Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 07.09.2026
30.01.2026
Inhalt
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
- ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
- Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
- Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
- Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
- Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamen europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
- Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
- 6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
- Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
- Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
- Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
- Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Europäische Union
VolkswagenStiftung
Verschiedene Stiftungen
- GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
- Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
- Wübben Stiftung: Format Sandpits
Verschiedene Mittelgeber
- Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
- Una Europa "One Health"
- SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
Stipendien
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- ProValid startet in die zweite Förderrunde
- EXIST-Women
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
Seit dem 01.08.2026 steht die kostenfreie ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum mit Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nicht mehr im Intranet der Freien Universität Berlin zur Verfügung.
Diese ELFI-Datenbank wird aber durch eine neue Datenbank zur Recherche nach nationalen und internationalen Forschungsförderprogrammen abgelöst werden. Ziel der neuen Anwendung ist die fächer- und themenspezifische Suche nach Fördermöglichkeiten, das Setzen von Alerts und die interne Weiterleitung relevanter Informationen. Mit dieser neuen Anwendung wird die Arbeit der Forschungsförderung und der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Suche nach passenden Fördermittelgebern unterstützt werden.
Die Planungen zur Implementierung der neuen Datenbank laufen derzeit. Sobald die neue Datenbank zur Verfügung steht, folgen hierzu genaue Informationen auf den Webseiten der Freien Universität Berlin.
Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.
Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.
Darüber hinaus kann im Intranet der FU Berlin kostenfrei in der ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum nach Ausschreibungen recherchiert werden. Die Ausschreibungen umfassen Förderprogramme von über 5.400 nationalen und internationalen Förderern und sind gegliedert nach Forschungs- und Querschnittssthemen, Förder- und Institutionsarten, sowie nach Regionen und Förderertypen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.
International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees.
The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.
Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.
Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.
Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen.
Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.
Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in den Bereichen Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien langfristig zu stärken, Innovationsökosysteme und Forschungsinfrastrukturen auszubauen und den hierfür notwendigen Transfer nachhaltig zu gestalten. Durch die Fördermaßnahme soll zudem die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt werden.
Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben unter Beteiligung mindestens eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft (Großunternehmen, KMU oder Start-up) und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Dabei sollen die Vorhaben von einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benjamin Leiner, Tel.: 030/310078-5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de, Leander Tetling, Tel.: 030/310078-5677, Leander.Tetling@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Ziel der Förderung ist es, die Forschung, Expertise sowie die praktische Anwendung im Bereich der benutzbaren Cybersicherheit in Deutschland nachhaltig zu stärken und Lösungen für menschenzentrierte und benutzbare Cybersicherheitstechnologien voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll die interdisziplinäre Vernetzung zwischen der Forschung zur technischen Cybersicherheit mit den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie sowie weiteren relevanten Fachdisziplinen und entsprechenden Anwendungsdomänen gestärkt werden.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julian Hoth, Tel.: 0361/262 60 70 – 17, Julian.Hoth@vdivde-it.de, Dr. Julia Seebode, Tel.: 030/31 00 78 – 464, Julia.Seebode@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Innovative Projekte zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamen europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“)
Die Fördserung soll dazu beitragen, das in Deutschland bestehende Fusions-Innovationsökosystem aus Wissenschaft und insbesondere Wirtschaft mit einem auf europäischer Ebene mittels des potenziellen IPCEI INT entstehenden Fusions-Innovationsökosystem zu verzahnen und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen zu unterstützen.
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, (vor-)wettbewerbliche Vorhaben, die im internationalen Vergleich deutlich über den Stand der Technik hinausgehen und substanziell zum Aufbau eines europäischen Fusions-Innovationsökosystems beitragen. Das IPCEI INT gliedert sich in drei Workstreams:
Workstream 1 – Nuclear Reactors (integrierte Reaktordesigns und Systemauslegung; im Rahmen der deutschen Beteiligung ausschließlich Fusionsreaktordesigns zur Energieerzeugung),
Workstream 2 – Fuel and Radioisotopes (Brennstoffe und Radioisotope) sowie
Workstream 3 – Materials, Components and Services (Materialien, Komponenten und Dienstleistungen für nukleare Anlagen). Die nachfolgend genannten Themenfelder decken fusionsrelevante Beiträge zu allen drei Workstreams ab.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Busch, Tel.: 0211/62 14-591, busch@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungsaustausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maßnahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.
Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät
Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Bereich 6G langfristig zu stärken, Ökosysteme und Testinfrastrukturen auszubauen und gesellschaftlich relevante Innovationen in die Anwendung zu überführen. Zentrale Entwicklungsfragen ergeben sich daher beim Einsatz von für den kommenden 6G-Standard relevanten Technologien in praktischen Anwendungsszenarien.
Gefördert werden Verbundprojekte, die sich aus industriegeführten Konsortien unter Beteiligung einschlägiger und exzellenter Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzen und hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Ende-zu-Ende-6G-Anwendungen mit einem Fokus auf 6G-exklusive Features in der Praxis demonstrieren. Die dabei relevanten technologischen Kennzahlen sind stark von den jeweiligen Anwendungsanforderungen abhängig. Als Bedingung für die Förderung muss ein belastbarer Nachweis der prototypischen Demonstration vorliegen.
Termin: 15.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Miruna Raceala-Motoc, Tel.: 030/310078-5575, Miruna.Raceala-Motoc@vdivde-it.de, Tim Jacquemot, Tel.: 030/310078-4854, tim.jacquemot@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung
Ziel ist es, sensible Forschungs- und Gesundheitsdaten der bestehenden Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen in sicheren Verarbeitungsumgebungen für die Gesundheitsforschung nutzbar zu machen. In den Pilotprojekten sollen in unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragbare Komponenten von Secure Processing Environments geschaffen und Anforderungen untersucht werden, die die Interoperabilität und Standardisierung fördern sowie die nationale und europäische Anschlussfähigkeit unterstützen. Gefördert werden Pilotprojekte als Einzelprojekte aus verschiedenen Fachbereichen an einer Einrichtung sowie kleine Verbundprojekte (mit in der Regel bis zu drei Partnern), die sich mit der Entwicklung und Erprobung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen befassen.
Termin: 28.10.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Katja von Storch, Dr. Nanette Kälin, Tel.: 0228/3821-2214/-1251
Weitere Informationen: Ausschreibung
Leitprojekte für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Gefördert werden risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in Form von Verbundprojekten, die als Transfer-Leitprojekte konzipiert sind. Im Zentrum der Projekte steht die Entwicklung von KI-Systemen, die mit Hilfe domänenspezifischer Daten und der Modellierung tiefen domänenspezifischen Wissens auf die realen Anwendungsfälle einer spezifischen Domäne ausgerichtet sind. Die Projekte müssen dabei zwingend die folgenden thematischen Schwerpunkte bearbeiten:
- Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle und -Systeme: Anpassung oder Neuentwicklung von KI-Architekturen und maßgeschneiderten Open-Source-Modellen, die spezifisches Fachvokabular, Prozesswissen und/oder physikalische Gesetzmäßigkeiten einer Branche (zum Beispiel chemische Strukturformeln, Ingenieurswissen) nativ integrieren;
- Vertikale Verankerung und Dateninfrastruktur: Schaffung spezifischer Datenpipelines und Integrationsschichten zur Anbindung branchenüblicher IT-Systeme sowie die Nutzung branchenspezifischer Datenquellen innerhalb bestehender industrieller Ökosysteme;
- Datenzugänglichkeit und offene Standards: Erarbeitung technischer Lösungen zur Überwindung von Datensilos und Etablierung offener Standards sowie tragfähiger Governance-Modelle für den Datenaustausch innerhalb einer Branche, branchenübergreifend sowie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Termin: 01.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Ali Altin, Dr. Dirk Kautz und Dr. Nicole Häusler, domaenenspezifische-KI@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
Die Ziele des Wissenschaftsjahres 2027 sind:
- Vermittlung von Wissen über Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 vermittelt, wie Raumfahrt funktioniert, was sie leisten kann und welchen Mehrwert sie für die Gesellschaft bereits heute leistet. Wir zeigen, wie eng die deutsche Raumfahrtforschung- und -industrie in Europa und international kooperiert und welche Kernbereiche die deutsche und europäische Raumfahrt umfasst.
- Fokus auf gesellschaftliche und alltagsrelevante Themen: Das Wissenschaftsjahr 2027 rückt die gesellschaftlichen und alltagsrelevanten Themen der Raumfahrt in den Fokus. Das Ziel ist es, die Bedeutung der Raumfahrt für die Gesellschaft ganzheitlich darzustellen und ihre Rolle als essenzieller Innovationstreiber im täglichen Leben hervorzuheben.
- Darstellung der Raumfahrt als wachsenden Wirtschaftssektor: Die Raumfahrt hat als Enabler auch für andere Branchen Bedeutung. Sie gibt Impulse für neue Märkte und neue Geschäftsmodelle oder sorgt für Resilienz und das Funktionieren von Wertschöpfungsketten (zum Beispiel Satelliteninfrastruktur als Grundlage für Logistik, Landwirtschaft, Energie, Medizin, Digitalisierung/Konnektivität, Katastrophenschutz).
- Motivierung junger Menschen für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Raumfahrt: Das Wissenschaftsjahr 2027 weckt Begeisterung für MINT-Berufe bei Mädchen und Jungen, zeigt ihnen spannende Berufsperspektiven auf und macht Forschungsbereiche, Innovationen und Forschungsstandorte sichtbar.
Thematisch gliedert sich das Wissenschaftsjahr in die vier Themenfelder:
- Wissenschaft und Forschung: Von der Erde zum Universum und zurück
- Der wirtschaftliche Beitrag der Raumfahrt
- Internationale Zusammenarbeit als diplomatisches Bindeglied
- Die Raumfahrt als Garant für Souveränität und Resilienz
Gefördert werden Vorhaben, die sich mit den oben genannten Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2027 befassen.
Termin: 14.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation, Sachsendamm 61, 10829 Berlin
Kontakt: Sarah Gutscher, Tel.: 030/67055-8217, sarah.gutscher@dlr.de, Carola Hänel, Tel.: 030/67055-782, carola.haenel@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Ziel der vorliegenden Fördermaßnahme ist:
- die Entwicklung technischer Innovationen beziehungsweise Adaptionen an die Gegebenheiten im Partnerland und eine signifikante Steigerung des Technologiereifegrades, die eine spätere Markteinführung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen ermöglicht;
- die Erhöhung der Anzahl deutscher Unternehmen, die auf dem koreanischen Markt aktiv sind beziehungsweise Aktivitäten konkret planen;
- die Intensivierung der WTZ mit Korea und Stärkung deutsch-koreanischen Partnerschaften und Netzwerke.
Termin: 04.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Carolin Lange, Tel.: 0228/38 21-20 81, c.lange@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union
Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.
Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:
- Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
- Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
- Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
- Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.
Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027
VolkswagenStiftung
Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten
Forschungsdaten sind wesentliche Grundlage und gleichzeitig Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglicht den Fortschritt der Wissenschaft ebenso wie ihre Qualitätsprüfung durch Reproduktion. Deshalb unterstützt die VolkswagenStiftung die Nachnutzung von offenen Forschungsdaten im Kontext unserer Open Science Policy.
Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie die im Hauptprojekt generierten Forschungsdaten für die Nachnutzung aufbereiten und in einem geeigneten, öffentlich zugänglichen, bestenfalls zertifizierten Repositorium nach den im jeweiligen Fach üblichen guten Qualitätsstandards verfügbar machen können.
Der Corpus der für die Nachnutzung aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und ein Letter of Support des Repositoriums eingereicht wird.
- Art der Förderung: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für die Nachnutzung (Data Reuse)
- bis zu 100.000 Euro
- Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die Stiftung, Antragstellung ist bis 6 Monate nach Projektende möglich
Termin: Antragstellung jederzeit möglich
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Robert Nuske, Tel.: 0511/8381-273, nuske@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze, Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Stiftungen
GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:
- Funding of up to €20,000
- A two- to three-day scientific meeting
- Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
- Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program
Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.
Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung Wissenschaft: Professuren-Förderprogramme
Appointment Accelerator
Ziel ist die Berufung internationaler Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Positionen. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Förderung von bis zu 400.000 € möglich.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Tenure Track Professorship
Mit dieser Förderlinie unterstützt die Stiftung deutsche Universitäten bei der Berufung internationaler Top-Talente (Karrierephase R3) und finanziert die ersten Jahre einer Tenure-Track-Professur. Im Erfolgsfall übernimmt die Wübben Stiftung Wissenschaft die hälftigen Kosten einer Tenure-Track-Professur der antragsstellenden Universität. Ferner stellt die Stiftung zusätzlich Mittel in Höhe von 10% ihres Kostenanteils bereit. Diese werden dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung gestellt. Die maximale Höhe der insgesamt beantragbaren Mittel (inkl. der freien Forschungsmittel) beträgt bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase).
Neben der Vergütung des*der Wissenschaftler*in sowie der Finanzierung von Personal- und Sachmitteln sowie Investitionen können aus der Fördersumme auf den*die Kandidat*in zugeschnittene Onboarding- und Dual Career-Maßnahmen finanziert werden.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Advanced Professorship
Ziel ist die Berufung und Integration internationaler Spitzenforscher*innen. Die Stiftung unterstützt deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität nach Ende der Förderung die Finanzierung der Professur in vergleichbarer Höhe zusichert. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind alle deutschen Universitäten. Die beantragte Professur kann dabei eine Nachbesetzung, eine vorgezogene Neubesetzung oder eine neu eingerichtete W2- oder W3-Professur sein. Die Antragstellung ist auch möglich, falls für den/die Kandidat*in zunächst eine Gastprofessur geplant ist. In diesem Fall müssen die Pläne zur anschließenden Berufung dargelegt werden. Auch die Beantragung einer Gastprofessur für Wissenschaftler*innen am Ende einer akademischen Karriere ist möglich.
Termin: 30.09.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Format Sandpits
Sandpit-Fokus 2027: Bildung und KI
Die Wübben Stiftung Wissenschaft fördert Forschung zum Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz. Mit der Sandpit-Ausschreibung 2027 werden Ideen und Ansätze gesucht, die die Folgen von KI für Lernen, Lehren und Prüfen sowie Fragen zu Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung untersuchen. Antragsberechtigt sind Forschende aller Disziplinen ab der Promotion an deutschen Universitäten. Pro Antrag stehen bis zu 50.000 Euro bereit. Das Gesamtfördervolumen beträgt 500.000 Euro.
Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
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Verschiedene Mittelgeber
Applications Open: CIFAR Global Scholars Program
This program offers early-career researchers the opportunity to develop and lead high-risk, high-reward interdisciplinary research, expand their professional networks and receive focused leadership training in their pivotal first years as independent principal investigators.
These experiences accelerate the rise of research leaders who are positioned to drive new discoveries and open new fields of inquiry.
CIFAR welcomes applications from candidates across the natural, biomedical, and social sciences, as well as the humanities. Successful applicants join one of CIFAR’s interdisciplinary research programs, collaborating with global research leaders to advance transformative knowledge and address some of the most important questions facing science and humanity.
CIFAR Global Scholars receive:
- A two-year opportunity to collaborate and receive mentorship within a close-knit, interdisciplinary network of leading global researchers in a CIFAR research program.
- $100,000 CAD in unrestricted research support.
- Opportunities to apply for CIFAR seed funds.
- Targeted training in essential areas of research leadership through the Azrieli Foundation Leadership Development program.
- Membership in the extended community of CIFAR Global Scholars, a network of creative and like-minded peers across cohorts.
Termin: 04.11.2026, 12:00 Uhr
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Una Europa "One Health"
Die Allianz Una Europa lädt Forschende der FU Berlin ein, im Oktober an der Matchmaking Initiative für den Fokusbereich One Health teilzunehmen. Im Rahmen dieser Initiative wurden gezielt verschiedene Horizon Europe 2027 Calls sowie ein Call für die Marie Skłodowska-Curie Actions – Doctoral Networks identifiziert, die hervorragende Möglichkeiten für kollaborative Forschung zwischen den Una Europa Partneruniversitäten bieten.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator*innen.
Interessierte Forscherinnen und Forscher können eine "Expression of Interest" ab sofort und bis spätestens 25. September (17:00 Uhr) einreichen. Die Online Matchmaking Sessions finden im Oktober 2026 statt; die genaue Planung erfolgt in Abstimmung mit den beteiligten Projektkoordinator*innen. Die Initiative wird vom Una Europa Fokusbereich One Health und den One Health Instituten der Universität Helsinki, dem University College Dublin, der Universität Zürich und der KU Leuven organisiert.
Termin: 25.09.2026, 17:00 Uhr
Detaillierte Informationen zur Initiative sowie die Liste der relevanten Calls: Webseite der KU Leuven
SPRIND-Challenge: Next Frontier Robotics
Ziel ist die Entwicklung von Full-Stack-Roboterplattformen, die komplexe physische Aufgaben in realen Umgebungen bewältigen, oder neuartiger Roboter-Hardwarekomponenten für einen radikalen Leistungssprung. Der Hauptfokus liegt auf terrestrischen, physisch interaktiven Anwendungen im industriellen und gesellschaftlichen Umfeld wie Logistik, Pflegeunterstützung und Bauwesen.
Die Challenge umfasst zwei sich ergänzende Tracks:
Track 1: Integrated Platforms fordert Teams heraus, Subkomponenten zu vollständigen Mehrzweck-Robotern zusammenzuführen, die komplexe, kommerzielle Anwendungsfälle lösen können.
Track 2: Hardware-Components konzentriert sich auf neuartige Hardware wie Greifsysteme, Sensorik oder Gelenke, die weit überlegene Fähigkeiten gegenüber dem Stand der Technik aufweisen.
Die Challenge läuft über 36 Monate und gliedert sich in vier aufeinanderfolgende Stufen. SPRIND bietet finanzielle Unterstützung in Form von individuellen Festpreisverträgen auf Basis der Kostenschätzung der Teams mit bis zu 7.200.000 € pro Team.
Der Auftrag von SPRIND ist die Unterstützung des Technologietransfers. Daher sollen die Teams die Gründung eines Unternehmens anstreben – idealerweise vor Beginn der Challenge – und das Engagement zeigen, ein langfristig tragfähiges Unternehmen aufzubauen.
Termin: 22.10.2026, 18:00 Uhr. Weitere Informationen werden in 2 Webinaren am 03.09. (15 Uhr) und 01.10.2026 gegeben.
Registrierung für das Webinar unter: Webinar-Registrierung - Zoom
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Stipendien
KU Leuven LIAS (Leuven Institute for Advanced Studies): Call for visiting junior fellows
Leuven Institute for Advanced Study (LIAS) invites applications for visiting junior fellows within the project ‘Sustainable materials for the house of the future’ (23 November – 4 December).
The three available fellowships are intended for advanced Ph.D. students, postdocs or junior faculty members (tenure track) from European Universities. Applicants will be able to participate in expert workshops, discussions and lectures as well as actively engage with the LIAS community. During their stay, all fellows will have an office at Holland College so the informal contacts can be enhanced at coffee and lunch breaks.
Within this project particular attention is given to the full life cycle of building materials: from sourcing and production to use, reuse, and end-of-life, to how design choices influence long-term health, energy use, and affordability. Find out more about LIAS ‘Sustainable materials for the house of the future’ on our website.
LIAS covers all travel and hotel costs for junior fellows for a stay up to 10 days in Leuven with a maximum of € 1,000 for the total stay.
Termin: 28.09.2026
Kontakt: jelle.zeedijk@lias.eu
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Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Forum Junge Spitzenforschung
The Forum Junge Spitzenforschung is back for its 13th edition — and in 2026, it’s all about one thing: Resilient Energy Infrastructure. From the energy and molecular transition to crisis-proof digital grids, we’re looking for applied research ideas that make our energy systems robust when it matters most. Think smart grid innovations, novel and reliable fall-back solutions for energy supply in critical infrastructures like hospitals, new routes to electricity and fuels from renewables, or smarter, more sustainable energy storage. The prizes will be awarded by the Stiftung Industrieforschung to early-career researchers whose excellent research could power the next product or service innovation.
We are looking for high-potential researchers – doctoral students, PostDocs, research assistants, junior professors or senior physicians – in Berlin who are ready to take their solutions out of the lab and into industry.
Total prize money: €42,000:
- 1st place: €12,000
- 2nd place: €10,000
- 3rd place: €8,000
- 4th-6th place: €4,000 each
The prize money can be freely used for the recipient’s own research, e.g. for further development of the idea/solution.
Termin: 01.11.2026
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EU Award for Gender Equality Champions
Mit dem Preis für Gleichstellungs-Champions würdigt die Europäische Kommission herausragende Leistungen im Rahmen der erfolgreichen Umsetzung von Gleichstellungsplänen (GEP) an Universitäten, höheren Bildungseinrichtungen und öffentlichen sowie privaten Forschungsorganisationen. Die Einrichtungen müssen in einem EU Mitgliedsstaat oder einem Drittland mit Assoziierung zu Horizont Europa gegründet worden sein. Preisgeld: 100.000 EUR.
Es gibt drei Preiskategorien:
- "Sustainable Gender Equality Champions",
- "Newcomer Gender Equality Champions" und
- "Inclusive Gender Equality Champions".
Termin: 29.09.2026
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Wirtschaft trifft Wissenschaft
ProValid startet in die zweite Förderrunde
Gefördert werden Validierungsaktivitäten wie technische Machbarkeitsprüfungen, Prototypenentwicklung, Marktpotentialanalysen, Patentanalysen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen an Berliner Hochschulen. Der Schwerpunkt des Programms liegt weiterhin auf der Verbindung von Validierung und Ausgründung. Die Förderkriterien sowie das Antragsverfahren bleiben unverändert.
Mit dem ProValid-Programm erhalten förderungsfähige Hochschulen die finanziellen Mittel, um die anwendungsbezogene Weiterentwicklung von eigenen Forschungsprojekten sicherzustellen. Der Fokus liegt auf der Kopplung von Validierung und Ausgründung. So können auch Forschungsprojekte auf den Weg der Marktreife gebracht werden, bei denen das finanzielle Risiko für Unternehmen und Kapitalgeber*innen ansonsten als zu groß angesehen wird.
Mit diesem Programm zur Innovationsförderung leistet das Land Berlin einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg 2025 (innoBB 2025).
Termin: 05.10.2026
Kontakt an der Freien Universität Berlin: Tomasz Gingold, Abt. Forschung und Transfer, Ref. VI A 10, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Tel.: 030/838-62887, tomasz.gingold@fu-berlin.de
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EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
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