Rekordsummen für Internationalisierung an der Freien Universität Berlin
Statistik des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zeigt erneut hohe Fördersummen – Neue Förderprogramme ermöglichen Ausbau internationaler Kompetenz von Studierenden und Personal
Nr. 100/2026 vom 24.07.2026
Die Freie Universität Berlin stärkt ihre Internationalität in Forschung, Lehre und Verwaltung weiter und wirbt dafür höchst erfolgreich Drittmittel ein: Nach der aktuellen Förderstatistik des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für das Jahr 2025 flossen rund 11,2 Millionen Euro in Stipendien, Projekte und Programme an die FU. In der bundesweiten Förderstatistik belegt die Freie Universität Berlin damit erneut einen Spitzenplatz hinter den Technischen Universitäten in München, Dresden und Berlin.
Teilnehmende der International Staff Training Week an der Freien Universität Berlin.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Gleichzeitig warb die Freie Universität in den vergangenen Wochen weitere Projektmittel in Millionenhöhe ein: Rund 1,3 Millionen Euro erhält sie im Programm Erasmus+ KA171 für Kooperationen mit außereuropäischen Partnerhochschulen. Hier liegt sie mit Abstand an der Spitze der deutschen Hochschulen. Hinzu kommen knapp 800.000 Euro aus der Förderlinie „Europäische Universitätsallianzen“ der EU-Kommission für die Zusammenarbeit im Netzwerk Una Europa über die nächsten beiden Jahre.
Die eingeworbenen Fördermittel stärken die internationale Strategie der Freien Universität Berlin und schaffen neue Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch, gemeinsame Forschung sowie innovative Lehr- und Qualifizierungsformate. Sie ermöglichen es, bestehende Partnerschaften weiter auszubauen, neue Kooperationen zu etablieren und Studierenden und dem Personal in Wissenschaft und Verwaltung internationale Erfahrungen zu eröffnen. Die Förderung trägt damit wesentlich dazu bei, die internationale Vernetzung der Universität in Europa und weltweit nachhaltig zu stärken und ihre strategischen Ziele im Bereich Internationalisierung umzusetzen.
„Internationalität ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für exzellente Forschung, innovative Lehre und den Dialog mit der Gesellschaft“, sagt der Leiter der Abteilung Internationales der Freien Universität Berlin, Dr. Herbert Grieshop. „Gerade in einer Zeit geopolitischer Spannungen gewinnen internationale Wissenschaftskooperationen weiter an Bedeutung. Dass wir erneut Fördermittel in dieser Größenordnung einwerben konnten, bestätigt die hohe Qualität unserer internationalen Netzwerke und ermöglicht uns, gemeinsam mit unseren Partnern weltweit Forschung, Lehre und Wissenstransfer weiterzuentwickeln. So setzen wir unsere Strategie einer global vernetzten Universität konsequent um.“
Freie Universität Berlin – die Internationale Netzwerkuniversität
Internationalität ist seit 1948 Teil der Geschichte der Freien Universität Berlin, die heute zu den führenden europäischen Forschungsuniversitäten zählt. Sie bietet all ihren Hochschulangehörigen ein von Internationalität und Diversität bestimmtes Umfeld und garantiert so nachhaltige Entwicklungen und Erfolge in Studium, Lehre und Forschung. Mit ihren vier Verbindungsbüros in São Paulo, Tbilissi, Neu-Delhi und Kairo, verschiedenen strategischen Partnerschaften mit einigen der renommiertesten Universitäten weltweit sowie über 100 weiteren internationalen Partnerschaften ist die Freie Universität Berlin global bestens vernetzt. (lg)
Weitere Informationen
Zu Internationalisierungsstrategie und internationalen Angeboten der Freien Universität Berlin: https://www.fu-berlin.de/international/index.html
Kontakt
- Dr. Herbert Grieshop, Leiter Abteilung Internationales, Freie Universität Berlin, E-Mail: Herbert.Grieshop@fu-berlin.de

