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Pharmazie (Staatsexamen)

Pharmazie (Staatsexamen)
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

In der Pharmazie dreht sich alles um Arzneimittel: Du lernst, wie Wirkstoffe entwickelt und hergestellt werden, wie sie im Körper wirken, wie ein sicheres Medikament daraus wird und welche Faktoren für die Anwendung bei Patient*innen besonders wichtig sind.

Warum Pharmazie studieren?

Das Studium verbindet Chemie, Biologie, Medizin und Technologie mit einem Beruf, der nah am Menschen ist. Ob in der Apotheke, in der Klinik oder in Forschung und Entwicklung: Pharmazeut*innen übernehmen Verantwortung und helfen zu heilen.

Auf einen Blick

Regelstudienzeit : 8 Semester

Studienbeginn: Wintersemester (Bewerbungsfristen)

Lehrsprache: Deutsch

Was lerne ich im Studium?

Im Grundstudium stehen insbesondere Vorle-sungen, Seminare und Praktika in Chemie, Biologie, Physik, Analytik und Physiologie sowie zwei 4-wöchige Famulaturen auf dem Kursplan. Nach dem Ersten Staatsexamen folgt das Hauptstudium mit den pharmazeutischen Fächern: Du lernst, wie Arzneistoffe und Medikamente entwickelt, hergestellt und dargereicht werden und wie sie wirken, und schließt mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Im Praktischen Jahr arbeitest du sechs Monate in einer Apotheke und weitere sechs Monate in einer Apotheke oder im Krankenhaus, in der Industrie oder der Forschung. Nach der letzten mündlichen Prüfung, dem Dritten Staatsexamen, erhältst du die Approbation als Apotheker*in.

3 Gründe für ein Pharmaziestudium an der Freien Universität Berlin

  1. Die Studierenden der Fachschaft, Tutor*innen und engagierte Lehrende schaffen eine familiäre Atmosphäre – mit Veranstaltungen, Lerngruppen und guter Betreuung.
  2. In Berlin und Brandenburg kannst du Pharmazie nur an der FU Berlin studieren. Du profitierst von starken Kontakten zu Verbänden, Forschungseinrichtungen und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
  3. Neun exzellente Arbeitsgruppen forschen zu Top-Themen wie Krebsmedikamente, Doping, neue Antibiotika und personalisierte Therapien.

Passt das Studium zu mir?

Du möchtest Naturwissenschaften mit Medizin verbinden und gleichzeitig einen Beruf mit direktem Kontakt zu Menschen ergreifen? Dann bist du in der Pharmazie richtig. Du willst verstehen, wie Arzneimittel wirken – dafür ist dir kein Stoff zu komplex, kein Skript zu lang, kein Experiment zu schwer? Sorgfältiges

Arbeiten ist selbstverständlich für dich, denn die Gesundheit anderer Menschen liegt dir am Herzen? Du willst Arbeitsplatzsicherheit nach dem Studium? Passt!

„Ich bin mit der Lust auf viel Chemie in diesen Studiengang reingekommen & diese wurde bedient. Die Lerninhalte sind modern, praxisnah, anspruchsvoll & machen Spaß. Weiterhin sind die Dozent*innen äußerst kompetent & schaffen es gut ihre Inhalte beizubringen. 

Dincho auf studycheck.de (04.06.2025)

Was muss ich mitbringen?

Neben der Hochschulreife brauchst du Durchhaltevermögen beim Lernen und Teamgeist. Analytisches Denken ist genauso wichtig wie kommunikative Fähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen für Umgang mit Patient*innen. Sorgfalt, Fingerspitzengefühl und Geduld helfen dir im Labor. In der Regel gibt es mehr Bewerber*innen als Studienplätze, und deshalb eine Zulassungsbeschränkung („Numerus Clausus“).

Mehr Infos findest du in der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung.

Fachanteile Grundstudium

Fachanteile Grundstudium

Fachanteile Grundstudium

Fachanteile Hauptstudium

Fachanteile Hauptstudium

Fachanteile Hauptstudium

„Einer der anspruchsvollsten Studiengänge und die Staatsexamen sind wirklich nicht ohne. Aber dafür auch viel Praxis und kleine Semester. Also alles sehr persönlich. Gute Chemie Grundkenntnisse sind hilfreich aber nicht zwingend notwendig. Die Dozentin im ersten Semester macht eine gute Grundlagen Wiederholung.“

Feli auf studycheck.de

Studium, und dann?

Nach deiner Approbation stehen dir viele Wege offen: Du kannst in einer öffentlichen Apotheke, im Krankenhaus, in der pharmazeutischen Industrie, in Forschung und Entwicklung, in Wissenschaft und Lehre oder im Gesundheits-wesen arbeiten. Du berätst Patient*innen oder Ärzt*innen, stellst Medikamente her, prüfst de-ren Qualität oder entwickelst neue Wirkstoffe. Wenn du später eine Apotheke führen möch-test, solltest du auch unternehmerisch denken. Wenn du in der Forschung arbeiten möchtest, ist eine Doktorarbeit der nächste Schritt.