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50 Jahre Rebellion, Leistung und Hingabe

Ein Leben fürs Gedächtnis – so könnte man zusammenfassen, was der heute 86-jährige Neurobiologe Randolf Menzel als Professor an der Freien Universität Berlin geleistet hat

22.07.2026

Wie funktioniert das Gedächtnis? Um diese Frage am Beispiel der Bienen zu beantworten, hat Randolf Menzel einen ganzen Forschungszweig inklusive Ausrüstung erfunden.

Wie funktioniert das Gedächtnis? Um diese Frage am Beispiel der Bienen zu beantworten, hat Randolf Menzel einen ganzen Forschungszweig inklusive Ausrüstung erfunden.
Bildquelle: Doris Tausendfreund

Zu seinem Dienstjubiläum hielt sein Nachfolger Robin Hiesinger im Juli 2026 eine Laudatio, auf die Menzel antwortete. Die Reden geben Einblick in ein Leben zwischen Protest und Neugier, zwischen Familienalltag und bahnbrechender Forschung.

Robin Hiesingers Laudatio:

1976 – was war da eigentlich los? Steve Jobs und Steve Wozniak gründeten Apple und erfanden den ersten PC, die Eagles brachten den Song Hotel California heraus. In Großbritannien scheiterte ein Versuch, die Prügelstrafe an öffentlichen Schulen abzuschaffen. In Deutschland stellte ein Ernährungsbericht fest, dass nunmehr jede*r zweite Bundesbürger*in übergewichtig war. Das Anschnallen im Auto wurde zur Pflicht, Kanzlerkandidat Helmut Kohl verlor die Wahl gegen Helmut Schmidt. Und am 10. Februar 1976 wurde Randolf Menzel zum Professor an der Freien Universität Berlin ernannt.

Der Weg dorthin war turbulent. Geboren im zweiten Weltkrieg und vertrieben aus dem Sudetenland, heute Tschechien, wurde Randolf Menzel in Riedstadt in der Nähe von Darmstadt eingeschult. Schon in der ersten Klasse war er versetzungsgefährdet: Das Kind hatte Probleme mit dem Auswendiglernen. Seltsamerweise konnte es sich Dinge, die es interessierten, aber vorzüglich merken. Vielleicht war gerade diese selektive Schwäche der Grund für ein Leben der Forschung am Gedächtnis.

Diese Forschung begann mit der Doktorarbeit bei Martin Lindauer, einem Schüler von Karl von Frisch, der für die Entdeckung des Schwänzeltanzes der Bienen den Nobelpreis für Medizin erhalten hatte. Durch das Wackeln des Hinterleibs teilen Bienen ihren Artgenossinnen präzise mit, in welcher Richtung und Entfernung die süßesten Blüten zu finden sind. Randolf Menzel war am Haken: Das Gedächtnis, das Gehirn und die Intelligenz der Bienen wurden zu seinem Lebenswerk.

„Ein aufsässiger Linker“

Seine erste Stelle als Postdoc trat er bei dem renommierten Biologen Hubert Markl in Darmstadt an, wo er als „aufsässiger Linker“ bekannt und aktiv war. Feindbild im Jahr 1968: die Ordinarienuniversität mit dem „Muff von Tausend Jahren unter den Talaren“, wie die rebellierenden Studierenden damals riefen. Im selben Jahr wurde Randolf Menzel mit dem Jahrespreis der Universität Frankfurt für die beste Promotion ausgezeichnet – übergeben von genau den Ordinarien, gegen die er am Tag zuvor und danach demonstrierte. Rebellion und Leistung schlossen sich für ihn nie aus, links-liberal und sozial bedeutete für ihn nicht, dass niemand mehr etwas zu tun braucht.

Frisch habilitiert wurde Menzel in Canberra, Australien, vertretungsweise Institutsleiter.

Frisch habilitiert wurde Menzel in Canberra, Australien, vertretungsweise Institutsleiter.
Bildquelle: privat

Nach seiner Habilitation in Darmstadt ging Menzel an die Australian National University in Canberra zu dem Neurobiologen Adrian Horridge, bei dem er eigentlich als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeiten wollte. Horridge plante jedoch ein Sabbatical und setzte den deutschen Jungspund, scheinbar der Einzige, der damals geradezu provozierend kurze Haare hatte, als Institutsleiter ein.

In Darmstadt wuchs die Sorge, dass der talentierte Biologe vielleicht nicht mehr zurückkehren würde. So wurde er aus der Ferne in die deutsche Botschaft einberufen und zum Professor ernannt. Die Hippie-Truppe, die damals dort aufschlug, passte dem Botschafter sicher nicht besonders, aber Menzel nahm zumindest diesmal eine intakte Ernennungsurkunde mit nach Hause.

Zurück in Deutschland, war die Freie Universität mit einem ersten Versuch, sich das Nachwuchstalent zu sichern, gescheitert: Man hatte ihn zwar berufen, aber als Menzel in Dahlem bereits auf dem Weg zur Ernennung ins Präsidium war, teilte ihm der damalige FU-Kanzler mit, dass aufgrund der schwierigen Haushaltslage – seit 50 Jahren aktuell – zuvor gemachte Zusagen leider nicht eingehalten werden könnten. Randolf Menzel antwortete: „Dann lasse ich mich auch nicht ernennen!“ und ging nach Darmstadt zurück.

Princeton, Hamburg oder doch Berlin?

Die Freie Universität blieb dran, aber auch der zweite Versuch hatte Tücken: Mit dem sogenannten „Radikalenerlass“ wollte die deutsche Regierung verhindern, dass Linksextreme im öffentlichen Dienst angestellt werden. Von der Besetzung des Rektorats der Uni Frankfurt 1968 existierte ein Bild, auf dem ein Studierender zu sehen war, der ein unschönes Geschenk auf dem Schreibtisch des Rektors hinterließ. Im Hintergrund war der Rebell Randolf Menzel zu sehen. Irgendwann muss der Verfassungsschutz die Sache aufgegeben haben und Menzel wurde tatsächlich Professor an der FU Berlin.

„Nicht ansprechen, ich forsche gerade!“, mit diesen Worten verteidigte Menzel 1986 seine Zeit im Sabbatical.

„Nicht ansprechen, ich forsche gerade!“, mit diesen Worten verteidigte Menzel 1986 seine Zeit im Sabbatical.
Bildquelle: privat

Die Einhaltung der Berufungszusagen war immer noch schwierig, und so war der Professor nach kurzer Zeit wieder auf dem Sprung, diesmal nach Princeton in die USA oder – auch das stand zur Wahl – nach Hamburg. Gerade noch rechtzeitig berief die Freie Universität ihn zum Leiter eines neuen Instituts für Neurobiologie.1979 wurde er Dekan und gründete zusätzlich die Institute für Mikrobiologie und Humanbiologie.

Plötzlich auf der anderen Seite

Der studentische Aufruhr war allerdings noch lange nicht vorbei. Und der vom Verfassungsschutz gerade noch als potenzieller Links-Radikaler geführte Randolf Menzel fand sich plötzlich von der „anderen Seite“ angeklagt, weil er Vorlesungen und Prüfungen abhalten wollte.

Es stellt sich heraus, dass es für die Biologie überhaupt keine Studien- und Prüfungsordnung gab. Bestanden hatten Studierende allein dadurch, dass sie zu einem Prüfungstermin auftauchten. Also entwarf Randolf Menzel eine, doch diese Idee führte zu einer Revolte: Der Fachbereichsrat zerbrach, es bildete sich ein zweiter, paralleler Fachbereichsrat, der seine eigenen Sitzungen und Beschlüsse hatte. Dessen Prüfungsordnung begann und endete mit dem Satz: „An diesem Fachbereich werden keine Prüfungen durchgeführt.“ Den vorsitzenden Professor des „alternativen“ Fachbereichsrats identifizierte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ 2001 als inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi mit dem Auftrag, zu „destabilisieren“. (Er selbst wies diese Vorwürfe zurück.)

Die studentische Revolte hielt sich von allen Fachbereichen am längsten in der Biologie. Noch 1985 flogen Steine, wenn Leistung oder Prüfungen gefordert wurden. Doch 1986 war der Spuk vorbei, Randolf Menzel machte sein erstes Sabbatical und hängte sich ein Schild um, auf dem stand: „Nicht ansprechen, ich forsche gerade!“

Sommer in Woods Hole, USA

Sommer in Woods Hole, USA
Bildquelle: privat

Ein Ort der wissenschaftlichen Freiheit und anderer Aktivitäten waren die Sommer in Woods Hole an der Küste von Massachusettes, USA, mit der ganzen Familie. Dort unterrichtete Menzel von 1979 bis 1987 regelmäßig in der Summer School Neural Systems and Behavior. Und dort machte er die großartige Entdeckung zum Kurzzeitgedächtnis der Bienen. Das Paper wurde von Nature ohne Revision angenommen.

Gegen das hierarchische Autorensystem

Anfang der 1990er Jahre fand sein Doktorand Martin Hammer ein einzelnes „Belohnungsneuron“, eine echte kognitive Funktion. Auch ein Fall für Nature. Dem Editor fiel auf, dass Menzels Name in der Liste der Autor*innen fehlte. Ob etwas mit dem Paper nicht stimme, fragte der Editor. „Die Arbeit ist fantastisch“, entgegnete Menzel. „Aber mein Doktorand hat sie gemacht, nicht ich.“ So ging die Rebellion Menzel weiter, in seinen Worten: „gegen das hierarchische Autorensystem und anti-autoritär“. Mit einer Arbeitsgruppe von nunmehr bis zu 60 Leuten.

1991 erhielt Randolf Menzel den Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands. Es folgten, um nur einige zu nennen: der Körber-Preis, der Karl-von-Frisch-Preis und ein Ehrendoktor in Toulouse in 2007 und der Fyssen Foundation Preis 2008.

Nichts von dem wäre möglich gewesen ohne Mechthild Menzel und die Kinder Sabine, Julia, Simon und Rebecca. Die kleinen und größeren Revolutionen, aber besonders der Fokus auf Leistung in der Forschung, brauchten die ganze Familie – zu Hause, manchmal im Labor und manchmal im Feld.

Irgendwo im Wald sprach ein besorgter Bürger Mechthild Menzel neben dem Kinderwagen an, weil ein seltsamer, möglicherweise gefährlicher Mann im Feld umherrannte. „Das ist mein Mann“, sagte sie. „Der ist vielleicht ein bisschen verrückt, aber nicht gefährlich.“

Duftcodierung im Antennallobus der Honigbiene

Duftcodierung im Antennallobus der Honigbiene
Bildquelle: Randolf Menzel

Vom Mikroskop zum Radar im Feld

Schließlich konnte die Arbeitsgruppe Menzel weltweit zum ersten Mal ein Gedächtnis auf synaptischer Ebene zeigen – dort, wo Nervenzellen sich verknüpfen: im lebenden Tier. Vom Mikroskop wechselte er dann zum Radar im Feld: vom kleinsten Gehirn zu den kilometerweiten Strecken, die Bienen fliegen, sich merken, und ihren Kolleginnen mitteilen. Seine Forschung setzte eine große Debatte in Gang: Haben die Bienen wirklich eine kognitive Karte im Kopf?

Bienen sind aber nicht nur intelligent, sondern werden auch von vielen Menschen geliebt. Dabei geht es nicht nur um Honig: Ganze Ökosysteme und die Agrarwirtschaft hängen von ihnen ab. Den Interessenkonflikt zwischen Industrie, behördlicher Aufsicht und Naturschutz erlebte Randolf Menzel bereits als Abwasserbiologe während des Studiums. In den 2000er Jahren holte der Konflikt ihn wieder ein: 2013 wurden zwar in Europa endlich bienengefährliche Insektengifte, die Neonicotinoide, in der Landwirtschaft verboten, allerdings mit der Ausnahme einer Substanz namens Thiacloprid, die wegen eines höheren Schwellwerts als „nicht bienengefährlich“ eingestuft wurde.

Flugbahn einer Biene nach Kontakt mit dem Insektizid Thiacloprid

Flugbahn einer Biene nach Kontakt mit dem Insektizid Thiacloprid
Bildquelle: Randolf Menzel

Menzel konnte das Gegenteil belegen: Zwar starben an dieser Substanz nicht alle Bienen sofort, doch sie zerstörte langsam ihre Gehirne. Seine Vorträge wurden systematisch von Industrievertretern besucht, um die Diskussionen zu torpedieren und Publikationen zu stoppen. Der Kampf um die Bienen hält bis heute an.

Sein Buch 2016 erschienenes Buch „Die Intelligenz der Bienen – Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können“ beendet Menzel mit den Worten:

„Vielleicht kommt man sich oft machtlos vor angesichts global operierender Wirtschaftsunternehmen. Doch wir haben große Macht. Denn wir Verbraucher können entscheiden, welche Produkte wir kaufen. Wäre es also nicht lohnenswert, etwas mehr für unsere Ernährung auszugeben und vorzugsweise Produkte zu kaufen, die unter Ausschluss von umweltzerstörenden Chemikalien produziert werden? […] Die Bienen und viele ihrer Leidensgenossen danken es uns bestimmt.“

Als Emeritus in Forschung und Lehre aktiv

Heute ist Randolf Menzel Emeritus – ein Status, den er selbst als Student und Assistent bekämpft hat und dessen Abschaffung er begrüßte. Bereits wenige Monate nach seiner Berufung 1976 wurde der Status tatsächlich abgeschafft. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, Emeriti noch im täglichen Betrieb der Lehre und Forschung über den Weg zu laufen. Mit der Ausnahme Randolf Menzel.

Randolf Menzel mit Studierenden: Seine Begeisterung für die Neurobiologie und die Bienen ist immer noch ansteckend.

Randolf Menzel mit Studierenden: Seine Begeisterung für die Neurobiologie und die Bienen ist immer noch ansteckend.
Bildquelle: privat

Einen besseren Emeritus als Randolf Menzel kann ich mir nicht vorstellen. Seine Liebe hält an, zu den Bienen, zur Natur, zur Kommunikation in Forschung und Lehre, in zahllosen Vorträgen und Interviews, und, für ihn am allerwichtigsten: zu seinen Studierenden. Er könnte sich das Leben nun langsam etwas einfacher machen. Stattdessen ist er weiterhin als weltweit führender Neurowissenschaftler unterwegs. Was treibt ihn an? Das würde ich ihn gerne selber fragen.

Randolf Menzels Antwort:

„Hat richtig Spaß gemacht, dem eigenen Leben zuzuschauen“, sagt Randolf Menzel. Was ihn antreibt? „Wir leben ja glücklicherweise in einem Land, in dem Forschung zählt. Das Land, die Steuerzahler, die Universität und der Fachbereich bezahlen mich für etwas, was ich sowieso am allerliebsten mache, was ich auch umsonst machen würde.“ Er bekomme sogar die Ausstattung dafür, und die Möglichkeit, mit seiner Sekretärin Sabine Funke seit Jahrzehnten zusammenzuarbeiten. „Vielen Dank, das ist wunderbar.“ Auch für das Privileg, in den international erfolgreichen Arbeitsgruppen von Robin Hiesinger und Mathias Wernet mitarbeiten und seine Ideen vorstellen zu können, bedankte er sich.

Was macht Forschung so aufregend? Randolf Menzel kennt die Antwort.

Was macht Forschung so aufregend? Randolf Menzel kennt die Antwort.
Bildquelle: Marion Kuka

„Ein unbeschreiblicher Rausch“

Er habe sich häufig gefragt, was macht Forschung so aufregend mache und zitiert den Evolutions- und Ameisenforscher Edward O. Wilson: „Eine Entdeckung zu machen, ist ein unbeschreiblicher Rausch. Das Gefühl, für einen kurzen Moment der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der eine bestimmte Wahrheit kennt.“ In seinem Fach, der Neuro- und Verhaltensbiologie, seien diese Momente relativ leicht zugänglich: nicht nur das Ergebnis monate- oder jahrelanger Arbeit und Statistik, sondern unmittelbar erlebbar.

Der amerikanische Biochemiker und Science Fiction-Autor Isaac Asimov habe es so formuliert: „Der aufregendste Satz in der Wissenschaft ist nicht: ‚Heureka, ich habe etwas entdeckt!‘, sondern: ‚Das ist aber komisch“, zitiert Menzel.

Fire together, wire together: Bienengehirn und einzelne Nervenzellen

Fire together, wire together: Bienengehirn und einzelne Nervenzellen
Bildquelle: Randolf Menzel

Mit zwei kurzen Szenen illustriert er dies: Im Labor fand er zufällig ein spezielles Neuron, das nach einer zweiten Messung plötzlich auf den Stimulus viel stärker reagiert. „Das ist doch verrückt“, dachte er, und erkannte später: „Das ist ja genau die Grundlage für assoziatives Lernen.“ Wenn zwei Neuronen im Gehirn wiederholt gleichzeitig aktiv sind, verknüpfen sie sich dauerhaft, auf Englisch beschrieben mit dem Merksatz: „What fires together, wires together“. Diese Regel hatte der Psychologe Donald Olding Hebb 1949 erstmals formuliert.

Radar, Transponder und Aufzeichnung zeigen: Diese Biene weiß, wo sie ist und wohin sie will.

Radar, Transponder und Aufzeichnung zeigen: Diese Biene weiß, wo sie ist und wohin sie will.
Bildquelle: Randolf Menzel

Karte im Gedächtnis

Ähnlich bei einem Radarexperiment mit einer Biene, die einen Transponder trug: Sie war einer tanzenden Stockgenossin gefolgt und bestätigte damit zunächst die Hypothese: Flug zum Ziel, das ihr der Tanz mitgeteilt hat, und dann nach Hause. Doch plötzlich drehte sie ab und flog zu einer Landmarke, die nur die Tänzerin kannte und nicht die Biene selbst. Das hieß: Sie hat eine Vektorbotschaft in ihr eigenes Gedächtnis eingearbeitet.

Diese Entdeckung habe ihn zu neuen Hypothesen und Ideen geführt, von denen er die lieben, aber skeptischen internationalen Kolleginnen und Kollegen erst habe überzeugen müssen, berichtet Menzel. Eine Herausforderung, die er seit 50 Jahren nie gescheut hat: „Da kommt ein sportlicher Moment ins Spiel!“

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