Ansprechpersonen für von Antisemitismus Betroffene
Prof. Dr. Marina Allal und Prof. Dr. Alexander Libman sind die Ansprechpersonen für Betroffene von Antisemitismus an der Freien Universität Berlin. Sie sind per E-Mail unter ansprechperson-antisemitismus@fu-berlin.de oder über das untenstehende Kontaktformular erreichbar.
Sie sind Vertrauensdozent*innen des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender an der Freien Universität Berlin.
Sie stehen Studierenden, Forschenden, Lehrenden sowie Mitarbeitenden der Freien Universität Berlin als vertrauliche Ansprechpersonen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Personen, die antisemitische Vorfälle erlebt oder beobachtet haben, ebenso wie an Personen, die sich bei der Einordnung von Aussagen, Handlungen oder Situationen unsicher sind.
Die Gespräche werden vertraulich geführt und können auf Wunsch anonym erfolgen. Informationen werden nicht ohne Zustimmung der betroffenen Person weitergegeben.
Die Ansprechpersonen unterstützen bei der Einordnung von Vorfällen und informieren über mögliche Handlungs- und Unterstützungsangebote. Bei Bedarf vermitteln sie an spezialisierte Beratungsstellen, insbesondere an OFEK e. V., die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Sie stehen Betroffenen, Zeug*innen und Ratsuchenden gleichermaßen zur Verfügung.
Wenn Sie einen Vorfall erlebt oder beobachtet haben oder Fragen zu einem möglichen antisemitischen Bezug haben, können Sie sich jederzeit an die Ansprechpersonen wenden.
Darüber hinaus begleiten die Ansprechpersonen die Weiterentwicklung der Antisemitismusprävention an der Freien Universität Berlin und arbeiten hierzu eng mit den zuständigen Stellen innerhalb und außerhalb der Universität zusammen.
Die Ansprechpersonen für von Antisemitismus Betroffene der Freien Universität Berlin orientieren sich in ihrer Beratung bei der Einordnung antisemitischer Vorfälle an der Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA). Die Arbeitsdefinition dient als Orientierungshilfe, um unterschiedliche Erscheinungsformen des Antisemitismus zu erkennen und einzuordnen.
