeit im Ausland tätig ist und (noch) keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstrebt, als Fellow längerfristig und intensiv in die Arbeit des Verbundes zu integrieren. Zugleich soll der Verbund durch die Einbindung der geförderten Person zusätzliche Kompetenz gewinnen und seine internationale Sichtbarkeit weiter steigern.
Termin: Antrag bis 27.01.2027 (12:00 Uhr), Absichtserklärung bis 08.12.2026 (12:00 Uhr)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Für Graduiertenkollegs: Dr. Anselm Fremmer, Anselm.Fremmer@dfg.de, Tel.: 0228/885-2397, für Exzellenzcluster und Forschungsimpulse: Dr. Sebastian Granderath, Sebastian.Granderath@dfg.de, Tel.: 0228/885-2273, für Sonderforschungsbereiche: Dr. Helen Neuert, global-minds-initiative-germany@dfg.de, Tel.: 0228/885-2958
Weitere Informationen: Ausschreibung
Neues Förderprogramm „Open-Access-Publikationsförderung“
Mit dem Programm „Open-Access-Publikationsförderung“ (OAF) als Nachfolgeprogramm der Förderschiene „Open-Access-Publikationskosten“ (OAK) gestaltet die DFG die Open-Access-Förderung ab 2027 neu. Im Rahmen einer institutionellen Förderung können im neuen Programm Zuschüsse zur Publikation von Forschungsartikeln und wissenschaftlichen Büchern im Open Access beantragt werden. Antragsberechtigt sind sowohl Hochschulen als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Termin: Antragstellung jährlich bis zum 4. Mai für das jeweils folgende Kalenderjahr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Christina Hemme, christina.hemme@dfg.de, Tel.: 0228/885-2717, Simone Klemmer, simone.klemmer@dfg.de, Tel.: 0228/3383
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2436: Net-Zero Concrete
The production of concrete is responsible for approximately 7 percent of the global CO2 emissions. Hence, there is an urgent need to significantly cut back on CO2 emissions and to work on scientifically driven solutions for CO2-neutral (Net-Zero) concrete. Within this SPP, novel research pathways towards climate-neutral concrete will be pursued and explored. To achieve this, a multidisciplinary research approach is envisioned, covering cement chemistry, concrete technology and related scientific areas such as physical chemistry (reaction thermodynamics and kinetics) and physics of materials, but also reusability and adaptability of resources and production procedures.Therefore, the Priority Programme addresses the following main objective: pursuing a Net-Zero concrete based on alternative binders, renewable aggregates and carbonation strategies.
Termin: 13.01.2027 (Registrierung bis 07.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Holger Eggemann, Tel.: 0228/885-2655, holger.eggemann@dfg.de, Bettina Rausch, Tel.: 0228/885-2447, bettina.rausch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2453: Integration of mitochondria into the cellular proteostasis network
In the second funding period, we aim to define the molecular mechanisms and how these factors monitor quality control and intracellular targeting of mitochondrial precursor proteins.
- What are the molecular mechanisms that ensure the reliable intracellular transport of precursor proteins to mitochondria?
- How do quality control factors of different cellular compartments cooperate to remove non-imported mitochondrial proteins?
- How do proteostasis network components such as chaperones or proteases support dynamic changes of the mitochondrial proteome upon adaption to specific cellular demands?
The priority programme will exclusively fund tandem or tridem projects combining expertise from the mitochondrial protein import field and from the cellular proteostasis field.
To maintain the focus of this priority programme, we do not aim to fund:
- predominantly descriptive projects that lack a focus on molecular mechanisms;
- research projects that are not directly related to mitochondrial precursor proteins, such as studies analysing mitophagy, apoptosis or antiviral signalling. The focus of the priority programme is centred on targeting and quality control of mitochondrial precursor proteins.
Termin: 27.01.2027 (Registrierung 20.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Anja Müller, Tel.: 0228/885-2139, anja.mueller@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2411: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing
The first funding period of SPP 2411 (LOOPS 1.0) established cortico-subcortical loops as a framework for studying adaptive sensing across mammalian species and sensory modalities. Research during LOOPS 1.0 demonstrated that sensory representations in cortical and subcortical circuits are dynamically shaped by behavioural context, internal state and experience. At the same time, LOOPS 1.0 identified several open questions, particularly regarding the mechanisms of plasticity in cortico-subcortical circuits, the role of these loops under naturalistic conditions, and the extent to which common circuit principles generalise across sensory systems.
The second funding period (LOOPS 2.0) will build on the results and questions gathered during the first funding phase and refine the focus of the programme accordingly. While the original thematic areas (context-dependency, prediction, attention and learning) will be maintained, LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on the following aspects:
- Plasticity and circuit dynamics across timescales:
Projects are encouraged to investigate cortico-subcortical plasticity across multiple temporal scales, ranging from rapid modulation of neuronal responses occurring within milliseconds (for example forward masking, gain modulation or stimulus-specific adaptation) to slower forms of plasticity that emerge across hours or days, such as changes in topographic maps or learning-related reorganisation of circuit function. Particular emphasis should be placed on understanding how fast and slow forms of plasticity interact within the same circuits.
2. Naturalistic and behaviourally relevant processing:
LOOPS 2.0 will place stronger emphasis on studying cortico-subcortical circuits in the context of behaviours that are relevant for the ecology of the species under investigation. Projects should therefore include a clear statement explaining how the studied behaviour or task relates to the natural repertoire and ecological demands of the respective animal. Approaches investigating natural behaviours under natural or naturalistic conditions are particularly encouraged, although it is understood that not all recording and manipulation techniques can be implemented in such settings. Alternatively, projects may explain how classical laboratory paradigms were modified or adapted to better capture the natural behavioural strategies of the studied species
3. Direct comparisons across sensory systems:
Finally, LOOPS 2.0 encourages projects aiming at direct comparisons of cortico-subcortical circuit properties across sensory modalities. These comparisons may be performed within a single project or through coordinated tandem projects involving different groups. Importantly, projects aiming at such comparisons should explicitly describe how experimental procedures, behavioural paradigms, recording approaches and analytical pipelines will be standardised in order to generate directly comparable results across sensory modalities.
Termin: 03.02.2027 (Registrierung bis 27.01.2027)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Görlich, Tel.: 0228/885-2566, andreas.goerlich@dfg.de, Alexandra Schäpe, Tel.: 0228/885-3087, alexandra.schaepe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Villa Vigoni: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der DFG für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Verstärkung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Die eingereichten Projekte müssen einen Beitrag zum institutionellen Auftrag der Villa Vigoni leisten, „die deutsch-italienischen Beziehungen im europäischen Kontext in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur“ zu fördern, und auch eine Begegnung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ermöglichen.
Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Es wird daher empfohlen, den Kreis der Teilnehmer*innen auf maximal 22 Personen zu begrenzen.
Termin: 01.12.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft
Ziel ist es, Deutschland als führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort für Technologien zur Herstellung klimafreundlicher, strom- und wasserstoffbasierter E-Fuels, auch auf Basis von CCU, in Europa weiter zu stärken und perspektivisch als globalen Leitanbieter und bedeutenden Technologieexporteur zu positionieren. Hierzu sollen innovative Verfahren, Prozesse und Technologien zu E-Fuels und, falls erforderlich, zu CCU-basierten Vorprodukten untersucht werden. Ziel sind Anwendungen zur Defossilisierung des Luft- und Schiffsverkehrs sowie weiterer Mobilitäts- und Transportsegmente mit besonderen Anforderungen an E-Fuels und klimaneutrale Kraftstoffe. Im Bereich kohlenstoffbasierter E-Fuel-Vorprodukte aus CCU soll dabei perspektivisch auf die Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen fokussiert werden.
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-efuels@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie
- Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze
- Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen
Es wird erwartet, dass die internationalen Verbünde mindestens zwei der fünf europäischen Meeresbecken (Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee und Ostsee und Atlantischer Ozean) berücksichtigen und die Wirkung der Projekte sowie deren Potenzial zur Übertragbarkeit und Skalierung auf weitere Meeresbecken bewerten.
Termin: 16.11.2026, 15:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 03 81/2 03 56 - 292, Christin Lambertz, Tel.: 03 81/2 03 56 - 284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
MINT-Studienorientierung und -begleitung (AkadeMINT)
Ziel ist es, den Anteil von jungen Frauen in den MINT-Studiengängen zu steigern und Jugendliche und junge Erwachsene aus weiteren bisher in MINT-Studiengängen und bei Abschlüssen im MINT-Bereich unterrepräsentierten, schwer erreichbaren Zielgruppen zu erreichen. Mit der Förderung sollen MINT-Studiengänge prominent platziert und das Studienangebot für die Zielgruppen zugänglich und zudem dauerhaft attraktiv gestaltet, und so langfristig die Abbruchquote gesenkt werden.
Förderfähig sind forschungs- und evidenzbasierte, praxisnahe Projekte, die mindestens einem der zwei im Folgenden beschriebenen Themenschwerpunkte zugeordnet werden können.
Themenschwerpunkt I: Studienorientierung für MINT-Fächer
Themenschwerpunkt II: Begleitung durch das MINT-Studium
Die Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren gefördert werden.
Termin: 24.11.2026 (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „PT Neue Impulse für die MINT-Bildung“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/310078-5680, AkadeMINT-Antrag@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union
EP – Water4All: Call 2026 Sustainable water management
The Water4All 2026 Joint Transnational Call focuses on Sustainable Water Management (excluding extreme events and circularity), and invites proposals that address critical challenges related to Integrated Water Resource Management (IWRM), River Basin Management, Groundwater Management, Water Resilience, Integrated Water Monitoring and data management, Water-positive solutions.
Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Fördermittelgeber (Deutschland: BMG, BMFTR).
Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 06.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung
EP – Biodiversa+: Call “BiodivFuture” 2026-2027
Die Europäische Partnerschaft (EP) Biodiversa+ hat ihren Joint Call “Novel ecosystems: biodiversity, socio-ecological consequences and future trajectories (BiodivFuture)” geöffnet. Anträge können in einem oder in mehreren der folgenden Themenbereiche gestellt werden – die Passfähigkeit des Arbeitsplans für ein 3-Jahresprojekt muss erfüllt sein.
- Theme A – Novel Ecosystem Functioning
- Theme B – Pathways to Novel Ecosystems
- Theme C – Biodiversity Benefits and Equity in the Context of Novel Ecosystems
Die Förderung der Projektpartner erfolgt über die am Joint Call beteiligten nationalen Mittelgeber (Deutschland: DFG, BMFTR).
Termin: 10.11.2026 (Projektskizzen), 16.04.2027 (Vollantrag)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transnationale Ausschreibung 2027 (Ankündigung): Cell and Gene Therapy for Personalised Medicine
Ziel der Ausschreibung der Europäischen Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist es, innovative multinationale Forschungsprojekte zu fördern, die neuartige Zell- und Gentherapien für die personalisierte Medizin entwickeln und validieren.
Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsansätze im Bereich der menschlichen Gesundheit, die somatische Zelltherapien, Gentherapien, kombinierte Zell- und Gentherapien oder neuartige biologische Produkte wie mRNA, extrazelluläre Vesikel als Trägersysteme für gentherapeutische Verfahren und andere Nukleinsäure-basierte Verfahren untersuchen. Projekte aus allen Krankheitsbereichen sind willkommen.
Termin: 20.01.2027, 25.05.2027 (zweistufig, voraussichtlicher Termin)
Veröffentlichung der finalen Ausschreibung: 04.11.2026
Informationsveranstaltung: 03.12.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
Webinar zu ERC Starting & Consolidator Grants
Das nächste Webinar für Starting und Consolidator Grants des European Research Council findet am 11. November 2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr statt.
Eine Registrierung ist notwendig und bis zum 6. November 2026 möglich unter: eu-buero@charite.de.
Agenda: https://www.fu-berlin.de/forschung/service/media/20261111_ERC-StG-CoG-info-session.pdf
Horizon Europe: Updates für das Work Programme 2027 veröffentlicht
Die Aktualisierungen umfassen neue Calls im Arbeitsprogrammteil „Horizontal Activities“ („Bridging Actions“ und „Transformative change towards a nature-positive economy and society“). Dazu kommen Änderungen in den anderen Programmteilen, die vor allem aus Anpassungen von Topic-Texten und Fristen sowie vereinzelt neu hinzugefügten Topics bestehen.
Damit sind die neuen Ausschreibungen nun offiziell Bestandteil des Arbeitsprogramms und können über das Funding & Tenders Portal eingesehen werden.
Übersicht über die Horizon Euorpe work programmes
VolkswagenStiftung
Scoping Workshops der VW Stiftung
Mit Scoping Workshops trägt die VolkswagenStiftung zur Reflexion und Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer Forschungsgebiete und -communities bei. Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete erhalten im Rahmen einer Förderung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Forscher*innen eine Standortbestimmung ihres Forschungsgebietes vorzunehmen und davon ausgehend Perspektiven für dessen weitere Entwicklung zu erarbeiten.
Termin: 02.03.2027, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde 26.01.2027, 10:00-11:30 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Weitere Stiftungen
Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen
Angesichts der wachsenden Bedeutung afrikanischer Staaten und ihres wissenschaftlichen Potenzials fördert die Daimler und Benz Stiftung die Kooperation zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung sind Wissenschaftler*innen in deutschen Forschungseinrichtungen aufgerufen, die bereits über Kontakte zu afrikanischen Partnern verfügen oder diese aufbauen möchten.
Für ein gemeinsames Forschungsprojekt können unabhängige Forschungsgruppenleiter*innen, die während der gesamten Laufzeit des Projekts fest oder temporär an Hochschulen oder gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland angestellt sind, Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro und einer Laufzeit von max. 3 Jahren beantragen.
Gefördert werden Projekte zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen, die in Ost-, West- oder Subsahara-Afrika angesiedelt sind. Die Länder Westsahara, Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten und Südafrika fallen nicht unter diese Ausschreibung.
Termin: 15.12.2026
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Format Sandpits zu Bildung und KI
Das Sandpit-Programm lädt Wissenschaftler*innen ein, zu einem Thema in ungewohnter Konstellation neue Ansätze und Fragen zu entwickeln, die das Potenzial haben, zukunftsweisende Ergebnisse zu liefern. Am Ende sollen Projektideen entstehen, die von großer gesellschaftlicher Relevanz sind. Forschende aller Disziplinen können das Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen. Gesucht werden theoretische, empirische oder vergleichende Ansätze und Projektideen, die über kurzfristige Anwendungsfragen hinausgehen, disziplinäre Grenzen überschreiten und neue Forschungsfragen oder neue Bildungsformate und -konzepte eröffnen.
Die Wübben Stiftung stellt 50.000 Euro zur Durchführung einer dreitägigen Sandpit-Veranstaltung inklusive eines Workshops zur Anfertigung einer Ergebnisdokumentation zur Verfügung.
Die Ergebnisdokumentation wird im Anschluss durch die Stiftung veröffentlicht. Sandpit-Gewinner*innen können sechs bis acht weitere Teilnehmer*innen selbst nominieren und in einem nächsten Schritt weitere sechs bis acht Personen aus einem Pool potenzieller Teilnehmer*innen auswählen, die von den Expert*innen der Stiftung vorgeschlagen werden.
Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: info@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Karg Stiftung: William Stern Programm - Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung
Das William Stern Programm (WSP) ist ein Forschungsförderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der angewandten Begabungsforschung.
Mit dem Programm will die Karg-Stiftung die Forschung im Bereich Hochbegabung anregen und Forschende für das Thema gewinnen, damit neue Impulse für die Praxis der Begabtenförderung und für ein begabungsgerechtes Bildungssystem entstehen. Pro Jahr werden ein bis zwei Projekte für eine Förderung ausgewählt.
Das William Stern Programm richtet sich insbesondere an Forschende aus der Psychologie, der Erziehungswissenschaft und der Pädagogik. Mögliche Schnittstellen bestehen zu weiteren Disziplinen aus den Sozial- und Bildungswissenschaften sowie den Humanwissenschaften. Gefördert wird quantitative und qualitative Begabungsforschung an der Schnittstelle von Praxis und Wissenschaft.
Schwerpunktthemen:
- Begabungsgerechtigkeit
- Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
- Frühe Bildung
- Schule
- Psychische Gesundheit und Resilienz
- Entwicklung und Skills
- Hochbegabung und gesellschaftliche Zukunftsaufgaben
Termin: 11.01.2027
Adresse: Karg-Stiftung, Niddastr. 35, 60329 Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. Anne-Kathrin Stiller, Projektleitung Beratung, wsp@karg-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Mittelgeber
Tag der guten wissenschaftlichen Praxis 2026 an der Freien Universität Berlin
Am 25. November 2026 findet erneut der Tag der guten wissenschaftlichen Praxis im Forschungsbau SupraFAB (Altensteinstr. 23a, 14195 Berlin) statt. Die Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Aspekte der wissenschaftlichen Integrität, von Künstlicher Intelligenz und Forschungsethik bis hin zu guter Betreuung und Forschungsdaten. Einen Höhepunkt bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Peer review in der Krise? Aktuelle Herausforderungen im wissenschaftlichen Publikationswesen“. Auf der Veranstaltung wird außerdem der Rosalind-Franklin-Preis 2026 verliehen.
Die Angebote finden in deutscher Sprache statt, sind hochschulöffentlich und können einzeln besucht werden.
Promovierende können sich den Besuch des gesamten Tages als verpflichtende Schuldung im Bereich der guten wissenschaftlichen Praxis mit 0,5 CP anrechnen lassen. In diesem Fall ist eine Anmeldung erforderlich.
Termin: 25.11.2026, 9:00 bis 16:00 Uhr
Rückfragen an: Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integritätder Freien Universität Berlin, Dr. Thomas Weitner, thomas.weitner@fu-berlin.de und Dr. Britta Anstötz, britta.anstoetz@fu-berlin.de
Programm und Anmeldeformular: GWP-Tag 2026 • Wissenschaftliche Integrität • Freie Universität Berlin
Ausschreibung Junge Akademie: Mitglied werden – Zuwahl 2027 - Die Junge Akademie wählt 10 neue Mitglieder
Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie eine attraktive Plattform und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.
Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist (11. November 2026) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten berücksichtigt.
Termin: 11.11.2026
Adresse: Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Kontakt: office@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
SPRIND: Challenge „Engineering Microbial Consortia”
Ziel der Challenge ist es, durch Fermentationsprozesse mit mikrobiellen Konsortien robuste, durchgängige und kreislauffähige Biomanufacturing-Prozesse für nachhaltige Chemikalien und Materialien zu entwickeln, die durch KI-gestützte Design-Build-Test-Learn-Zyklen stetig weiterentwickelt werden.
Diese SPRIND Challenge wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen seiner Digitalisierungsinitiative zur Schließung von Stoffkreisläufen gefördert und ist Teil der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS).
Durch die Finanzierung des BMUKN bietet SPRIND finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 4,3 Mio € pro Team.
In Stufe 1 (14 Monate) bis zu 1,2 Mio. € pro Team, in Stufe 2 (12 Monate) bis zu 1,3 Mio. € pro Team und in Stufe 3 (12 Monate) bis zu 1,8 Mio. € pro Team.
Termin: 16.11.2026, 11:00 Uhr
Adresse: SPRIND GmbH, Lagerhofstr. 4, 04103 Leipzig
Kontakt: challenge@sprind.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Berliner Landespreis für exzellente Hochschullehre 2027
Der Berliner Landeslehrpreis würdigt Lehrende an Berliner Hochschulen, die in besonderer Weise innovative, didaktisch herausragende und studierendenzentrierte Lehrkonzepte mit Innovations- und Transferpotenzial umsetzen. Der Preis wird hochschultypenübergreifend anhand mehrerer Preiskategorien verliehen und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen Berlins können vier Nominierungen für den Lehrpreis einreichen.
Termin: Alle Hochschulangehörigen der Freien Universität können bis zum 30.11.2026 Vorschläge einreichen.
Das Dahlem Center for Academic Teaching (DCAT) organisiert und betreut das FU-interne Bewerbungs- und Auswahlverfahren und steht Ihnen unter lehrpreis@dcat.fu-berlin.de bei Fragen zum Lehrpreis als Ansprechpartner zur Verfügung.
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wirtschaft trifft Wissenschaft
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
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3. Weitere Informationen zur Forschungsförderung:
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4. Ansprechpersonen zur Forschungsförderung und zum Newsletter an der Freien Universität Berlin
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