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Freie Universität Berlin beteiligt sich an europäischem Forschungsprojekt zu historischen Vorstellungen von Mutterschaft

Ein Team um die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Jutta Eming beteiligt sich an einem auf drei Jahre angelegte Projekt „Twinning for Intersectional Mothering in the Middle Ages and Beyond“ (InterMoMA), das im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon Europe mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Wir gratulieren!

News vom 14.10.2026

An der Freien Universität erforschen Jutta Eming (DHC-Netzwerk 2025-27), Antonia Murath (DJHP 2022), Laura Monique Ginzel und Carolin Pape (DJHP 2022), wie mittelalterliche Erzählungen Vorstellungen von Mutterschaft prägen, bestätigen oder infrage stellen. Neben der Untersuchung der Darstellung und Erzählung von Mutterschaft in verschiedenen mittelalterlichen Kulturen und Literaturen fragen die Forschenden ebenfalls, was sich daraus für aktuelle Debatten über Fürsorge, Geschlechterfragen und soziale Ungerechtigkeit ableiten lässt. Mit "Intersectional Mothering" verfoglt InterMoMa dabei einen neuen Ansatz, der Mutterschaft weder als universelle noch als ausschließlich biologische Erfahrung versteht, sondern als historisch kontingente und gesellschaftlich geprägte Praxis. 

Das Projekt startet am 1. Januar 2027 unter der Leitung des Centre for Medieval Arts and Rituals (CeMAR) der University of Cyprus in Nikosia, Zypern mit Beteiligung der Freien Universität Berlin und der Uppsala University, Schweden. Neben einem intensiven Austausch der Beteiligten druch Forschungsaufenthalte, Expert:innenbesuche, Workshops und Webinaren ist für 2028 auch eine Summer School an der Freien Universität geplant.

Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung der Freien Universität Berlin zu finden.

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