Thea Dorn, Steffen Mau und Hartmut Rosa bei praktisch-philosophischer Gesprächsreihe an der Freien Universität Berlin
Auftakt am Montag, 4. Mai, 18 Uhr
Nr. 049/2026 vom 27.04.2026
Renommierte Gäste aus Literatur, Soziologie und Philosophie diskutieren in diesem Sommersemester an der Freien Universität Berlin zentrale Fragen demokratischer Gesellschaften. Die praktisch-philosophische Gesprächsreihe „Die Entdeckung des Republikanismus – Zur Beziehung von Bürgerschaft und Demokratie“ startet am 4. Mai mit der Schriftstellerin und „Literarisches Quartett“-Moderatorin Thea Dorn. Am 15. Juni wird der Soziologe und Bestsellerautor Steffen Mau erwartet und am 13. Juli Hartmut Rosa, einer der international bekanntesten Sozialtheoretiker der Gegenwart. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Studierende, Forschende und die interessierte Öffentlichkeit.
Renommierte Gäste: Thea Dorn, Steffen Mau und Hartmut Rosa sprechen an der FU Berlin über Republikanismus und Bürgergesellschaft.
Bildquelle: vlnr: Peter Rigaud, Jordis Antonia Schlösser, Jürgen Scheere / Uni Jena
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich demokratische Bürgerschaft angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen verstehen und gestalten lässt. Der „bürgergesellschaftliche Republikanismus“ wird dabei als Denktradition neu beleuchtet.
Die Gespräche werden am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin geführt von Prof. Stefan Gosepath und Peter Siller. Sie wollen einen offenen Austausch über die normativen Grundlagen und die neuen Gefährdungen von Demokratie bieten. (cxm)
Termine im Überblick
- Montag, 4. Mai, 18–20 Uhr:
Thea Dorn: „Eine republikanische Leitidee? Bedingungen von Bürgerschaft – Erwartungen an Bürgerschaft“
Thea Dorn ist eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und öffentliche Intellektuelle. Als Moderatorin des ZDF-Formats „Literarisches Quartett“ prägt sie aktuelle Debatten über Literatur und Gesellschaft. Sie ist ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin.
- Montag, 15. Juni, 18–20 Uhr:
Prof. Steffen Mau
„Geteilte Republik? Gleichwertige Bürgerschaft und die Arenen der Ungleichheit“
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen. Er zählt zu den einflussreichsten deutschen Gegenwartssoziologen. In seinen viel beachteten Büchern analysiert er soziale Ungleichheit, Transformationen der Mittelschicht und die Dynamiken moderner Gesellschaften.
- Montag, 13. Juli, 18–20 Uhr:
Prof. Hartmut Rosa
„Republikanische Öffentlichkeit? Demokratie und bürgerschaftliche Resonanzräume“
Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeiten zur „Beschleunigung“ und „Resonanz“, in denen er grundlegende Diagnosen der Moderne entwickelt.
Weitere Informationen
- Ort: Die Veranstaltungen finden jeweils in der Alten Bibliothek (UG) des Instituts für Philosophie, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin-Dahlem (U-Bahnhof: Freie Universität), statt.
Kontakt
- Prof. Dr. Stefan Gosepath, Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie, E-Mail: Stefan.Gosepath@fu-berlin.de

