Das Modulangebot bietet Studierenden im Rahmen von Kombinations-Bachelor-Studiengängen eine Erweiterung ihrer fachlichen Kenntnisse durch eine Spezialisierung auf die Region Lateinamerika. Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Verflechtungen vermittelt das Modulangebot den Studierenden eine Einführung, die sie mit den grundlegenden wissenschaftlichen Forschungen zur lateinamerikanischen Geschichte, Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft vertraut macht. Der thematische Schwerpunkt des Modulangebots liegt auf den historischen, politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen und kulturellen Dynamiken unter Berücksichtigung der Einbindung Lateinamerikas in den Weltkontext.

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (mit NC) oder zulassungsfrei (ohne Platzbeschränkung) ist, wird jedes Semester neu festgelegt.
Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester.
Im Kombi-Bachelor müssen die Modulangebote werden mit einem 90 LP-Kernfach kombiniert. Als 30 LP-Modulangebot muss zudem ein weiteres 30 LP-Modulangebot gewählt werden.
In der interaktiven Kombi-Tabelle sind alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten zu finden.
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan.
Die Prüfungsordnungdefiniert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Mit seiner interdisziplinären Ausrichtung ermöglicht das Modulangebot den Studierenden den Erwerb eines breit gefächerten regionalspezifischen Wissens, um dieses in unterschiedlichen Berufsfeldern einsetzen zu können. Zudem erlernen die Studierenden interkulturelle Kompetenzen, die ihnen ein Verständnis für transregionale und globale Prozesse vermittelt.
Standortvorteile ergeben sich aus der Forschungslandschaft Berlins. Das Ibero-Amerikanische Institut Preußischer Kulturbesitz verfügt über eine große Bibliothek und führt regelmäßig wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen zu Lateinamerika durch. Zugleich können Studierende in Berlin eine Vielzahl von Museen und Archiven besuchen, um studienrelevante Informationen und Materialien zu erhalten. Von großer Bedeutung sind unter anderem das Haus der Kulturen der Welt, das Brasilianische Kulturinstitut oder das Ethnologische Museum im Humboldt Forum.
Studierende haben dank der zahlreichen Kooperationen des Lateinamerika-Instituts bzw. der Freien Universität Berlin mit anderen Universitäten (u.a. in Argentinien, Brasilien, Peru, Mexiko) die Möglichkeit, einen Studienaufenthalt im Ausland durchzuführen. Neben dem interdisziplinär und mehrsprachig arbeitenden Lehrpersonal sind auch internationale Gastvorträge von Bedeutung, die den Studierenden ein breites Spektrum an Perspektiven zur Region vermitteln.
In der Forschung liegen die Schwerpunkte auf folgenden Themen: Fragmentierte Moderne und gesellschaftliche Transformationsprozesse, Globalität und Lokalität im transnationalen und -kontinentalen Austausch sowie Geschlechterforschung.
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