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Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 27.04.2026

05.01.2026

Inhalt

Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Europäische Union

VolkswagenStiftung

Weitere Stiftungen

Verschiedene Mittelgeber

Stipendien

Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet

Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.

Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.

Darüber hinaus kann im Intranet der FU Berlin kostenfrei in der ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum nach Ausschreibungen recherchiert werden. Die Ausschreibungen umfassen Förderprogramme von über 5.400 nationalen und internationalen Förderern und sind gegliedert nach Forschungs- und Querschnittssthemen, Förder- und Institutionsarten, sowie nach Regionen und Förderertypen.

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen: Methoden der Künstlichen Intelligenz

Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) sind inzwischen zu Schlüsselverfahren in unterschiedlichsten Forschungsbereichen geworden und werden zunehmend integraler Bestandteil wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse. Forschung im Bereich Methoden der KI ist hierfür essenziell und umfasst die Entwicklung und Weiterentwicklung von Methoden der KI sowie die Analyse und Bewertung dieser Methoden. Die DFG will daher im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur KI eine gezielte Stärkung von Forscher*innen in frühen Karrierephasen in diesem Bereich forcieren.

Ziel der vierten Ausschreibung ist erneut, die nächste Generation von hoch qualifizierten Wissenschaftler*innen für die KI-Methodenentwicklung durch Eröffnung frühzeitiger Karriereoptionen mit hoher Eigenständigkeit zu gewinnen.


Termin: 10.06.2026 (Antragsskizze), 03.06.2026 (Registrierung), 02.12.2026 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Melanie Melching, Tel.: 0228/885-3274, Dr. Valentina Damerow, Tel.: 0228/885-2886, Antragsberechtigung/Verfahrensfragen: Verena Aust, Tel.: 0228/885-3191, ai-initiative@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Physik der kleinsten Teilchen innerhalb des Rahmenprogramms „Erforschung von Universum und Materie – ErUM"

Übergeordnetes Ziel ist es insbesondere, deutschen Forschungsgruppen Zugang zu Forschung, Entwicklung, Bau und Datenauswertung der Hightech-Detektoren an internationalen Großgeräten wie CERN und FAIR zu geben. Die gezielte Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen und technologischer Entwicklungen an der Grenze des physikalisch Machbaren trägt dazu bei, die Grundlagenforschung zu stärken und den Wissens- und Technologietransfer zwischen allen Innovationsakteuren zu beschleunigen.

Im Mittelpunkt dieser Fördermaßnahme stehen Beiträge,

  • die auf dem Gebiet „Elementarteilchenphysik“ weiterführende Einblicke in die fundamentale Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie in die zugrunde liegenden Wechselwirkungen zum Ziel haben;
  • die auf dem Gebiet „Hadronen- und Kernphysik“ der Aufklärung der Natur von Materie und Energie und der Bildung der schweren Elemente dienen.

Die Förderung ist in erster Linie auf Vorhaben zum Aufbau, zur Nutzung und zur Weiterentwicklung ausgewählter Großgeräte an nationalen und internationalen Forschungsanlagen, insbesondere unter Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Detektoren beziehungsweise Experimente, ausgerichtet.


Termin: 01.07.2026 (einstufig, Anträge)
Adresse: DESY Projektträger, 22603 Hamburg
Kontakt: Dr. Wolfgang Ehrenfeld, Tel.: 040/89 98-50 34, wolfgang.ehrenfeld@desy.de, Dr. Hanna Mahlke, Tel.: 040/89 98-48 92, hanna.mahlke@desy.de, Dr. Natascha Rudolf, Tel.: 040/89 98-48 96, natascha.rudolf@desy.deteilchen.pt@desy.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Lebenin einer resilienten Gesellschaft"

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit von Staat, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gegenüber hybriden Be­drohungen zu erhöhen und deren Handlungsfähigkeit in Krisenlagen zu sichern. Hybride Bedrohungen stellen eine zunehmende Herausforderung für die Sicherheit und Stabilität demokratischer Staaten dar. Dabei werden häufig unterschiedliche Einfluss- und Angriffsmittel kombiniert, die sowohl über physische als auch digitale, politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Dimensionen verfügen können.

Gefördert werden Ansätze, die sowohl wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse liefern als auch praxisnahe Handlungsempfehlungen für Verwaltung, staatliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteure ableiten. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen neue Perspektiven auf komplexe hybride Bedrohungslagen gewonnen und innovative Lösungsansätze mit dem Ziel der nachhaltigen Resilienzsteigerung erarbeitet werden. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit relevanter Akteure aus Staat, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken, Risiken besser zu antizipieren und die Auswirkungen hybrider Bedrohungen zu begrenzen.


Termin: 22.05.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Linus Piesch, Tel.: 030/2759506-674, linus.piesch@vdi.de, Julia Henn, Tel.: 0211/6214-315, julia.henn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hubs für die Fusion

Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ ist auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions­forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland ausgerichtet. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien.

Um die Förderziele zu erreichen, werden Kompetenzen und Ressourcen durch die Förderung folgender Hubs für Fusionskraftwerke in Deutschland gebündelt:

  • Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator,
  • Laserfusion (technologieoffen) und
  • Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung als Querschnittstechnologien

Termin: zu Terminen des ein- und zweistufigen Verfahrens s. Ausschreibung
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6214 261, fluechter@vdi.de, Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch-ukrainische Partnerschaften zur strukturellen Stärkung des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems

Mit der Fördermaßnahme sollen Kooperationen zwischen deutschen und ukrainischen Einrichtungen in den Schlüsseltechnologien und strategischen Forschungsfeldern der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) etabliert und/oder ausgebaut werden. Diese Kooperationen sollen die Grundlage für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Netzwerken in Deutschland und der Ukraine bilden. Auf diese Weise trägt die Fördermaßnahme zur Intensivierung der Forschungskooperation mit der Ukraine und zum langfristigen Wiederaufbau des Landes bei und eröffnet gleichzeitig für deutsche Innovationsakteure die Chance, von den Erfahrungen in der Ukraine in Hinblick auf Resilienz und Agilität zu lernen. Durch bilaterale Kooperationsprojekte soll der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden, um die Forschung und Entwicklung innovativer Technologien in Deutschland, der Ukraine und ganz Europa voranzutreiben. 


Termin: 24.06.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Stefan Klumpp, Tel.: 0228/3821-2038, stefan.klumpp@dlr.de, Martin Fischer, Tel.: 0228/3821-1813, martin.fischer@dlr.de, Natalia Polischuk, Tel.: 0228/3821-2437, Natalia.Polischuk@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Gefördert werden in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.


Termin: Für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen zur Vorbereitung einer späteren internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 2) ist die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 einzureichen; für Aufbau einer internationalen Nachwuchsforschungsstruktur (Modul 9) sollte die Projektskizze bis spätestens 30.06.2026 oder 30.06.2028 vorliegen.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Saskia Galias, Saskia.Galias@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2653, Sandra Jäger, Sandra.Jaeger@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2299, Natalia Polischuk, Natalia.Polischuk@dlr.de, Tel.: 0228/3821 2437
Weitere Informationen: Ausschreibung

MFTR: Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects

Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.

Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche bearbeiten:

  • Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie,
  • Neuartige bioökonomische Produkte,
  • Disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie.

Voraussetzung zur Förderung ist die Zusammenarbeit von mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen Eureka-Partnerländern, die sich an dem Call beteiligen. Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 € (inkl. Projektpauschale für universitäre Partner) nicht überschreiten.


Termin: 20.09.2026 (Projektskizzen)
Weitere Informationen und Kontaktpersonen für Auskünfte: Ausschreibung

Strategische Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft: Integriertes Wasserressourcenmanagement und Mobile Gesundheit und Telemedizin

Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige Nutzung von Wasser, indem soziale, ökologische und ökonomische Interessen ausbalanciert werden. Klimawandel, Bevölkerungswachstum oder auch Wirtschaftswachstum erhöhen sowohl in Indien als auch in Deutschland den Bedarf für die Nutzung von IWRM. Zudem birgt die Wasserwirtschaft große Wachstumschancen. Mit innovativen Technologien und Dienstleistungen können deutsche Unternehmen von der national sowie global steigenden Nachfrage im Wassersektor profitieren.

Telemedizin und mobile Gesundheit können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung liefern und gleichzeitig Kosten senken. Sowohl das deutsche als auch das indische Gesundheitssystem stehen vor der Herausforderung, kosteneffiziente Leistungen zum Patienten zu bringen und auch im ländlichen Raum eine gute Versorgung zu gewährleisten. Indien ist bekannt für eine Vielzahl technologischer Errungenschaften und namhafte Unternehmen in diesem Themenbereich und somit ein geeigneter Partner für Deutschlands starken Medizintechniksektor.

Gefördert werden Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM);
  • Telemedizin und Mobile Gesundheit.

Termin: 20.05.2026, 13:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Hans Westphal, Tel.: 0228/38 21-1473, hans.westphal@dlr.de, Dr. Ludwig Kammesheidt, Tel.: 0228/38 21-1729, ludwig.kammesheidt@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)

Gefördert werden Maßnahmen, die zur Internationalisierung und zur Stärkung der Germanistik in Deutschland und weltweit beitragen. Dies beinhaltet unter anderem die Ausbildung einer neuen Generation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sowie die Zusammenarbeit bei der Curriculums-Entwicklung in den Partnerländern.

Das Programm leistet langfristig (Impact) einen Beitrag dazu, dass überregionale Partnerschaften zwischen den deutschen und einer oder mehreren ausländischen Institutionen entstehen und Hochschulen in Deutschland die Beziehungen zu ihren Partnerregionen intensivieren und Netzwerke bilden. Des Weiteren soll das Programm den Erhalt und Ausbau der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur in den Zielregionen unterstützen und die Entwicklung von innovativen, bedarfsorientierten und gesellschaftlich relevanten Formaten in Forschung und Lehre fördern.


Termin: 11.08.2026
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Referat Projektförderung deutsche Sprache und Forschungsmobilität (PPP)/P33
Kontakt: Karin Führ, Tel.: 0228/882-481, fuehr@daad.de 
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Projektbezogener Personenaustausch mit verschiedenen Ländern

Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung binationaler partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmenden der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungstätigkeiten in allen Fachrichtungen. Gefördert werden Graduierte (Masteranden und Master), Doktorandinnen/Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrende.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie gemeinnützig anerkannte sowie selbstforschende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.

Länder: Australien, Argentinien, Brasilien, Frankreich, Hongkong, Kanada, Korea, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Taiwan, USA


Termin: länderspezifische Bedingungen für die jeweilige Antragsfrist (s. Ausschreibung)
Adresse:
DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union

Horizon Europe: Derzeit geöffnete Aufrufe

Eine Übersicht über die derzeit geöffneten Aufrufe in Horizon Europe steht im 
EU Funding & Tenders Portal.

Ausschreibungen im Digital Europe Programme zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem

Das Digital Europe Programm hat zwei neue einstufige Ausschreibungen zu digitalen Kompetenzen und Aufbau von Kapazitäten im Gesundheitssystem veröffentlicht.

Die erste Ausschreibung ist darauf ausgerichtet, den Mangel an akademischen Ausbildungsangeboten für fortgeschrittene digitale Kompetenzen in zentralen digitalen Bereichen zu beheben und die für den Einsatz digitaler Technologien in strategischen Sektoren erforderlichen digitalen Kompetenzen zu fördern.

Die zweite Ausschreibung unterstützt die Umsetzung der Anforderungen an die Primär- und Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) und fördert ein effizienteres und vernetzteres Gesundheitsökosystem.


Termin: 01.10.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Offene COST-Aktionen zur Vernetzung

COST (European Cooperation in Science and Technology) lädt europäische Forschende und Innovatoren ein, Vorschläge für Aktionen einzureichen, die darauf ausgerichtet sind, wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.

Der Auf- beziehungsweise Ausbau von gemeinsamen thematischen Forschungsnetzwerken in Europa soll damit vorangetrieben werden. Die COST-Aktionen 2026 sind thematisch offen und werden über einen Zeitraum von vier Jahren unterstützt. Dabei wird ausschließlich die Vernetzung finanziert.


Termin: Anträge vom 31.07.2026 bis 28.10.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

VolkswagenStiftung

Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten

Die VW-Stiftung unterstützt bahnbrechende und riskante Forschungsideen mit hoher wissenschaftlicher Relevanz. Gesucht sind Vorhaben aus dem Bereich der Grundlagenforschung, die sich nicht dem bereits 'bekannten Unbekannten' widmen, sondern das 'unbekannte Unbekannte' explorieren - mit dem Potenzial zu großen wissenschaftlichen Durchbrüchen, allerdings auch mit dem Risiko, zu scheitern.

Pioniervorhaben müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Explorativer Charakter des Vorhabens: Das Vorhaben ist radikal explorativ angelegt und betritt wissenschaftliches Neuland.
  • Wissenschaftliche Relevanz und Erkenntnispotential: Das Vorhaben hat den Fokus auf einer noch unerforschten wissenschaftlichen Herausforderung und setzt im Erfolgsfall grundlegend neue Impulse in die Community.
  • Qualifikation und Motivation: Die Projektleitung widmet sich mit Leidenschaft und Risikobereitschaft neuen wissenschaftlichen Herausforderungen und ist im Hinblick auf Realisierbarkeit und Umsetzung des Vorhabens herausragend qualifiziert.

Es können alle Fachgebiete bis zu 1,3 Mio. € für drei- bis fünfjährige Projekte beantragen.


Termin: 27.08.2026 (14:00 Uhr)
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: pioniervorhaben@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weitere Stiftungen

AXA Foundation for Human Progress – AXA Chairs: Nachwuchsgruppen und zeitgeschichtliche Forschungsprojekte im Rahmen des BMAS-Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung FIS eine neue Förderbekanntmachung zur Förderung von Nachwuchsgruppen und zeitgeschichtlichen Forschungsprojekten auf der Website des FIS-Netzwerks veröffentlicht.

Es handelt sich um ein zweistufiges Antragsverfahren. Für alle interessierten Institutionen besteht die Möglichkeit, Interesse an einer Förderung unter Einreichung einer Skizze zu bekunden. Auf Basis dieser wird dann in einem zweiten Schritt eine begrenzte Anzahl von Institutionen zur Antragstellung aufgefordert werden.

Der Fokus der Förderbekanntmachung liegt auf Nachwuchsgruppen mit den thematischen Schwerpunkten zu den Themen „Vermögensverteilung und ihre Auswirkungen auf den Sozialstaat“, „Soziale Dienste“, „Arbeiten im Alter“ und „Arbeitsmarktauswirkung der Hybridisierung von Geschäftsmodellen“ sowie zeitgeschichtliche Forschungsprojekte, welche die wesentlichen sozialpolitischen Entwicklungen im Zeitraum von Mitte der 1990er Jahre bis zum Einsetzen der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 in den Blick nehmen sollen. Die zeitgeschichtlichen Vorhaben sollen die Sozialpolitik in Deutschland in allen relevanten Bereichen untersuchen, die in vier Themenfeldern rund um Arbeitsmarkt, Rente, Gesundheit, Pflege, Familienpolitik und sozialer Infrastruktur bearbeitet werden sollen.


Termin: 06.05.2026 (Projektskizze), 13.07.2026 (Vollantrag)
Kontakt: Tel.: 030/18527-4010, sozialpolitikforschung@bmas.bund.de
Weitere Informationen: Ausschreibung, BMAS und FIS-Netzwerk

Gerda Henkel Stiftung - Forschungsprojekte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.

Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter*innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.

Fachgebiete:

  • Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
  • Alte Kulturen
  • Ur- und Frühgeschichte weltweit
  • Klassische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik

Termin: 28.05.2026
Adresse: Abt. Projektassistenz Forschungsförderung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Anna Kuschmann, kuschmann@gerda-henkel-stiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verschiedene Mittelgeber

Zentraler Diversity-Fonds der Freien Universität Berlin und Angebote der Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung im Sommersemester 2026

Ziel des Fonds ist es, dezentrale, innovative Pilotprojekte, die einen Beitrag zu einer diversitygerechten und diskriminierungssensiblen Universität leisten, zu fördern. Alle Mitglieder der Freien Universität können sich für Mittel aus dem Fonds bewerben.  

Auch in diesem Semester bietet die Stabsstelle zahlreiche Sensibilisierungs- und Empowerment-Workshops an. Der Schwerpunkt der Angebote liegt in diesem Semester auf der Dimension Geschlechtliche Identität“. 

Workshops für Mitarbeitende der Freien Universität Berlin:

12. Mai: Workshop für Lehrende und Beschäftigte | „Geschlechtlicher Vielfalt im Arbeitsalltag kompetent und wertschätzend begegnen“

21. Mai: Empowerment-Workshop für trans*, inter* und nichtbinäre Mitarbeitende

22. Mai: Allyship-Workshop für cis- und endogeschlechtliche Studierende und Mitarbeitende

27. Mai: Empowerment-Workshop für von Rassismus betroffene Studierende und Mitarbeitende | „Empowerment & Racialized Emotions“ (verschobener Termin)


Termin: 21.06.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

InnovationsCommunity ISyCARE OWL: Förderaufruf für soziotechnische Innovationen für mehr Gesundheit und Lebensqualität

Ziel der Innovationscommunity ISyCARE ist die Unterstützung der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Rehabilitations- und Unterstützungsbedarf durch soziotechnische Systeme. Im Mittelpunkt stehen innovative Lösungen, die technische und soziale Aspekte gleichermaßen bearbeiten. Mit diesem Call können Wissenschaftler*innen Projektanträge einreichen für:

  • „Innovations-Praxis-Projekte“, die einen Schwerpunkt auf Rehabilitation legen und innovative, nutzerorientierte Lösungen für die Gesundheitsversorgung entwickeln, praxisnah erproben und systematisch für den Wissenstransfer aufbereiten;
  • „Transfer-Struktur-Projekte“, die Lösungsansätze für strukturelle Transfer- und Innovationshemmnisse in der Rehabilitation oder in anderen Themenfeldern von ISyCARE entwickeln.

Es ist geplant, bis zu acht „Innovations-Praxis-Projekte“ und bis zu vier „Transfer-Struktur-Projekte“ mit einem Budget von jeweils bis zu 125.000 € zu fördern. Die Laufzeiten der Projekte sind auf max. 18 bzw. 24 Monate begrenzt. Der Abschluss aller Projekte muss spätestens zum 31.12.2028 erfolgen.

Antragsberechtigt sind alle Personen, die sich als Mitglieder in der ISyCARE Community registriert haben. Die Registrierung kann über die Website www.isy-care.de beantragt werden.


Termin: 31.05.2026 (Projektskizze)
Einreichen der Skizze an: ideen@isy-care.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Novo Nordisk Foundation: Challenge Programme

Today the Novo Nordisk Foundation has launched its biggest annual open competition grant programme, the Challenge Programme, to support development of new knowledge to help tackle major societal challenges within human and planetary health. 
With total funding up to €80 million, four new themes are now open for applications from interdisciplinary research teams across Europe:


Kontakt: challenge@novo.dk 

Stipendien

DHI Warschau - Stipendienprogramm

Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen bzw. Litauen oder Tschechien erfordern. Es werden keine Förderungen für Schreibphasen (sogenannte „Schreibstipendien“) vergeben. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für ein bis vier Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.


Termin: 30.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, PL-00-540 Warszawa
Kontakt: dhi@dhi.waw.pl, Tel.: +48-22-525 83-00
Weitere Informationen: Ausschreibung

Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen

Una Europa PhD Impact Award 2026

Ausgeschrieben ist ein Preis für Promovierende aus den Bereichen „Cultural Heritage“, „Future Materials & Technologies“, und „One Health” in der Hochschulallianz Una Europa. 


Termin: 14.06.2026
Kontakt für die Freie Universität Berlin: Kirsten Schmiester, Senior Project Lead, kirsten.schmiester@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung

Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:

• Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation

• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität

• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus

Verknüpft werden lebens-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.


Termin: 30.11.2026
Adresse: Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband, Postfach 103318, 45033 Essen 
Kontakt: Frau Pia Heubgen, pia.heubgen@stifterverband.de, Tel.: 0201 8401-214
Weitere Informationen: Ausschreibung

Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung 2027

Prämiert werden hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie. Ziel der Arbeiten ist es, wissenschaftliche Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eigenbewerbungen wie Vorschläge durch Dritte sind möglich. Besonders erwünscht sind Bewerbungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der Preis für Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum ist diesmal mit 15.000 € dotiert.


Termin: 01.06.2026
Adresse: Werner und Inge Grüter-Stiftung, c/o Deutsches Stiftungszentrum GmbH, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Kontakt: info@grueter-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Christel und Herbert W. Roesky-Preis

Die Christel und Herbert W. Roesky-Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen mit 10.000 Euro dotierten Preis auf dem Gebiet der molekularen Hauptgruppenchemie. 

Mit dem Preis werden Personen gewürdigt, die bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Molekularen Chemie der Hauptgruppenelemente publiziert haben. Die Arbeiten sollen für die Allgemeinheit zu wichtigen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen geführt haben.


Termin: 31.07.2026
Adresse: Christel und Herbert W. Roesky-Stiftung, Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt a.M.
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, Tel.: 069/7917-311, r.wieneke@gdch.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an eine/einen Forschenden vergeben, die/der im deutschen Sprachraum allein oder im Team eine aktuelle Innovation der Chemie – es kann sich um ein Produkt oder um einen Prozess handeln – erfolgreich in den Markt eingeführt hat. Die zur Innovation gebrachte Erfindung muss nicht von der/dem Forschenden selbst stammen. Der Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sollte weitgehend berücksichtigt und ein besonderer notwendiger Wert für die Gesellschaft gegeben sein.


Termin: 01.07.2026 (Nominierung)
Adresse: Meyer-Galow-Stiftung für Wirtschaftschemie, Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt a.M.
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, Tel.: 069/7917-311, r.wieneke@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Georg-Manecke-Stiftung: Georg-Manecke-Preis

The Georg Manecke Foundation supports younger scientists in the field of polymer science, in particular those working on the synthesis and transformation of macromolecular materials and on their biochemical and biotechnological applications. Georg Manecke considered rather early to utilize polymer compounds for medical purposes, e.g. for linkage, transport and targeted release of drugs. The foundation is willing to also support applications which pursue these implementations. The prize is endowed with 15.000 Euro. The prize winner will give a lecture on his/her scientific work.


Termin: 30.06.2026
Adresse: Kuratorium der „Georg-Manecke-Stiftung“ bei der GDCh-Geschäftsstelle, Varrentrappstraße 40-42, 60486 Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, r.wieneke@gdch.de, Tel.:  069/7917-311
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaft trifft Wissenschaft

EXIST-Women

Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.


Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM

Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.

Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.

Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.


Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung

Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ

Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.

Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien,  Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.


Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.


Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.


Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer

EXIST - Gründungsstipendien

Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.


Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin:
Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Hinweise zu den Ausschreibungen und zum Newsletter

1. Hinweise zum Abonnement des Newsletters

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2. Hinweise zum Newsletter

Der Newsletter „Informationen zur Forschungsförderung“ der Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin informiert regelmäßig und zeitnah über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung.

2. Newsletterarchiv:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/newsletter/index.html

3. Weitere Informationen zur Forschungsförderung:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/index.html

4. Ansprechpersonen zur Forschungsförderung und zum Newsletter an der Freien Universität Berlin


Disclaimer:

Herausgeberin: Freie Universität Berlin, Abteilung VI - Forschung, Kaiserswerther Str. 16-18, D-14195 Berlin.
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