Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 07.09.2026
30.01.2026
Inhalt
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
- ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
- Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
- Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Europäische Union
VolkswagenStiftung
Verschiedene Stiftungen
Verschiedene Mittelgeber
Stipendien
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- EXIST-Women
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
ELFI: ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum wird durch eine neue Förderdatenbank abgelöst
Seit dem 01.08.2026 steht die kostenfreie ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum mit Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nicht mehr im Intranet der Freien Universität Berlin zur Verfügung.
Diese ELFI-Datenbank wird aber durch eine neue Datenbank zur Recherche nach nationalen und internationalen Forschungsförderprogrammen abgelöst werden. Ziel der neuen Anwendung ist die fächer- und themenspezifische Suche nach Fördermöglichkeiten, das Setzen von Alerts und die interne Weiterleitung relevanter Informationen. Mit dieser neuen Anwendung wird die Arbeit der Forschungsförderung und der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Suche nach passenden Fördermittelgebern unterstützt werden.
Die Planungen zur Implementierung der neuen Datenbank laufen derzeit. Sobald die neue Datenbank zur Verfügung steht, folgen hierzu genaue Informationen auf den Webseiten der Freien Universität Berlin.
Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.
Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DFG and SSHRC Expand Partnership for German-Canadian International Research Training Groups in Social Sciences and Humanities
In their continuous effort to strengthen the cooperation between their research communities, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) are happy to announce the expansion of their partnership for funding of one joint research project in the International Research Training Groups (IRTG) programme and hereby invite proposals under a joint proposal and funding scheme.
International Research Training Groups (IRTG), in which German universities cooperate with research institutions in other countries and regions, combine innovative top-level research and the structured promotion of excellent early career researchers. As a bilateral programme set up by experienced researchers with a track record of previous collaboration, IRTGs promote systematic academic cooperation through joint research and corresponding qualification measures for doctoral researchers. A central feature of IRTGs are coordinated and reciprocal research visits by doctoral researchers to the respective partner institutions. IRTGs can only be established by universities and research institutions entitled to confer doctoral degrees.
The German-Canadian IRTG will be supported for a potential maximum period of nine years, divided into two funding periods, the first one being 5 years and the second one being 4 years. Continuation of funding after the first funding phase can be granted based on a successful renewal proposal. Both parties will accept only joint proposals by German and Canadian institutions. All joint proposals are to be prepared according to the DFG guidelines for IRTGs and have to provide separate budget requests for the German and the Canadian part of the project.
Termin: 31.03.2027 (Submission of draft proposals), 01.04.2028 (Submission of establishment proposals)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Astrid Evers, Research Careers, Tel.: 0228/885-3252, astrid.evers@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
Ziel dieser Förderung ist es, den Aufbau leistungsfähiger vertikaler Applikationsallianzen im Bereich Batterietechnologien zu unterstützen und so die Entwicklung und Überführung innovativer Batterietechnologien in wettbewerbsfähige Anwendungen zu beschleunigen. Hierdurch sollen die technologische Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt, neue Wertschöpfungsnetzwerke etabliert sowie die Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion in Deutschland und Europa verbessert werden.
Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden, etwa Chemieunternehmen für Batteriematerialien, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, Batteriezellproduzenten und Batteriespeicherhersteller, Hersteller von Subkomponenten, Recyclingunternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Termin: 31.12.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Andreas Falkenstein, Tel.: 0 24 61/61-84138, Dr. Alexandra von der Heiden, Tel.: 0 24 61/61-85444, Dr. Peter Weirich, Tel.: 0 24 61/61-2709, ptj-vaab@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland"
Neue Technologien wie Fernerkundung, auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Analyseverfahren, Hochdurchsatz-Sequenzierung oder Robotik eröffnen heute vielfältige Möglichkeiten, die Wissenslücken über Arten, Gene und ökologische Funktionen systematisch zu schließen. Gleichzeitig kann Umweltforschung selbst Impulse für technologische Innovationen setzen, zum Beispiel durch hohe Anforderungen an Datenqualität, Systemintegration oder automatisierte Erkennungsverfahren. Die Auseinandersetzung mit biologischer Vielfalt wirkt so nicht nur problemlösend, sondern entfaltet auch Innovationspotenzial in technologiegetriebenen Anwendungsfeldern.
Ziel der Förderung ist es, gezielt Wissenslücken zur biologischen Vielfalt in Deutschland zu schließen und ein vertieftes, nachvollziehbares Verständnis ihrer ökologischen Funktionen zu ermöglichen.
Gefördert werden Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Wissensbasis über die biologische Vielfalt in Deutschland leisten und insbesondere unbekannte taxonomische, genetische und funktionelle Ebenen der biologischen Vielfalt behandeln. Der Fokus liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes.
Termin: 26.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Sebastian Hoechstetter, Tel.: 030/20199-3186, Christian Bodensteiner, Tel.: 030/20199-3155, Sonja Krüger, Tel.: 030/20199-3145
Weitere Informationen: Ausschreibung
Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gemäß der Hightech Agenda Deutschland generieren sie historisches wie gegenwartsbezogenes Handlungs- und Orientierungswissen und bringen dieses in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR die Forschung zu geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellungen über generative Künstliche Intelligenz.
Gefördert werden exzellente mono-, inter- oder transdisziplinäre
- Einzel- und Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu drei Jahren. Bewerbungen, die mit Blick auf die schnelle Entwicklung der KI eine deutlich kürzere Laufzeit vorsehen, sind ausdrücklich willkommen.
- Nachwuchsgruppen in Form von Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu vier Jahren
Themenfelder:
-
Erkenntnisproduktion, Wissen, Wahrheit und Postfaktizität
-
Proprium Mensch: Autorschaft, Kreativität, Kunst und Kultur
-
Intra- und interpersonelle Aspekte, Interaktion
Termin: 30.11.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Maria Böhme, Tel.: 0228/38 21-1925, maria.boehme@dlr.de, Johanna Puhl, Tel.: 0228/38 21-1765, Johanna.Puhl@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung („Vielfalt verbindet“)
Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren des Wissenschaftssystems, insbesondere von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu fördern, um zur Stärkung von Vielfaltsperspektiven beizutragen, Barrieren abzubauen und so Vielfaltsaspekte im Wissenschaftssystem strukturell zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungsaustausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maßnahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten werden mit einer Zuwendung von jeweils bis zu 50.000 Euro für Projekte gefördert. Die Laufzeit der Vorhaben soll nicht mehr als 18 Monate betragen.
Termin: 30.04.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: vielfalt@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union
Überarbeitung des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027
Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf des MSCA-Arbeitsprogramms 2026-2027 vorgelegt. Die wichtigste Änderung ist eine geplante deutliche Budgetaufstockung für Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships im Rahmen der Initiative „Choose Europe for Science“. Für die Doctoral Networks steigt das Budget 2026 um 35 Mio. EUR auf 628,03 Mio. EUR. Für 2027 ist eine Erhöhung um 71,37 Mio. EUR auf 645,99 Mio. EUR vorgesehen. Bei den Postdoctoral Fellowships erhöht sich das Budget 2026 ebenfalls um 35 Mio. EUR auf 434,05 Mio. EUR. Für 2027 steigt es um 71,13 Mio. EUR auf 459,70 Mio. EUR. Insgesamt wächst das MSCA-Budget damit 2026 um 70 Mio. EUR und 2027 um 142,78 Mio. EUR.
Weitere geplante Änderungen betreffen vor allem die Ausschreibungen 2027:
- Bei Staff Exchanges sollen Einrichtungen aus China nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn das Projekt bestimmte kritische Technologiebereiche betrifft. Zudem wird die Einreichungsfrist auf den 13. April 2027 vorgezogen.
- Bei Doctoral Networks, Postdoctoral Fellowships und Staff Exchanges entfällt ein bisheriges Unterkriterium zur Abschätzung der erwarteten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen (Impact).
- Umweltaspekte gemäß der MSCA Green Charter werden bei mehreren Förderlinien nicht mehr ausdrücklich als mögliches Kriterium für die Rangfolge punktgleicher Anträge genannt.
- Bei MSCA Choose Europe for Science steigt der maximale EU-Beitrag je Begünstigtem von 5 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Gleichzeitig müssen Implementing Partners künftig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem zu Horizon Europe assoziierten Staat ansässig sein.
Zum Arbeitsprogrogramm 2026-2027
VolkswagenStiftung
Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten
Forschungsdaten sind wesentliche Grundlage und gleichzeitig Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglicht den Fortschritt der Wissenschaft ebenso wie ihre Qualitätsprüfung durch Reproduktion. Deshalb unterstützt die VolkswagenStiftung die Nachnutzung von offenen Forschungsdaten im Kontext unserer Open Science Policy.
Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie die im Hauptprojekt generierten Forschungsdaten für die Nachnutzung aufbereiten und in einem geeigneten, öffentlich zugänglichen, bestenfalls zertifizierten Repositorium nach den im jeweiligen Fach üblichen guten Qualitätsstandards verfügbar machen können.
Der Corpus der für die Nachnutzung aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und ein Letter of Support des Repositoriums eingereicht wird.
- Art der Förderung: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für die Nachnutzung (Data Reuse)
- bis zu 100.000 Euro
- Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die Stiftung, Antragstellung ist bis 6 Monate nach Projektende möglich
Termin: Antragstellung jederzeit möglich
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Robert Nuske, Tel.: 0511/8381-273, nuske@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze, Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Stiftungen
GIF-Meetings for Young Scientists: Funding Opportunity
The GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) brings together early-career researchers from Germany and Israel for focused scientific exchange and the development of future collaborations. The program is open to all academic fields and offers:
- Funding of up to €20,000
- A two- to three-day scientific meeting
- Up to 20 early-career participants, with equal representation from Germany and Israel
- Support for travel, accommodation, food and beverages, and a social and cultural program
Proposals must be prepared jointly by researchers from at least one GIF-eligible institution in Germany and one in Israel. Organizers must hold a doctoral degree and a confirmed position for the full duration of the planned meeting. Postdoctoral researchers may participate but are not eligible to apply as organizers.
Proposals should be submitted by email to v.shifferman@gif.org.il
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo, 224 Jerusalem
Kontakt: Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719, mirit@gif.org.il
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Format Sandpits
Sandpit-Fokus 2027: Bildung und KI
Die Wübben Stiftung Wissenschaft fördert Forschung zum Verhältnis von Bildung und Künstlicher Intelligenz. Mit der Sandpit-Ausschreibung 2027 werden Ideen und Ansätze gesucht, die die Folgen von KI für Lernen, Lehren und Prüfen sowie Fragen zu Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung untersuchen. Antragsberechtigt sind Forschende aller Disziplinen ab der Promotion an deutschen Universitäten. Pro Antrag stehen bis zu 50.000 Euro bereit. Das Gesamtfördervolumen beträgt 500.000 Euro.
Termin: 31.03.2027
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Mittelgeber
Stipendien
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Wirtschaft trifft Wissenschaft
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
Hinweise zu den Ausschreibungen und zum Newsletter
1. Hinweise zum Abonnement des Newsletters
Wenn Sie den Newsletter abonnieren möchten, füllen Sie bitte das Formular unter diesem Link aus: https://ssl2.cms.fu-berlin.de/fu-berlin/forschung/service/foerderung/PM_anmeldung-newsletter/index.html
Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre Abonnementdaten ändern möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an: foerderung-news@fu-berlin.de.
Für den Versand des Newsletters „Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung“ werden ausschließlich Ihr Name inkl. Anrede, Ihre Email-Adresse und das Datum des Eintrags in dem Verteiler gespeichert. Diese Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet und sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Bei Abbestellung des Abonnements werden alle Daten aus dem Verteiler gelöscht.
2. Hinweise zum Newsletter
Der Newsletter „Informationen zur Forschungsförderung“ der Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin informiert regelmäßig und zeitnah über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung.
2. Newsletterarchiv:
http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/newsletter/index.html
3. Weitere Informationen zur Forschungsförderung:
http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/index.html
4. Ansprechpersonen zur Forschungsförderung und zum Newsletter an der Freien Universität Berlin
Disclaimer:
Herausgeberin: Freie Universität Berlin, Abteilung VI - Forschung, Kaiserswerther Str. 16-18, D-14195 Berlin.
Der Newsletter informiert regelmäßig über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung. Die veröffentlichten Informationen sind sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Die Abteilung VI ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte sowie für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Web-Site, auf die verwiesen wurde.
