Der Monobachelor Deutsch-Französische Literatur- und Kulturstudien ist ein grundständiger Studiengang, der sich aus dem Kernbereich ‚Literatur und Kultur im deutsch-französischen Kontext‘ (120 LP) und dem Ergänzungsbereich ‚Rechtswissenschaft‘ (30 LP) zusammensetzt. Es handelt sich um einen integrierten Studiengang, den das Institut für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin gemeinsam mit dem Département d’Études germaniques der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 durchführt. Absolvent*innen erhalten einen Doppelabschluss (double degree, d.h. einen Bachelor of Arts der Freien Universität und eine Licence der Université Sorbonne Nouvelle). Der Studiengang wird außerdem von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert, die ebenfalls ein Diplom verleiht.
Das Studium gliedert sich in drei Studienphasen: das erste Jahr absolvieren die Studierenden beider Seiten an ihrer jeweiligen Heimatuniversität, im zweiten Jahr studieren alle an der Freien Universität, im dritten Jahr alle an der Université Sorbonne-Nouvelle – Paris 3.
Im Studienfeld ‚Philologie‘ erhalten die Studierenden eine wissenschaftliche Grundausbildung in den Bereichen der Literatur- und Sprachwissenschaft. Neben Vorlesungen und Seminaren zur französischen Literatur und Sprache besuchen sie auch Veranstaltungen zur deutschen Literatur.
Im Bereich des Spracherwerbs werden die Studierenden auf höchstem Niveau von französischen Muttersprachler*innen unterrichtet. Der sprachpraktische Unterricht trainiert Fertigkeiten, die sich an den beruflichen und universitären Anforderungen in Frankreich orientieren. Innovative Kursformate, wie z.B. die Spracharbeit im deutsch-französischen Tandem, fördern die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und ausgezeichneter redaktioneller Fertigkeiten. Während des Auslandsstudiums an der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 bauen die Studierenden ihre Kenntnisse in der deutschen und französischen Sprach- und Literaturwissenschaft aus und besuchen weitere Sprachkurse, auch im Bereich Übersetzung. Die Absolvent*innen des Studiengangs beherrschen die französische Sprache bzw. deutsche Sprache zum Ende ihres Studiums auf dem Niveau C 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Das Studienfeld ‚Kultur, Geschichte, Gesellschaft‘ bietet den Studierenden einen fundierten Einblick in die Kultur, Politik und Geschichte Frankreichs und Deutschlands unter einer dezidiert vergleichenden Perspektive. Während der ersten beiden Semester finden zwei Projektseminare statt (im Frühling in Paris, im Herbst in Berlin), in denen sich die Studierenden mit Theorie und Praxis der Kulturvermittlung im deutsch-französischen Zusammenhang beschäftigen. Das Studienfeld ‚Kultur, Geschichte, Gesellschaft‘ wird durch das besondere Lehrangebot der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 im dritten Studienjahr akzentuiert: Hier widmen sich die Studierenden inhaltlich vornehmlich deutsch-französischen Beziehungen in politischer, historischer und kultureller Perspektive.
Der Ergänzungsbereich ‚Rechtswissenschaft‘ (30 LP) bietet zunächst eine grundlegende methodische Einführung in die Rechtswissenschaft. Die Studierenden studieren vorwiegend gemeinsam mit angehenden Volljurist*innen und können somit fachlich fundierte Kenntnisse nachweisen. Gegenstand des rechtswissenschaftlichen Studiums sind zunächst die Rechtssysteme beider Länder und Europas sowie spezifische rechtswissenschaftliche Fragestellungen im Bereich Kulturarbeit.

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (mit NC) oder zulassungsfrei (ohne Platzbeschränkung) ist, wird jedes Semester neu festgelegt.
Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester.
Am Ende des Studiums erfolgt die exemplarische Vertiefung und Differenzierung eines Studiengebiets durch die selbstständige wissenschaftliche Erarbeitung einer selbst gewählten Problemstellung (Bachelor-Arbeit).
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung*. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Module Spracherwerb
Module Philologie
Module Kultur, Geschichte, Gesellschaft
Module Spracherwerb
Module Philologie
Module Kultur, Geschichte, Gesellschaft
Module Rechtswissenschaft
Module Rechtswissenschaft
* Die Ankündigung der Module erfolgt vorbehaltlich der Verabschiedung und Veröffentlichung der Studien- und Prüfungsordnung.
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan.
Die Prüfungsordnungdefiniert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben
Bachelor-Absolvent*innen verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die für eine Berufstätigkeit oder einen weiterführenden Studiengang qualifizieren.
Der Bachelorstudiengang befähigt zu einer Tätigkeit in unterschiedlichen Berufsfeldern, wie Wissenschaft, Bibliotheks- und Verlagswesen, Presse und andere Medien, Erwachsenenbildung, Kulturmanagement und -vermittlung, Organisations- und Kommunikationsmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit. Die Qualifikation der Absolvent*innen befähigt sie insbesondere für Positionen bzw. Tätigkeitsfelder in Mittlerfunktionen, beispielsweise im kulturmediatorischen Bereich oder der Wissenschaftsorganisation. Der Abschluss eröffnet die Möglichkeit, die im Studienverlauf erworbenen Kenntnisse im Rahmen eines forschungsorientierten oder anwendungsbezogenen Masterstudiengangs in philologischer oder interdisziplinärer Perspektive zu vertiefen.
Der Erwerb von Zusatzqualifikationen, wie sie im Bereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) vermittelt werden, sowie die frühzeitige Orientierung in Bezug auf weiter gefasste Beschäftigungsmöglichkeiten und die persönliche Bewerbungsstrategie sind von großer Bedeutung für einen erfolgreichen Berufseinstieg.
Für leitende Tätigkeiten oder eine Beschäftigung in Forschung und Lehre sind ein Master-Abschluss und ggf. die Promotion Voraussetzung.
Die Deutsch-Französischen Literatur- und Kulturstudien sind der erste und bisher einzige integrierte philologische Studiengang, der die Hauptstädte Paris und Berlin miteinander verbindet. Die Studierenden profitieren somit nicht nur von den Möglichkeiten einer Kooperation zwischen zwei Universitäten, sondern auch von der Tatsache, dass Berlin und Paris als politische Bühnen, führende Medienstandorte und kulturelle Zentren vielfältige Möglichkeiten bieten, studienrelevante Veranstaltungen zu besuchen und berufspraktisch relevante Erfahrungen in einschlägigen Institutionen zu erwerben.
Das Institut für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin ist eines der größten romanistischen Institute Deutschlands mit zahlreichen internationalen Kontakten in Forschung und Lehre und einem attraktiven Betreuungsverhältnis (Anzahl der Studierenden pro Professur). Neben einem sehr breit angelegten Lehrangebot zeichnet sich das Institut durch eine rege interdisziplinäre Forschungstätigkeit, zahlreiche Gasteinladungen auswärtiger Wissenschaftler*innen, eine professionelle Sprachausbildung, muttersprachliche Lehrende sowie eine Kooperation mit dem Sprachenzentrum und dem multimedialen Selbstlernzentrum der Freien Universität Berlin aus.
Die Philologische Bibliothek bietet mit ihrem sehr umfangreichen Bücher- und Medienbestand ideale Voraussetzungen für Studien- und Forschungszwecke.
Das Frankreichzentrum der Freien Universität Berlin, das von den beiden Fachbereichen Philosophie und Geisteswissenschaften und Geschichts- und Kulturwissenschaften getragen wird, organisiert regelmäßig Veranstaltungen (Autor*innenlesungen, Ringvorlesungen, Diskussionsrunden u.a.m.), die einen perspektivreichen Blick auf das gegenwärtige Frankreich ermöglichen.
Durch die Kooperation mit dem Département d’Études germaniques der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 ist eines der traditionsreichsten Germanistikinstitute Frankreichs als enger Partner gewonnen worden. Es vereint diverse interdisziplinäre Ansätze und bietet ein einzigartiges Programm mit spezifisch deutsch-französischer Profilierung.
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut für Romanische Philologie
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
E-Mail:
Homepage:
www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we05/dflitkult/
Erste Anlaufstelle für Informationen rund ums Studium
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