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Internationale Forschungszusammenarbeit in den Geowissenschaften

Team Modelling Human-Environmental Interactions

Team Modelling Human-Environmental Interactions
Bildquelle: Chair MHEI

Auch in den Geowissenschaften der Freien Universität Berlin tragen die Flexible Funds und die Personenförderung dazu bei, internationale Kooperationen aufzubauen und langfristig zu vertiefen. So konnten unter anderem Kurzzeitaufenthalte von Gastwissenschaftlerinnen aus Lateinamerika ermöglicht werden, die eng mit der Arbeitsgruppe von Prof. Piquer-Rodríguez zusammenarbeiten und gemeinsam neue Forschungsideen entwickeln. Neben der Zusammenarbeit an wissenschaftlichen Publikationen standen auch der Austausch mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs und die Einbindung in die Lehre im Mittelpunkt. Dr. Lia Montti aus Argentinien hielt beispielsweise einen Gastvortrag in einem Bachelor-Kurs, betreute Studierende und arbeitete gemeinsam mit Doktorandinnen der Arbeitsgruppe an aktuellen Forschungsfragen. Der persönliche Austausch vor Ort erwies sich dabei als besonders hilfreich, da intensive Diskussionen und gemeinsames Arbeiten häufig schneller zu neuen Ideen und konkreten Ergebnissen führen als rein digitale Zusammenarbeit. Ergänzend zu den Flexible Funds konnte auch eine Anschubförderung für Alexander von Humboldt-Stipendien genutzt werden, die weitere internationale Zusammenarbeit ermöglicht.

Die Möglichkeit, vor Ort zusammenzuarbeiten, motiviert die Gastwissenschaftler*innen, sich aktiv in gemeinsame Projekte einzubringen. Da Fördermöglichkeiten in ihren Herkunftsländern oft begrenzt sind, wird die Unterstützung als besondere Anerkennung ihrer Arbeit wahrgenommen und trägt zu einer sehr positiven Zusammenarbeit bei. Für Prof. Piquer-Rodriguez sind internationale Kooperationen ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Forschenden aus Lateinamerika stärkt die Vernetzung der Freien Universität Berlin in der Region und Gastwissenschaftlerinnen wie Dr. Montti erweitern dabei das internationale Netzwerk der Arbeitsgruppe, insbesondere in Brasilien und Argentinien, und tragen zum Aufbau nachhaltiger Partnerschaften bei.

„Förderprogramme wie die Flexible Funds bringen Menschen zusammen oder wie Prof. Piquer-Rodríguez sagen würde: „we make great things happen“.