Gegenstand des Masterstudiengangs ist die vertiefte Auseinandersetzung mit dem modernen und gegenwärtigen China, seiner historischen Entwicklung sowie politischen, sozialen, wirtschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Transformationsprozessen in einem globalisierenden Umfeld. Grundlage des Studiums ist ein Konzept von Area Studies, das regionale Spezialisierung mit interdisziplinären, inhaltlichen, sprachlichen und methodischen Kompetenzen verbindet. Dabei werden chinesische Wissens-, Wissenschafts- und Kulturtraditionen sowie gender- und diversitybezogene Perspektiven berücksichtigt.
Der Studiengang vermittelt vertiefte methodische und theoretische Kompetenzen der kultur- bzw. sozialwissenschaftlichen Analyse in einem Profilbereich der Chinastudien. Studierende setzen sich mit zentralen chinabezogenen Forschungsdiskursen sowie aktuellen wissenschaftlichen Debatten der für ihren Profilbereich relevanten Disziplinen auseinander und erschließen diese in Bezug auf China. Vergleichende Perspektiven ermöglichen zudem die Einordnung Chinas in transnationale und transregionale Zusammenhänge.
Je nach Profilbereich liegt der Schwerpunkt auf der Kultur-, Religions- und Ideengeschichte Chinas oder auf der Analyse sozialer, politischer und wirtschaftlicher Institutionen, Akteure und Prozesse.
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerber*innen die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
Bei Bewerber*innen, die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen zu erbringen. Dies kann durch das Bestehen der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) oder durch Nachweis eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und Studienbewerber an der Freien Universität Berlin erfolgen.
Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Integrierte Chinastudien (pdf-Datei).

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (NC) oder zulassungsfrei (kein NC) ist, wird jedes Semester neu festgelegt. Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester
Informationen zur Zulassung für Master of Arts.
Der Masterstudiengang gliedert sich in zwei Profilbereiche. Aus den folgenden Profilbereichen ist ein Profilbereich zu wählen und zu absolvieren:
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
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Module des Studiengangs |
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1) Profilbereich Kulturwissenschaftliche Chinastudien |
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| Modul | Fortgeschrittenes Chinesisch III |
| Modul | Theorien und Diskurse der kulturwissenschaftlichen Chinastudien |
| Modul | Methoden und Arbeitstechniken der kulturwissenschaftlichen Chinastudien |
| Modul | Kulturwissenschaftliche Chinastudien II |
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2) Profilbereich Sozialwissenschaftliche Chinastudien |
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| Modul | Fortgeschrittenes Chinesisch III |
| Modul | Theorien und Diskurse der sozialwissenschaftlichen Chinastudien |
| Modul | Methoden und Arbeitstechniken der sozialwissenschaftlichen Chinastudien |
| Modul | Sozialwissenschaftliche Chinastudien II |
In den Modulen bestehen thematische Wahlmöglichkeiten.
Die Studien- und Prüfungsordnung regelt Aufbau und Ablauf des Studiums und enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Zudem definiert sie Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und gibt die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie den Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium an.
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Studienrichtung Chinastudien
Prof. Dr. Christian Meyer und Prof. Dr. Sabrina Habich-Sobiegalla
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin
+49 (0)30 838 60663; +49 (0)30 838 63133
E-Mail
masterbeauftragte@chinastudien.fu-berlin.de
Homepage
Chinastudien
Standortvorteile der Freien Universität Berlin finden sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Am Institut für Chinastudien lehren häufig ausländische Gastprofessoren und Gastwissenschaftler, da die Fachrichtung Kontakte zu chinesischen kulturellen und wissenschaftlichen chinabezogenen Gesellschaften unterhält. Die vorhandenen nationalen wie internationalen Vernetzungen zeigen sich in der Forschung im Austausch mit wissenschaftlichen Institutionen, der Partnerschaft mit der Peking Universität und im fortdauernden Ausbau eines deutsch-chinesischen Netzwerks in Form der Prüfungs- und Sprachzentren.
Das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin (KIFUB) wurde – als erstes seiner Art in Deutschland – von der Freien Universität Berlin und der Peking Universität gemeinsam gegründet. Die gemeinnützig organisierte Institution erweitert die deutsch-chinesische Zusammenarbeit, indem sie Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur fördert, das Fach Chinastudien unterstützt und chinabezogene Projekte begünstigt. Das Angebot am Institut umfasst Sprachkurse, Kurse zur Wirtschaft Chinas oder zu kulturellen Grundlagen und wird durch Vorträge, Ausstellungen, Filmvorführungen sowie andere Veranstaltungen ergänzt.
Der Masterstudiengang Integrierte Chinastudien ist ein Studiengang mit Regionalbezug. Das Institut für Chinastudien arbeitet interdisziplinär am Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der Freien Universität Berlin. Dazu gehört auch die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten und Verbindungsbüros.
Enge Beziehungen zu Institutionen außerhalb der Universität, wie dem Mercator Institute for China Studies (MERICS), der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) sowie dem China Center der TU Berlin, ermöglichen den Studierenden die Teilnahme an spannenden Lehrprojekten und interessanten Veranstaltungen.
Absolvent*innen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Der Masterstudiengang Integrierte Chinastudien vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse, die auf verantwortliche Funktionen in wissenschaftlichen Tätigkeiten in universitärer und außeruniversitärer Forschung und Lehre, Medien-, Museums-, Dokumentations- und Kulturinstitutionen sowie in Sekundarschulen und Institutionen der Weiterbildung vorbereiten, aber auch auf Tätigkeiten in internationalen Unternehmen und Institutionen, deren Tätigkeit im chinesischen Kulturraum angesiedelt ist oder zu diesem in enger Verbindung steht.
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