Der Masterstudiengang Filmwissenschaft ist primär forschungsorientiert. Gegenstände sind Geschichte, Ästhetik und Theorie des Films bzw. der audiovisuellen Medien sowie ihre Entstehungs- und Wirkungsbedingungen, zu denen die Interdependenz von unterschiedlichen ästhetischen (insbesondere Literatur, Malerei, Theater, Tanz, Musik) und kulturellen Systemen gehört. Diesbezüglich ist der Studiengang nur interdisziplinär zu denken. Inhaltlich setzt der Studiengang die geistes- und kulturwissenschaftliche Ausrichtung des Bachelor-Studiengangs fort. Entsprechend der engen Verbindung mit den anderen Studiengängen am Institut für Theaterwissenschaft und in verschiedenen Forschungszusammenhängen steht dabei eine vergleichende kunst- und medienwissenschaftliche Perspektive im Zentrum. Grundlegend ist die historische, analytische, theoretische und ästhetische sowie die vergleichende Perspektive auf die Gegenstände. Daraus ergeben sich die zwei Untersuchungsfelder: Filmgeschichte und Filmanalyse sowie Filmästhetik und Kunst- und Medientheorie.
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerber*innen die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
Bei Bewerber*innen, die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen zu erbringen. Dies kann durch das Bestehen der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) oder durch Nachweis eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und Studienbewerber an der Freien Universität Berlin erfolgen.
Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Filmwissenschaft (pdf-Datei).

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (NC) oder zulassungsfrei (kein NC) ist, wird jedes Semester neu festgelegt. Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester
Informationen zur Zulassung für Master of Arts.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Die Studien- und Prüfungsordnung regelt Aufbau und Ablauf des Studiums und enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Zudem definiert sie Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und gibt die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie den Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium an.
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut für Theaterwissenschaft
Seminar für Filmwissenschaft
Prof. Dr. Sabine Nessel, Prof. Dr. Dennis Göttel
Grunewaldstr. 35
12165 Berlin
+49 30 838 726 86
E-Mail
master@film.fu-berlin.de
Das Seminar für Filmwissenschaft ist in verschiedenen internationalen Forschungsverbünden vernetzt, zu deren Tagungen und Workshops die Masterstudierenden in der Regel freien Zugang haben. Zur Ausstattung des Seminars zählen das Medienlabor, mit audiovisueller Technik ausgestattete Seminarräume und eine Fachbibliothek im Haus. Die Bibliothek zeichnet im Bereich Film und Medien ein großer Präsenzbestand an Büchern und Zeitschriften aus. Darüber hinaus bietet die Filmstadt Berlin mit der höchsten Dichte an Kinematheken, Archiven, Museen, Kinos und einschlägigen Veranstaltungsorten sowie filmwirtschaftlichen Institutionen einen großen Spielraum, um die ganze Breite filmwissenschaftlicher Forschung kennen zu lernen.
Absolvent*innen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Der Masterstudiengang qualifiziert vor allem zu filmwissenschaftlicher Forschung und Lehre sowie zur Promotion im Fach Filmwissenschaft, bereitet aber auch auf Tätigkeiten in den folgenden Bereichen vor: Museen (Archiv und Programmierung), kommunale Kinos (Kuratierung von Reihen), Festivals (Programmierung, Organisation), Fachverlage (Redaktion), Film, Fernsehen und Rundfunk, Förderinstitutionen (Fachreferentinnen und -referenten), Stiftungen, Wirtschaftsverbände und Politik (Beratung).
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