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Demonstration fundamentalistischer Gruppe auf dem Campus

Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, fand vor dem Hauptgebäude der Freien Universität Berlin in der Habelschwerdter Allee eine Demonstration statt

23.10.2026

Rostlaube der Freien Universität Berlin an der Habelschwerdter Allee

Rostlaube der Freien Universität Berlin an der Habelschwerdter Allee
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Die Demonstration der externen Gruppe „TFP Student Action“ war unter dem Titel „Öffentlicher Rosenkranz gegen Abtreibung“ angemeldet.

„TFP Student Action“ gilt als ultrakonservativ, rechtskatholisch und fundamentalistisch. Demonstrationen wie an der Freien Universität organisiert TFP an mehreren Hochschulen in Deutschland. Die betroffenen Universitäten werden dabei als Kulisse zur Verbreitung der extremen Inhalte genutzt.

Diese extremen Inhalte stehen den Werten der Freien Universität diametral entgegen. Mitglieder der Universität haben sich belästigt und bedrängt gefühlt. Die Freie Universität Berlin steht für Freiheit, Internationalität, Diversität, Gleichstellung und einen respektvollen Diskurs.

Das Stattfinden einer Demonstration vor der Universität bedeutet ausdrücklich keine Unterstützung ihrer Inhalte durch die Universität.

Die Demonstration fand auf öffentlich zugänglichem Raum statt und wurde bei der Berliner Versammlungsbehörde angemeldet, sie ist also durch das Recht auf Versammlungsfreiheit grundsätzlich geschützt.

Die Freie Universität Berlin ist nicht Veranstalterin und kann eine ordnungsgemäß angemeldete Versammlung im öffentlichen Raum nicht untersagen.

Die Werte, die für die FU Berlin zentral sind, sind auch im Code of Conduct der Hochschule hinterlegt. Dieser definiert das Fundament des Miteinanders für alle Mitglieder und Gäste auf dem Campus: Zum Code of Conduct

Erweiterte Fassung vom 23.10.2026