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Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 23.02.2026

30.01.2026

Inhalt

Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Europäische Union

VolkswagenStiftung

Weitere Stiftungen

Stipendien

Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet

Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.

Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.

Darüber hinaus kann im Intranet der FU Berlin kostenfrei in der ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum nach Ausschreibungen recherchiert werden. Die Ausschreibungen umfassen Förderprogramme von über 5.400 nationalen und internationalen Förderern und sind gegliedert nach Forschungs- und Querschnittssthemen, Förder- und Institutionsarten, sowie nach Regionen und Förderertypen.

Deutsche Forschungsgemeinschaft

TWAS-DFG Cooperation Visits Programme

Auf Grundlage einer Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die DFG Wissenschaftler*innen an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Forscher*innen in frühen Karrierephasen aller Fachrichtungen zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Einrichtung in Deutschland einzuladen. Das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme ermöglicht es, Forscher*innen aus den Ländern Subsahara-Afrikas sowie aus Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Palästina, Syrien und Tunesien aufzunehmen.

Die DFG zahlt an die gastgebende Einrichtung monatlich bis zu 2.350 Euro zur Deckung der Aufenthaltskosten des*/der Gastwissenschaftler*in. Zusätzlich werden die Flug- und Bahnkosten für die An- und Abreise (inkl. Visagebühren) bis zu einem Betrag von 1.350 Euro erstattet. Die gastgebende Einrichtung kann darüber hinaus monatlich bis zu 700 Euro Sachmittel für Projektausgaben, beispielsweise für Material- und Laborkosten, erhalten.


Termin: 15.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: twas-dfg-programme@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung für Subsahara-Länder, Ausschreibung für die sonstigen o.g. Länder

Colombian-German Collaboration in Research

The DFG and the Pontificia Universidad Javeriana (PUJ) in Colombia offer joint funding opportunities for bilateral research projects in any field of research under a Standing Open Procedure (SOP). Under the framework of a Memorandum of Understanding between the DFG and the PUJ, researchers from Germany and the PUJ have the opportunity to apply for jointly organised bilateral research projects of outstanding scientific quality.


Termin: offen
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation

The DFG launches a Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of electron diffractometers (EDs) for structural elucidation at German universities to explore the scientific potential of this technology in research. The main objective of this call is the early procurement of EDs and their evaluation and application in research projects of high quality. Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. 

Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. Competencies with the interpretation of experimental results from electron diffraction in contrast to X-ray diffraction must be proven. Furthermore, the scientific and infrastructural environment designated for the ED must be described. Current and planned research projects that will benefit from the use of the ED should be concisely described. Principal investigators can also be affiliated with other research institutions to facilitate a high utilisation; however, funding necessary for the actual scientific research using the ED is not in the scope of this call.


Termin: 05.05.2026 (Letter of intent submission), 02.06.2026 (Proposal submission), Registration: 26.05.2026
Adresse: 
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aufruf zu Vorschlägen für eine Großgeräteinitiative 2027

Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen thematischer Ausschreibungen Projekte, um neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender und besonders vielversprechender Technologie für die Forschung zugänglich zu machen. Großgeräteinitiativen ermöglichen, die ausgeschriebene Gerätetechnologie wissenschaftlich zu erproben und deren Potenzial für die Forschung sichtbar zu evaluieren. 


Termin: 09.06.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Konzepteinreichung mit dem Betreff „Konzept Großgeräteinitiative 2027: Titel des Vorschlags“ an: wgi@dfg.de
Kontakt: Dr. Michael Royeck, Tel.: 0228/885-2976, michael.royeck@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Schwerpunktprogramm 2402: Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung

Als übergeordnetes Forschungsziel sollen Ursache-Wirkungszusammenhänge in Bezug auf den Verschleißverlauf beschichteter Zerspanwerkzeuge mit Hilfe von Greybox-Modellen erarbeitet werden. Das bedeutet, deterministische Modelle (Whitebox) mit datengetriebenen Modellen (Blackbox) in Greybox-Modellen zu verknüpfen. Mit diesen Greybox-Modellen sollen dann die rein deterministisch nicht beschreibbaren zeitlichen Veränderungen der Werkzeuge im Einsatz bis hin zum Standzeitende erfasst werden. 

Ziel aller Projekte ist der Aufbau individueller Greybox-Modelle, die eine Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung ermöglichen. Damit soll die derzeit existierende Wissenslücke zwischen stationären Werkstoffeigenschaften vor und nach dem Einsatz, also das instationäre Systemverhalten der beschichteten Werkzeuge in der Zerspanung, erforscht und geschlossen werden. 


Termin: 02.06.2026 (Registrierung bis 18.05.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, Gudrun Freitag, Tel.: 0228/885-2623, gudrun.freitag@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029

Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen, tätig in Deutschland, Frankreich und Italien, nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die DFG, die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen. 

Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Die Teilnehmer*innen einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Gruppe von mindestens zwölf, höchstens 16 Wissenschaftler*innen, nach Möglichkeit ausgewogen zusammengesetzt aus den drei beteiligten Ländern. Die Teilnehmer*innen des jeweiligen Landes sollen an unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. 

Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen.


Termin: 13.04.2026
Adresse:
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2027"

Eine moderne Bioökonomie trägt entscheidend zur Umsetzung einer ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei. Sie nutzt Schlüsseltechnologien wie die Biotechnologie, die Künstliche Intelligenz und liefert biobasierte Lösungen für die Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen (Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umwelt- und Ressourcenschutz). Forschung und Wissenschaft bilden dabei die Grundlagen für bioökonomische Inventionen und Innovationen in unterschiedlichen Anwendungsfeldern und Wirtschaftssektoren.

Das Ziel dieser Förderung ist es, internationale Partnerschaften im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation auf- und auszubauen. Gefördert werden FuEuI-Vorhaben in Verbünden mit Partnern aus Japan oder Queensland/Australien, die im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ausgewählt werden.

Die geförderten Verbundvorhaben müssen neben dem Forschungsbaustein 6 „Globale Forschungskooperationen“ mindestens einen der drei weiteren in der Strategie genannten Bausteine der Forschungsförderung untersuchen:

  • Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie
  • Konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Nanotechnologie, Automatisierung, Miniaturisierung etc.)
  • Transfer in die Anwendung (Wertschöpfungsnetze etc.).

Termin: 03.06.2026, 13:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Veronika Jablonowski, Tel.: 02461/61-5083, v.jablonowski@ptj.de, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Grundlagen für KI-Methoden und ML-Modelle

KI hat in den letzten Jahren eine transformative Rolle in der Wissenschaft und Wirtschaft eingenommen. In der Wissenschaft ermöglicht KI die Analyse großer Datenmengen, was in vielen Fällen zu schnelleren und präziseren Ergebnissen führt, zum Beispiel in Bereichen wie Genomforschung, Klima- und Materialwissenschaft. Dabei werden recht große Modelle in Forschungsdisziplinen eingesetzt, in denen zuvor primär mit klassischen Simulationsmethoden geforscht wurde.

Die Förderung ist darauf ausgerichtet, die Neu- und Weiterentwicklung grundlegender KI-Methoden und -Modelle entscheidend voranzubringen. Dabei sollen sowohl neue KI-Methoden – auch durch die Kombination bestehender KI-Methoden mit denen des maschinellen Lernens – entwickelt als auch bestehende Methoden auf Grundlagenebene weiter erforscht werden. Übergreifende Ziele sind dabei, die Leistungsfähigkeit und das grundlegende Verständnis von KI-Modellen des maschinellen Lernens zu verbessern. Zu den Zielen gehört auch, diese Modelle mit anderen, etablierten KI-Methoden zu erweitern. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Robustheit und Vertrauenswürdigkeit der Modelle und Systeme zu steigern. 

Gefördert werden KI-Projekte zu den folgenden Forschungsgegenständen, die grundlegend das Verständnis von Künstlicher Intelligenz, des maschinellen Lernens oder ihrer Effizienz verbessern:

  • Grundlegende Fortschritte in der KI
  • Ausgewählte Forschungstrends der hybriden/informierten KI
  • Agenten-zentrierte offen-lernende Systeme
  • Erforschung grundlegender Ansätze zur verbesserten Effizienz von großen KI-Modellen hinsichtlich Training oder Inferenz

Termin: 30.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Nicole Wittenbrink, KI-ML-Methoden@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von internationalen Projekten in Wissenschaft und Forschung zwischen Südostasien und Europa im Bereich „Neue Materialien und Grüne Transition"

Südostasien ist eine dynamische Region, die nicht nur als Handelspartnerin, sondern auch als Partnerin in Forschung und Innovation kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden und die bi-regionale Forschungs- und Innovationskooperation zu forcieren, wurde der gemeinsame südostasiatisch-europäische Finanzierungsmechanismus zur Förderung von Forschung und Innovation durch die Europäische Kommission etabliert.

Ziel ist es, dass deutsche Forschende sich mit diversen internationalen Akteuren vernetzen, um von einem vielfältigen Wissensaustausch zu profitieren. Deutsche und europäische Forschende sollen den Anschluss an die sich dynamisch entwickelnde Region Südostasiens behalten. Neben Forschungsmöglichkeiten sollen effiziente, breit aufgestellte Netzwerke auch den Grundstein schaffen für Technologietransfer in beide Richtungen und sich daraus ergebende, wirtschaftliche Kooperationen.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowohl als Einzel- sowie auch als Verbundvorhaben, die das Schwerpunktthema „Neue Materialien und grüne Transition“ bearbeiten. Es werden gemeinsame Forschungsarbeiten zur Entwicklung und Anwendung neuartiger Materialien für nachhaltige Technologien gefördert. Der Schwerpunkt liegt auf funktionalen Materialien, die Innovationen in verschiedenen Bereichen wie Energie, Kühlung, Elektronik und Medizin ermöglichen.


Termin: 31.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Adele Clausen, Tel.: 0228/3821 2171, adele.clausen@dlr.de, Lydia Derevjanko, Tel.: 0228/3821 1915, lydia.derevjanko@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen

Das Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) ist das zentrale Element für die deutsch-indische Zusammenarbeit des BMFTR.

Folgende Calls sind offen:

  • IGSTC: PECFAR 2026 für deutsch-indische Zusammenarbeit von wissenschaftlichem Nachwuchs
  • IGSTC: WISER 2026 für die Stärkung der deutsch-indischen Kooperation von Spitzenforscherinnen (WISER: Women involvement in science and engineering Research)

Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC), a bilateral organization of the Department of Science & Technology (DST), Government of India, and the Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMFTR), Government of Germany invites proposals in paired mode from women researchers in India and Germany to foster innovation in the field of STEM.

This program intends to build scientific capacity, and promote women researchers in India/Germany to build lasting research partnerships and networks by utilising complementary expertise in science, technology, and innovation.


Termin: 31.03.2026
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dörte Merk, Tel.: 0228/3821-1444, Doerte.Merk@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen

In großräumigen Modellregionen (wie zum Beispiel Metropolregionen) erfolgt der Technologietransfer in Reallaboren, indem Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität unter realen Einsatzbedingungen erprobt, validiert und für eine übertragbare Implementierung vorbereitet werden. Das mittels Einsatz künstlicher Intelligenz erzielbare CO₂-Reduktionspotenzial im Mobilitätssystem einer Region soll transdisziplinär analysiert und gezielt erschlossen werden. Dazu zählen Effizienzsteigerungen durch autonomes Fahren, intelligente Verkehrssteuerung, die Optimierung von Routen sowie die dynamische Anpassung von Verkehrsflüssen in Echtzeit. Auch im Bereich innovativer Mobilitätsformen – wie autonome Seil- oder Hochbahnsystemen – können KI-gestützte Technologien einen wesentlichen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten.

Begleitet werden diese Aktivitäten durch institutionalisierte und strategiegeleitete Rahmenbedingungen in den Modellregionen. Dort entwickeln Innovationsakteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam und wissenschaftlich unterstützt Transferpfade zur Entwicklung eines klimaneutralen Mobilitätssystems. Die Transferpfade sind zu entwerfen, politisch zu verankern und bezüglich messbarer Indikatoren zu bewerten.
Verbundprojekte in einer Modellregion werden gefördert,

  • die durch innovative Lösungen, den Einsatz künstlicher Intelligenz und durch beschleunigten Technologietransfer zur klimaneutralen Mobilität beitragen;
  • die technologische Innovationen entwickeln, die komplementär zu gesellschaftlichen Innovationen im Mobilitätssystem einer Modellregionen sind (soziotechnologisch);
  • die eine Technologie-Governance mit Regelungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen in einem Mobilitätssystem entwickeln;
  • die in Modellregionen regionalspezifische und verbindliche Transformationsziele entwickeln, politisch und strukturell verankern, erproben und umsetzen;
  • die einen inter- und transdisziplinären, partizipativen Forschungsansatz verfolgen;
  • die eine projektbegleitende Wirkungsevaluation durchführen.

Die inter- und transdisziplinäre Forschung übernimmt dabei die Rolle, technologische Innovationen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen, regionales Handlungs- und Umsetzungswissen zu generieren und den Erfolgsrahmen für die regionale Erprobung und Implementierung klimaneutraler Mobilitätslösungen zu setzen.


Termin: 27.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: mobilitaet@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY

Ziel ist es, die Reaktion auf  durch Infektionserreger ausgelöste Gesundheitskrisen in Europa zu verbessern. Evidenzbasierte Kenntnisse über neue und wiederauftretende Krankheitserreger mit einem hohen pandemischen Potenzial sowie adäquate medizinische Gegenmaßnahmen sind nicht nur für die Reaktion auf solche Gesundheitskrisen entscheidend, sondern auch für deren frühe Vorhersage und Prävention.

Ferner gilt es, die Ressourcen, Infrastrukturen und vorhandene Expertisen vieler Länder zusammenzuführen, um interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zu ermöglichen. Es sollen zudem neue evidenzbasierte Kenntnisse gesammelt und die Entwicklung von medizinischen Gegenmaßnahmen angestoßen werden.

Gefördert wird eine begrenzte Anzahl von transnationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden, die einen Beitrag zur Pandemievorsorge und -reaktion leisten sollen.


Termin: 13.04.2026, 13:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn 
Kontakt: Dr. Theresa Köbe, Dr. Friederike Maaßen, Dr. Luise Richter, Tel.: 0228/3821-2712, beready@dlr.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete

Auf Basis gesicherter Prognosen sollen wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zur Minimierung der Folgen des Meeresspiegelanstiegs sowie zum Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Forschung sollen Bund und Länder bei ihren langfristigen Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Umweltschutz gezielt unterstützen.

Die Forschung soll dazu beitragen, die notwendige Anpassung und Transformation der Küstenregionen ressourcen- und klimaschonend zu gestalten. Daher soll die Forschung die Kompetenzen im Bereich des natürlichen Küsten­schutzes sowie den Erhalt und Schutz küstennaher Ökosysteme an den deutschen Küstenstärken stärken.

Angesichts der heute noch bestehenden Unsicherheiten in der Prognose der spezifischen lokalen und regionalen Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs soll die Forschung dazu beitragen, die Prognoseunsicherheiten auf lokaler Ebene zu minimieren und dadurch die Voraussetzungen für adaptive Anpassungsstrategien im Küsten- und Öko­systemschutz zu verbessern.

Die Forschung soll die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen zur Entwicklung resilienter Küsten­regionen in Nord- und Ostsee schaffen. Dafür sind gesicherte Datengrundlagen sowie die Entwicklung leistungs­starker Modelle und der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Analyse der Wirkzusammenhänge unabdingbar, um die zukünftige Entwicklung der komplexen sozioökologischen Küstensysteme zuverlässig abbilden zu können.

Um die Förderziele zu erreichen, beabsichtigt das BMFTR interdisziplinäre Projekte zu fördern, die Wissenslücken schließen, die Prognose verschiedener Entwicklungsszenarien verbessern sowie adaptive Anpassungspfade und Schutzkonzepte auf lokaler Ebene entwickeln.

Das BMFTR strebt mit dieser Fördermaßnahme an, die Zusammenarbeit von ingenieur-, natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung sowie die Kooperation universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zu stärken. Dadurch soll eine kohärente und nachhaltige Küstenforschung gewährleistet werden, die die Komplexität des Forschungsgegenstandes widerspiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Um dies zu erreichen, werden ausschließlich interdisziplinäre Projektverbünde gefördert, die bereits bei der Entwicklung der Projektideen die vielfältigen Perspektiven und Herausforderungen ausreichend berücksichtigen.


Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Fachbereich Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Sigrid Sagert, Tel.: 0381/20356-272, s.sagert@ptj.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union

Die European Partnership for Animal Health and Welfare öffnet Call 2026

Die European Partnership for Animal Health and Welfare hat ihre zweite Ausschreibung zum Thema „Shaping the Future of Animal Health and Welfare" geöffnet, die Gesundheit und Wohlergehen von Tieren an Land und im Wasser im Fokus hat. Anträge können in einem der beiden call topics erfolgen:

  • Topic 1: Animal Welfare 
  • Topic 2: Prevention & Control

Termin: 30.03.2026 (Stufe 1), 16.09.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung

Open Call des Mission Oceans Projects SoS2LearnDBS

Mit dem Call werden Maßnahmen gefördert, die lokale Gemeinschaften im Donauraum und in der Schwarzmeerregion dazu befähigen, eine aktive Rolle bei der Bewältigung ökologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen zu übernehmen.

Ziel ist es, durch Projekte, die sich mit Umweltverschmutzung und der Wiederherstellung von Lebensräumen befassen, einen Beitrag zur Mission "Restore our Ocean and Waters" zu leisten.

Je nach Projekttyp stehen zwischen 200.000 und 1 Mio.€ zur Verfügung.


Termin: 30.03.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung

Informationen zum ERC Plus Grant

Zusätzliche Informationen zum ERC Plus Grant 2026 sind jetzt im aktualisierten Arbeitsprogramm 2026 verfügbar. Die neue Förderlinie richtet sich an Spitzenforschende (jeder Nationalität) und ist gedacht für nochmals ambitioniertere Vorhaben (jenseits der regulären ERC-Förderung), um beispielsweise Forschungsfelder grundlegend zu transformieren oder neu zu eröffnen.

Antragsberechtigt sind herausragende Forschende aller Karrierestufen und in allen Disziplinen. Die maximale Fördersumme beträgt 7 Millionen Euro für eine Laufzeit von vier bis sieben Jahren und wird als Pauschalbetrag vergeben, der alle direkten und indirekten Projektkosten abdeckt.

Principal Investigators müssen mindestens 30% ihrer Arbeitszeit für das Projekt aufwenden sowie sich mit mindestens 50% ihrer Arbeitszeit in der EU oder einem am EU-Rahmenprogramm assoziierten Staat aufhalten. Geplant ist die Vergabe von rund 30 ERC Plus Grants im Rahmen des Calls 2026.


Termin: 02.06.2026 - 02.09.2026
Weitere Informationen: zum ERC-Call

VolkswagenStiftung

Navigating a Transforming World Order: Fellowships on Security and Technology

Gesucht sind die Sicherheitsexpert*innen der Zukunft: Die Ausschreibung richtet sich an junge Postdoktorand*innen, die aus einer europäischen Perspektive zum Thema Sicherheit und Technologie forschen.

Im Fokus stehen ein holistisches Sicherheitsverständnis, eine europäische Perspektive und ein effektiver transsektoraler Austausch. 

Fördersumme: max. 450.000 Euro

Förderdauer: max. 3 Jahre (24 Monate Forschung und 12 Monate Praxis- und Kommunikationsaktivitäten)

Zielgruppe: Postdoktorand*innen bis zu 5 Jahre nach der Promotion


Termin: 05.05.2026, Online-Sprechstunde: 09.04.2026, 10:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Adelheid Wessler, Tel.: 0511/8381-282, wessler@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Change! Fellowships

Benötigt werden Veränderungen in der Gesellschaft und in den bestehenden Strukturen, um die Vielzahl der Krisen zu bewältigen. Von der Wissenschaft wird erwartet, dass sie planetare Grenzen und Vulnerabilitäten aufdeckt, faktenbasierte Handlungsoptionen erforscht und zu Lösungen beiträgt. Daher sucht die VolkswagenStiftung Forschende aus der Wissenschaft, die gemeinsam mit außerwissenschaftlichen Einrichtungen zu Transformationsprozessen forschen.

Gefördert werden alle Fachgebiete.

Zielgruppe: Postdocs (2 bis 15 Jahre nach der Promotion, zum Zeitpunkt des Stichtags), Juniorprofessor*innen, sowie Professor*innen bis zu 3 Jahre nach Annahme ihres ersten Rufs

Volumen: 1,5 bis 1,8 Mio. Euro für 4 bis 5 Jahre.


Termin: 16.04.2026, 14:00 Uhr, Online-Sprechstunde: 25.04.2026, 10:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Natur-, Lebens- und Technikwissenschaften: Dr. Mona Weyrauch, Tel.: 0511/8381-289, weyrauch@volkswagenstiftung.de, Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Annabella Hüfler-Fick, Tel.: 0511/8381-212, huefler-fick@volkswagenstiftung.de, Administration: Marjana Plazanic, Tel.: 0511/8381-293, plazanic@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschung über Wissenschaft – Stärkung universitärer Zentren

Mit der neuen Förderinitiative „Forschung über Wissenschaft: Stärkung universitärer Zentren“ setzt die VolkswagenStiftung einen klaren Impuls zur strukturellen Weiterentwicklung der Wissenschaftsforschung an deutschen Universitäten.  

Das neue Förderangebot stärkt das Feld der Wissenschaftsforschung durch eine langfristige Strukturförderung und unterstützt die Profilierung als interdisziplinäres, multi-methodisches und international vernetztes Forschungsfeld.

Gefördert werden etablierte universitäre Zentren, Institute oder Forschungsschwerpunkte sowie strategische Maßnahmen zur strukturellen Weiterentwicklung (internationale Sichtbarkeit, Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Methodenentwicklung, Transfer).

Förderkonditionen:

  • Fördersumme: bis zu 1 Mio. Euro
  • Förderdauer: 5 Jahre
  • Auswahl: Wettbewerbsverfahren mit internationaler Begutachtung
  • Anträge nur gemeinsam mit der Hochschulleitung

Termin: 23.06.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Natalia Gryggier, Tel.: 0511/8381-247, gryggier@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weitere Stiftungen

Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache & Kultur
  • Staat, Wirtschaft & Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung gefördert. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten. 


Termin: 01.09.2026
Adresse: Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
Kontakt: fts@fritz-thyssen-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Meyer-Struckmann-Stiftung: Förderprogramm für Druck und Open Access-Verfügbarmachung von mehreren Schriftenreihen im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften (inklusive Rechtswissenschaften)

Klassische Ausdrucksform der Forschung in den Kultur- und Geisteswissenschaften sind Publikationen. Die Sichtbarkeit der Erträge dieser Disziplinen hängt unter den Bedingungen der Digitalisierung heute stark von der Zugänglichkeit dieser Bände ab.

Gefördert werden zunächst jeweils fünf Bände von Schriftenreihen im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften (inklusive Rechtswissenschaften mit bis zu 5.000 Euro pro Band. Die Publikationen müssen zwingend (auch) Open Access sein, ein reiner Druckkostenzuschuss wird nicht gewährt.


Termin: 05.04.2026
Adresse: Meyer-Struckmann-Stiftung, c/o Büro Professor Haucap / Professor Kaiser, Gebäude 24.31, Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf 
Kontakt: Tanja Lanzmann, Tel.: 0201/8401-173,  tanja.denker@stifterverband.de   
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ideenwettbewerb der Deutschen Rheumastiftung

Die Deutsche Rheumastiftung möchte kreativen wissenschaftlichen Ideen in der Rheumatologie Raum geben. Forschende können sich mit ihren Forschungsideen aus der Rheumatologie bewerben. Dieses Jahr ist die Ausschreibung wieder ohne Themenbindung. Die drei besten Ideen werden mit jeweils 3.000 Euro ausgezeichnet. 


Termin: 31.05.2026
Adresse: Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin
Kontakt: info@rheumastiftung.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs

Following the publication of the new German Israeli Foundation (GIF) Call for Proposals, we are pleased to offer a professional workshop for potential applicants, research authorities, and institutional representatives. As a reminder, the GIF 2026 Call for AI in Science and Society supports innovative research on the development, application, and societal implications of AI across STEM and Social Sciences & Humanities, through both German-Israeli collaborative projects and a dedicated solo track for early-career researchers.

The workshop will provide an overview of the call, including eligibility criteria, the application process, evaluation procedure, timeline, practical tips for preparing a strong proposal, and an introduction to the GIF Young Scientists Meeting (GYSM) program. Participants will also have the opportunity to ask questions. 

Our goal is to provide a clear roadmap for a successful application and to introduce our support frameworks for researchers at all career stages.


Termin: s. Timeline bei "weitere Informationen"
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Kontakt: science@gif.org.il, Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719
Weitere Informationen: Call, topics, eligibility, application process, and timeline

Innovative Wissenschaftsvermittlung

Die Daimler und Benz Stiftung fördert die Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung zum Thema „Innovative Wissenschaftsvermittlung“ mit einem Gesamtbetrag in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Antragsberechtigt sind bundesweit gemeinnützige Einrichtungen, Unternehmen oder Organisationen aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft, die eine Veranstaltung zur Wissenschaftsvermittlung organisieren und ausrichten möchten.

Gefördert wird eine innovative Veranstaltung, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Ziel ist es, dadurch ein grundsätzliches Interesse an Wissenschaft und Forschung zu wecken.


Termin: 30.04.2026 (online-Antragstellung per PDF über Homepage der Stiftung)
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr-Carl -Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und Antragstellung

Stipendien

Adamas Stiftung: Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel

Ziel der Stiftung: Beitrag zur Völkerverständigung nach dem Unrecht, das von Deutschen an Polen und Griechen während der NS-Zeit begangen wurde.

Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren, in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.


Termin: 15.06.2026
Adresse: PD DR. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac, France
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail.com
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsches Historisches Institut Paris: Karl Ferdinand Werner-Fellowship

Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt zweimal jährlich Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships an Historikerinnen und Historiker. Gefördert werden neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).


Termin: 15.09.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Paris / Institut Historique Allemand, Hôtel Duret de Chevry, 8, rue du Parc-Royal, FR-75003 Paris
Kontakt:  Dr. Christine Zabel, Tel.: +33 (0)1 44 54 23 80, czabel@dhi-paris.fr 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen

Einstein Foundation Award 2026

Der internationale Preis zeichnet Personen aus der Wissenschaft und wissenschaftliche Institutionen aus, die dazu beitragen, Qualität, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Wissenschaft und Forschung zu steigern. Er wird in drei Kategorien verliehen:

  • Individual Award: Individual researchers or small teams of collaborating researchers can be nominated. The laureate will be awarded €150,000. 
  • Institutional Award: Governmental and non-governmental organizations, institutions, or other entities can apply or be nominated. The award-winning organization or institution will receive €100,000. 
  • Early Career Award: Early career researchers or small teams of collaborating researchers can submit a project proposal that seeks to foster research quality and value for an award of €100,000.

Termin: 30.04.2026
Adresse: Einstein Foundation Berlin, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award 2026

Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.

Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.


Termin: 30.04.2026
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: Sonja Frey, Tel.: 0173/2808 723, sonja.frey@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klaus Grohe-Preis

The Klaus Grohe Foundation, which is administered by the GDCh (German Chemical Society), has established the Klaus Grohe Award, one of Europe´s most highly endowed awards for medicinal chemistry. Since 2020, the award is given every two years and is endowed with a value of 75,000 euros.

The Klaus Grohe Award recognises individuals working in Europe who have demonstrated creativity and excellence in developing novel principles of medicinal chemistry or drug discovery, and whose research results clearly indicate future applications. The award winner must be actively engaged in their professional career at the time of nomination and be internationally recognised for their outstanding achievements in the field.


Termin: 31.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) / German Chemical Society, Varrentrappstr. 40-42, 60486 Frankfurt/Main
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, Tel.: 069/7917-311, r.wieneke@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Marthe-Vogt-Preis 2026

Der Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) schreibt den Marthe-Vogt-Preis 2026 für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen aus. Der Preis soll eine exzellente Promotion würdigen, die mit den Forschungsgebieten der FVB-Institute verwandt und in der Region Berlin-Brandenburg entstanden ist und nicht länger als sechs Jahre zurückliegt. Er ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die Arbeitsfelder der Institute liegen u. a. in den Bereichen Molekulare Pharmakologie, Strukturbiologie und Chemische Biologie, Neue Materialien, Gewässerökologie und Biodiversitätsforschung, Biologie, Veterinärmedizin und Umweltforschung, Nanomaterialien, Quantenmaterialien, Optoelektronik und Materialwissenschaften, Laserforschung und Licht-Materie-Wechselwirkung sowie Angewandte Mathematik.

Die Dissertation muss in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder an einer Hochschule im Raum Berlin und Brandenburg entstanden sein.


Termin: 31.05.2026 (Nominierung)
Adresse: Forschungsverbund Berlin e.V., Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Kontakt und Bewerbungsvorschläge an: marthe-vogt-preis@fv-berlin.de, Tel.: 030/200737 324
Weitere Informationen: Ausschreibung

Rudolf-Kaiser-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Experimentalphysik

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird an eine(n) deutsche(n) oder in das deutsche Wissenschaftssystem integrierte(n) Nachwuchswissenschaftler(in) der Experimentalphysik verliehen. Diese(r) darf noch nicht auf einen Lehrstuhl oder eine vergleichbare Stelle berufen sein und muss mehrere gute Arbeiten publiziert haben, von denen eine besonders herausragt.


Termin: 30.04.2026
Adresse: Deutsches Stiftungszentrum, Barkhovenallee 1, 45239 Essen
Kontakt: Klaus Kuli, Tel.: 0201/8401-160, klaus.kuli@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Projektpreis der Deutschen Rheumastiftung

Die mit dem Projektpreis ausgezeichneten Projekte im Bereich Rheumatologie werden jeweils mit 10.000 Euro gefördert werden.

Es können Anträge aus den Bereichen „Geschlechtsspezifische Unterschiede bei rheumatischen Erkrankungen“, „Circadiane Rhythmen bei rheumatischen Erkrankungen“ und „Digitale Zwillinge in der Rheumatologie“ eingereicht werden. 


Termin: 31.05.2026
Adresse: Deutsche Rheumastiftung, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin
Bewerbungen an: 
info@rheumastiftung.org
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Helmholtz-Preis der Helmholtz-Fonds e.V.

Der Helmholtz-Preis für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Präzisionsmessungen wird in zwei Kategorien ausgeschrieben:

  1. Präzisionsmessung in der Grundlagenforschung in den Bereichen Physik, Chemie und Medizin.
  2. Präzisionsmessung in der angewandten Messtechnik in den Bereichen Physik, Chemie und Medizin.

Der Preis besteht in jeder Kategorie aus einer Urkunde und einem Preisgeld von 20.000 Euro.

Zugelassen werden Arbeiten, die in Europa oder in Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entstanden sind. Sie sollten selbst angefertigt und erst kürzlich abgeschlossen worden sein. Es können sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte Arbeiten eingereicht werden.


Termin: 31.03.2026
Adresse: Prof. Dr. Cornelia Denz, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Helmholtz-Fonds e. V., c/o Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Kontakt: Tel.: 0531/592-1001, Cornelia.Denz@ptb.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung und Link zur Online-Bewerbung

Ars legendi-Fakultätenpreis. Mathematik und Naturwissenschaften

Der Stifterverband, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland loben den Preis für exzellente Hochschullehre in der Mathematik und den Naturwissenschaften aus.

Der Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des Nachwuchses in der Mathematik und den Naturwissenschaften sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren.

Der Preis wird in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik verliehen und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.


Termin: 04.05.2026
Adresse: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Bereich Programm und Förderung, Baedekerstr. 1, 45128 Essen
Bewerbung per E-Mail an: Dr. Georg Düchs in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: duechs@dpg-physik.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wolfgang Ritter-Preis

Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit der Unternehmung in der Marktwirtschaft befassen. Hierzu gehören insbesondere:

  • wertorientierte Unternehmensführung und unternehmerische Verantwortung
  • ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit
  • Globalisierung und internationale Wirtschaft
  • Bereiche der betrieblichen Funktionslehre

Die Themen können in allgemeiner Form oder in Bezug auf unternehmerische Teilfunktionen untersucht werden.

Der Preis beträgt max. 20.000 Euro; er ist teilbarDie Arbeiten müssen veröffentlicht und dürfen zum Einsendeschluss nicht älter als zwei Jahre sein. Eine Mehrautorenschaft ist möglich. Der Preis wird in diesem Fall nur einmal gewährt.


Termin: 25.10.2026
Adresse: Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen, c/o Stifterinstitut Bremen GmbH, Bürgermeister-Smidt-Straße 78, 28195 Bremen
Kontakt: Tel.: 0421/1653550
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaft trifft Wissenschaft

EXIST-Women

Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.


Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM

Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.

Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.

Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.


Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung

Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ

Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.

Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien,  Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.


Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.


Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.


Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer

EXIST - Gründungsstipendien

Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.


Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin:
Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Hinweise zu den Ausschreibungen und zum Newsletter

1. Hinweise zum Abonnement des Newsletters

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2. Hinweise zum Newsletter

Der Newsletter „Informationen zur Forschungsförderung“ der Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin informiert regelmäßig und zeitnah über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung.

2. Newsletterarchiv:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/newsletter/index.html

3. Weitere Informationen zur Forschungsförderung:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/index.html

4. Ansprechpersonen zur Forschungsförderung und zum Newsletter an der Freien Universität Berlin


Disclaimer:

Herausgeberin: Freie Universität Berlin, Abteilung VI - Forschung, Kaiserswerther Str. 16-18, D-14195 Berlin.
Der Newsletter informiert regelmäßig über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung. Die veröffentlichten Informationen sind sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Die Abteilung VI ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte sowie für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Web-Site, auf die verwiesen wurde.