Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Afrika“ soll umfassende und vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der „alten“ sowie modernen und zeitgenössischen Kunst Afrikas und der Diaspora vermitteln. Weiterhin sind die Inhalte des Studiengangs auf eine regionale Vertiefung hin angelegt wie auch auf den Erwerb umfangreicher Kenntnisse in den Bereichen der Bildkünste und der visuellen Kultur (Kino, Werbung, Architektur, Fotografie). Angestrebt wird die Fähigkeit zur selbständigen und kritischen wissenschaftlichen Arbeit, zum Methoden- und Wissenstransfer sowie zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden, Theorien (Postkoloniale Theorie, Transkulturalität u.a.) und Kenntnisse in den unterschiedlichen Berufsfeldern des Faches. Internationale und nationale Praktika, selbstständige Recherchen zu Themen der Kunst Afrikas, die im engen Austausch mit den MitarbeiterInnen der Abteilung und den Kooperationspartnern an afrikanischen Universitäten und unabhängigen Einrichtungen durchgeführt werden sollen, tragen dem Praxis- und Forschungsbezug des Studiengangs Rechnung.

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (NC) oder zulassungsfrei (kein NC) ist, wird jedes Semester neu festgelegt. Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester
Informationen zur Zulassung für Master of Arts.
Der Masterstudiengang umfasst einen Pflichtbereich und einen Wahlpflichtbereich.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
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Module des Studiengangs | |
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| Pflichtbereich | |
| Modul | Epochen und Kulturen, Afrika |
| Modul | Gattungen, Themenfelder und Diskurse, Afrika |
| Modul | Forschung am Objekt, Afrika |
| Modul | Forschungspraxis I, Afrika |
| Modul | Forschungspraxis II, Afrika |
| Wahlpflichtbereich | |
| 3 Schwerpunktübergreifende Module sind zu wählen | |
| Modul | Praxis und Vermittlung |
| Modul | Kunstgeschichte und Transkulturalität A oder B |
| Modul | Kunsttheorie und Methodik |
| Modul | Kunst und Recht: Provenienz, Urheberrecht, Kulturgüterschutz A oder B |
| Modul | Berufspraxis |
| Komplementärbereich: Es wird ein Modul im Umfang von 10 LP aus dem Modulangebot der Freien Universität Berlin oder anderer Hochschulen frei gewählt. | |
Die Studien- und Prüfungsordnung regelt Aufbau und Ablauf des Studiums und enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Zudem definiert sie Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und gibt die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie den Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium an.
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kunsthistorisches Institut
Abteilung Afrikas
Univ.-Prof. Dr. Ferdinand de Jong (Gastprofessor) und Dr. Katharina Jörder
Koserstr. 20
14195 Berlin
(030) 838-552 86; (030) 838-592 72
Am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität ist die Kunstgeschichte Europas und Amerikas epochenübergreifend durch Professuren vertreten und als Lehr- und Forschungsfeld hervorragend ausgewiesen. Das umfangreiche Lehrangebot umfasst Schwerpunkte in der italienischen, französischen, niederländischen, deutschen, englischen und nordamerikanischen Kunst.
Auf dieser Basis arbeitet das Kunsthistorische Institut seit vielen Jahren kontinuierlich an einer inhaltlichen und strukturellen Verbindung regionaler Kunstgeschichten und an einer entsprechenden Öffnung des Faches auf seine globalen Kontexte hin. Es verfügt über Abteilungen zur Kunst Afrikas und Asiens sowie über Honorarprofessuren mit Schwerpunkten in Islamischer Kunstgeschichte.
In allen Schwerpunktbereichen bestehen langjährige, enge Kooperationen und Kontakte mit den entsprechenden Sammlungen und Instituten vor Ort sowie mit Universitäten, Forschungsinstituten und Museen in zahlreichen europäischen Ländern, Afrika, Asien und Nordamerika.
Die in diesem Umfang im deutschen Sprachraum einmalige transkulturelle Struktur eines Kunsthistorischen Institutes wird durch die im Exzellenzwettbewerb prämierte wissenschaftliche Infrastruktur der Freien Universität als internationale Netzwerk-Universität unterstützt. Neben einem vielfältigen Angebot an einschlägigen Studiengängen, die Module zur Verfügung stellen, bieten die am Kunsthistorischen Institut angesiedelten drittmittelgeförderten Forschungsprojekte sowie fachbereichsübergreifende, interdisziplinär und transkulturell ausgerichtete Initiativen, etwa das „Center for Area Studies“ oder die „Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies“ ein umfassendes Forschungs- und Veranstaltungsprogramm, von dem die Studierenden profitieren.
Berlin ist auf Grund der einmaligen Sammlungen der Staatlichen Museen, nicht nur hinsichtlich der europäischen Kunstgeschichte sondern gerade auch im Bereich Asien und Afrika, den dadurch ermöglichten Originalstudien und der traditionell engen Zusammenarbeit des Kunsthistorischen Instituts mit den Sammlungen geradezu prädestiniert als Ort eines Masterstudiengangs „Kunstgeschichte im globalen Kontext“. Die reichen Bestände der Institutsbibliothek und die hervorragende Berliner Bibliothekslandschaft insgesamt schaffen zudem optimale Arbeitsbedingungen.
Absolvent*innen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Der eher forschungsorientierte Studiengang und die Ausrichtung auf einen transkulturellen Schwerpunkt bereiten insbesondere auf wissenschaftliche Aufgaben im Museum sowie eine Tätigkeit in der Wissenschaft vor. Für eine leitende Museumstätigkeit sowie für die Arbeit an der Universität oder einem Forschungsinstitut wird in der Regel eine Promotion vorausgesetzt, die im Anschluss an den Master erfolgen kann.
Absolventen des Masterstudiengangs kommen darüber hinaus für verschiedene Tätigkeiten im Bereich des Kulturmanagements und der Kulturvermittlung in Frage, vorrangig in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Verlagswesen, Medienarbeit, Journalismus, Tourismus, Museumspädagogik, Erwachsenenbildung, Bildarchivierung und Digitalisierung sowie in Institutionen internationaler kultureller Zusammenarbeit.
Studierenden-Service-Center
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