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Internationale Forschungskooperation mit Costa Rica

Arbeitstreffen mit Forschenden aus Costa Rica

Arbeitstreffen mit Forschenden aus Costa Rica
Bildquelle: Manuel Santos Silva

Mit Hilfe der Flexible Funds konnte Prof. Manuel Santos Silva 2024 drei Gastwissenschaftler aus Costa Rica zu einem Kurzaufenthalt an der Freien Universität Berlin begrüßen. Die Gruppe setzte sich aus zwei Professoren der Universidad de Costa Rica (UCR) sowie einem Praktiker an der Schnittstelle von Forschung und Politik zusammen. Ergänzt wurde der Austausch durch einen weiteren Forscher der Universität Groningen. Ziel des Besuchs war es, die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen in Costa Rica und der Freien Universität Berlin zu vertiefen und eine neue regionale Kooperation aufzubauen.

Während ihres einwöchigen Aufenthalts arbeiteten die Forschenden intensiv an gemeinsamen Projekten. In einem Workshop entwickelten sie eine gemeinsame Forschungsidee und bereiteten einen Drittmittelantrag vor. Darüber hinaus hielten die Gastwissenschaftler eine Vorlesung im Masterstudiengang Interdisziplinäre Lateinamerikastudien, die bei den Studierenden auf großes Interesse stieß. Ein Beitrag bot spannende Einblicke in die Praxis des Wissenstransfers und die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungsprozesse eingebracht werden und welche Herausforderungen dabei entstehen. Zudem standen die Gäste in offenen Sprechstunden für Gespräche mit Studierenden zur Verfügung, etwa zur Diskussion möglicher Masterarbeitsthemen.

Der persönliche Austausch erwies sich als besonders wertvoll für die gemeinsame Projektentwicklung, da die mehrtägige Arbeit vor Ort intensives Brainstorming und konzentrierte Diskussionen ermöglichte. Die in Berlin entwickelte Forschungsidee wurde einige Monate später auf einer Tagung in Costa Rica vorgestellt und stieß dort auf großes Interesse. Derzeit befinden sich zwei gemeinsame wissenschaftliche Artikel in der finalen Vorbereitung zur Einreichung bei Fachzeitschriften. Die Förderung durch die Flexible Funds ermöglichte damit nicht nur die Vertiefung bestehender Kontakte, sondern auch die Entwicklung neuer gemeinsamer Forschungsprojekte und langfristiger Kooperationen. Gleichzeitig stärkt der Austausch die internationale Vernetzung der Freien Universität Berlin und eröffnet neue Perspektiven für zukünftige Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.