Kommandozeilenargumente
Kommandozeilenargumente ermöglichen es, Daten an ein Programm zu übergeben, die dann verwendet werden können, um das Verhalten des Programms zu ändern.
Oft will man das gleiche Programm für verschiedene Werte von einem oder mehrern Parametern mehrfach laufen lassen. Wenn, zum Beispiel, man das Programm für verschiedene Werte der Temperatur laufen lassen will, ist die einfachste Herangehensweise, mehrere Kopien des Programms zu erstellen und den Wert von T in jeder Kopie zu ändern. Allerdings ist es mit vielen Programmiersprachen möglich, auf der Kommandozeile Argumente an das Programm selbst zu übergeben. So muss das Programm nicht kopert oder geändert werden, man kann es aber für beliebige Werte von, beispielsweise, T laufen lassen:
./my_simulation 10
Innerhalb des Programms müssen die Kommandozeilenargumente verwendet werden, um die entsprechenden Werte zu initializieren
Die Möglichkeit, Kommandozeilenargumente zu verwenden, ist besonders nützlich, wenn man Job-Arrays einsetzen möchte.
Beispiele
Achtung! Im Folgenden werden die Argumente als Zeichenketten interpretiert und müssen deshalb in den benötigten Variabletyp konvertiert werden.
Python
import sys
T = int(sys.argv[1])
R
args = commandArgs(trailingOnly=TRUE)
T <- as.numeric(args[1])
