Empowerment-Workshop für Studierende im Autismus-Spektrum | „Masking“
Ankündigungstext der Referentin:
Dieser Workshop ist von einer Autistin gemacht und richtet sich an autistische Studierende und Promovierende.
Masking im Kontext von Autismus beschreibt das Verstecken autistischer Verhaltensweisen, um angepasst und „normal“ zu wirken. Dies kann auf Dauer sehr anstrengend sein und geht teilweise so weit, dass Personen gar nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind (wenn sie sich nicht verstellen).
In der Vergangenheit war Masking beim Austausch mit anderen autistischen Personen häufig ein großes Thema mit viel Gesprächsbedarf. Daher soll dieser Workshop den Rahmen bieten, sich untereinander darüber auszutauschen.
Zu Beginn wird es einen Input zum Thema Masking geben, währenddessen können Fragen gestellt werden.
Anschließend wird es die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen zu teilen. Das Gespräch wird hierbei von der Workshopleiterin moderiert. Es soll darum gehen, welche Rolle Making für uns persönlich spielt, welche negativen Auswirkungen es hat, aber auch welche Ressourcen diese Fähigkeit bietet.
Es gibt Personen, denen das Sprechen (in neuen Situationen) schwerfällt. Während des Workshops ist es daher keine Voraussetzung etwas zu sagen. Es ist immer ok, wenn man einfach nur zuhören möchte.
Falls ihr euch nicht sicher sein solltet, inwiefern Masking eine Rolle für euch spielt, oder wenn der Begriff für euch neu sein sollte, dann seid ihr auch bei dem Workshop willkommen. Es ist kein Vorwissen zu dem Thema notwendig.
Umfang
15-17 Uhr (s.t.)
Inklusive einer Pause im Umfang von 15 Minuten (nach Bedarf können auch weitere Pausen gemacht werden).
Zusätzlich ist es jederzeit möglich, den Raum zwischendurch zu verlassen.
Falls man währenddessen bemerken sollte, dass die eigene Kapazität aufgebraucht ist, kann man auch früher gehen.
Das sollte man mitbringen
- Trinken
- Essen, wenn man möchte
Reize
Der Workshop wird in Raum SSC05 in der Iltisstr. 4, 14195 Berlin stattfinden. Das ist beispielsweise vom U-Bahnhof Dahlem Dorf gut zu erreichen.
- Es wird immer die Möglichkeit geben zu lüften. Wenn es jemandem zu laut sein sollte, werden die Fenster wieder geschlossen
- Es ist möglich, die Anzahl der angeschalteten Deckenlichter zu variieren. Sofern aber das Tageslicht ausreicht, wird das Deckenlicht ausgeschaltet bleiben. Falls jemand eine bestimmte Helligkeit benötigt, um gut/angenehm sehen zu können, dann gebt bitte der Workshopleiterin an dem Tag vor dem Workshop Bescheid, damit das berücksichtigt werden kann
- Die Leiterin des Workshops wird darauf achten, dass die Gespräche ruhig verlaufen
- Es wird darum gebeten, an dem Tag des Workshops kein Parfüm zu tragen (Deo ist ok)
- Ebenfalls wäre es sehr nett, wenn kein stark riechendes Essen mitgebracht wird
- Grundsätzlich ist es wichtig zu respektieren, dass bei dem Workshop sehr viele Menschen mit starker Reizempfindlichkeit anwesend sein werden, weshalb wir alle gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen sollten
Hilfsmittel
Bringt gerne Hilfsmittel mit, wenn diese euch die Teilnahme am Workshop erleichtern.
Es ist jederzeit während des Workshops möglich, eine Sonnenbrille, Kopfhörer, Ohrenstöpsel etc. zu tragen.
Wenn ihr gerne Dinge zum Stimming verwendet, könnt ihr das selbstverständlich tun. Bitte achtet aber darauf, dass die Sachen keine Geräusche verursachen, die die anderen stören könnten.
Es kann auch bei Bedarf eine Begleitperson/Assistenzperson ohne Anmeldung mitgebracht werden.
Weitere Behinderung/chronische Erkrankung
Wenn es noch irgendetwas zu berücksichtigen gibt, dann schreibt gerne eine E-Mail an die Workshopleiterin.
E-Mail der Workshopleiterin
isvb@gmx.de (Isa)
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Dieses Empowerment-Angebot wird durch das Berliner ChancengleichheitsProgramm gefördert.
Zeit & Ort
19.05.2026 | 15:00 s.t. - 17:00
Genaue Angaben zum Raum folgen nach der Anmeldung.
