Kenntnisse und Instrumente der betriebswirtschaftlichen Organisation, des Fundraisings, der Strategieentwicklung und der Zielgruppenorientierung, des Marketings und des Qualitätsmanagements sind für Mitarbeiterinnen von Museen – neben ihren an der Hochschule erworbenen wissenschaftlichen Fachkenntnissen – heute unerlässlich. Der Digitale Wandel spielt dabei eine immer größere Rolle, sowohl in der Erschließung als auch im Marketing, der Vermittlung und dem Sammlungsmanagement. Aber auch Fragen zur Beziehung von Museen und Gesellschaft werden gestellt, mit Blick auf den Wandel der Institution Museum.
Das Qualifizierungsprogramm vermittelt dieses Wissen in praxisbezogenen Modulen und ergänzt damit die Kenntnisse und Fertigkeiten, die Volontärinnen und Volontäre in ihrer Tätigkeit im Museum erlangen. Die Dozentinnen sind Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen deutschen Hochschulen, Museen und dem Institut für Museumsforschung sowie Expertinnen, die für Museen arbeiten. Die Teilnahme an Einzel-Modulen ist möglich, wenn ausreichend Plätze vorhanden sind. Veranstaltungsort ist in erster Linie das Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin und darüber hinaus einige Berliner Museen.
Die Absolvent*innen erhalten ein Zertifikat, wenn sie acht von neun Modulen besucht haben.
Partner des Weiterbildungszentrums der Freien Universität Berlin für das Programm sind: das Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Leuphana Universität Lüneburg, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und die Fachhochschule Potsdam.
KONZEPTION:
Dr. Patricia Rahemipour, Direktorin, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung
Kathrin Grotz, Stellvertretende Direktorin, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung
DOZIERENDE:
Nikolaus Bernau, Architektur- und Museumshistoriker und Journalist (Tagesspiegel, Deutschlandradio u. a.), Charlott Böhm, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Projektmanagerin im Reformprozess, Jörn Brunotte, M.A., :beramus – Museumsberatung Berlin und Deutscher Kulturrat e.V., Kulturreferent, Astrid Faber, Museum für Naturkunde, Leiterin Bildung und Vermittlung, Stephanie Götsch, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dr. Christian Gries, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, Leitung Abteilung Digitale Museumspraxis & IT, Prof. Dr. Michael Grisko, Richard-Borek-Stiftung, Braunschweig, Geschäftsführer, Frank von Hagel, Institut für Museumsforschung – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Projekt SPK-digital, Uwe Hanf, Projektmanagement / Unternehmensberatung / Weiterbildung, Berlin, Prof. Dr. Volker Kirchberg, Leuphana Universität Lüneburg, Lehrstuhl für Kulturvermittlung und Kulturorganisation, Heike Kropff, LWL-Museumsamt für Westfalen, Leiterin, Stefanie Kunz, Krisen und Chancen, Coaching I Organisationsberatung I Supervision, Berlin, Dr. Sabine Lang, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Referatsleiterin in der Personalabteilung, Prof. Nicola Lepp, büro für neues ausstellen, Berlin und Fachhochschule Potsdam, Studiengang Kulturarbeit, Petra Lutz, Goethe-Nationalmuseum, Abteilungsleiterin Dichterhäuser, Projektleitung Goethe-Nationalmuseum, Karin Lindemann, Coaching – Supervision – Personalentwicklung, Berlin, Prof. Dr. Tobias Nettke, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Studiengänge Museologie (BA) sowie Museumsmanagement und -kommunikation (MA), Börries von Notz, Stiftung Kunst und Kultur, Sprecher der Geschäftsleitung, Silke Oldenburg, M.A., Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Leiterin Marketing & Vermittlung, Dipl.-Ing. Ingo Plato, Architekt BDA, res d, Köln, Dr. Patricia Rahemipour, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung, Direktorin, Prof. Dr. Oliver Rump, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Studiengänge Museologie (BA) sowie Museumsmanagement und -kommunikation (MA), Tobias Schmiegel, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Justiziar, Karsten Schomaker, Freie Universität Berlin, Fachbereich Veterinärmedizin, Fachbereichsverwaltungsleitung, Jan-Christian Warnecke, Dipl. Kommunikationswirt, Landesmuseum Stuttgart, Leiter Projektsteuerung, Restaurierung und Werkstätten, Prof. Dr. Rolf Wiese, Universität Hamburg, Institut für Empirische Kulturwissenschaft.
Prof. Dr. Volker Kirchberg, Prof. Dr. Patricia Rahemipour, Prof. Dr. Rolf Wiese, Jörn Brunotte, Frank von Hagel, Stephanie Götsch, Lisa Quade, Dr. Jana Wittenzellner
Ziele:
Karin Lindemann, Stefanie Kunz
Ziele:
Die Teilnehmenden haben sich kennengelernt und können als Lerngruppe nun besser im Austausch sein. Sie haben ihre Aufgaben und Rahmenbedingungen in den jeweiligen Institutionen beschrieben und die Facetten ihrer Führungsrolle bei Gesprächen reflektiert. Basierend auf Beispielen aus ihrem Arbeitskontext erweitern sie ihr Handlungsspektrum in der zielgerichteten Kommunikation als Führungskraft mit unterschiedlichen Mitarbeitenden, damit die von ihnen anvisierten Ziele erreicht werden können.
Dipl. Ing. Ingo Plato, Jan-Christian Warnecke, Dr. Christian Gries
Ziele:
Uwe Hanf, Prof. Dr. Oliver Rump
Ziele:
Die Teilnehmenden lernen betriebswirtschaftliche Grundbegriffe kennen und können diese auf den Museumsalltag anwenden. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Formen und Verfahren des externen und internen Rechnungswesens sowie des Controllings. Zudem sind sie in der Lage, finanzwirtschaftliche Prozesse im Museum zu analysieren und im Hinblick auf eine höhere Effektivität und Effizienz zu steuern und zu optimieren.
Sascha Perkins, Leitung Kommunikation und Bildung
Ziele:
Prof. Dr. Tobias Nettke, Astrid Faber, Heike Kropff
Ziele:
Börries von Notz, Dr. Sabine Lang, Tobias Schmiegel, Menekse Wenzler
Ziele:
Die Teilnehmenden kennen typische Rechtsfragen des Museumsmanagements, können diese im Arbeitsalltag selbstständig erkennen, bearbeiten und sie können einschätzen, wann sie die fachliche Unterstützung eines Juristen / einer Juristin benötigen.