Internationale Vernetzung durch die ESIL-Jahrestagung
Das Völkerrecht angesichts globaler Krisen neu denken und weiterentwickeln – diesem Thema widmete sich die 20. Jahrestagung der European Society of International Law (ESIL) unter dem Oberthema „Reconstructing International Law“.
Als wichtigste europäische Völkerrechtstagung brachte die Konferenz mehr als 500 internationale Wissenschaftler*innen in Berlin zusammen und hat maßgeblich zur internationalen Sichtbarkeit der Freien Universität als Standort exzellenter Völkerrechtsforschung beigetragen. Aus den Begegnungen und Gesprächen im Rahmen der Konferenz sowie der Mischung aus renommierten Forschenden und Early Career Researchers werden zahlreiche Publikationen hervorgehen.
Ein Zuschuss zu dieser Konferenz, aber auch weitere interne Förderungen haben über die letzten Jahre gezielt zur Internationalisierung des Bereichs beigetragen – darunter der Anschub von erfolgreichen Anträgen für Prof. Oliver Fuo und Dr. Ajla Škrbić im Rahmen von Georg Forster-Forschungsstipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die internationalen Gäste, ob als Fellows für einen längeren Aufenthalt oder als Teilnehmende internationaler Tagungen bringen neue Perspektiven in Forschung, Workshops und Lehre ein, wirken als Feedbackgeber für Doktorand*innen und Postdocs und tragen so zu einer nachhaltig internationalisierten Forschungsumgebung bei.
Ergänzt wurde dies durch Förderung der Flex Funds für den gemeinsamen Workshop mit dem Alexander von Humboldt-Forschungspreisträger David Dyzenhaus (University of Toronto). So entsteht mit vielen internationalen Begegnungen ein lebendiges Netzwerk, das bestehende Kooperationen vertieft, neue Drittmittelprojekte anbahnt und die globale Wahrnehmung der Freien Universität Berlin langfristig stärkt.

