Gegenstand des Studiengangs Chinastudien/Ostasienwissenschaften sind die Gesellschaft des gegenwärtigen Chinas und der historische Prozess ihrer Herausbildung sowie die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Transformationen in einem sich globalisierenden Umfeld. In den Veranstaltungen, die in den Bereich der Ostasienwissenschaften fallen, finden Japan und Korea besondere Berücksichtigung. Weiterhin nimmt die chinesische Sprache im Verlauf des Studiums einen großen Raum ein. Der Spracherwerb umfasst Kenntnisse des modernen Chinesisch (Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen) sowie wahlweise auch Kenntnisse des vormodernen Chinesisch.
Die Kombination der Studienbereiche (Sprache, Methodik und Inhalte) ermöglicht es den Studierenden, Phänomene der chinesischen Gesellschaft analysieren und darstellen zu können. Kernfragen der Chinastudien/Ostasienwissenschaften sind z.B., welche Auswirkungen die zunehmende Internationalisierung Chinas innenpolitisch/außenpolitisch hat. Dabei sind u.a. der Wirtschaftsaufschwung, der demographische Wandel und strukturelle Veränderungen in China von Bedeutung.
Im Rahmen der Integrierten Chinastudien, für die sich Studierende des Studiengangs Chinastudien/Ostasienwissenschaften zum Ende des zweiten Studiensemesters bewerben können, wird die Sprachausbildung durch einen curricular integrierten, einjährigen Aufenthalt an einer chinesischen Partneruniversität besonders vertieft. Während des Auslandsjahres in China erhalten die Studierenden die Möglichkeit, erste eigenständige Forschungserfahrungen in China zu sammeln. Zudem kann die Schwerpunktsetzung im Studienbereich Chinastudien durch Kurse an der Partnerhochschule vertieft werden, so dass die Studierenden auch einen Einblick in die chinesischen wissenschaftlichen Diskurse ihres jeweiligen Schwerpunktes gewinnen können.

Ob die Bewerbung für einen Studienplatz möglich ist und ob das Fach platzbeschränkt (mit NC) oder zulassungsfrei (ohne Platzbeschränkung) ist, wird jedes Semester neu festgelegt.
Es wird unterschieden zwischen dem 1. Fachsemester und höherem Fachsemester.
Das Mono-Bachelor-Studium gliedert sich in die Studienbereiche Sprache, Chinastudien, Ostasien, den affinen Bereich und den Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV).
Am Ende des Studiums erfolgt die exemplarische Vertiefung und Differenzierung eines ausgesuchten Studiengebiets durch die selbstständige wissenschaftliche Erarbeitung einer selbst gewählten Problemstellung (Bachelor-Arbeit)
Im Kombi-Bachelor müssen Modulangebote mit einem 90 LP-Kernfach kombiniert werden. Als 30 LP-Modulangebot muss zudem ein weiteres 30 LP-Modulangebot gewählt werden.
In der interaktiven Kombi-Tabelle sind alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten zu finden.
Chinastudien/Ostasienwissenschaften, Mono-Bachelor | |
|---|---|
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Studienbereich Sprache |
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| Grundmodul | Chinesisch I |
| Grundmodul | Chinesisch II |
| Grundmodul | Chinesisch III |
| Grundmodul | Chinesisch IV |
| Aufbaumodul | Chinesisch I |
| Wahlpflichtmodul |
Aufbaumodul Chinesisch II oder Modul: Vormodernes Chinesisch |
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Studienbereich Chinastudien |
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Pflichtmodule |
Einführungsmodul Sozialwissenschaftliche Chinaforschung Einführungsmodul Kulturwissenschaftliche Chinaforschung |
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Es ist jeweils ein Schwerpunkt aus den folgenden Modulen zu wählen (entweder Sozial- oder Kulturwissenschaftliche Chinaforschung); Schwerpunkte können das gesamte Studium über vertieft aber auch gewechselt werden: |
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| Aufbaumodul I |
Sozialwissenschaftliche Chinaforschung I oder Kulturwissenschaftliche Chinaforschung I |
| Aufbaumodul II |
Sozialwissenschaftliche Chinaforschung II oder Kulturwissenschaftliche Chinaforschung II |
| Vertiefungsmodul I |
Sozialwissenschaftliche Chinaforschung I oder Kulturwissenschaftliche Chinaforschung I |
| Vertiefungsmodul II |
Sozialwissenschaftliche Chinaforschung II oder Kulturwissenschaftliche Chinaforschung II |
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Studienbereich Ostasien |
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| Modul | Ostasien |
Module des affinen Bereichs erweitern das fachwissenschaftliche Spektrum. In Ergänzung mit den Modulen des gewählten Kernfachs sollen die Module des affinen Bereichs den Studierenden ein erweitertes aber in sich geschlossenes qualifikatorisches Profil verschaffen.
Die Module des affinen Bereichs und darin erbrachte Leistungen dürfen nicht mit den Modulen und Leistungen des Kernfachs und des Studienbereichs Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) übereinstimmen. Absprachen mit dem Fachbereich und Fachvertretern des affinen Bereichs bzw. den Bachelorbeauftragten des Faches sind unbedingt erforderlich.
Der Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) umfasst ein Berufspraktikum sowie verschiedene Kompetenzbereiche, in denen zusätzliche berufspraktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienbereichs Allgemeine Berufsvorbereitung werden in gesonderten ABV-Studien- und Prüfungsordnungen geregelt.
Chinastudien als 60 LP-Modulangebot | |
|---|---|
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Studienbereich Sprache |
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| Grundmodul | Chinesisch I |
| Grundmodul | Chinesisch II |
| Grundmodul | Chinesisch III |
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Studienbereich Chinastudien |
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Pflichtmodul |
Landeskundliche Grundlagen |
| jeweils ein Modul ist aus den folgenden Modulen zu wählen: | |
| Wahlpflichtmodule |
Geschichte und Kultur oder |
| Aufbaumodule |
Geschichte und Kultur oder |
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Studienbereich Geschichte |
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| zwei Module sind zu wählen | |
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Module |
Geschichte Chinas vor 1911 oder |
Chinastudien als 30 LP-Modulangebot | |
|---|---|
| Pflichtmodul | Landeskundliche Grundlagen |
| zwei Module sind zu wählen: | |
| Module | Geschichte Chinas vor 1911 oder Geschichte Chinas nach 1911 oder Ostasien Geschichte und Kultur oder Ostasien Wirtschaft und Politik |
| jeweils ein Modul ist aus den folgenden Modulen zu wählen: | |
| Module |
Geschichte und Kultur oder |
| Aufbaumodule |
Geschichte und Kultur oder |
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan.
Die Prüfungsordnungdefiniert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben
Mono-Bachelor-Absolvent*innen verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die für eine Berufstätigkeit oder einen weiterführenden Studiengang qualifizieren.
Altertumswissenschaftler*innen arbeiten überwiegend in Forschung und Lehre an Hochschulen. Je nach Einsatzbereich üben sie prüfend-bewertende und gestaltende Tätigkeiten aus auf der Grundlage archäologischer und kulturgeschichtlicher Inhalte. Daneben ergeben sich berufliche Perspektiven in Bereichen wie Denkmalpflege, Museen und Forschungsinstitutionen (zum Teil nur mit Master-Abschluss und/oder Promotion) und in unspezifischen Berufsfeldern wie Erwachsenenbildung, Journalismus, Tourismus, Kultur- und Wissenschaftsmanagement oder Verlagswesen.
Da nicht alle Absolvent*innen einen Platz auf dem engeren fachwissenschaftlichen Arbeitsmarkt finden, sind der Erwerb von Zusatzqualifikationen, wie sie auch schon im Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) vermittelt werden, sowie die frühzeitige Orientierung in Bezug auf weiter gefasste Beschäftigungsmöglichkeiten und die persönliche Bewerbungsstrategie von großer Bedeutung für den erfolgreichen Berufseinstieg.
Für leitende Tätigkeiten oder eine Beschäftigung in Forschung und Lehre ist ein Master-Abschluss und ggf. die Promotion Voraussetzung.
Absolvent*innen des Modulangebots verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die für eine Berufstätigkeit oder einen weiterführenden Studiengang qualifizieren. Wenn Chinastudien/Chinesisch als Modulangebot im Rahmen eines Kombinations-Bachelor-Studiengangs studiert wird, prägt das gewählte Kernfach die berufliche Qualifikation.
Standortvorteile der Freien Universität Berlin finden sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Am Institut für Chinastudien lehren häufig ausländische Gastprofessor:innen und Gastwissenschaftler:innen, welche Studierenden eine internationale Perspektive auf die Chinastudien ermöglichen. Weiterhin ist das Institut auch in der Forschung international und national hervorragend vernetzt, was sich in regelmäßigen Workshops und Vorträgen renommierter Chinawissenschaftler:innen sowie in der Partnerschaft mit der Peking Universität zeigt. Das Institut für Chinastudien kooperiert außerdem interdisziplinär mit dem Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) sowie der Graduate School for East Asian Studies, die sich ebenfalls an der FU Berlin befinden.
Die Nähe zur internationalen Politik, zu zahlreichen Wissenschafts- und Kulturinstitutionen (Stiftung Wissenschaft und Politik, Mercator Institute of Chinese Studies, Chinesisches Kulturzentrum, Konfuzius-Institut an der FU Berlin) und nicht zuletzt zur großen Berliner chinesischsprachigen Community macht die FU Berlin zu einem idealen Standort eines chinawissenschaftlichen Studiums.
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Ostasiatisches Seminar (OAS)
Fabeckstraße 23-25
14195 Berlin
E-Mail:
Erste Anlaufstelle für Informationen rund ums Studium
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