Diversity & Inklusion
Als Kernanliegen der EU gehören Diversität und Inklusion auch im Erasmus+ Programm 2021 - 2027 zu den zentralen Leitthemen. Allen Zielgruppen soll ein möglichst gleichberechtigter Zugang zum Erasmus Programm ermöglicht werden. Verschiedene Instrumente wurden entwickelt, um dies zu erreichen:
Der fewer opportunities Zuschuss im Rahmen der Studierendenmobilität umfasst 250€ pro Fördermonat, die zusätzlich zum Mobilitätszuschuss ausgezahlt werden. Zur Zielgruppe gehören:
- Programmteilnehmer:innen mit einer Behinderung ab GdB 20 oder mit chronischer Erkrankung,
- Programmteilnehmer:innen, die mit Kind(ern) ins Ausland reisen.
- Studierende aus einem nicht-akademischen Elternhaus,
- erwerbstätige Studierende (bis einschließlich Sommersemester 2026).
Weitere Informationen zum fewer opportunity Zuschuss in den einzelnen Förderlinien der Studierendenmobilität:
Sonderförderung Fewer opportunities Erasmus+ Praktikum
Sonderförderung Fewer opportunities Erasmus+ Studium (siehe dort "Aufstockung Geringere Chancen")
Im Rahmen der Personalmobilität ist ein Antrag auf Sonderförderung möglich:
Sonderförderung Erasmus+ Personal- und Lehraufenthalte
Realkostenantrag & vorbereitende Reisen
Teilnehmende mit einer Behinderung oder chronischer Erkrankung, aufgrund derer Mehrkosten im Ausland bestehen, sowie Teilnehmende, die einen Auslandsaufenthalt mit Kind/-ern durchführen, können einen Realkostenantrag stellen, wenn die tatsächlichen Mehrkosten durch den Fewer Opportunities Zuschuss nicht gedeckt werden. Der Antrag wird mindestens zwei Monate vor Beginn des Auslandsaufenthalts von der Hochschule beim DAAD eingereicht werden, daher muss er mit entsprechendem Vorlauf bei der FU Berlin eingereicht werden. Sprechen Sie die Universität daher so früh wie möglich an, wenn dies zutrifft. Fewer Opportunities Zuschüsse und Realkostenzuschüsse können nicht kombiniert werden.
Teilnehmende mit einer Behinderung oder mit chronischer Erkrankung, aufgrund derer Mehrkosten im Ausland bestehen, können zudem Kosten für vorbereitende Reisen beantragen, um sich mit den Umständen vor Ort vertraut zu machen als Vorbereitung auf eine bereits bewilligte Mobilität. Sprechen Sie Ihre Ansprechpartner*inne an, wenn dies zutrifft.
Damit vermehrt auch Studierende am Erasmus+ Programm teilnehmen können, die einen längeren Auslandsaufenthalt nicht realisieren können, werden flexiblere Mobilitätsoptionen ermöglicht:
- die Mindestaufenthaltsdauer der Studienaufenthalte beträgt nun zwei Monate (vorher drei Monate):
siehe Erasmus+ Studienaufenthalte - Doktorand:innen können nun auch Kurzzeitmobilitäten durchführen:
siehe Promovierendenpraktikumsmobilität - Studierenden stehen auch "blended" Mobilitätsformate (Kombination aus kurzem Auslandsaufenthalt und virtuellem Austausch) offen:
siehe Erasmus+ Blended Intensive Programmes (BIP) - Studierenden, die keine langfristigen Auslandsaufenthalte durchführen können, stehen nun auch short-term Mobilitäten offen, bspw. im Rahmen von Erasmus+ Blended Intensive Programmes und Erasmus+ Blended Kurzzeitpraktika. Interessant sind diese Optionen vor allem für Studierende mit geringeren Chancen (siehe oben "Fewer Opportunities" Zuschuss).
Die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Thema Diversity für Studierende und Mitarbeiter:innen der Freien Universität finden SIe im Diversity Webportal der FU Berlin.
Studium barrierefrei - Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen

