Der Masterstudiengang Planetary Sciences and Space Exploration wird von den drei Instituten des Fachbereichs Geowissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Museum für Naturkunde (MfN) Berlin angeboten.
Da der Studiengang Absolvent*innen unterschiedlicher Bachelorstudiengänge offensteht, vermittelt das erste Semester ein gemeinsames fachliches Fundament. Je nach Vorkenntnissen absolvieren die Studierenden zwei von drei Modulen des Synchronisierungsbereichs, die Grundlagen in den Geowissenschaften, computergestützten Modellierungsmethoden oder physikalisch-mathematischen Methoden vermitteln.
Der Kernbereich umfasst insbesondere Grundlagen der Planetenwissenschaften und Fernerkundung sowie Planetenphysik, Planetenatmosphären und -klima. Ab dem zweiten Semester ermöglicht der Vertiefungsbereich eine individuelle Spezialisierung, unter anderem in den Bereichen Planetengeologie, Planetenphysik und -dynamik, Planetenerkundung, Fernerkundung, computergestützte Modellierung sowie Exoplaneten und Bewohnbarkeit.
Forschungsseminare, die Anfertigung der Masterarbeit an der Freien Universität Berlin oder kooperierenden Forschungseinrichtungen wie dem DLR sowie ein achtwöchiges Praktikum in einer universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen im In- oder Ausland fördern den frühen Einblick in die wissenschaftliche Praxis und berufliche Perspektiven.
Zulassungsvoraussetzungen:
Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Planetary Sciences and Space Exploration.
Für Ihre Bewerbung füllen Sie bitte vorab das Selbstauskunftsformular aus und laden dieses innerhalb der Online-Bewerbung hoch.
Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (NC) oder zulassungsfrei (kein NC) ist, wird jedes Semester neu festgelegt. Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester.
Informationen zur Zulassung für Master of Science.
Das Masterstudium (M.Sc.) Planetary Sciences and Space Exploration dauert in der Regel vier Semester. Die Module gliedern sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. Der Pflichtbereich besteht dabei aus einem Synchronisierungsbereich und einem Kernbereich.
Das Masterstudium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (LP). Im Synchronisierungsbereich sind zur jeweiligen fachlichen Ergänzung der Kompetenzprofile der Studierenden mit unterschiedlichem Zugang Module im Umfang von 12 LP zu wählen. Im Kernbereich sind Module im Umfang von 43 LP zu absolvieren. Aus dem Vertiefungsbereich sind Module im Umfang von 35 LP zu wählen und zu absolvieren.
Mit der studienabschließenden Masterarbeit (30 LP) zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Science (M.Sc.) verliehen.
Module des Studiengangs | |
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Module des Synchronisierungsbereichs Pflichtmodule (2 von 3 zu absolvieren) |
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| Modul | Geological foundations |
| Modul | Computational methods |
| Modul | Physical and mathematical foundations |
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Module des Kernbereichs Pflichtmodule |
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| Modul | Introduction to planetary sciences and planet formation |
| Modul | Principles of GIS and remote sensing |
| Modul | Planetary physics |
| Modul | Planetary atmospheres and climate |
| Modul | Insights into current research |
| Modul | Insights into the professional and research landscape |
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Module des Vertiefungsbereichs Wahlpflichtmodule (Studienschwerpunkte) |
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| Modul | Planetary exploration: space missions |
| Modul | Planetary exploration: methods and instrumentation |
| Modul | Planetary surface processes and morphology |
| Modul | Advanced remote sensing of the Earth |
| Modul | Introduction to advanced geodata analysis |
| Modul | Celestial mechanics |
| Modul | The outer solar system |
| Modul | Magnetospheres |
| Modul | Satellite-based meteorology |
| Modul | Planetary evolution and habitability |
| Modul | Exoplanets |
| Modul | Geophysical modelling of planets and moons |
| Modul | Numerical methods in geosciences and planetary sciences |
| Modul | Meteorites and the formation of terrestrial planets |
| Modul | Laboratory methods for the analysis of planetary materials |
| Modul | Planetary field trips |
| Modul | Special topics of planetary sciences |
| Modul | Special topics of space exploration |
| Modul | Special topics of exploration of asteroids and other small bodies |
| Modul | Special topics of geology |
| Modul | Special topics of atmospheric sciences |
| Modul | Special topics of remote sensing |
Die Studien- und Prüfungsordnung regelt Aufbau und Ablauf des Studiums und enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Zudem definiert sie Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und gibt die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie den Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium an.
Fachbereich Geowissenschaften
Benjamin Blinchevsky
Malteserstr. 74-100
12249 Berlin
E-Mail
blincheb95@zedat.fu-berlin.de
Homepage
Homepage des M.Sc. Planetary Sciences and Space Exploration
Der Fachbereich Geowissenschaften an der Freien Universität Berlin bieten eine umfassende, breite Ausbildung und exemplarische Grundlagenforschung in fast allen Bereichen der terrestrischen und planetaren Geowissenschaften an. Die Expertise der drei Institute zu den Geologische Wissenschaften, Geographischen Wissenschaften, und Meteorologie findet sich in dem interdisziplinär angelegten Masterstudiengang “Planetary Sciences and Space Exploration” wieder.
Die Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung am Institut für Geologische Wissenschaften ist an mehreren internationalen Programmen der planetaren Exploration (Mars, Saturn, Exoplaneten) sowie an Forschungsverbünden wie dem DFG-Sonderforschungsbereich-Transregio TRR 170 “Späte Akkretion auf Terrestrischen Planeten" beteiligt.
Weiterhin ist der Fachbereich mit zahlreichen anderen Einrichtungen im Metropolenraum Berlin-Brandenburg verbunden, vor Allem mit dem Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Museum für Naturkunde (MfN), mit denen Beziehungen in Lehre (abgestimmtes Lehrangebot über S-Professuren, gemeinsame Praktika und Betreuungen von Master-Arbeiten, etc.) und Forschung (gemeinschaftliche Forschungsprojekte) bestehen.
Die Institute für Geologische und Geographische Wissenschaften befinden sich auf dem grünen GeoCampus am Standort Lankwitz. Das Institut für Meteorologie ist in Dahlem auf einem separaten Campus mit eigener Wetterstation angesiedelt.
Die Absolvent*innen des Masterstudiengangs verfügen über ein vertieftes Verständnis planetologischer und fernerkundlicher Fragestellungen und Methoden. Sie kennen den Stand der Forschung zu planetaren Körpern innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems. Sie sind mit dem breiten Spektrum der satelliten- bzw. raumsondengestützten Fernerkundung der Erde und anderer Planeten vertraut und können dieses exemplarisch anwenden. Ihre fachspezifischen sowie interdisziplinären Theorie- und Methodenkompetenzen erfüllen international anerkannte Standards. Die Absolvent*innen besitzen fachliche und konzeptionelle Fertigkeiten zur Lösung strategischer Probleme und sind mit den Arbeitsweisen von universitären als auch außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertraut. Entsprechend der eigenen individuellen Interessen besitzen sie spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem ausgewählten Bereich.
Mit diesem Masterabschluss in der Hand sind die Studierenden befähigt, selbstständig in der Forschung im Bereich der Planetenwissenschaften und der Weltraumforschung tätig zu werden und damit eine Anstellung in Forschungseinrichtungen, Raumfahrtagenturen (z.B. ESA, NASA), relevanten Industriezweigen mit Schwerpunkt (Luft-)Raumfahrt- und Satellitentechnologie sowie Erdfernerkundung zu finden. Für Absolvent*innen, die eine Promotion anstreben, bietet die einzigartige Berliner Forschungslandschaft im Bereich der Planetenwissenschaften und Weltraumexploration die besten Möglichkeiten in ganz Deutschland und vielleicht sogar in Europa.
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