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Lernen in Laboren

Schülerlabor-Netzwerk GenaU: 20 Jahre für mehr Begeisterung in den Naturwissenschaften

22.04.2026

Vor acht Jahren ging es los mit den Mitmachlaboren, 20 Jahre später ist das Schülerlabor- Netzwerk „GenaU“ eine Institution der Bildungslandschaft in Berlin und Brandenburg.

Vor acht Jahren ging es los mit den Mitmachlaboren, 20 Jahre später ist das Schülerlabor- Netzwerk „GenaU“ eine Institution der Bildungslandschaft in Berlin und Brandenburg.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Was als Initiative von acht Mitmachlaboren begann, ist 20 Jahre später eine Institution der Bildungslandschaft in Berlin und Brandenburg: das Schülerlabor-Netzwerk GenaU. Es hat seinen Sitz an der Freien Universität, die mit dem Schülerlabor NatLab unter Leitung von Professorin Petra Skiebe-Corrette vom Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie und dem PhysLab unter Leitung von Jörg Fandrich am Fachbereich Physik Gründungsmitglied war.

GenaU zählt inzwischen 26 außerschulische Einrichtungen, davon 18 Schülerlabore an Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Museen und acht assoziierte Partner. Es ist damit das größte regionale Schülerlabor-Netzwerk im deutschsprachigem Raum. Fast 800.000 Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen 20 Jahren in den Laboren experimentiert. In dieser Zeit wurden 13.000 Studierende ausgebildet – darunter seit 2011 etwa 7300 Lehramtsstudierende, die ihre Praxiserfahrung in den Laboren sammelten.

In den vergangenen Jahren hat das Netzwerk GenaU mehrere Preise erhalten. Zum Beispiel zeichnete die Körber-Stiftung 2025 ein von Charoula Finkelnburg an der FU koordiniertes Ausbildungsprojekt aus. Darüber hinaus haben die Beteiligten eine Reihe von Projekten in Berlin und Brandenburg entwickelt, um junge Menschen für die Naturwissenschaften zu interessieren. Diese Projekte schaffen weitere Angebote für Schulen.

Im Jubiläumsjahr bietet das Netzwerk Lehrkräften und pädagogischen Fachleuten „20 Fortbildungen für 20 Jahre GenaU“ an – mit Impulsen aus dem gesamten MINT-Spektrum: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Themen sind zum Beispiel, wie Lehrkräfte mit ihren Schulklassen kosmische Teilchen messen, wie sie das Smartphone für Messungen des Magnetfeldes der Erde einsetzen oder welche Tiere und Pflanzen in Berlin entdeckt werden können.

„Wir wollen auch in Zukunft das tun, wofür das GenaU-Netzwerk in den vergangenen 20 Jahren stand“, sagt Silke Vorst, Leiterin der Netzwerkkoordination von GenaU, „Begeisterung der Heranwachsenden für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und den MINTUnterricht sinnvoll ergänzen.“