Der englischsprachige Masterstudiengang „Geographies of Global Inequalities“ betrachtet globale Ungleichheiten in relationaler Perspektive. Die geographische Perspektive auf soziale und materielle Ungleichheiten erlaubt es dabei vor allem, die Zusammenhänge von globalen Abhängigkeiten und Brüchen in räumlicher Perspektive in den Blick zu nehmen. Damit werden sowohl regionale und überregionale Zusammenhänge, als auch die Verflechtung und Hierarchisierung der räumlichen Maßstabsebenen (scales) thematisiert. Mit diesem Fokus liegen die regionalen Schwerpunkte des Studiengangs sowohl im so genannten Globalen Süden als auch im Globalen Norden, denn damit können wir die Abhängigkeiten und Verflechtungen von Ökonomien und Gesellschaften auf globaler Ebene betrachten.
Ein zentraler Aspekt des Studiums ist die Projektarbeit, in dem die Student*innen lernen, sowohl selbstständig als auch in der Gruppe empirische Forschungsprojekte zu planen, durchzuführen und zum Abschluss zu bringen. Dazu gehören die Entwicklung der Fragestellung und die Wahl der Arbeitsmethoden, Instrumente und Techniken sowie die Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerber*innen die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Geographies of Global Inequalities.

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (NC) oder zulassungsfrei (kein NC) ist, wird jedes Semester neu festgelegt. Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester.
Informationen zur Zulassung für Master of Science.
Der Masterstudiengang gliedert sich in:
Der Grundlagenbereich umfasst die Theorien und Konzepte der Geographischen Ungleichheitssforschung und deren methodische und methodologische Grundlegung. Auf diesen Kenntnissen bauen die Projektarbeiten im Kernbereich des Studiengangs auf. Im Vertiefungsbereich werden ausgewählte Themenstellungen weiterführend behandelt.
Im interdisziplinären Bereich können Module fachnaher Disziplinen zur individuellen Spezialisierung und Orientierung gewählt werden.
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Module des Studiengangs |
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Grundlagenbereich: |
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Modul Modul |
Grundlagen der Geographien globaler Ungleichheiten Methoden und Methodologien der geographischen Forschung zu Ungleichheiten |
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Kernbereich: |
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Modul Modul Modul |
Projektarbeit I: thematische und methodische Vorbereitung Projektarbeit II: empirische Forschung und Datenanalyse Projektarbeit III: Präsentation und Diskussion |
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Vertiefungsbereich: |
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Modul Modul |
Konzeptionelle Vertiefung Thematische Vertiefung |
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Bereich Berufspraktisches und wissenschaftliches Arbeiten: |
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Modul Modul |
Berufspraxis und Projektmanagement Wissenschaftliches Arbeiten |
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Science (M.Sc.) verliehen.
Die Studien- und Prüfungsordnung regelt Aufbau und Ablauf des Studiums und enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Zudem definiert sie Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und gibt die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie den Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium an.
Fachbereich Geowissenschaften
Institut für Geographische Wissenschaften
Malteserstrasse 74-100
12249 Berlin
E-Mail
global-inequalities@geo.fu-berlin.de
Homepage
M.Sc. Geographies of Global Inequalities
Ausführlichere Einblicke in die Inhalte des Studiengangs sind auf der Webseite geo.fu-berlin.de/gogi zu finden.
Studierende der Geographischen Ungleichheitsforschung können auf die konzeptionelle und empirische Expertise der Mitarbeiter*innen in der Humangeographie und weiteren Abteilungen am Geographischen Institut zurückgreifen. Kontakte und Vernetzungsmöglichkeiten bestehen zu den zahlreichen staatlichen und nicht-staatlichen Wissenschaftseinrichtungen und Organisationen in Berlin.
Die Absolvent*innen besitzen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die sie zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit befähigen. Mögliche Tätigkeitsbereiche umfassen nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen (NRO), Think Tanks, Entwicklungs- und humanitäre Organisationen, den publizistischen und medialen Multiplikatorenbereich, Behörden, Verbände, Organisationen, Beratungsunternehmen, Verwaltungen und Politik. Absolvent*innen sind für ein Promotionsstudium qualifiziert und befähigt, den beruflichen Anforderungen in Wissenschaft und Praxis mit zeitgenössischen Methoden und Konzepten gerecht zu werden.
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